Der ultimative EROICA-SmallTalk-endlos-Faden

  • Wen Gott will malträtieren

    den lässt er korrigieren

    der Rotstift leer

    die Nerven blank

    die Seele Teer

    der Magen krank

    im Herz ein Speer

    und keinen Dank

    "Je edler das Ding und je allmächtiger, desto fürchterlicher und teuflischer ist der Mißbrauch. Brand und Ueberschwemmung, die schädlichen Wirkungen von Feuer und Wasser, sind nichts gegen das Unheil, das die Vernunft stiften wird – wohl zu merken, die Vernunft ohne Gefühl, wie sie nach den Merkmahlen dieser Zeit uns bevorsteht …“ Georg Forster aus Paris an seine Frau am 16. April 1793

  • Die Welt ist doch leider etwas tricky ... schön: daß die Hammerklaviersonate genau die doppelte Opusnummer wie die Waldsteinsonate hat, leider passt aber Les Adieux nicht ganz genau in die Mitte, aber FAST: (53+106)/2 = 79,5; müsste aber 81,5 sein.


    *beiss*

    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790


    Plaudite, amici, comedia finita est. Finis coronat virus. (Covid)


  • Lagen am Waldrand an der Ilm, leider war ich zu langsam; sodass Babsi beide im Maul hatte plötzlich. Aber die waren offensichtlich schon so gut wie hinüber, lagen schon länger dort, vielleicht Revierstreitigkeiten unter Waschbären, die sich sprunghaft vermehren. Der eine schaute mich unentwegt an und das griff mir dochs kalt ins Herz, zumal ich neulich erst Brussigs Die Verwandelten gelesen hatte. Nun kein Messer dabei und wollte auch nicht mit Händen und Füßen ran, also habe ich den Jäger verständigt, der sie mit dem Gewehr erlöst und der Ilm übergeben hat. Die Natur hat so gar nichts Romantisches und Liebliches.

    "Je edler das Ding und je allmächtiger, desto fürchterlicher und teuflischer ist der Mißbrauch. Brand und Ueberschwemmung, die schädlichen Wirkungen von Feuer und Wasser, sind nichts gegen das Unheil, das die Vernunft stiften wird – wohl zu merken, die Vernunft ohne Gefühl, wie sie nach den Merkmahlen dieser Zeit uns bevorsteht …“ Georg Forster aus Paris an seine Frau am 16. April 1793

  • Das wollte ich dem Waidmann erst sagen, aber es ist sein Revier, in dem ich täglich laufe und er hatte mich zu Beginn gefragt, warum ich den Viechern nicht mit den Füßen den Kof zertreten hätte. Leider stimmt hier das Klischee vom seelenlosen Jägersmann und früher hätte ich ihm sicher seine Flinte in den Arsch geschoben und abgedrückt ...

    "Je edler das Ding und je allmächtiger, desto fürchterlicher und teuflischer ist der Mißbrauch. Brand und Ueberschwemmung, die schädlichen Wirkungen von Feuer und Wasser, sind nichts gegen das Unheil, das die Vernunft stiften wird – wohl zu merken, die Vernunft ohne Gefühl, wie sie nach den Merkmahlen dieser Zeit uns bevorsteht …“ Georg Forster aus Paris an seine Frau am 16. April 1793

  • Wenn ich auch nicht selbst Jäger bin, aber doch ( im ersten Leben) Forstmann war, muss ich sagen, dass solche Gesellen den schlechten Ruf der Branche rechtfertigen, denn es gibt immer mehr von ihnen. Die anderen, die gibt es auch noch, für die das alte Riesenthal- Gedicht keine Folklore ist sondern einen Ethos markiert:


    Das ist des Jägers Ehrenschild,

    dass er beschützt und hegt sein Wild,


    weidmännisch jagt, wie sich’s gehört,

    den Schöpfer im Geschöpfe ehrt.


    Das Kriegsgeschoß der Hass regiert,

    Die Lieb’ zum Wild den Stutzen führt:


    Drum denk’ bei Deinem täglich Brot

    Ob auch Dein Wild nicht leidet Not?


    Behüt’s vor Mensch und Tier zumal!

    Verkürze ihm die Todesqual!


    Sei außen rauh, doch innen mild,

    Man muss schon etwas wissen, um verbergen zu können, dass man nichts weiß.


    Marie von Ebner- Eschenbach

  • Die sagenumwobene Corona-Warn-App läuft auf meinem Oppo Reno (letztes Jahr erworben; nach meinem Kenntnisstand: Andoid 10; newest release) nicht, aus folgendem Grunde:


    Zitat

    CAUSE:3

    Something went wrong. Error when communicating with Google API(17)

    Was auch immer das mit Google zu tun haben mag; Beteiligte waren Teledumm und SAP ... okay, es ist ein originales chinesisches Oppo (nicht für den europäischen Markt vorgesehen, weshalb z.B. Google u.a. grundsätzlich gesperrt ist; aber wir sind ja nicht chinesisch vebandelt, um das Problem (in genereller Hinsicht) nicht lösen zu können...


    :beatnik:


    Hier aber sehe ich aktuell keinen Handlungsbedarf ... das sollen Telekom & SAP lösen ... die bekommen dafür Geld, ich nicht. Meine seit Jahr und Tag vertretene Meinung wird hier endlich einmal dargestellt.


    Auch:


    Digitale Bank-Karte: seit Tagen (beinahe Wochen!) Probleme mit meiner privaten (digitalen) ec-Karte ... die Firmen-ec-Karte und private VISA funzt, die private ec- nicht. Die Bank so:


    Ich so: Nö. Einfacher, nach China auszuwandern. Da klappt das; mit 5G; im Wald, 1.000 km von der Zivilisation entfernt ...


    8-)

    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790


    Plaudite, amici, comedia finita est. Finis coronat virus. (Covid)

  • Viele englisch Sprechende regen sich ja über das Wort 'Handschuhe' auf (nachdem sie es taten, kann ich es inzwischen nachvollziehen). Selbst das etymologische Wörterbuch der deutschen Sprache (KLUGE) weiß nicht viel, gibt mir aber zumindest einen Hinweis zum Thema 'Schuh':


    Zitat

    [...] Herkunft unklar. [...] so daß das Wort mit 'Tasche' [...] verbunden


    sein könnte. Tasche empfinde ich durchaus als einleuchtend und könnte auch eine Brücke zu Schublade und Schuber sein.

    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790


    Plaudite, amici, comedia finita est. Finis coronat virus. (Covid)

  • Das hat doch nichts mit "nach China auswandern" zu tun, Ulli, eher mit irgendwelchen System-updates.

    Die Corona-APP möchte mit der Google-API kommunizieren. An der kommst Du leider nicht vorbei. Den Error (17) kann ich natürlich auch nicht deuten.

    Und das mit Deiner Karte: Du müsstest prüfen, ob Du irgendwo Push-Nachrichten deaktiviert hast. Das ist eine Einstellung an Deinem Handy. Kann sein, dass totalitäre Staaten Dir die Mühe abnehmen und derartige Einstellungen gleich selbst in Deinem Handy vornehmen, aber ich mache das doch lieber selbst.

    Lucius Travinius Potellus
    Those who would give up essential Liberty, to purchase a little temporary Safety, deserve neither Liberty nor Safety. (B.Franklin)

  • Und das mit Deiner Karte: Du müsstest prüfen, ob Du irgendwo Push-Nachrichten deaktiviert hast. Das ist eine Einstellung an Deinem Handy. Kann sein, dass totalitäre Staaten Dir die Mühe abnehmen und derartige Einstellungen gleich selbst in Deinem Handy vornehmen, aber ich mache das doch lieber selbst.

    Bei den anderen beiden Karten von der selben Bank, auf dem selben Phone, in der selben App, geht es aber ... also muß ich da nix umstellen.


    Zur Corona-Warn-App: ich mach da jetzt nix mehr; was nicht sofort funktioniert, funktioniert eben nicht. Dann benötige ich das auch nicht (das betrifft übrigens alle Lebensbereiche inzwischen). Ich werde mich mit derlei zeitfressenden Problemen nicht weiter befassen. Keine unbezahlten Problemlösungen für andere mehr. Nöp. So wichtig ist mir die App dann doch nicht; wenn sie gehen würde, okay ... aber so ...

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  • Ne, API-Fehler behebst Du bestimmt nicht. Ich kenne das Betriebssystem Deines Handys nicht — und bin auch kein Programmierer; aber das muss ein Entwickler lösen.

    Lucius Travinius Potellus
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  • Android 10.

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  • Macht nix. Ab sofort nicht mehr mein Problem.


    8-)

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  • Der ultimative EROICA-SmallTalk-endlos-Faden

    Der ultimative EROICA-SmallTalk-endlos-Faden


    Ein Jahr war das gestern nun schon her; mir kam es vor wie deren sieben ... ^^

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  • Ich weiß nicht, warum ich mich jedesmal über AS' Fakenews ärgere:


    Er bringt hier einen wunderbar klingenden Originalflügen von Johann Schantz zum Einsatz, welcher eine Ahnung vermitteln kann wie diese Sonate zu Mozarts Zeiten gekliungen haben mag, wobei Mozart selbst einen Walter-Flügel besaß.

    (-n+l, Komma nach kann, -i)


    Hat er; aber natürlich noch nicht zu dieser Zeit (1778), sondern erst, nachdem er sich in Wien niedergelassen hatte. Um diese Zeit (Ende der 1770er) bevorzugte Mozart Steinsche Flügel, die er in Augsburg (auf dem Weg nach resp. von Paris) kennenlernte, besaß aber nie einen. Für die Sonate kommt allenfalls ein herkömmliches Cembalo oder ggfs. ein Tangentenflügel in betracht. Schoonderwoerd gar verwendet ein Clavichord ,dem ständigen Begleiter Mozarts, auf dem sogar noch die Zauberflöte komponiert wurde. Clavichord ist bei Mozart nie wirklich falsch - mit Ausnahme der Conzerte. In Paris selbst wird Mozart eher noch Cembali betastet haben, vielleicht hatte er Kontakt zu einem der ersten Érard-Geräte oder zu aus England importierten Square-Pianos? Darüber schweigt er sich aber meines Nichtwissens aus ...

    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790


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  • Vermutlich werde ich mich demnächst mit diesem Zyklus näher beschäftigen, denke ich, oder doch nicht?


    Glaub ja nicht, daß ich mich dazu äußern werde ... ich hab damals, als sie neu war: in die 5te reingehört (sie wurde im Radio vorgestellt) und fand schon das 2te Achtel (gleich nach der Achtelpause) zu Beginn falsch betont; nämlich: betont, obgleich es unbetont ist. Manchmal hasse ich mein Elefantenhin ...


    Meine bekannte Devise: HIP è opi ma har non court ...


    :beatnik:

    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790


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