Die Sammlungen der Eroica-User

  • Ich werde irre mit meinen Boxen, die ich übereinander gestapelt habe; immer die, die ich gerade brauche, ist ganz unten. Habe jetzt die Bach-Teile rausgenommen und normal eingeordnet, weiß nicht, ob bei Mozart etc. genauso verfahre.

    "Je edler das Ding und je allmächtiger, desto fürchterlicher und teuflischer ist der Mißbrauch. Brand und Ueberschwemmung, die schädlichen Wirkungen von Feuer und Wasser, sind nichts gegen das Unheil, das die Vernunft stiften wird – wohl zu merken, die Vernunft ohne Gefühl, wie sie nach den Merkmahlen dieser Zeit uns bevorsteht …“ Georg Forster aus Paris an seine Frau am 16. April 1793

  • Zitat

    immer die, die ich gerade brauche, ist ganz unten.


    *lol**lol**lol*


    Ab man Murphys Gesetz überlisten kann?


    "So, ich brauch' jetzt mal die Mozartbox... oh... ganz unten. Ätsch! Ich wollte doch Bach..."


    *cat*

    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790


    Plaudite, amici, comedia finita est. Finis coronat virus. (Covid)

  • Beim Ausmisten wird einem einiges klar:


    1. Ich habe eine Naxos-CD mit Oboenkonzerten von Albinoni; ich mag ihn zwar sonst, seine Konzerte, aber die CD ist mir zu qäkig, werde ich nie hören. Verkaufen lohnt nicht, also wegwerfen?


    2. Gesamtaufnahmen werden konsequent verhökert und statt dessen nur Einzelaufnahmen behalten oder zugelegt.


    3. Man hat viel zu viel und viel zu viele gute Sachen lange und zu lange nicht gehört.

    "Je edler das Ding und je allmächtiger, desto fürchterlicher und teuflischer ist der Mißbrauch. Brand und Ueberschwemmung, die schädlichen Wirkungen von Feuer und Wasser, sind nichts gegen das Unheil, das die Vernunft stiften wird – wohl zu merken, die Vernunft ohne Gefühl, wie sie nach den Merkmahlen dieser Zeit uns bevorsteht …“ Georg Forster aus Paris an seine Frau am 16. April 1793

  • 1. Ich habe eine Naxos-CD mit Oboenkonzerten von Albinoni; ich mag ihn zwar sonst, seine Konzerte, aber die CD ist mir zu qäkig, werde ich nie hören. Verkaufen lohnt nicht, also wegwerfen?

    Pack sie in meine Kiste... *flirt*


    3. Man hat viel zu viel und viel zu viele gute Sachen lange und zu lange nicht gehört.

    Richtig - aber das Phänomen tritt auch schon bei 1000 CDs auf. Aber es lohnt nicht, alles nur nach dem Hören zu bemessen. Ich habe viele CDs, die ich seit Jahr und Tag nicht höre, die ich aber nicht abgeben werde.



    jd :wink:

  • So, nachdem ich nun im Januar schon wieder quasi 4-stellig wurde, ist jetzt endgültig Schluss!!!

    "Je edler das Ding und je allmächtiger, desto fürchterlicher und teuflischer ist der Mißbrauch. Brand und Ueberschwemmung, die schädlichen Wirkungen von Feuer und Wasser, sind nichts gegen das Unheil, das die Vernunft stiften wird – wohl zu merken, die Vernunft ohne Gefühl, wie sie nach den Merkmahlen dieser Zeit uns bevorsteht …“ Georg Forster aus Paris an seine Frau am 16. April 1793

  • Habe inzwischen fast alle Ringe und Beethoven-GAs veräußert und bin stolz auf mich.

    "Je edler das Ding und je allmächtiger, desto fürchterlicher und teuflischer ist der Mißbrauch. Brand und Ueberschwemmung, die schädlichen Wirkungen von Feuer und Wasser, sind nichts gegen das Unheil, das die Vernunft stiften wird – wohl zu merken, die Vernunft ohne Gefühl, wie sie nach den Merkmahlen dieser Zeit uns bevorsteht …“ Georg Forster aus Paris an seine Frau am 16. April 1793

  • Ich behalte als einzigen Sammelschwerpunkt Heinrich Schütz bei, weil der mit meinen historischen Arbeiten korrespondiert; sitze ja nach wie vor an der politischen Biografie von Heinrich Posthumus Reuß, dem die Exequien gewidmet wurden.

    "Je edler das Ding und je allmächtiger, desto fürchterlicher und teuflischer ist der Mißbrauch. Brand und Ueberschwemmung, die schädlichen Wirkungen von Feuer und Wasser, sind nichts gegen das Unheil, das die Vernunft stiften wird – wohl zu merken, die Vernunft ohne Gefühl, wie sie nach den Merkmahlen dieser Zeit uns bevorsteht …“ Georg Forster aus Paris an seine Frau am 16. April 1793

  • Die typische Sammlerkarriere:


    1. In der Jugend Aufbau des Standardrepertoires und wahlloses Sammeln


    2. später nach Saturierung, finanzieller Stabilität, Verfeinerung des Geschmacks, umfassenderen Kenntnissen und Ausdifferenzierung der Interessen Sammeln in die Tiefe oder Breite mit Neigung zu Sammelschwerpunkten und umfassenden Interpretationsvergleichen


    3. Augenmerk auf Nischen, vergessene und unbekannte Meister


    4. Versuch, die Sammlung qualitativ auszudünnen

    "Je edler das Ding und je allmächtiger, desto fürchterlicher und teuflischer ist der Mißbrauch. Brand und Ueberschwemmung, die schädlichen Wirkungen von Feuer und Wasser, sind nichts gegen das Unheil, das die Vernunft stiften wird – wohl zu merken, die Vernunft ohne Gefühl, wie sie nach den Merkmahlen dieser Zeit uns bevorsteht …“ Georg Forster aus Paris an seine Frau am 16. April 1793

  • Umfassende Interpretationsvergleiche bewirken die meisten CD-Leichen im Regal. Wenn man wie ich jüngst Mahlers Neunte oder Brahmsens Erste wochenlang unter die Lupe nimmt; wird man irgendwann genug haben und das Thema wochen-, monate- und sogar jahrelang ruhen lassen. Will man dann wieder reinhören, beschränkt man sich logischerweise auf die zwei bis drei Favoriten des seinerzeitigen Hörmarathons. Die anderen anderthalb Dutzend Aufnahmen wird man in aller Regel nie wieder hören.

    "Je edler das Ding und je allmächtiger, desto fürchterlicher und teuflischer ist der Mißbrauch. Brand und Ueberschwemmung, die schädlichen Wirkungen von Feuer und Wasser, sind nichts gegen das Unheil, das die Vernunft stiften wird – wohl zu merken, die Vernunft ohne Gefühl, wie sie nach den Merkmahlen dieser Zeit uns bevorsteht …“ Georg Forster aus Paris an seine Frau am 16. April 1793

  • Da müsste Dir Spotify eine gute Ergänzung bieten. Ich bediene mich darüberhinaus zu Vergleichszwecken in der Bibliothek, die in München wirklich exquisit sortiert ist.
    Insbesondere bei Aufnahmen, die ich "mal hören" will, aber eben nicht im Regal brauche.

    Lucius Travinius Potellus
    Those who would give up essential Liberty, to purchase a little temporary Safety, deserve neither Liberty nor Safety. (B.Franklin)

  • So wird es werden! Ich betrachte Spotify zukünftig als DIE Ergänzung, die es mir ermöglicht, den Kauf bei Interpretationsvergleichen zu vermeiden.

    "Je edler das Ding und je allmächtiger, desto fürchterlicher und teuflischer ist der Mißbrauch. Brand und Ueberschwemmung, die schädlichen Wirkungen von Feuer und Wasser, sind nichts gegen das Unheil, das die Vernunft stiften wird – wohl zu merken, die Vernunft ohne Gefühl, wie sie nach den Merkmahlen dieser Zeit uns bevorsteht …“ Georg Forster aus Paris an seine Frau am 16. April 1793

  • Die anderen anderthalb Dutzend Aufnahmen wird man in aller Regel nie wieder hören.

    Das ist wohl auch der Grund, warum die meisten Hörer mehr als 4-6 Aufnahmen eines Werkes nicht ansammeln. Es mag sein, daß sie insgesamt anderthalb Dutzend gehabt haben, aber man trennte sich dann auch mal von der einen oder anderen wieder.


    Mich wundert eigentlich, wieso du nicht früher auf Spotify & Co. gekommen bist. Hätte dir Unmengen an Geld gespart.



    jd :wink:

  • Mich wundert eigentlich, wieso du nicht früher auf Spotify & Co. gekommen bist. Hätte dir Unmengen an Geld gespart.

    Weil ich


    1. früher alles besitzen wollte
    2. ich der Klangqualität nicht traute
    3. ich von niemandem abhängig sein wollte


    Alle drei Punkte sind bei Lichte besehen abgetan - vom Besitz habe ich mich längst gelöst; die Klangqualität ist mindestens genausogut wie bei CD und wer ist heutzutage nicht abhängig vom Internet etc., zumal ich noch genug CDs (4000) besitze und die Festplatte voll ist mit 15 000 Alben. Spotify wird lediglich jedes weitere Wachstum eindämmen.

    "Je edler das Ding und je allmächtiger, desto fürchterlicher und teuflischer ist der Mißbrauch. Brand und Ueberschwemmung, die schädlichen Wirkungen von Feuer und Wasser, sind nichts gegen das Unheil, das die Vernunft stiften wird – wohl zu merken, die Vernunft ohne Gefühl, wie sie nach den Merkmahlen dieser Zeit uns bevorsteht …“ Georg Forster aus Paris an seine Frau am 16. April 1793

  • :umfall: :umfall: :umfall: :umfall: :wacko:


    Steht das nicht in leisem Widerspruch zum Ergebnis deines Tests? Von der Logik ganz zu schweigen.
    :wink:


    Verstehe ich nicht, ich schrieb doch, dass ich praktisch keinen Unterschied wahrnehme.

    "Je edler das Ding und je allmächtiger, desto fürchterlicher und teuflischer ist der Mißbrauch. Brand und Ueberschwemmung, die schädlichen Wirkungen von Feuer und Wasser, sind nichts gegen das Unheil, das die Vernunft stiften wird – wohl zu merken, die Vernunft ohne Gefühl, wie sie nach den Merkmahlen dieser Zeit uns bevorsteht …“ Georg Forster aus Paris an seine Frau am 16. April 1793


  • :wink:


    Ich präzisiere: fast genausogut!

    "Je edler das Ding und je allmächtiger, desto fürchterlicher und teuflischer ist der Mißbrauch. Brand und Ueberschwemmung, die schädlichen Wirkungen von Feuer und Wasser, sind nichts gegen das Unheil, das die Vernunft stiften wird – wohl zu merken, die Vernunft ohne Gefühl, wie sie nach den Merkmahlen dieser Zeit uns bevorsteht …“ Georg Forster aus Paris an seine Frau am 16. April 1793