Die Sammlungen der Eroica-User

  • fast = annähernd so gut, wenn auch ganz bisschen schlechter
    mindestens = gelichsogut, oder vielleicht etwas noch besser.


    Vielleicht präzisiert das insoweit, dass es korrigiert. *flirt*


    LG
    Tamás
     :wink:


    PS.: Ich dachte immer, ich wäre haarspalterisch... ;):D:P*sante*

  • PS.: Ich dachte immer, ich wäre haarspalterisch...


    Egal, wie groß/klein/dick/dünn/bescheiden/unbescheiden/... Du bist, es gibt immer noch einen, der größer/kleiner/dicker/dünner/bescheidener/unbescheidener/... ist. Das ist ein guter Schutz vor Hochmut! *opi*


    Gruß
    Lykokorax :wink:

  • Worauf ich eigentlich mit meinem ursprünglichen Nachfragen hinauswollte, war jenseits von aller Haarspalterei, die natürlich sehr viel Spaß macht, Folgendes: Wenn die Spotify-Aufzeichnungen möglicherweise sogar besser klingen sollten als die gleichen Aufnahmen von CD, dann würde das ja bedeuten, dass sie verändert worden wären, ansonsten wäre es ein Widerspruch, da eine komprimiertere Form an sich kaum besser klingen kann als eine weniger komprimierte. Wenn sie also dennoch subjektiv besser klingen würden, dann würde ich annehmen, dass sie bearbeitet worden sind, so wie z.B. Facebook vermutlich standardmäßig hochgeladene Bilder bearbeitet, damit sie besser an das Medium Internet angepasst sind. Dass heißt dann bei Bildern, dass sie einerseits komprimiert werden, andererseits nachgeschärft und der Kontrast erhöht wird, sowie vermutlich die Sättigung. Entsprechend kann man natürlich auch mit Musikdateien verfahren (s. Equalizer). Dass Ergebnis ist dann eine objektiv schlechtere Qualität bei subjektiv ansprechenderem Klang. Halte ich jetzt nicht für sooo unwahrscheinlich, dass derartige Manipulationen durchgeführt werden könnten, daher meine Nachfragen.


    :wink:

  • Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass das so passeirt. Müsste tatsächlich geprüft werden.


    Da es aber so stark subjektiv ist, ob etwas besser, oder schlechter klingt, weilß ich nicht wie man das objektiv prüfen könnte.


    LG
    Tamás
     *castor*

  • Ich merke immer wieder: Vergleichshören ist eigentlich eine Kunst für sich, weil man präzise vorarbeiten muß. Allein die Lautstärkeregelung ist ein Problem für sich, da eine Aufnahme anders wirken kann. Da muß man erstmal eine einheitliche Basis schaffen - allein schon, was die Hörkette betrifft. Dann kommt ein sprachlich präziser Ausdruck hinzu, und der muß beim Leser nachvollziehbar ankommen. Ohne das haben Aussagen über Klangqualität zwangsläufig eine Subjektivität in sich, die jede Objektivität wegwischt.


    Ich weiß nicht, ob die Spotify-Dateien klanglich bearbeitet wurden; es würde mich überraschen, wenn sie es wären. Dann würde doch der ganze Vorteil des Streamings ein Dreck wert sein, und das Maßgebliche wäre immer noch die CD. Da ich in entsprechenden HiFi-Foren sowas nicht gelesen habe, wird es wohl auch nicht der Fall sein. Über sowas würde garantiert etwas geschrieben werden.



    jd :wink:

  • Ich will hier auch keine Gerüchte streuen. Es ging mir nur um die Aussage, die Yorick an verschiedenen Stellen getroffen hat, der Klang wäre womöglich sogar besser und wenn ich das ernst nehme, dann frage ich mich eben, wie das denn zugehn sollte. Nachdem sich daraus so eine Diskussion entsponnen hat, wollte ich nochmal klar stellen, worin meine Fragestellung eigentlich bestand. Eins ist für mich klar. Die CD, SACD, DVD, Blueray ist die klangliche Referenz. Alles was gestreamt wird, muss ja von daher gewonnen werden, sofern sie nicht eigens auf irgendwelche Masterbänder zugreifen, was ich aber für sehr unwahrscheinlich halte.
    :wink:

  • Ich will hier auch keine Gerüchte streuen.


    Ich hatte dich auch nicht so verstanden.

    Es ging mir nur um die Aussage, die Yorick an verschiedenen Stellen getroffen hat, der Klang wäre womöglich sogar besser und wenn ich das ernst nehme, dann frage ich mich eben, wie das denn zugehn sollte.

    Gute Frage, lieber Hermann. Deshalb meine Antwort.



    jd :wink:

  • Es ging mir nur um die Aussage, die Yorick an verschiedenen Stellen getroffen hat, der Klang wäre womöglich sogar besser


    Wenn ich ihn richtig verstanden habe, hat er am Ende gesagt, die CD wäre doch etwas differenzierter vom Klang her, aber die Unterschiede seien nicht übergroß.


    Sonst hat er sich nur darüber gefreut, dass das so gut klinge, weil er das wahrscheinlich nicht so erwatet hat. Dann können einem schon Übertreibungen ausrutschen. Ich glaube man muss nicht immer alles auf die Goldwaage legen...


    LG
    Tamás
     *castor*

  • Ich glaube man muss nicht immer alles auf die Goldwaage legen...


    Die Aussagen waren widersprüchlich, nicht weiter verwunderlich angesichts der Herausforderung (s.o.). Wie gesagt, es geht mir weniger ums Goldwiegen, erst Recht nicht "immer" und "alles", als ums Nachfragen, wenn ich etwas nicht verstehe und wenn ich für möglich halte, dass das etwas zu bedeuten haben könnte.
    :wink:

  • Also: Nach intensiver Vergleichsprobe mit Hilliers Schütz-Passionen (die meine Gute übrigens genial findet) auf der Anlage meiner Freundin (die natürlich auch von mir ist) und mit ihren und meinen Ohren, steht fest, dass die CDs zwar nicht extrem auffällig, aber doch für Fachleute wie uns und normale Menschen wie meine Gute mehr Fülle, mehr Volumen haben, wenn ich das mal so ausdrücken darf. Alles klingt irgendwie satter, detailreicher, müheloser als über Stream. Gerade bei den hallreichen Aufnahmen zeigte sich das ganz deutlich, dass über Spotify Atmosphäre verloren ging. Wie das zusammenhängt, keine Ahnung.

    Wir sollten Karoline Stöhr aus Thomas Manns "Zauberberg" zur Schutzpatronin unseres Forums machen; auch sie liebt die "Erotika" ...

  • Eins ist für mich klar. Die CD, SACD, DVD, Blueray ist die klangliche Referenz.

    Bei SACD, DVD, Blueray unbedingt. Das Beste, was ich bislang vernahm, war Blueray bzw. prinzipiell DVD mit Mehrkanal 5.1 wie Mahlers Sinfonien aus Amsterdam, die ich hier vorstellte.

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  • Wenn ich ihn richtig verstanden habe, hat er am Ende gesagt, die CD wäre doch etwas differenzierter vom Klang her, aber die Unterschiede seien nicht übergroß.


    Sonst hat er sich nur darüber gefreut, dass das so gut klinge, weil er das wahrscheinlich nicht so erwatet hat. Dann können einem schon Übertreibungen ausrutschen. Ich glaube man muss nicht immer alles auf die Goldwaage legen...


    Manchmal denke ich, du verstehst mich besser, als ich mich selbst. :) :jubel: Exakt so war es gemeint. *yes*

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  • Die Aussagen waren widersprüchlich, nicht weiter verwunderlich angesichts der Herausforderung (s.o.). Wie gesagt, es geht mir weniger ums Goldwiegen, erst Recht nicht "immer" und "alles", als ums Nachfragen, wenn ich etwas nicht verstehe und wenn ich für möglich halte, dass das etwas zu bedeuten haben könnte.
    :wink:


    Du hast schon Recht, Exaktheit einzufordern! Für Klassikfanatiker wie uns gibt es derzeit bei wichtigen Werken offensichtlich nach wie vor keine Alternative zu hochwertigen CDs, SACDs und DVDs/ Bluerays, wenn wir maximale Klangqualität wollen. Wir stellen ja auch an unsere Anlagen Mindestanforderungen. Für Vergleichsmarathons VOR einer Kaufentscheidung freilich taugt Spotify allemal.

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    Endgültiger Test auf meiner Anlage mit ca. zwölf Johannespassionen zeigt EINDEUTIG, dass die CD klanglich DEUTLICH besser abschneidet als Streaming und erst recht als Festplatte. IMMER bleibt da die vollere, voluminösere Ausgabe haften; die in den Details stärker differenzieren kann.

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  • Vielleicht kann mir das jemand so rein technisch erklären, geht ja wohl um Datenkomprimierung und Übertragungsverluste?

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  • Ich frage mich, wovon Klassikforen ihre laufenden Kosten decken sollen, wenn alle Forianer nur noch über Spotify hören - dann gehen die Einnahmen durch die Werbepartner auf € 0,-.


    Oder gibt es da andere Wege, um auch von spotify, qobuz usw. etwas abzubekommen?


    Gruß
    Lykokorax :wink: