The Romantic Piano Concerto (Das romantische Klavierkonzert) - Hyperion

  • Ich habe leider nur CDs mit ohnehin bekannten Klavierkonzerten aus dieser Reihe, Weber, Mendelssohn, Saint-Saëns. Für Tipps wäre ich dankbar, der entsprechende Thread bei T ist sehr kurz, aber immerhin ergiebig; der bei C nur kurz.


    Bislang sind wohl 66 Vol. erschienen: http://www.hyperion-records.co.uk/s.asp?s=S_1

    Wir sollten Karoline Stöhr aus Thomas Manns "Zauberberg" zur Schutzpatronin unseres Forums machen; auch sie liebt die "Erotika" ...

  • Oh, da kommt Arbeit auf Travinius zu...

    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790

  • Seid mir nicht böse, aber könnten wir den Thread von Plaudereien freihalten?!

    Wir sollten Karoline Stöhr aus Thomas Manns "Zauberberg" zur Schutzpatronin unseres Forums machen; auch sie liebt die "Erotika" ...

  • Wie soll man Dir Tipps geben? Ich kenne ein paar aus der Reihe, sie sind alle sehr schön gespielt, eher Richtung "gediegen" als Richtung "aufregend", die Aufnahmequalität ist wohl auch sehr gut. Welche Werke einen interessieren, muss man schon selbst wissen. Natürlich geht es bei englischen Komponisten sehr weit in die Tiefe, da sind dann Stücke dabei, die ich nicht oft hören mag, aber das ist typisch für den englischen Musikbetrieb und beschränkt sich nicht auf diese Reihe. Komponisten wie Litolff oder Scharwenka sind hingegen sehr lohnend, bei Litolff als Klaviervirtuosen liegt natürlich nahe, Klavierkonzerte anzuhören, Scharwenka hatte mit seinem 4. Klavierkonzert große Erfolge, insofern ist dieses Werk vielleicht auch besonders repräsentativ. Den damit gekoppelten Sauer mochte ich allerdings nie besonders. Aber bei Dir kann ja natürlich alles anders sein, und vielleicht bringt Dir die Widor-CD einen Komponisten näher, den "man" zwar mit seiner Orgelmusik "kennen sollte", die Du aber eventuell nicht so magst ... woher soll ich das wissen?

  • Warum so harsch? *hä*


    Indem du wortreich glaubst, mir keine Tipps geben zu können, gibst du mir schon welche. *yes* Und folgt man im Ganzen deiner Logik, wäre ein Forum wie dieses hier völlig sinnlos und überflüssig, weil keiner dem anderen irgendwie hilfreich sein könnte. Die tägliche Erfahrung lehrt aber, das dem nicht so ist. Mein Geldbeutel spricht da eine deutliche Sprache. 8-)


    Klar kann es hier nur darum gehen, die Komponisten und die Aufnahmen kurz vorzustellen, wie das AS und JLang beispielsweise im entsprechenden Thread bei T für einen Großteil machen. So erfährt man etwas über stilistische Eigenheiten, über musikalische Verwandschaften und neuartige Entwicklungen. Der Brahms-Liebhaber wird dann wählen können wie der von Ben Mendel oder Rachmaninow. Oder man ist einfach nur neugierig! :)

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  • Unter dem Strich ist das eine wunderbare Reihe.
    Um aber zu den einzelnen Werken und CDs inhaltlich etwas sagen zu können, müsste ich mich der Reihe mal wieder widmen. Vielleicht gaaaanz langsam, peu à peu...
    Momentan lässt mir die Arbeit wenig Luft zum Atmen.

    Lucius Travinius Potellus
    Those who would give up essential Liberty, to purchase a little temporary Safety, deserve neither Liberty nor Safety. (B.Franklin)

  • Die folgende CD gehört nicht wirklich zu der Serie, sondern war m. W. etwas vor deren Erfindung auf dem Markt und wurde später zu Vol. III umqualifiziert:



    Felix Ben Mendel (1809-1847)
    Konzerte As-Dur & E-Dur für 2 je Klaviere & Orchester
    ...und mit je 4 Vorzeichen


    Stephen Coombs & Ian Munro
    BBC Scottish Symphony Orchestra
    Jerzy Maksymiuk


    Es war eine meiner ersten CDs, die ich auch heute noch gern höre, obwohl ich mir inzwischen auch eine Interpretation auf historischen Instrumenten sehr wünsche. Ich mag jedenfalls diese beiden Konzerte des damals gerade 14 resp. 15jährigen Komponisten - was für Clavierkonzerte hatte Mozart in diesem Alter nochmal komponiert? :D


    Jedenfalls eine überaus erfrischende und bewegende Interpretation! Ich habe diese CD damals etliche Male aus der Musikbibliothek im Schumannhaus Endenich entliehen (damals konnte man noch nicht brennen, die ersten Brenner kamen zwar auf, kosteten aber weit über 20 kDM). Sie war aber eine der ersten CDs (neben Kubeliks Mahlersinfonien), die ich mir Jahre später bewußt gekauft habe.


    Das jpc-Bild kommt der farblichen Gestaltung übrigens dem Original am nächsten.

    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790

  • Ist hier eigentlich mit einer Vollendung zu rechnen oder wenigstens ab einem gewissen Zeitpunkt mit einer Verboxung oder besser noch mit einem Gesamt-Download? Denn ich habe keine Lust auf weitere hundert CDs, die man dann doch eher selten hört; und bei Spotify sind die Scheiben leider auch nicht zu hören.

    Wir sollten Karoline Stöhr aus Thomas Manns "Zauberberg" zur Schutzpatronin unseres Forums machen; auch sie liebt die "Erotika" ...