Die Sammlungen der Eroica-User

  • Ich wäre dafür, daß in Yorickshire ein Waisenhaus für ausgesetzte CDs, DVDs und LPs eingerichtet wird. Platz ist ja genügend vorhanden.


    :rolleyes:

    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790


    Plaudite, amici, comedia finita est. Finis coronat virus. (Covid)

  • Meine Sammlung umfasst geschätzte 8000 Tonträger, mittlerweile auch alles digitalisiert und auf Festplatte - weil ich habe mich entschlossen, meine Bude doch mehr nach meinem Geschmack zu gestalten anstatt als CD und LP Lager zu benutzen.



    Der Schwerpunkt meiner Sammlung liegt ganz klar auf der Musik vor 1800. Was danach kommt, ist zwar auch vertreten, aber nur in einem oberflächlichen Verhältnis zum Schwerpunkt.
    Die Musik des 17. und 18. Jahrhunderts macht natürlich den größten Teil der Sammlung aus, danach Renaissance und Mittelalter.
    Ich hab mein eigenes System der Ordnung, und dies funktioniert auch einwandfrei.
    Neben der klassischen Musik hab ich einen verschwindend geringen Anteil (im Verhältnis) an Soundtracks, Hörspielen und Weltmusik.

  • Da kaufe ich Mahler 6 mit Harding, obwohl ich bereits anderthalb Dutzend auf Einzel-CDs und in GAs habe; CD, DVD und MP3 auf Festplatte; mindestens ein halbes Dutzend davon Referenz, wer soll daraus schlau werden!?

    "Je edler das Ding und je allmächtiger, desto fürchterlicher und teuflischer ist der Mißbrauch. Brand und Ueberschwemmung, die schädlichen Wirkungen von Feuer und Wasser, sind nichts gegen das Unheil, das die Vernunft stiften wird – wohl zu merken, die Vernunft ohne Gefühl, wie sie nach den Merkmahlen dieser Zeit uns bevorsteht …“ Georg Forster aus Paris an seine Frau am 16. April 1793

  • Ich habe im vergangenen Jahr rund 100 CDs erworben (letzter Kenntnisstand: 94; tatsächlich inkl. Januar 2016: 91 - die Unschärfe kommt durch die iTunes-Einstellung „in den letzten 12 Monaten“ zustande - reißt es aber nicht raus). Wie gliedern die sich nun auf?


    BEETHOVEN (23)
    MOZART (15)
    BRUCKNER (12)
    SCHUBERT (5)
    BRITTEN (3)
    MENDELSSOHN (2)
    CPE (2)
    SCHUMANN (2)
    DVORAK (2)
    MAHLER (2)
    HAYDN (2)
    LISZT (2)
    TSCHAIKOWSKY (1)
    BARTOK (1)


    DIVERSE (17)


    Mozart überrascht mich; daß ich da überhaupt noch was erwerbe... als so eklatanter Beethoven-Fan habe ich mich auch nie verstanden; schuld waren aber insbesondere 2 Violinsonatenzyklen (gesamt) sowie die Martynovschen Verlisztungen und das Projekt REsound; Bruckner hingegen war klar - das war für mich das Brucknerjahr.


    NB: Das sind tatsächlich die einzelnen CDs: Boxen werden bei mir in Alben (1 CD) zerlegt, wie sie auch grds. erwerbbar sind; Opern (2015 Fehlanzeige) würde ich als 1 Album zählen.


    Wie erging es Euch?

    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790


    Plaudite, amici, comedia finita est. Finis coronat virus. (Covid)

  • Ich habe jetzt ebenfalls so gezählt wie du: Boxen mit mehreren Werken pro CD, ein Werk auf mehreren CDs aber nur als eine, sofern sie als Doppelpack kam.


    Ich kam auf 122 Alben.


    Biber: 22 (darunter die Biber-Box von Archiv: hat 7 CDs aber gilt als 5 da zwei Doppelalben)
    Buxtehude: 21 (darunter 3 Orgelwerke-GAs)
    Purcell: 21 (darunter die geistlichen-Werke-GA)
    Bach: 17 (darunter eine Orgel-GA)
    Diverses östereichisches Barock (Fux, Muffat, Leopold I, anonyme und Kompilationen): 11
    Händel: 6
    Satie: 6 (eine Klavierwerke-GA)
    Schütz: 4
    A. Scarlatti: 3
    Corelli: 2
    Albinoni: 1
    Byrd: 1
    Dufay: 1
    Haydn: 1
    Marais: 1
    Pärt: 1
    Reich: 1
    Zelenka: 1
    Renaissance-Diverse: 1


    Biber war ja wohl klar. Anfang des Jahres startete ich mit dem Projekt in meiner Rosenkranzen-Sammlung die CD-Rs mit originalen zu ersetzen. Letztes jahr schloss ich in Buxtehude-Fieber (auf Weihnachten 2014 bekam ich die Biographie), da kamen noch einige Nachzügler. 2015 war für mich dann eher das Purcell-Jahr. Nach deiner Zahlung kommen auch meinen nur zwei Bach-Kaufen aber mit insgesamt 17 Alben eine Gewichtung zu, die nicht ganz in dieser Form meinen Präferenzen entspricht.
    Aber es ist schon überdeutlich, dass mein Schwerpunkt in der zweiten Hälfte des 17. Jhs. liegt mit österreichischem Zentrum. 8-)


    LG
    Tamás
    *castor*

  • Aber ihr erwartet jetzt nicht, dass ich mein letztes Jahr so aufschlüssele. 8-)

    "Je edler das Ding und je allmächtiger, desto fürchterlicher und teuflischer ist der Mißbrauch. Brand und Ueberschwemmung, die schädlichen Wirkungen von Feuer und Wasser, sind nichts gegen das Unheil, das die Vernunft stiften wird – wohl zu merken, die Vernunft ohne Gefühl, wie sie nach den Merkmahlen dieser Zeit uns bevorsteht …“ Georg Forster aus Paris an seine Frau am 16. April 1793

  • Schaffe ich auch nicht, alles zu benennen. Ich könnte jpc und amazon durchackern und einen guten Teil rekonstruieren. Aber es gab auch den Flohmarkt, und da habe ich keine genaue Kenntnis mehr, welche Titel das waren.


    Aber die 100 Titel schlage ich mühelos.


    Vorsichtig geschätzt, habe ich vielleicht rund 500 CDs gekauft. Komplette Solo-K/Claviermusik von Haydn, Schubert und Schumann (3 Boxen: 37 CDs) - Gregorianischer Choral (ca. 30 CDs) - Orgelmusik von Bach & anderen (ca. 40 CDs) - Orchestermusik des 19. Jahrhunderts (mindestens 50 CDs) - ein bißchen Polyphonie aus Renaissance und Mittelalter (ca. 20-30 CDs) - ein Stapel Opern (rund zwei Dutzend GAs) - aber auch historische Aufnahmen (ca. 30 CDs). Zwei große Boxen (50 & 85 CDs), viele kleinere (ab 4 CDs aufwärts) usw. usf.


    Ehrlich gesagt: ich will gar nicht wissen, wieviel es genau waren. Es waren: zuviele... *hä*



    jd :wink:


  • E in Turingia son' mille tre... :)


    8-)


    Auf jeden Fall neben den klassischen Schwerpunkten Wagner, Bruckner, Bach und Schütz sehr viel Alte Musik und opi-Sachen. Es zeigt sich, dass meine Auflösung etwa der Ring-Sammlung oder der Beethoven-GAs richtig war; auf der anderen Seite kaufe ich so manches wieder, was ich im Eifer verramschte.

    "Je edler das Ding und je allmächtiger, desto fürchterlicher und teuflischer ist der Mißbrauch. Brand und Ueberschwemmung, die schädlichen Wirkungen von Feuer und Wasser, sind nichts gegen das Unheil, das die Vernunft stiften wird – wohl zu merken, die Vernunft ohne Gefühl, wie sie nach den Merkmahlen dieser Zeit uns bevorsteht …“ Georg Forster aus Paris an seine Frau am 16. April 1793

  • Im Übrigen muss ich einfach anhäufen, weil abzusehen ist; dass ich aus gesundheitlichen Rücksichten heraus irgendwann nicht mehr werde arbeiten können und mit einem monatlichen Salär an der Armutsgrenze auskommen muss. Dann ist es vorbei mit CD-Käufen und ich werde froh sein über jeden Silberling in meinen Regalen.


    Das nachfolgende Geplänkel wurde hierher verschoben.

    "Je edler das Ding und je allmächtiger, desto fürchterlicher und teuflischer ist der Mißbrauch. Brand und Ueberschwemmung, die schädlichen Wirkungen von Feuer und Wasser, sind nichts gegen das Unheil, das die Vernunft stiften wird – wohl zu merken, die Vernunft ohne Gefühl, wie sie nach den Merkmahlen dieser Zeit uns bevorsteht …“ Georg Forster aus Paris an seine Frau am 16. April 1793

  • Alte Musik (Mittelalter bis um 1750): Kompilationen, Sammlungen, Anthologien, Querschnitte


    Wenn man einmal thematisch wegen eines Threads seine Sammlung durchforstet, merkt man wieder; wie wenig Neues man nötig hätte; schon die versammelten Schätze werden mehr gehortet denn gehört! Kaufstopp!! Jetzt!!!

    "Je edler das Ding und je allmächtiger, desto fürchterlicher und teuflischer ist der Mißbrauch. Brand und Ueberschwemmung, die schädlichen Wirkungen von Feuer und Wasser, sind nichts gegen das Unheil, das die Vernunft stiften wird – wohl zu merken, die Vernunft ohne Gefühl, wie sie nach den Merkmahlen dieser Zeit uns bevorsteht …“ Georg Forster aus Paris an seine Frau am 16. April 1793

  • In der Masse, die ich ja auch habe, geht es mir nicht anders. Ich hatte auch einen Karton durchforstet und dort einige Sachen wiedergefunden, die ich gleich zur Seite legte, um sie wieder zu hören.


    Im Augenblick bin ich moderat unterwegs: gut zwanzig Titel im April bisher. Vieles neues Repertoire.



    jd :wink:

  • Vieles neues Repertoire.


    That's it; ich glaube, das ist aktuell auch mein Schlüssel... altes Repertoire neu aufgebügelt ist natürlich auch verführerisch, wird mir aber dann doch recht schnell langweilig. Neue Musik im weit gefassten Wortsinn ist mir da viel lieber und hat auch länger anhaltende Wirkung.

    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790


    Plaudite, amici, comedia finita est. Finis coronat virus. (Covid)


  • That's it; ich glaube, das ist aktuell auch mein Schlüssel...

    Das ist auch nicht die Lösung! Gerade im Sinfonischen: Die Sinfonien von Bruch, Glasunow, Wetz oder Vaughan Williams habe ich einmal durchgehört und nun verstauben sie im Regal.

    "Je edler das Ding und je allmächtiger, desto fürchterlicher und teuflischer ist der Mißbrauch. Brand und Ueberschwemmung, die schädlichen Wirkungen von Feuer und Wasser, sind nichts gegen das Unheil, das die Vernunft stiften wird – wohl zu merken, die Vernunft ohne Gefühl, wie sie nach den Merkmahlen dieser Zeit uns bevorsteht …“ Georg Forster aus Paris an seine Frau am 16. April 1793

  • Natürlich ist weniger mehr - das weiß jedes Kind; selbst, wenn man die Zeit hätte, 100 CDs oder mehr pro Monat zu hören, so glaube ich doch, daß nicht allzuviel davon hängenbleiben würde. Deswegen bemühe ich mich, weniger zu kaufen (was natürlich schwer ist, wenn das Interesse unermessliche Dimensionen hat) und Neuerwerbungen öfter zu hören als bloß ein (Anstands-) Mal. Der Sinn des Erwerbs ist für mich ja das Hören, das Erleben und eben nicht das bloße Ansammeln und horten. Denn wer staunt schon über eine Sammlung von über 30.000 Klassik-CDs außer irgendwelchen gleichgesinnten Nerds?


    Ich stelle mir manchmal vor, vor der Himmelspforte zu stehen und gefragt zu werden, was ich mit meinem Leben angefangen hätte... auf die Antwort „CDs gesammelt und katalogisiert“ kam die Antwort: „Du hättest besser ein paar weniger gekauft und ein paar davon gehört".


    Tatsächlich war es früher so bei mir, daß ich ein paar Schallplatten und ein paar wenige CDs besaß. Die waren so oder so teuer bis unerschwinglich (für einen Schüler oder Azubi). Die Dinger waren mein Heiligtum und wurden rauf und runter gehört, ohne daß mir je das Wort „Langeweile“ eingefallen wäre; sie gehörten zum täglichen Ritual, sie wurden Bestandteil des Lebens, vollständig integriert; jede Note, jeder Ton, jedes Wort war bekannt. Heute mutiert vieles unverdientermaßen zu nervtötendem „Gedudel“, weil man hofft, daß es endlich rum ist, damit die nächste Neuerwerbung „gehört“ werden kann. Gegen diese Art von zwanghaftem Konsum versuche ich mich mit einigermaßen Erfolg zu wehren (außer ich betrete neues Hoheitsgebiet wie derzeit Bruckner). Erfahren habe ich ihn allerdings bereits bitter. In diesem Jahr ist meine Sammlung schon wieder um 26 CDs angewachsen... das sind im Schnitt 6 1/2 pro Monat, also eine - manchmal zwei - pro Woche; das ist zuviel... aber bereits deutlich weniger als die Jahre zuvor.


    Ich muß nicht jede Klassik-CD haben, die gerade im Sonderangebot ist (à la Schmidt; wobei ich mich über Angebote durchaus auch mal freue, aber mein Repertoire ist fast zu speziell, als daß da etwas zu erwarten wäre).


    Wenn es irgendeine CD irgendwann einmal nicht mehr gibt, ist das zwar schade aber zugleich egal: es gibt hundertausende andere... und ich weiß: daß mir zwar theoretisch etwas entginge, praktisch aber nicht, weil ich nie zum Hören käme oder - das wäre der worst-case - mich zum Hören zwingen müsste.

    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790


    Plaudite, amici, comedia finita est. Finis coronat virus. (Covid)