Gelesen (und am Lesen am dran sein am tun...)


  • Baltasar Gracián (1601 - 1658)
    Das Kritikon


    940 Seiten gesellschaftskritische Allegorien mit unzähligen Wortspielen, die zum Teil per Fußnote erklärt werden, schließlich ist das Original spanisch.
     :umfall:


    Bin noch nicht ganz sicher, was ich als nächstes (neben dem Hoffmannswaldau) angehe.

  • Die ungarische Ausgabe dieses Buches:

    Es wird in den Fußnoten sehr schön beleuchtet wie viele Motive Tolkien aus der mittelalterlichen Literatur ausgeborgt hat...


    LG
    Tamás
     :wink:

  • Obwohl auch in Silmarilion enthalten, fange ich jetzt, da ich damit schon durch bin, die Geschichte über die Kinder Húrins an:

     :beatnik: 
    (Die ungarische Edition hat eine weit schönere Tipographie...)


    LG
    Tamás
     :wink:

  • Unglückliches Buch!
    Fange ich schon drittes mal an! :evil: 
    Dies mal werde ich fertiglesen!!
    Gabriel Garcia Marquez - 100 Jahre Einsamkeit



    "Wenn du von allem dem, was diese Blätter füllt,
    Mein Leser, nichts des Dankes wert gefunden:
    So sei mir wenigstens für das verbunden,
    Was ich zurück behielt."
    (Lessing)

  • Nach dem Hammerbuch über Alma (Wittwe) Werfel, beinahe Kokoschka, geschiedene Gropius, beinahe Klimt, Wittwe Mahler, geborene Schindler nun etwas vermeintlich leichteres:



    Ludwig van Beethoven | Briefe
    Herausgegeben und kommentiert von Erich Valentin


    Ein paar Bon(n)mots:


    ... solange der österreicher noch Brauns Bier und Würstel hat, revoltirt er nicht (Wien, 2. August 1794) :wink: Kurwenal
    ...wahrhaftig, wenn sie so fortfahren, so werden Sie noch das Oberhaupt im Stechen werden, versteht sich - im Notenstechen. (An Simrock) *stumm*


    8-)

    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790

  • Noch nicht zu Ende gelesen: Das Affenhaus....Ein Roman von Sara Gruen. Eine Wissenschaftlerin arbeitet an einem Institut mit Menschenaffen, die eine sprachliche Begabung haben.....




    Der nächste Roman von Sara Gruen, Wasser für die Elefanten, wird folgen


  • Zitat

    Da stellt sich einem fast schon wieder die Frage, ob dieses Zerfleischen der Privatsphäre von uns focussierter Personen überhaupt menschenwürdig ist.


    Wer die Öffentlichkeit so wie Alma Mahler-Werfel sucht, und Menschen benutzt, braucht sich nicht wundern.
    Alma Mahler-Werfel war ein Monster.

  • Okay, sie war ein - interessantes! - Monster, das aber ganz offenbar auch geliebt wurde (was wiederum interessant ist). Mir ging es aber (vielmehr) vor allem um die Sphäre Gustav Mahlers und ihrer anderen Liebhaber. Das wurde in diesem Buch sehr vorbehaltlos offengelegt. Zugegebenermaßen: eine Anonymisierung wäre hier auch Quatsch gewesen, da man die Personen ja kinderleicht hätte uordnen können; das eine (nämlich die Besprechung Almas, um die es hier ging) funktioniert nicht ohne das andere (das Involvieren der Ehemännertrilogie und sonstigen Verbrauchsgüter).


    Trotzdem stimmt mich sowas nachdenklich. BTW hatte ich mich manchmal ertappt, daß ich doch bei diversen Aktivitäten Alma Mahler-Gropius-Werfels gelegentlich den virtuellen Gefällt-mir-Button gedrückt habe...


    Eine tolle Seite über AMGW findet sich übrigens hier.


    :wink:

    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790

  • Lektüre soeben beendet:





    Gut lesbar, aber im typischen Spiegel-Stil geschrieben, beschreibt das Buch zwar recht gut die aktuelle Lage der Kirche und des katholischen Glaubens in einer übersättigten Wohlstandsgesellschaft, angegriffen von so vielen Heuchlern, Möchtegern-Päpsten und haßerfüllten Geiferern. Aber es bleibt doch letztlich an der Oberfläche, Symptome beschreibend. "Das war alles?" war mein erster Gedanke nach der Lektüre. Einen Gesichtspunkt fand ich persönlich allerdings sehr gut herausgearbeitet: Die Anti-Modernität der katholischen Kirche, als Rückständigkeit, als Affront gegen die "Zivilgesellschaft" usw. beschimpft, sind nur in Europa ein Problem. In der übrigen Welt kümmert das so gut wie niemanden.


    Für einen ersten Überblick aber geeignet, oder auch als Geschenk für jemanden, dem es hilft, sein Unbehagen an der Situation der Kirche in D gut verständlich in einem Buch zusammengefaßt zu finden.

  • Wenn Du sie für lesenswert hältst, warum nicht? *flirt* 
    Es dürfen aber auch eigene sein? :) 


    Gegenfrage: Warum sollte es beschränkt sein?


    :wink:

    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790

  • Sag bloß, Du hast ein Buch geschrieben, von dem ich nix weiß?
     *flirt*

    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790

  • In der Tat, :D aber das hole ich nur raus wenn ich mal wieder Tränen lachen will. *lol* 
    Das habe ich so etwa mit ca. 10 - 12 Jahren geschrieben. Ein Brüller! *lol* (wegen den ulkigen Fehler und der lustigen Wortwahl etc.)
    Geschrieben habe ich zwar vieles, aber zum verlegten Buch habe ich es noch nicht geschafft. Aber ich kenne da einige *yepp* 
    Grüßlies