Gelesen (und am Lesen am dran sein am tun...)


  • BIzarrer Parforceritt durch die Geschichte des XX.Jahrhunderts. Nicht ernst nehmen, und auf keinen Fall den Film schauen.

    Lucius Travinius Potellus
    Those who would give up essential Liberty, to purchase a little temporary Safety, deserve neither Liberty nor Safety. (B.Franklin)

  • Zuglektüre:



    Michael Moorcock, I.N.R.I: oder die Reise mit der Zeitmaschine (Üb. Jürgen Langowski, Nachwort: Carsten Polzin)


    Ein Zeitreisender, Karl Glogauer, findet sich plötzlich in biblischen Zeiten wieder und


    Zitat

    gerät in das Dilemma, dass er mit seinem Wissen ob der Wirkung der Religion in seiner Gegenwart die Ursache in der Vergangenheit vergeblich sucht

  • ... ist das Absicht, daß ch und ck in der Vorschau fehlen? 8|

    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790

  • Ich dachte schon an höhere dichterische Sphären ... fehlendes ch <---> Χριστός


    *beiss*


    Das fehlende ck allerdings machte mich stutzig ... 8|?(


    Ich ordere das Paper mal ...

    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790

  • ... und einfach (grundlos) nur zu empfehlen:



    Iris Alanyali
    Die Blaue Reise
    und andere Geschichten aus meiner deutsch-türkischen Familie


    Köstlich!

    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790


  • Flapsiges Buch! Wobei mir das Flapsigsein ja nicht gerade fremd ist - also eher nicht als negative Kritik gemeint.

    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790


  • Dieses Buch liegt bei mir derzeit obenauf, aber ich habe leider auch das Gefühl, es steht mir im Weg. Denn so löblich die Umsetzung einer Familienbiografie auch ist: die zahlreichen Personen, nicht nur Bachs, ergeben bei mir mehr Unübersichtlichkeit als Gesamtbild. Bin aber noch nicht durch, hoffe noch auf eine Zusammensetzung der Puzzleteile. Bei so einem Personalaufkommen bräuchte ich wohl ein gutes Maß mehr Dostojewski im Mai. Dazu kommt streckenweise recht dröger Informationsfluss. So hat das für mich bisher eher eine Tendenz zum Handbuch.


    :-|

    Es gibt viele, die nicht reden, wenn sie verstummen sollten, und andere, die nicht fragen, wenn sie geantwortet haben.
    Johann Georg August Galletti (1750-1828)

  • Flapsiges Buch! Wobei mir das Flapsigsein ja nicht gerade fremd ist - also eher nicht als negative Kritik gemeint.


    Wenn man Flapsigkeit als nicht den gängigen Regeln der Höflichkeit entsprechend definiert, dürfte Dein Urteil noch relativ milde ausfallen.


    In diesem Zusammenhang habe ich soeben diesen köstlich formulierten Kommentar eines Zeitreisefans gelesen, den ich nicht vorenthalten möchte:


    Zitat

    Dieses Buch ist harter Tobak für alle gläubigen Christen: Der Zeitreisende Karl Glogauer landet im Jahre 28 n.Chr., wird von Johannes dem Täufer aufgenommen und gesund gepflegt, sucht und findet schließlich Josef und Maria mit ihrem Sohn Jesus. Dieser entpuppt sich allerdings als sabbernder, debiler, körperlich verunstalteter Idiot, Josef als impotentes Weichei, Maria als sexhungrige Frau, mit der er auch gleich ins Bett steigt. Er schlüpft so nach und nach in die Rolle des Jesus, wie er sie als religiös-geschichtlich in Erinnerung hat, und wird letztendlich an dessen Stelle ans Kreuz genagelt. Parallel liest man in abwechselnden Handlungsebenen die Adoleszenz des jungen Karl, seine Entwicklung zum theologisch, psychologisch und philosophisch geschulten Kritiker und Bewunderer der Religionen. Dass es zu einer Zeitreise kommt, wird als Tatsache einfach so dahingestellt. Die zugrundeliegende Technik spielt keine Rolle in der Handlung. Für bibelfeste Leser gibt es zahlreiche Zitate aus dem Alten und Neuen Testament, die Handlung wird in sich so schlüssig erzählt, dass es einem atheistischen Leser als die wohl eingängigste Erklärung biblischer Abläufe vorkommen mag. Aber wie gesagt: Für echte Christen harter Tobak... !

  • Diesen interessanten Beitrag könnte man vielleicht auch hierhin kopieren.

    Nicht nötig, dort werde ich nochmal eigens und etwas ausführlicher posten, wenn ich wirklich einen Gesamteindruck habe.

    Es gibt viele, die nicht reden, wenn sie verstummen sollten, und andere, die nicht fragen, wenn sie geantwortet haben.
    Johann Georg August Galletti (1750-1828)


  • Unglaublich, ein Buch über mich!!! "De te Fabula narratur" - niemals stimmte das mehr als hier; ich fasse es nicht ...

    Valerio: So wollen wir nützliche Mitglieder der menschlichen Gesellschaft werden.

    Leonce: Lieber möchte ich meine Demission als Mensch geben.

    Georg Büchner: Leonce und Lena (3. Sz.)


  • Irgendwie ist mir mal wieder danach - aber vielleicht sollte ich einmal eine andere Übersetzung lesen? Swetlana Geier statt E. K. Rahsin (Elisabeth Kaerrick).

    Valerio: So wollen wir nützliche Mitglieder der menschlichen Gesellschaft werden.

    Leonce: Lieber möchte ich meine Demission als Mensch geben.

    Georg Büchner: Leonce und Lena (3. Sz.)