Neues musikalisches Kino

  • Hej,


    ganz neu auf dem Markt ist Sommer der Gaukler. Im Focus dieses Films steht der Theatermann Emanuel Schikaneder.


    Offizieller deutscher Kinotrailer:



    Leider läuft der Film bei uns zu sehr seltsamen Zeiten, u.a. Sonntag 23°°, Montag 17°°, Dienstag 15°° 8o
    Mal schauen, ob ich mich aufraffen kann..


    :wink:

    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790


    Plaudite, amici, comedia finita est. Finis coronat virus. (Covid)


  • Das Buch wurde - lt. Amazon - von Hans W. Geißendörfer als Produzent verfilmt (s.o.).


    Inzwischen ist eine CD mit den Soundtracks zu haben:



    Wann die DVD erscheint, konnte ich nicht herausfinden...


    :wink:

    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790


    Plaudite, amici, comedia finita est. Finis coronat virus. (Covid)

  • Die DVD ist bereits vorbestellbar:



    Lieferbar ab 13. Juli 2012.


    *hüpf*

    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790


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  • Hallo,


    seit 16. Februar 2012 in den Kinos: DIE THOMANER - Der Film.


    Zitat

    Der neunjährige Johannes träumt davon, im weltberühmten Thomanerchor mitzusingen. Zu seiner Freude besteht er die Aufnahmeprüfung und wird fortan ein Jahr lang von der Kamera in seinem Internatsalltag begleitet. Zwischen Heimweh und den anstrengenden, disziplinierten Proben, zwischen Schule und knapper Freizeit, in der auch mal Playstation gespielt werden darf, arbeiten rund 100 Jungen und junge Männer unter der Leitung des fordernden Thomaskantors Georg Christoph Biller unter anderem auf eine Tournee durch Südamerika hin.



    http://www.thomaner-derfilm.de/


    :wink:

    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790


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  • seit 16. Februar 2012 in den Kinos: DIE THOMANER - Der Film.


    ...und heute habe ich die für mich letzte Chance genutzt, den Streifen anzuschauen.


    Respekt. Der Film ist trotz einiger Längen (mehrach Wiederholtes wird durch die Wiederholungen nicht wahrer...) absolut gelungen. Auf die Linse wurde ein leichter Sepia-Schleier gelegt, weshalb der Film schon jetzt an alte Zeiten erinnert. Mich persönlich hat der Streifen dann auch an meine eigene Schulzeit erinnert, die nicht so dominiert war von (Chor-)Musik, wo diese aber auch eine nicht unbedeutende Rolle spielte. Ich bin nun doch etwas beruhigt, daß es noch Schulen in Deutschland gibt, die auf Tradition und Werte setzen, so wie ich es auch haben erfahren dürfen.


    Die Thomaner hat zuweilen etwas "pianomania"-haftes an sich und es ist in jeden Fall sehr wertvoll, daß diese Dokumentation nun quasi "für die Ewigkeit" festgehalten ist.


    Ich war überrascht, daß für diesen Film heute nicht - wie üblich bei solchen Exoten - das kleine Kino zur Verfügung stand, sondern der große Saal (im schönsten und ältesten Kino Carlsruhes). Der Film war auch überraschend gut besucht.


    Da aber auch die Erinnerung an meine Sextanerblase wieder erwachte, konnte ich den Film nicht ganz fertig sehen...


    Absolut sehenswert!


    *yepp*

    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790


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  • Nicht unbedingt musikalisch, dafür inzestuös:



    Ab heute im Kino.


    youtubetrailer schrieb:

    Es ist die Seele ein Fremdes auf Erden - Official Trailer German / Deutsch)
    Als Georg Trakl zum Studium der Pharmazie nach Wien geht, erzwingt die impulsive und willensstarke Grete die Erlaubnis, ihrem Bruder in die Metropole zu folgen. Als eine der ersten Frauen ihrer Zeit will sie an der Musikakademie studieren, aber vor allem will sie ihn. Sie fegt alle Skrupel beiseite und inspiriert Trakl mit ihrer unbändigen Liebe zu seinen weltberühmten Gedichten. Es folgt eine Zeit ungetrübten Glücks, in der Grete von einem gemeinsamen Leben träumt, irgendwo, wo sie keiner kennt. Aber Georg hält dem sozialen Druck nicht stand und betäubt seine Schuldgefühle im Drogenrausch. Er zwingt seine Schwester, ihren zwanzig Jahre älteren Musikprofessor zu heiraten. Grete fügt sich scheinbar in ihr Schicksal, versucht jedoch, ihren Bruder in einer letzten verzweifelten Tat zurück zu gewinnen. Denn für die Beiden geht es entweder zusammen oder gar nicht.


    Kucken!

    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

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  • "Sehenswert" ist ein Adjektiv, das diesen Film bloß abwerten würde. "Sehenspflichtig" würde es da schon eher treffen: dieser Streifen ist ein wahrer Lichtblick in dunklen Zeiten!



    Ein Film für Royalisten, Wagnerianer, Cineasten und Liebhaber wirklich guten Schauspiels: hier kommt jeder auf seine Kosten und das in allen genannten Fällen nicht zu knapp. Die Schauspieler sind allesamt ganz hervorragend, der junge Ludwig II. (gespielt von Sabin Tambrea) ebenso wie der ältere (die Rolle hat Sebastian Schipper übernommen). Bruder Otto (Tom Schilling) füllt die "Nebenrolle" sehr exklusiv und real aus, Richard Wagner (gespielt von Edgar Selge) macht diesen Komponisten überaus sympathisch; sogar die Filmmusik ist während der 238 Minuten mehr als erträglich und macht womöglich Lust auf mehr... ;)


    Offizielle Filmseite


    Einzig "Sissi" konnte bei mir nicht punkten - zu sehr steckt Romy Schneider in dieser Rolle fest verankert... dafür hat wiederum des Königs Mutter (Katharina Thalbach) gepunktet... Wer den Film bereits genossen hat, wird vielleicht verstehen können, warum er bei mir zukünftig nur noch SACHMA genannt wird... :D


    Im Film wird sehr schön die Zerrissenheit des jungen Königs dargestellt - seine vermeintliche Regierungsunfähigkeit, seine Ängste, seine Ideen und Visionen. Von diesem Film muß ich sofort nach Erscheinen die DVD haben - koste sie, was sie wolle...


    Einfach nur:


    :umfall::love: :jubel::jubel::jubel::love: :umfall:

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  • Heute genossen:



    Quasi als "Absacker" des ersten EROICA-Treffens der Weltgeschichte gab es nach dem restlosen Verbrauch von Gin und Chimay diesen Film im schönsten Kino der Stadt. Die Zeichnung der schrulligen (Ex-)Operndiven und -divinisten war überaus gelungen. Ein Film für Kenner der "Szene" mit viel Witz, Charme und tollen Bildern.


    Nur: Verdi wird mir auch dieser Streifen nicht unbedingt näher bringen... :rolleyes:

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  • Gestern spontan zur Ablenkung im Kino gesehen, um eine größere Krise zu verhindern.


    Die allgemeine Kritik am musikalischen - insbesondere gesangssolistischen - Anteil geschieht sicher im Vergleich zu erwerbbaren CD-/DVD-Einspielungen zu Recht. Dennoch: keine Inszenierung auf der Bühne würde je solch prachtvolle und glaubwürdige Bilder erzeugen können - da stört der z.T. schiefe (aber realistische) Gesang dann eher wenig, wenn man an der Handlung und den Gefühlen klebt. Wirklich tief beeindruckt hat mich Fantines erstes Lamento; da hätte ich beinahe "da capo" gerufen, begriff jedoch rechtzeitig, daß das wohl kaum möglich gewesen wäre...


    Interessant und durchaus überraschend war es, daß manche (reinen) Schauspieler - im besonderen Fall: Eddie Redmayne (u.a. Colin Clark in "My week with Marilyn oder Jack Jackson in "Die Säulen der Erde") durchaus einen gewissen erfreulichen Grad an Sangeskunst beherrschen (lt. Wiki nahm er zur Vorbereitung der Rolle extra Unterricht - m.E. mit gutem Erfolg). Von den Schauspielerischen Leistungen haben mir definitiv Fantine (Anne Hathaway), Samantha Barks als Éponine und der bereits erwähnte Eddie Redmayne gefallen.


    Der Film lief hier in Karlsruhe mit dt. Untertiteln resp. dt. Synchronisation. Letztere hätte man sich absolut sparen können, die paar tatsächlich "gesprochenen" Worte haben's nicht wirklich rausgerissen, sondern sogar eher verwirrt.


    In jedem Fall ein toller Schmachtfetzen und Victor-Hugo'sches Klöckner-von-Notre-Dame-Feeling mit guter Musik, die eigentlich ziemlich erträglich umgesetzt wurde. Dazu schön viel Blut, Mord, Hass, Liebe, Abgründe, Verletztsein, Disney, Kämpfe, Gewinne, Verluste, Aschenputtel, tolle Kulissen und Kostüme (trug Gavroche tatsächlich eine Zahnspange im Film?), Brüno ( :D ) - irgendwie derzeit recht ähnlich meinem Leben.


    Eines habe ich persönlich jedoch endlich begriffen: Warum nämlich viele Menschen Opern nicht besonders mögen... gewisse Längen in den Songs ließen mich manchmal schon denken: "Jaaaaa... sing's noch zehnmal... wir wissen es jetzt!"


    :beatnik:

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  • SAITEN DES LEBENS


    filmstarts.de schrieb:

    Ein Streichquartett steht kurz davor, in die neue Spielzeit zu starten. Die Vierergruppe besteht aus dem ersten Violinist Daniel (Mark Ivanir), dem zweiten Violinist Robert (Philip Seymour Hoffman), der Violaspielerin Jules (Catherine Keener), die zugleich Roberts Ehefrau ist, und dem Cellisten Peter (Christopher Walken). Kurz vor der Feier zu ihrem 25-jährigen Bestehen erfährt der Cellist Peter, dass er Parkinson hat. Als er seinen Musikerfreunden davon berichtet und anfängt, über seinen Rücktritt nachzudenken, setzt dies eine Kettenreaktion in Gang, die sich auf das Leben aller vier Musiker auswirkt. Robert glaubt, dass er unter einem neuen Cellisten häufiger die erste Geige spielen könnte. Davon wollen Daniel und Jules jedoch nichts hören. Daniel wiederum fängt an, sich um die Tochter von Jules und Robert zu kümmern, was zu weiteren Komplikationen führt. Der Zusammenhalt der vier Freunde und Musikerkollegen droht auseinanderzubrechen...


    :wink:

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  • Bereits im September angelaufen (angeblich, mir ist das nie begegnet):


    David Garrett als Paganini im Film Der Teufelsgeiger




    Hat ihn jemand bereits gesichtet?


    :wink:

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  • Gestern mehr oder weniger zufällig im Kino gesehen:



    Ein Film über den Entertainer Liberace (Władziu Valentino Liberace 1919-1987). Der Trailer selbst hat mich eigentlich wenig angetörnt: zu kitschig, zu inhaltslos, zu platt. Der Film allerdings überzeugte gut und gerne vom Gegenteil. Der erste Eindruck täuschte zwar nicht: der Film zeigte also auch Kitsch, Dekadenz usw. - allerdings so deutlich überzeichnet, daß ich es problemlos als Stilmittel aufgefasst habe. Der Protagonist schaut dem Original ziemlich ähnlich, mit einem groben Abriss seines Lebens wartet Wikipedia auf. Im Film wird sehr deutlich der homosexuelle Hintergrund seines Lebens herausgestellt, aber auch sein Hang zum Schönen, Überheblichen, zur Musik (auch der Klassischen, die ihn stets begleitete!), seine Arroganz und sein Leiden.


    Das ist so ein Film, von dem ich mir gerne zu gegebener Zeit eine DVD ins Regal stelle (die ich natürlich auch nochmals schauen werde).


    Hier noch ein Originaltrailer aus einer seiner Shows:



    Diese Scenen sind im Film ziemlich originell nachgebaut worden.


    :wink:

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  • Welcher Teufel muß mich geritten haben, mir Garrets Paganini-Film anzuschauen?



    Zugegeben, ich kannte von des Künstlers Produkten bisher nichts bewusst und hatte ihn in eine Ecke mit André Rieu abgestellt. Man wartet im Film vergeblich auf Handlung - wer also etwas über das Leben des Teufelsgeigers erfahren möchte, sollte eher Tante Google oder Vicki P. Dia befragen. Zwar werden diverse viel versprechende Handlungsfäden gesponnen, aber irgendwie fehlte den Machern dann doch die Lust oder Fähigkeit, diese vollständig umzusetzen - man rutscht von einer sinnlosen Szene in die nächste... Es ist sogar schier unmöglich, hier ein Bashing zu starten... mir fehlen einfach die Worte...


    :umfall:


    Ich will es dennoch versuchen, nüchtern zu berichten (obgleich man sich eigentlich nach diesem Film die Hucke voll laufen lassen sollte, um möglichst schnell zu vergessen). Historical correctness spielte in diesem Streifen eine deutlich untergeordnete Rolle: Garrett hat, wie andernorts nachzulesen ist, die Filmmusiken selbst arrangiert. Wie kann es da sein, daß die Paganini-Rhapsody von Rachmaninoff, dessen Geburt zu jener Zeit nicht mal in Planung gewesen war, erklingt? Bin ich da zu engstirnig? Nein, das war wohl bloß ein schlecht platzierter Gag... Lustig schunkelnde Wackel-Dackel-Kerzen (IKEAs "Stråla" sind deutlich authentischer in ihrer Wirkungsentfaltung) trugen ebenso zur Belustigung bei, wie auf den ersten Blick erkennbar gemalte Kulissen - von einem Hersteller, der im Fachbereich Perspektive offenbar nicht aufgepasst hat... Garrett, in schwarzer Kutte, ausgestattet mit Robespierre-Sonnengläsern und weißem Taschentuch vor dem - offenbar nicht von Gilette gesponsorten - Gesicht, hätte ein astreines Michael-Jackson-Double abgegeben.


    Die schauspielerische Leistung von Christian McKay als Mr. Watson war wirklich sehr gelungen, allerdings hatte McKay wohl zuvor nie einem Dirigenten bei der Arbeit zugesehen... seine Auftritte als Dirigent waren vergleichbar denen eines Hampelmanns. Erfrischend war auch Veronika Ferres als Nachfolgerin von Mrs. Watson... ihr neidgetränktes Gesicht sollte in Gold gegossen werden. Das war es aber auch bereits... Garretts schauspielerische Leistung ist so wenig der Erwähnung wert, daß der aktuelle Satz besser gar nicht erst gelesen wird (nun ist es leider zu spät). Das Niveau der Dialoge kann im unteren Bereich eines wirklich schlechten Bahnhofsromans verortet werden.


    Selbst für eine narzisstische Selbstdarstellung der Person David Garrett ist dieser Streifen einfach nur lächerlich - andererseits aber auch sehr erheiternd.


    Obwohl in dem Film sehr viele Bögen zu sehen waren, mangelte es am "großen Bogen"... nicht gefehlt haben natürlich die kreischenden und sich in Ohnmacht suhlenden Mädels, die wahrscheinlich in der Gagen-Skala recht weit oben angesiedelt waren. Insgesamt alles extrem plakativ... selbst für das Wort Kitsch wäre dieser Film eine Beleidigung. Der Film ist bereits Strafe genug, aber daß man zu allem Überfluss noch Überlängenzuschlag berappen muss...


    Hatte ich erwähnt, daß es in dem Film um Paganini ging?


    Am Sonntag wird der Film im hiesigen ZKM bei Anwesenheit des Künstlers gezeigt - war das Kino deswegen so leer?


    *hä*

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  • Jetzt als DVD zu haben, Musica:



    *flirt*

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  • Eine Weile wirds wohl noch Dauern, der Werbepartner Ohropax muß wohl noch überzeugt werden, aber dann...


    Dann?


    Ja, dann!


    Wird endlich der Menschheitstraum wahr!


    *wirds*

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  • Gestern beäugt:



    Ohne Dustin Hoffman wäre der Streifen eine Aneinanderkettung der grottigsten und abgelutschtesten Klischees... mit Dustin Hoffman ist der Streifen eine Aneinanderkettung der grottigsten und abgelutschtesten Klischees mit Dustin Hoffman - der allerdings eine Rolle spielt, die ihm tatsächlich sehr steht und viel zu kurz kommt: der grantige, messerscharfe und autoritäre, aber doch mit dem Herzen handelnde Papa-Typ.


    Zum Weglaufen waren die Zusammenschnitte von Chören aus Werken von Britten, Jenkins und Master Händl - da hat jemand keine Ahnung von der Ma(r)terie gehabt - davon aber immerhin jede Menge. So eine Art Neuauflage der altbewährten Heintje-Masche - da möchte man gerne so manches Mal "Maaaaamaaaa!"-Schreiend davonlaufen...


    Den Beginn des Films fand ich allerdings durchaus sehr gelungen (bis auf die Kameraführung fast schon Richtung Xavier Nolan), insgesamt auch kurzweilig - wenn auch vorhersehbar - ausgearbeitet, zum Ende hin einige Schwächen im Plot und besonders in der Umsetzung.


    Dennoch: Besser als ein trüber und verregneter Sonntagnachmittag und mit meiner Schauburg-GoldCard eh quasi für umme... Wer falsche Töne mag, wird jedenfalls hervorragend bedient.


    *cat*

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  • Es wird tatsächlich wahr:



    MADAME MARGUERITE
    Das Leben der Florence Foster Jenkins... *cat*


    Als nächstes dann: MONSIEUR NIKOLAUS *frog*

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  • Äh, und gleich noch einer?



    Zitat

    So, 06.11.2016 um 19 Uhr - Premiere inklusive einem Glas Sekt in Anwesenheit von Hauptdarstellerin Joyce DiDonato und Regisseur Ralf Pleger im Schauburg-Cinerama, Karlsruhe


    Da bin ich doch mal dabei ... obwohl ich eigentlich keinen Sekt mag.

    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

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  • Oh, ich denke, ich werde mir den Film auch noch anschauen. Hatte im April noch einen sehr amüsanten Vortrag über sie gehört (mit Hörproben *kicher*). Mich würde aber auch mal die tragische Seite ihres Schicksals sehr interessieren. Ist sicher ein sehenswerter Film.