Lieblings Advents- Weihnachtslieder

  • Leider nicht mehr ... der Link mußte aus Platzgründen entfernt werden. Notfalls mal Peter fragen, ob er's noch hat ... es waren jedenfalls improvisierte Variatationen über „Stille Nacht" - zwei- bis vierhändig ... gespielt von Peter und mir ...

    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790

  • Leider nicht mehr ... der Link mußte aus Platzgründen entfernt werden. Notfalls mal Peter fragen, ob er's noch hat ... es waren jedenfalls improvisierte Variatationen über „Stille Nacht" - zwei- bis vierhändig ... gespielt von Peter und mir ...

    Schade. Ich hätte gern die 2. - 5-. Stimme dazu gesungen. Echt. Vielleicht können wir ja einen Chor bilden.



    lg vom eifelplatz, Chris.



    PS.: Ach, übrigens wollte ich immer schon mal sagen, dass ich mich hier sehr wohlfühle und es mit hier gut gefällt.

  • Da isses wieder:


    Link


    *piano*


    (gespielt auf meinem (ex-) Bösendorfer BJ 1968)

    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790

  • ... im Übrigen findet seit 20 Jahren ab heute wieder das Weihnachtsspiel in Dorfchemnitz statt ... eigens damals von mir dafür komponiert (hier eine Aufzeichnung aus dem Jahre 2012):



    ... auch von mir arrangiert:




    Man muß denen zugute halten, daß es alles Laien sind, die wenig Zeit zum Proben haben, trotz allem aber voller Inbrunst dabei sind ... ich fühle mich jedesmal sehr geehrt.


    :love:

    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790

  • Habt ihr gut gemacht, hat mir gefallen, was ihr da gemacht habt. Und das Instrument finde ich auch schön - ich hatte eine Bekannte mit Bösendorfer und zwei mit Steinway - alle schwärmten vom Bösendorfer, aber gekauft haben sie dann Steinway. Ich denke, dass mir der Bösendorfer besser gefällt, aber das m ag ein Vorurteil sein, denn ich habe keine Ahnung davon und kann es nicht begründen.


    Was mich aber mehr interessiert; es gibt so viele wunderbare, interessante Lieder, gerade auch Weihnachtslieder - warum habt ihr euch ausgerechnet die "stille Nacht" ausgesucht? Es gibt soviele wunderbare, tolle, schöne, über alle Maßen berührende Weihnachtslieder. Weihnachten war ein Fest, das die Menschen nachvollziehen konnten: die Geburt eines Kindes kannten alle, es war etwas menschliches, nicht sowas wie z.b. die Dreifaligkeit oder andere theologische Sachen, da haben die Menschen unglaublich schöne und berührende Lieder erfunden. Ich finde, Stille Nacht ist dagegen einfach flach und lasch. Aber andererseits denke ich, dass improvisieren, bearbeiten, arrangieren - halt spielen eine eigene Sache ist.


    Außerdem: bei Weihnachtsliedern macht es gleich klick im Kopf. Die Texte scheinen bekannt - sind sie es wirklich? Ich denke, keine Lieder meinen wir so gut zu kennen, wie Weihnachtslieder, kennen wir aber auch ihren Sinn, ihre Aussage? Ich finde Stille Nacht sowas von weichgespült wie nur was.



    lg vom eifelplatz, Chris.

  • Ich finde, Stille Nacht ist dagegen einfach flach und lasch.


    Garnicht; davon abgesehen eines der berühmtesten Weihnachtslieder. Es mag trivial klingen, aber: wie man an den Variationen sieht resp. hört: es steckt mehr darinnen. Die StiNa hat mich schon immer inspiriert und ich flöte das Lied zum Leidwesen meiner mich Umgebenden auch im Sommer ... wenn mir gerade danach ist. Stille - und heilige! - Nächte gibt es eben nicht nur zur Weihnacht. „Hört ihr, wie die Engel singen ..." gefällt mir wegen des Gloria auch sehr gut - aber das sind rein musikalische Befindlichkeiten.


    (Wobei mir der Kontext eigentlich ziemlich egal ist ... es zählt die Musik!).


    Herzlich,


    der einsam Wachende.

    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790

  • Dass es berühmt ist, kann man in der Weihnachtszeit kaum überhören. Vielleicht ist aber die "Genialität" des Liedes diese "Anpassungsfähigkeit", dass es, wie du schreibst, inspiriert, etwas draus zu machen. Finde ich ja auch nicht schlecht, kann man mit vielen Liedern machen, nur sind die nicht so bekannt wie "Stille Nacht".


    Aber, wie dem auch sei, ich gönne jeder und jedem sein Lieblingsweihnachtslied. Mir auch. Aber ich kann da kein einzelnes nennen ... es sind so viele und ich möchte auf keines verzichten oder eines hintanstellen. Insofern muss ich anerkennen, dass es keine irgendwie geartete Rangfolge geben kann, sondern jedes Lied ein eigenes Recht hat, benannt zu werden ...(ich würde an dieser Stelle gern einen Smiley gebrauchen, aber ich weiß nicht welchen)

  • Ich bemühe mich in den letzten Jahren, die neueren Weihnachtskompositionen zu ignorieren und höre mir lieber die aus der Barockzeit und früher an. Die sind mir inzwischen näher als Stille Nacht, Morgen kommt der Weihnachtsmann u.ä. Dieses Jahr lief wenig Weihnachtliches zuvor: außer Adventsmusik noch einmal Bachs WO. Allmählich merke ich doch, wie sehr mich der Weihnachtskommerz anödet: ich will Last Christmas von WHAM nicht mehr erdulden, mich nervt die gelackte Oberfläche mancher Weihnachtslieder auf den ach so tollen Weihnachts-CDs. Chris hat ja Einiges gepostet, wo man wundervolle Musik fürs Fest hören kann - und ich habe zunehmend nicht mehr den Nerv, anderes laufen zu lassen als genau solches.

  • Kann ich, lieber JD, nur unterschreiben. Wobei ich schon Schwierigkeiten mit dem Barock habe; zu festlich; ich gehe weiter zurück und suche reinen Ernst.

    Wir sollten Karoline Stöhr aus Thomas Manns "Zauberberg" zur Schutzpatronin unseres Forums machen; auch sie liebt die "Erotika" ...