BWV 1001-1006 - Sonaten & Partiten für Violine solo: Einspielungen (opi)

  • Eine der neuesten ist diese:


    Gunar Letzbor (2013/2014)


    Und die ist auch ziemlich interessant! Der besonders trockene Klang verleiht dieser vorzüglichen Interpretation eine Note von Ehrlichkeit und Intimität, die einen berührt. Eine Aufnahme der Superklasse! (Die Aufnahmen sind übrigens zur selben Zeit in 2011 entstanden.)


    Da ich aber nur diese eine opi-Aufnahme der Stücke habe, würde mich noch folgende Einspielung auch interessieren:


    John Holloway (2005)



    LG
    Tamás
    *castor*

  • Eine Aufnahme die ich mir kürzlich angeschafft habe, ist die von Amandine Beyer. Ich finde ihre Interpretation beeindruckend, mein Vergleichsmaßstab ist die frühe Aufnahme von Gidon Kremer von 1980, klanglich ist die Beyer-Aufnahme präsenter, obwohl auch die von Kremer durchaus unter die Haut geht. Beyer scheint mir die Musik noch fein differenzierter, analytischer wiederzugeben, ohne dass dabei der Ausdruck verlorenginge. Es würde mich schon sehr reizen, da noch einmal die Aufnahme von Gunnar Letzbor daneben zu halten, mal sehen, ob ich mir das in nächster Zeit noch antue.


    Sonaten & Partiten für Violine BWV 1001-1006, Amandine Beyer, 2010



    :wink:

  • Vielleicht auch ein noch ungehobener Schatz?



    Jaap Schroeder, Violine


    Achtung: der mp3-Link führt zu Gidon Kremer; netter Versuch...

    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790



  • Der Amazon-Rezensent danbaer schreibt:

    Zitat

    Gunar Letzbor verzichtet auf alle üblichen Mittel, den Klang unseren Ohren anzupassen, kein Hall, keine Filter oder sonstige Arten, es "schöner" zu machen. Diese Aufnahme hört sich an, als hätte ich die Geige selbst am Ohr, oder er wäre mit mir in einem kleinen Raum. Allerdings wirkt es dadurch auch an einigen Stellen schon fast hakelig und nicht so glatt wie gewöhnlich. Mich hat dieser direkte Klang tief berührt und ich finde es sehr mutig, diese schönen Stücke so aufzunehmen.


    Kann ich unterschreiben; danach wirken andere Aufnahmen zu glatt.

    Hinsichtlich einer Greta-Karikatur: "Es ist ein Resultat meiner Verwunderung: Weltweit wird in aufgeklärten Gesellschaften diese spätpubertäre Autistengöre verehrt wie eine Heilige – deshalb auch dieses satirische Heiligenbild." (Walter Krämer)


  • Monica Huggett
    1995/ 96


    Ist mir bislang komplett entgangen.

    Hinsichtlich einer Greta-Karikatur: "Es ist ein Resultat meiner Verwunderung: Weltweit wird in aufgeklärten Gesellschaften diese spätpubertäre Autistengöre verehrt wie eine Heilige – deshalb auch dieses satirische Heiligenbild." (Walter Krämer)


  • Thomas Zehetmair (Violine)
    2019


    Thomas Zehetmair interpretiert Bach auf der Barockgeige


    Zitat

    Dabei hat er sich zweier Instrumente bedient: für die Sonaten einer ca. 1750 gefertigten Joannes Udalricus Eberle, für die Partiten einer um 1685 hergestellten Geige eines unbekannten Südtiroler Meisters. Aufgenommen wurde das Album in der für ihre geräumige Akustik bekannten Propsteikirche St. Gerold. “Die beiden Instrumente haben mir zusammen mit der Akustik der Propsteikirche St. Gerold ein weites Klangspektrum angeboten”, so Zehetmair, der mit seinem neuen Album das Ziel verfolgt, dem Klang von Bachs Zeit so nahe wie möglich zu kommen.


    Jetzt bin ich aber wirklich gespannt wie ein Flitzebogen. Thomas Zehetmair kommt ja nun doch sehr von der modernen Musik (Ravel, Debussy, Ysaye, Hartmann, Holliger, Zimmermann) her, die man schon seinem Schumann anhört.

    Hinsichtlich einer Greta-Karikatur: "Es ist ein Resultat meiner Verwunderung: Weltweit wird in aufgeklärten Gesellschaften diese spätpubertäre Autistengöre verehrt wie eine Heilige – deshalb auch dieses satirische Heiligenbild." (Walter Krämer)

  • gespannt wie ein Flitzebogen

    Diese Redewendung gehört mir, :boese:.


    Thomas Zehetmair kommt ja nun doch sehr von der modernen Musik (Ravel, Debussy, Ysaye, Hartmann, Holliger, Zimmermann) her

    Seine Bachdiskografie ist aber auch nicht zu verachten, wenn auch vermutlich wohl eher nicht omi-inspriert (oder doch?). Seine erste Einspielung der S&P (1982) könnte ich auch mal wieder auflegen --- gelegentlich.


    Da haste was zum Vergleichen: