Die Clavierbauer-Dynastie Érard: Einspielungen (opi)

    • Offizieller Beitrag

    Die nachfolgende Auswahl bezieht sich auf die in meiner Sammlung befindlichen Aufnahmen und stellt keinen Anspruch auf Vollständigkeit; die Sammlung und diese Auflistung werden ständig ergänzt werden.

    I. Einspielungen auf Instrumenten der 1. Generation
    Érard fréres (1780-1831)

    Ludwig van Beethoven (1770-1827)
    Claviersonate op. 27 Nr. 2 cis-moll
    Claviersonate op. 53 C-Dur
    Claviersonate op. 31 Nr. 2 d-moll

    Alexej Lubimov auf einem Hammerflügel von 1802 (Nachbau durch Christopher Clarke).

    • Offizieller Beitrag

    II. Einspielungen auf Instrumenten der 2. Generation
    Piérre Érard (1832-1855)

    Jean-Frédéric Edelmann (1749-1794)
    Claviersonaten

    daraus: op. 8 Nrn. 1 und 3, op. 6 Nr. 1 und 3, op. 10 Nrn. 1 und 2

    Sylvie Pécot-Douatte, Piano Érard 1834
    de la collection Jean-Marc Touron

    George Onslow (1784-1853)
    Clavierquintett G-Dur op. 76

    NFQ - Nepomuk Fortepiano Quintet
    Hammerflügel Érard 1837

    Robert Schumann (1810-1856)
    Clavierkonzert a-moll op. 54

    Alexander Melnikov, Piano Érard 1837
    Freiburger Barockorchester
    Pablo Heras-Casado

    Ferenc Liszt (1811-1886)
    Clavierkonzert Es-Dur S124

    Bertrand Chamayou, Piano Érard 1837
    Le Cercle de L'Harmonie
    Jérémie Rohrer

    Robert Schumann (1810-1856)
    Variationen & Fantasiestücke

    Andreas Staier, Piano Érard 1837

    Robert Schumann (1810-1856)

    "Hommage a Bach":

    Kinderszenen op. 15

    Album für die Jugend op. 68

    4 Stücke op. 32

    7 Stücke in Fughettenform op. 126

    Waldszenen op. 82

    Andreas Staier, Piano Érard 1837

    Charles-Valtentin Alkan (1813-1888)
    Sonate de Concert E-Dur op. 47

    Fryderyk Szopen (1810-1849)
    Cello-Sonate g-moll op. 65

    Jop ter Haar, Violoncello
    Vaughan Schlepp, Hammerflügel Piérre Érard 1844 (Grand Piano)

    Janusz Olejniczak, Fortepiano Érard (18??)
    Das Neue Orchester
    Christoph Spering

    Robert Schumann (1810-1856)
    Clavierquintett Es-Dur op. 44

    La Gaia Scienca
    Fortepiano Érard 1842

    (die Angabe "Sébastien Érard, 1842" im Booklet kann nicht korrekt sein)

    Frédéric Chopin (1810-1849)
    Clavierkonzert Nr. 2 f-moll op. 21

    Alexander Lonquich, Fortepiano Érard 1849
    Orchestre des Champs-Elysees
    Philippe Herreweghe

    Frédéric Chopin (1810-1849)
    24 Preludien op. 28

    von dieser CD:
    #25 - Andante spianto i Wielki
    #26 - Polonez Es-Dur op. 22

    Wojciech Switala, Fortepiano Érard 1849


    Johannes Brahms (1833-1897)
    Clavierkonzert Nr. 1 d-moll op. 15

    Hardy Rittner, Érard 1854
    L'Arte del Mondo
    Werner Ehrhardt

    • Offizieller Beitrag

    III. Einspielungen auf Instrumenten der Nachfolger > 1855

    Ferenc Liszt (1811-1886)
    Totentanz für Clavier & Orchester

    Rian de Waal, Piano Érard 1886
    Anima Eterna Brugge
    Jos van Immerseel

    Francis Poulenc (1899–1963)
    Konzert für 2 Klaviere & Orchester D-Dur

    Claire Chevallier, Érard-Flügel 1896
    Katerina Chrobokova, Érard-Flügel 1905
    Anima Eterna Brugge
    Jos van Immerseel

    Sergej Rachmaninoff (1873–1943)
    Suiten für 2 Klaviere opp. 5 & 17

    Jos van Immerseel, Piano Érard 1897
    Claire Chevallier, Piano Érard 1905

    Claude Debussy (1862-1918)
    Frühe Klavierwerke

    Hubert Rutkowski, Érard Flügel 1880

    • Neu
    • Offizieller Beitrag

    Fryderyk Szopen (1810-1849)
    Sämtliche Clavierwerke (14 CDs)

    Tatiana Shebanova (Erard-Piano 1849)
    Orchestra of the Eighteenth Century

    Frans Brüggen


    Welchem Prinzip folgt die Abfolge der Stücke? *hä*

    • Neu
    • Offizieller Beitrag

    Keine Ahnung ... *hä*

    Das sind wohl alle zwischen 2007 und 2010 gemachten Aufnahmen mit der 2011 verstobenen Tatiana Shebanova. Ich vermute mal, daß es vorher Einzelausgaben gab?

    Ob sie es tatsächlich geschafft hat, das Gesamtwerk einzuspielen, bevor der Gevatter Tod den Clavierdeckel für immer schloß?

    • Neu
    • Offizieller Beitrag

    Ob sie es tatsächlich geschafft hat, das Gesamtwerk einzuspielen, bevor der Gevatter Tod den Clavierdeckel für immer schloß?

    Hatzi:

    Zitat von jottpezeh

    Diese Veröffentlichung ist in zweifacher Hinsicht von besonderer Bedeutung: Erstmals wurde hier das Klavierwerk Chopins von einer einzelnen Interpretin auf historischen Instrumenten aufgenommen. Wichtiger noch ist der Aspekt, dass wir es hier mit dem künstlerischen Vermächtnis der 2011 verstorbenen Pianistin Tatiana Shebanova zu tun haben, die damit ihre Diskografie abschloss und gleichzeitig krönte. Deutlich werden hier die natürliche Sensibilität der Künstlerin für Klangfarben und die außergewöhnliche Fähigkeit, die Textur eines Werks überzeugend zu gestalten. Aus Anlass ihres zehnten Todestags wird dieses in den Jahren 2007 bis 2010 entstandene Herzensprojekt wiederveröffentlicht.

    • Neu
    • Offizieller Beitrag

    Ich vermute mal, daß es vorher Einzelausgaben gab?

    https://publikacje.nifc.pl/en/wydawnictwa-plytowe/artykul/2/

    Habe mal genauer geguckt. Es scheint eher so zu sein, dass die Aufnahmen neu sortiert wurden, nämlich nach Zeitfenstern. Also nicht Stück für Stück chronologisch, aber in, sagen wir mal, Schaffensperioden. Stichprobenbeispiel: es folgt auf die Mazurka C-Dur Op. Posth. No. 57 in der Box der Bolero a-moll Op. 19, wohingegen in der Einzelveröffentlichung die Mazurka as-moll No. 58 auf die 57 folgt. Gefällt mir als Strukturidee.

    *sante*

    • Neu
    • Offizieller Beitrag

    Etwas einseitig schien mir zunächst die Verwendung des immer selben Instrumentes, aber ... das hat man ja beim Rosamunde-Pilcher-Chopin auf modernen Instrumenten auch so gemacht.

    Scherzfrage: was haben Shebanova und Katsaris gemeinsam?

    *cat*