Sinfonie Nr. 9 e-moll op. 95: Einspielungen (omi)

    • Offizieller Beitrag

    USSR State Symphony Orchestra, Yuri Temirkanov, 9. Mai 1968 (live)
    CD 8: Track 1-4


    Eine weitere Perle in dieser Niedrigpreisbox neben Tschaikowskis Sechster und der Zweiten von Sibelius. Dvoraks Neunte in exorbitanter Klangqualität und vorzüglich säkularer Interpretation! Magnifique!!

    • Offizieller Beitrag

    Orchestre National de la Radiodiffusion Francaise, Constantin Silvestri, 20.23. Oktober 1959


    Auch hier:
    CD 8


    Der unermüdliche Johannes Wagner bei Amazon:

    Zitat

    Dvoraks Sinfonie Nr.9 - Was für ein Aufheulen im Tutti nach den ersten Einleitungstakten! Es ist ein Fanal für die ganze Sinfonie an tiefstem Ausdruck und Aussage. So ernst genommen habe ich Dvorak kaum je gehört. Das, was Karajan in seinen schweren weichen Akzenten (zumindest in der Zeichengebung) oft vergeblich an Tiefe zu erreichen suchte, stellt sich hier von selbst (trotz Orchestre National') durch den gefühlten Inhalt und eine klar disponierte Vision ein.
    In dieser Aufführung stimmt alles ' auch die Aufnahmetechnik ist recht gut und macht aus dem Orchester das Bestmögliche. DIESE ist natürlich eine Schwachstelle (gemessen an den englischen und dem WPO), da muss man nicht drum herum reden. Aber Silvestri 'baut' das alles 'ein' ' Und die Aussage der Musik ist bei ihm so stark, echt und leidenschaftlich, dass sogar die Qualität des Orchesters irrelevant wird.


    Das fetzt wirklich rein! Existenzielle Deutung voller Tiefe und Schwere bei leider wirklich schwächerem Orchestersound. Eine zweite Neunte aus dem März des gleichen Jahres aus London gibt es auf CD 12.