Der ultimative EROICA-SmallTalk-endlos-Faden

  • Nicht ganz sooooo schlimm, aber trotzdem:

    Zitat

    Liebe Teilnehmer/innen,


    der Deutschkurs sowie die telc Prüfung am kommenden Fr, 20.03.20 werden wie geplant weiterhin stattfinden!

    Wir bitten Sie daher, wenn möglich, in den nächsten Tagen zum Unterricht wie gewohnt zu erscheinen.

    Das war heute um 16:45 h - eine kurze Rückmail meinerseits ... von wegen *hä*, =O8o, *brav*,*jesus?*,*cat*, dann um 20:00 h


    Zitat

    Liebe Teilnehmer/innen,


    der Deutschkurs sowie die telc Prüfung werden nicht stattfinden! Die Regierung hat beschlossen, den Kurs wegen des Corona Virus abzusagen.

    *birne*:thumbup:

    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790


    Plaudite, amici, comedia finita est. Finis coronat virus. (Covid)

  • Ich möchte mich hier mal ganz herzlich für dieses verlinkte Video von Ulli bedanken. Ich habe mir den Herrn Wodarg angesehen und auch mal in seiner Wikipedia Biografie gestöbert und bei Frontal21 (ZDF) nachgelesen und ich muss sagen, meine Fresse, WOW!, was für ein interessantes und ambitioniertes gesellschaftliches Experiment im Gruppenexerzieren.

  • Gegen meinen Willen in den toom-Baumarkt, weil die Frau zeternd (macht Fastenwoche) nach Blumenerde verlangte. Alle Wagen weg, drinnen geschätzte 5000 Leute, dicht gedrängt; schleppen alles raus, was nicht niet- und na­gel­fest ist, besonders natürlich Zeug für den Garten und Sachen zum Renovieren. Allgemeiner Tenor: Wir nutzen halt die freie Zeit für liegen gebliebene Arbeiten. Irgendwo verständlich, aber halt total kontraproduktiv mit Blick auf den eigentlichen Sinn der geschlossenen Einrichtungen. Dann hätte man die Schulen und Kitas auch auflassen können.

    „Als ich es zuweilen unternommen habe, die ruhelose Geschäftigkeit der Menschen zu betrachten, wie auch die Gefahren und Strapazen, denen sie sich [...] aussetzen, woraus so viele Streitigkeiten, Leidenschaften, kühne und oft unheilvolle Unternehmungen usw. erwachsen, habe ich häufig gesagt, daß das ganze Unglück der Menschen aus einem einzigen Umstand herrühre, nämlich, daß sie nicht ruhig in einem Zimmer bleiben können.“ (Blaise Pascal: Gedanken, I, )

  • weil die Frau zeternd (macht Fastenwoche) nach Blumenerde verlangte.

    Interessante neue Diät ... <X*flirt*

    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790


    Plaudite, amici, comedia finita est. Finis coronat virus. (Covid)

  • Ich 1.07 für Diesel; das ist Jahre her ...

    „Als ich es zuweilen unternommen habe, die ruhelose Geschäftigkeit der Menschen zu betrachten, wie auch die Gefahren und Strapazen, denen sie sich [...] aussetzen, woraus so viele Streitigkeiten, Leidenschaften, kühne und oft unheilvolle Unternehmungen usw. erwachsen, habe ich häufig gesagt, daß das ganze Unglück der Menschen aus einem einzigen Umstand herrühre, nämlich, daß sie nicht ruhig in einem Zimmer bleiben können.“ (Blaise Pascal: Gedanken, I, )

  • Dr. Alexander Unzicker hat sich erneut zu einem Artikel bei heise.de hinreißen lassen, in dem er auch auf Dr. Wodarg Bezug nimmt. Wie gewohnt: nüchtern, interessant, ohne stichhaltige Beweise, aber einer gewissen Logik nicht fern ... er schließt sinngemäß mit dem Gedanken, den ich auch habe: Zeit ist nicht Geld, Zeit frisst Geld; es mag aus Sicht mancher "die Richtigen" treffen, es trifft aber nach meinem Empfinden größtenteils leider die Falschen. Selbst wenn am Ende des Tages viele Unternehmen insolvent sind: das Geld ist ja nicht weg - nur woanders (und das ist nicht sarkastisch gemeint). Viele Bars und Restaurants hier zeigen Kreativität und verkaufen Gutscheine und bieten Lieferservice an ... das kann natürlich nicht jedem Unternehmen gelingen, aber die freie Zeit kann genutzt werden, um Kreativität zu entwickeln (Not macht erfinderisch). Motto: Um 6 nach'm Virus im XY. Davon abgesehen wird man sich fragen müssen, wer die Verantwortung dafür letztlich übernimmt, sollte sich alles als überflüssig gewesen herausstellen. Da es reine Vorsichtsmaßnahmen zum Schutze aller waren, wird es keine Verantwortlichen geben müssen. Wir müssen es nun hinnehmen, ggfs. daraus lernen (haha!) - so etwas wird wiederkommen, es ist die Folge sogenannten Fortschritts in Medizin und Technik - sozusagen die Kehrseite der Medaille.


    Das Wogard-Video verdeutlicht zumindest eines: die sogenannten statistisch erfassten täglichen Neuinfektionen sagen nichts aus, außer daß die Zahl der getesteten Positivergebnisse täglich steigt; um dies erfassen zu wollen, müssten alle bisher nicht positiv getesteten in D lebenden täglich getestet werden (was faktisch unmöglich ist). Zum anderen ist und bleibt die Dunkelziffer sehr hoch; das Virus kann (und wird) sich längst weitaus gravierender ausgebreitet haben, als angenommen und die Statistiken dies verharmlosen. Über die Gefährlichkeit des Virus' an sich kann ich nicht urteilen.


    Zu bedenken gebe ich auch, daß das Virus nicht zwingend aus China stammen muß; momentan gibt es jedoch keinen Gegenbeweis. Das Virus wurde zunächst in Wuhan entdeckt - in einer Spezialklinik für Lungenerkrankungen, die - im Gegensatz (soweit mir bekannt) zur in Europa üblichen Praxis - rein interessehalber virologische Untersuchungen anstellt; hierzulande würde man schlicht nach Grippe behandelt werden und fertig. Das kann gut gehen oder eben auch nicht. Wäre das Virus dort nicht entdeckt worden, würden wir jetzt normal leben. Insofern vermag man China die Schuld zu schieben dürfen.


    Irgendwann werden die Restriktionen gelockert werden und dann wird ziemlich schnell "Normalität" (Ignoranz) eintreten; das ist völlig normal, d.h. es wird dann zur Normalität. Ohne das könnte ein Fortleben nicht bestehen. Immerhin wird die Regierung mal richtig gefordert und auf die Probe gestellt: was heute erlaubt ist, ist morgen verboten und war übermorgen falsch. In diesem Sinne wird Art. 6 unserer Diskussionsrichtlinie für dieses Thema in engem Korsett vorübergehend außer Kraft gesetzt.


    Für die einen Krise, für die anderen das längste Wochenende der Welt ... mit anderen Worten: es wird Gewinner und Verlierer geben, das ist das Spiel des Lebens. Wozu ich gehören werde, ist noch unklar, mir aber auch letztlich egal. Zu den Gewinnern werden wohl Onlinehandel und -shops gehören, die jetzt noch mehr in Anspruch genommen werden; Verlierer neben all den Bars, Kneipen, Restaurants, Künstlern usw. diejenigen Händler, die den Anschluß an die Neuzeit - nämlich Onlinehandel - verpasst oder verflucht haben. Es ist vielleicht die große Generalprobe, die - das sehe ich jetzt schon voraus - niemand wirklich bestehen wird.


    Das beste, was man wirklich tun kann, wenn man es tun kann: daheim bleiben, sich vernünftig - also nicht im Übermaß - bevorraten (das beugt unnötigen Besorgungsgängen und damit einer Risikoerhöhung für sich selbst und alle anderen vor), Kontakte meiden, keine Panik schieben, Symptome beobachten, Hilfe anbieten; sofern keine akute Atemnot besteht: aushalten.


    Wir als EROICA-Klassikforum sind von den Restriktionen der Regierung nicht betroffen und haben daher bis auf weiteres 24 Stunden täglich geöffnet ...

    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790


    Plaudite, amici, comedia finita est. Finis coronat virus. (Covid)

  • Also, nochmal danke für den Hinweis. Wie du sagst. Wodarg argumentiert sachlich und er bringt eine Menge Informationen, die ich bis jetzt trotz eifriger Medien und DLF-Nutzung nicht hatte. Corona gab es schon, nicht nur bei Tieren. Es ist ein Virus wie Influenza, der sich eben von Jahr zu Jahr verändert, insofern ist er natürlich (jedes Jahr) neu. Menschen sterben in der Grippe-Saison an Lungenerkrankungen. Wenn bei ihnen Corona-Viren nachgewiesen werden, heißt das nur, dass sie mit diesen Kontakt hatten, nicht etwa, dass sie an diesen gestorben wären. Sie hatten nach aller Wahrscheinlichkeit auch mit vielen anderen Viren einschließlich Influenza und mit Lungenentzündung auslösenden Bakterien Kontakt. Also diese medizinischen Zusammenhänge waren mir nicht klar. Wenn nun neuerdings Corona-Viren nachgewiesen werden, was man letztes Jahr auch schon hätte tun können, dann liegt der Gedanke nahe, wir hätten eine Corona-Epedemie, am besten eine Pandemie und dann schlägt die Stunde der Exekutive, der entschlossenen Führer, so wie weiland Helmut Schmidt bei der Hamburger Sturmflut. So etwas ist für eine Politikerkarriere ein besonderer Moment und wenn wie in Frankreich, die Volksseele am Kochen ist oder in Italien die Regierung bröckelt oder in Deutschland keiner weiß ob ein bayrischer Ministerpräsident als Kanzler überhaupt denkbar ist und wo ist eigentlich die Bundeskanzlerin, dann heißt es Führungsstärke zeigen und sich wie Phönix aus der Asche aufschwingen. Was mich betrifft, ich betrachte das jetzt mal als schwach ausgeprägte Grippewelle mit stark ausgeprägtem Hysteriefaktor unter anderem zum Schaden aller Selbständigen (einschließlich meiner Holden) aber, nun ja, wir schaffen das.

  • Das ist auch das Problem, oder? Virologie ist keine Mathematik mit exakt definierten Ergebnissen, sondern vor allem eine Statistiklehre: es besteht die Möglichkeit/Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung und/oder Erkrankung, wenn bestimmte Voraussetzungen gegeben sind. Und wenn sich herausstellt, daß z.B. der eingesetzte Test eher auf einer Bandbreite von Coronaviren reagiert (wo der eigentliche Erreger vermutlich drin ist), dann sind die Tests natürlich dementsprechend zu beurteilen. Die eigentliche Gruppe der Coronaviridae ist seit fünfzig Jahren bekannt, womit auch genug Zeit zur Forschung gegeben war.


    Es zeigt sich also, daß das Thema Viruserkrankung an sich sehr komplex ist - da macht COVID-19 keine Ausnahme. Es fehlen aber z.Z. all die statistischen Erfassungen, die eine wirklich aussagekräftige Gefährlichkeit nachweisen. Es kann tödlich sein, dafür gibt es schon Hinweise; aber ob alle Todesfälle konkret auf SARS-CoV-2 zurückzuführen sind oder es nur eben bei den Todesopfern vorher gefunden wurde (innerhalb der Test-Bandbreite natürlich), das läßt sich nicht belegen. Doch auf dieses "oder" kommt es aber an, wenn man Restriktionen solcher Größenordnungen verhängt wie z.Z. in der EU.


    Die Sache mit der klassischen Falle der Beschwichtigung, die erst recht zur Epidemie führt, ist ein altes Phänomen, was man leider nicht immer so abstellen kann. Wie soll das auch gehen bei einer Erkrankung, dessen Fallzahlen keine sinnvolle Statistik erfüllen? Letztendlich muß jeder Einzelne annehmbare Schutzmaßnahmen ergreifen; den Rest hat man nicht in der eigenen Hand.


    Dabei möchte ich betonen, daß die Neuheit des Erregers eine große Gefahr bedeutet, weil keine Antikörper dagegen existieren. Die jetzige Pandemie als solche zu bezeichnen, ist sicher nicht falsch; nur müssen wir uns darüber klar werden, daß die jetzigen Maßnahmen einzig dem Zweck dienen, die Krankenversorgung zeitlich besser zu "verteilen". Mehr nicht, aber eben auch nicht weniger.

  • Virologie ist keine Mathematik mit exakt definierten Ergebnissen, sondern vor allem eine Statistiklehre:

    Virologie, Mathematik und Statistik sind drei völlig unterschiedliche Dinge - Statistik kommt ohne Mathematik nicht aus, die Virologie möglicher Weise nicht ohne Statistik (?) - das kann ich nicht beurteilen. Aber zur Zeit wird alles in einen Pott geschmissen.


    Möge Dr. Wodarg Recht haben/behalten.

    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790


    Plaudite, amici, comedia finita est. Finis coronat virus. (Covid)

  • nur müssen wir uns darüber klar werden, daß die jetzigen Maßnahmen einzig dem Zweck dienen, die Krankenversorgung zeitlich besser zu "verteilen". Mehr nicht, aber eben auch nicht weniger.

    Genau das, weshalb mir auch das Bemessen einer Virusgefährlichkeit aufgrund der Mortalität (abgesehen von der Problematik tatsächlich erfasster Zahlen vs. Dunkelziffern) egal ist. Es geht um die Belastung des Systems. Die ist innerhalb kurzer Zeit bereits vielerorts weltweit enorm geworden und auch insofern kein Vergleich zu Influenza oder anderen Virenverbreitungen wie den vergangenen SARS (2002) oder MERS (2012) aus der Familie der Coronaviridae. Das RKI beobachtet sie alle und schlägt Alarm, wo nötig. Im Übrigen ist eine hohe Mortalität einem Virus eher hinderlich. Schließlich ist für die Verbreitung von DNA/RNA die Erhaltung des Wirtes effektiver als dessen Ableben.


    Letztlich sind wir alle keine Fachleute und können, was Einschätzungen betrifft, nur denjenigen vertrauen, die uns glaubwürdig und überzeugend erscheinen.


    In unserer KiTa geht es derzeit um das Feintuning in der Folge der Maßnahmen, Organisation der Kommunikationskaskaden, Aufgabenverteilung usw. Alles als Fundament aufgrund der aktuellen Sachlage, wer weiß, was sich wie entwickelt. Ansonsten ist Homeoffice angesagt (eigene Fortbildung, Erarbeitung von Spezialthemen, soweit aus der Distanz möglich Bildungsdokumentation etc.), ggf. noch Abbau von Resturlaub und Überstunden.


    Für mich ist das wie beim Klimaschutz: selbst wenn es nicht nötig wäre, sind die Maßnahmen sinnvoll über das Akute hinaus. Wenn die derzeitige Pandemie dazu führt, dass mehr Menschen sich Gedanken über ihnen bislang unbewusstes, aber relevantes Verhalten wie Händewaschen, Klopapier, verantwortungsvollen Umgang, das Potenzial moderner Informations-/Kommunikationstechnologie bzw. deren (oft fehlende) Infrastruktur und die wertvolle Arbeit bestimmter Berufsgruppen machen, dann macht das Sinn, Corona hin ("gefährlich") oder her ("wie Schnupfen").


    *sante*

    Es gibt viele, die nicht reden, wenn sie verstummen sollten, und andere, die nicht fragen, wenn sie geantwortet haben.
    Johann Georg August Galletti (1750-1828)

  • Prof. Hendrik Streeck aus Beetlehem mit ein paar interessanten neuen und bereits bekannten Erkenntnissen (inzwischen aber auch bereits wieder 2 Tage alt).

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    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790


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  • inzwischen aber auch bereits wieder 2 Tage alt

    Ja, wir leben in einer schnelllebigen Zeit. Trotzdem danke für den Link, der eine sehr bemerkenswertes Fazit enthält und der Mann scheint sich ja auszukennen. Wenn das am Ende zutreffen sollte, bin ich sehr gespannt, wie das erklärt werden wird. Also, dass die Maßnahmen greifen, schön und gut, aber irgendetwas sollte ja erst einmal da sein, wogegen sie dann greifen. Abwarten ...*wait* und den Humor nicht verlieren *flöt**ägy*

  • Vor dem Virus hab ich weniger Angst, aber DAVOR:


    Aufruf, Sonntag um 18 resp. 21 Uhr die "Ode an die Freude" zu singen - vom Balkon, aus dem Fenster, was immer.


    Einige Kommis (daß ich das mal so schreiben würde ... aber hier sicher zu Recht) auf Facebook:


    "Leut, Euer ernst?! Was für ein ödes Lied 1f648.png Es gibt echt geiler und schönere Lieder"

    "Eurohymne hin oder her...aber sorry, das Ganze betrifft nicht nur Europa, sondern the whole World...da wäre für mich eher „We are the World“ angebracht 1f937_200d_2640.png"

    "Das kommt dann noch dazu, dass so gut wie keiner weder das Lied noch Text kennt 1f602.png1f602.png"


    Ja, wie ging nochmal der Text? Alle Menschen werden Brüder. Wie Kain und Abel. Oder so ... geht doch Klopapier kaufen! Kommunikationssperre fände ich deutlich besser ...


    Daß nun wirklich in allen möglichen Ländern - zeitversetzt - aber dann doch in großem Umfang Schillhovens Ode erklingt ... wer hätte das anlässlich des Beethovenjahrs je geahnt ...

    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790


    Plaudite, amici, comedia finita est. Finis coronat virus. (Covid)

  • Ja, das ist wirklich schrecklich, beängstigend.

    Wenn das Virus so denken würde, wär's okay ...

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    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790


    Plaudite, amici, comedia finita est. Finis coronat virus. (Covid)

  • Prognosen sind schwierig, besonders, wenn sie die Zukunft betreffen; wir werden sehen ...


    Immerhin schonmal als Vorteil zu verbuchen:

    • kein nerviges Glockengebimmel mehr am Sonntag
    • Lebensmittelgeschäfte am Sonntag geöffnet

    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790


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  • Telefonierte die Tage mit einem ehemaligen Kollegen, Sozialdemokrat und recht rührig und menschlich. Er meinte, 8 Milliarden Menschen seien eben doch zu viel für den Planeten, da könnte der Virus auch eine Chance sein; dem Irrsinn des Bevölkerungswachstums in der 3. und 4. Welt zu steuern; zudem in den reichen Ländern durch die Eliminierung weiter Teile der über 80Jährigen auch wieder halbwegs normale Verhältniss einträten. Telefonisch konnte ich nicht erkennen, wie ernst er es damit meinte. Ich denke bis eben darüber nach.

    „Als ich es zuweilen unternommen habe, die ruhelose Geschäftigkeit der Menschen zu betrachten, wie auch die Gefahren und Strapazen, denen sie sich [...] aussetzen, woraus so viele Streitigkeiten, Leidenschaften, kühne und oft unheilvolle Unternehmungen usw. erwachsen, habe ich häufig gesagt, daß das ganze Unglück der Menschen aus einem einzigen Umstand herrühre, nämlich, daß sie nicht ruhig in einem Zimmer bleiben können.“ (Blaise Pascal: Gedanken, I, )