Wer kennt... diese Bücher?

  • ... zur Alten Musik (Mittelalter, Polyphonie, Renaissance, Reformation, Barock bis vielleicht 1750); eine Einführung, Kompendium oder auch ein größeres Werk, Monografie etc. ...

    Valerio: So wollen wir nützliche Mitglieder der menschlichen Gesellschaft werden.

    Leonce: Lieber möchte ich meine Demission als Mensch geben.

    Georg Büchner: Leonce und Lena (3. Sz.)

  • ... zur Alten Musik (Mittelalter, Polyphonie, Renaissance, Reformation, Barock bis vielleicht 1750); eine Einführung, Kompendium oder auch ein größeres Werk, Monografie etc. ...

    Geschichte der Musik. Hg. Carl Dahlhaus. [Hier Bd 1- 4]
    Bd 1: Die Musik des Altertums. Hg. Albrecht Riethmüller. Frieder Zaminer. Sonderausg. Laaber: Laaber Verl. 2010.
    Bd 2: Die Musik des Mittelalters. Hg. Hartmut Möller, Rudolf Stephan. Sonderausg. Laaber: Laaber Verl. 2010.
    Bd 3: Die Musik des 15. und 16. Jahrhunderts. Hg. Ludwig Finscher. Sonderausg. Laaber: Laaber Verl. 2010.
    Bd 4: Die Musik des 17. Jahrhunderts. Hg. Werner Braun. Sonderausg. Laaber: Laaber Verl. 2010.
    usw.


    In den Foren bekannt als "grüne Musikgeschichte", ursprünglich von 1980-1991 erschienen.


    Bernhard Morbach:
    Die Musikwelt des Mittelalters. Kassel usw.: Bärenreiter Verl. 2004.
    Die Musikwelt der Renaissance. Kassel usw.: Bärenreiter Verl. 2006.
    Die Musikwelt des Barock. Kassel usw.: Bärenreiter Verl. 2008.


    Das ist natürlich nicht das einzige. Der früheste, namemntlich bekannte Komponist, von dem ich eine CD habe, ist Étienne de Liège, ein Karolinger. Bis 1750 sind das also fast 1000 Jahre Musikgeschichte. Ein Kompendium? einbändig womöglich? Du wußtest doch angeblich schon nicht, warum man sich mit Tinctoris beschäftigen soll. *hide*



    lg vom eifelplatz, Chris.

  • Die wirklich unersetzliche und aktuelle Literatur zur Alten Musik findet man allerdings schneller und besser bei den online-Musiklexika New Grove und noch aktueller MGG2 (=Musik in Geschichte und Gegenwart, 2. Aufl.) Die grundlegenden Sachbeiträge dort ersetzen manche Monographie. Für unsereins jedoch zu teuer ... da ist man auf Bibliotheken angewiesen. Und meist darf man da nichts runterladen, sondern muss es ausdrucken lassen gegen die entsprechenden Gebühren. Auch die vielen englischen Fachzeitschriften sind meist gebührenpflichtig.



    lg vom eifelplatz, Chris.

  • Natürlich kenne ich das Werk; aber das ist natürlich für mich nur in Bibliotheken zu nutzen, die nicht für mich erreichbar sind.

    Bernhard Morbach:
    Die Musikwelt des Mittelalters. Kassel usw.: Bärenreiter Verl. 2004.
    Die Musikwelt der Renaissance. Kassel usw.: Bärenreiter Verl. 2006.
    Die Musikwelt des Barock. Kassel usw.: Bärenreiter Verl. 2008.

    Ein schöner Tipp, hier werde ich sicher zuschlagen.

    Bis 1750 sind das also fast 1000 Jahre Musikgeschichte. Ein Kompendium? einbändig womöglich? Du wußtest doch angeblich schon nicht, warum man sich mit Tinctoris beschäftigen soll.

    Liebe Chris, Kompendien und Einführungen gibt es zu allen Gebieten menschlichen Wissens; auch zu solchen, die noch breiter sind als Musikgeschichte. Warum sollte das also nicht gehen? Wenn man weiß, was einen erwartet an Kürzungen und Vereinfachungen, ist das doch kein Problem. Ich plane für nächstes Jahr eine AG "Musikgeschichte" mit dem ersten Schwerpunkt auf Mittelalter und Frühe Neuzeit und der Frage, inwiefern Musik gesellschaftliche Zustände spiegelt. Daher suche ich nach einem Überblick zur Alten Musik für Schüler. Und meine Nachfrage zu Tinctoris hatte natürlich einen ganz anderen Zweck.

    Valerio: So wollen wir nützliche Mitglieder der menschlichen Gesellschaft werden.

    Leonce: Lieber möchte ich meine Demission als Mensch geben.

    Georg Büchner: Leonce und Lena (3. Sz.)

  • Valerio: So wollen wir nützliche Mitglieder der menschlichen Gesellschaft werden.

    Leonce: Lieber möchte ich meine Demission als Mensch geben.

    Georg Büchner: Leonce und Lena (3. Sz.)

  • Die Kritiken sind natürlich sehr durchwachsen. Hat jemand einen der Bände?

    Ich habe alle und bin zufrieden. Ich weiß natürlich nicht, was du erwartest. Im Regelfall habe ich die von mir vorgestellten und für Zitate benutzten Bücher, so die grüne Musikgesschichte, das Lexikon der Musik der Renaissance und den Morbach. Letzterer hat auch je Buch eine Beispiel-CD, aber nicht nur deshalb finde ich sie sehr gut. Es ist aber keine Musikgeschichte, die chronologisch eine Zeit abarbeitet, sondern themenorientiert.
    Gibt es eigentlich noch den dtv-Atlas der Musik? Der war früher ganz ordentlich. Die anderen, von dir genannten Bücher v.a. aus dem Reclam Verlag und Metzler Verlag kenne ich nicht. Eine frühere Auflage des Wörner verstaubt im Regal. Karl Kaiser und Michael Schneider sind mir als Flötisten in Alte-Musik-Orchestern bekannt.



    lg vom eifelplatz, Chris.