Happy new ear: Neuerwerbungen (2017)

  • Zitat

    Allerdings gibt es doch ein gewisses Budget UND in meinem Archiv schlummern ca 500-700 noch ungehörte Aufnahmen UND ca 150 -200 ungehörte Opernaufnahmen


    ... kaufe ich weiter ... 8-)


    Mal ehrlich, außerhalb von Boxen gibt es bei mir nichts Ungehörtes.

    Wir sollten Karoline Stöhr aus Thomas Manns "Zauberberg" zur Schutzpatronin unseres Forums machen; auch sie liebt die "Erotika" ...

  • Noch einen Goldberg, denn irgendwie kann ich dem Clavichordklang inzwischen recht viel abgewinnen. Diese nämlich soll es sein:



    Michael Tsalka heißt der Interpret, der den Zyklus im Jahr 2013 für das Label paladino music aufgenommen hat. Auf der vorstehend verlinkten Seite wird das Booklet als Pdf zur Verfügung gestellt.


    Dort heißt es:


    Zitat


    Für die Aufnahme habe ich zwei Instrumente von Sebastian Niebler ausgewählt: Ein Clavichord mit besonders lyrischem Timbre nach einem Original von Johann Christoph Georg Schiedmayer aus dem Jahre 1796 (das jetzt im Boston Museum of Fine Arts steht) und ein zweites, etwas robuster klingendes Instrument, das süddeutschen und schwedischen Modellen aus dem späten 18. Jahrhundert (wie etwa Clavichorden von Chistian Gottlob Hubert, Jacob Specken und Johann Christoph Georg Schiedmayer) nachempfunden ist. Der geneigte Zuhörer mag sich fragen, nach welchem Prinzip ich die Variationen welchem Instrument zugeschrieben habe: Es gibt kein Prinzip; die meisten Entscheidungen fielen aus der Laune des Augenblicks, intuitiv den technischen und musikalischen Anforderungen jeder Variation Ausdruck gebend.


    Das hört sich ja schon mal so an, als hätte sich da jemand profunde Gedanken zu den Anforderungen der Umsetzung des Variationszyklus' gemacht.


    Weiter meint Tsalka:


    Zitat

    Meine Interpretation der „Goldberg-Variationen“ ist eine Verbeugung vor der Improvisationskunst, der musikalischen Freiheit und ungezügelten Vorstellungskraft, die aus der Musik von J.S. Bach und seinen Zeitgenossen strahlt.


    Irgendwie geht das in die Richtung meiner Vorstellung, dass der Clavichordklang als solcher nie die klinische Präzision eines modernen Flügels oder eines Cembalos erreichen kann. Warum auch, das Element der Ungenauigkeit der Tonerzeugung (kann man das so nennen?) im Zusammenhang mit diesem Instrument empfinde ich aus meiner persönlichen Sicht als sehr reizvoll.




  • denn irgendwie kann ich dem Clavichordklang inzwischen recht viel abgewinnen.


    Das ist sehr löblich.


    Clavichord - was würde Otto Klimperer dazu sagen?


    Hm. Vermutlich: „Clavichord?".
     :beatnik:*hä*

    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790

  • Achja, zum Thema:



    Haydn_2032v4


    vorbestellt.

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    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790

  • Wieviel Blockflöten braucht man, um eine metallene Querflöte zum Schmelzen zu bringen?


    Tjoah, da steht hier leider nüschd ...

    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790

  • NDR Elbphilharmonie Orchester, Thomas Hengelbrock, 2016


    Ich schäme mich sehr, dass ich den Wahnsinn mitmache und nun das Projekt auch noch mitfinanziere; und ich habe auch genug Brahms-Sinfonien; aber ich muss einfach wissen, wie das dort klingt.

    Wir sollten Karoline Stöhr aus Thomas Manns "Zauberberg" zur Schutzpatronin unseres Forums machen; auch sie liebt die "Erotika" ...




  • Die moderneren neueren opi-Versionen sind leider alle recht teuer.

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  • Rosemary Joshua, Christina Sampson, Bejun Mehta, Lucy Taylor, RIAS Kammerchor, Akademie für Alte Musik Berlin, Rene Jacobs, 2008


    Für 6,27 konnte ich nicht widerstehen.

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  • Ein wenig Schütz


    eine Prise Schubert mit den Amarcords


    und einen frischen Biber *castor* 

    ...und fertig ist der Ohrenschmaus!


    Gruß
    Oolong

  • Naja, ich hatte das so verstanden, dass man, um unmäßig viel einkaufen zu dürfen,zuvor regelmäßig einen ultimativen Kaufstopp verkünden muss, der mit Bannflüchen und Verwünschungen gegen alle Ungläubigen zu untersetzen ist, mit ,,DIESMAL IST ES ERNST"verstärkt werden muss und DANN, erst dann, kann man unbeschwert einkaufen...
    Das habe ich leider versäumt!


    Aber wer war das nur, der dieses Ritual vorgeschrieben hat... *hmmm* 
    Man nannte ihn, glaube ich ,,Yo RICK -Meister der Millionen Silberscheiben " *lol**lol**lol*

  • Aber wer war das nur, der dieses Ritual vorgeschrieben hat...


    In einem (fiktiven) Asterix-Comic („Die silberne Scheibe") hieße der wohl Bestellnix oder so ...
     *cat*

    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790

  • Karl Richter (Orgel) & sein Kammerorchester, 1959


    Kann meine frühere Ausgabe nicht mehr finden.

    Wir sollten Karoline Stöhr aus Thomas Manns "Zauberberg" zur Schutzpatronin unseres Forums machen; auch sie liebt die "Erotika" ...