Klassische Musik in Spielfilmen und Serien


  • Die innere Schönheit des Universums

    Schweden, 2012


    Warum in einem Film, der Mozart zum Leitbild macht; in der Eingangssequenz die unerträglich schmalzige Meditation aus Massenet Thaïs gespielt wird und im Laufe des Films Beethovens Siebte, muss man wahrscheinlich nicht verstehen. Schade, dass Filmemacher offenkundig von klassischer Musik überhaupt nichts mehr verstehen.

    "Je edler das Ding und je allmächtiger, desto fürchterlicher und teuflischer ist der Mißbrauch. Brand und Ueberschwemmung, die schädlichen Wirkungen von Feuer und Wasser, sind nichts gegen das Unheil, das die Vernunft stiften wird – wohl zu merken, die Vernunft ohne Gefühl, wie sie nach den Merkmahlen dieser Zeit uns bevorsteht …“ Georg Forster aus Paris an seine Frau am 16. April 1793

  • Die Toten am Meer


    In diesem überaus schlechten und stumpfsinnigen Film immerhin zweimal Straussens Letzte Lieder ...

    "Je edler das Ding und je allmächtiger, desto fürchterlicher und teuflischer ist der Mißbrauch. Brand und Ueberschwemmung, die schädlichen Wirkungen von Feuer und Wasser, sind nichts gegen das Unheil, das die Vernunft stiften wird – wohl zu merken, die Vernunft ohne Gefühl, wie sie nach den Merkmahlen dieser Zeit uns bevorsteht …“ Georg Forster aus Paris an seine Frau am 16. April 1793


  • Brüder - Feinde

    Estland/Finnland, 2015


    Jetzt auf den Augen - Filme (2020)


    Die Filmmusik macht Gänsehäute: Zunächst schien ich einen verfremdeten 2. satz von op. 92 zu vernehmen, später Arvo-Pärtsches. Leider konnte ich den Abspann nicht richtig lesen, einen ...


    Cyrillus Kreek: Requiem


    Aber auch:


    Jaak Jürisson
    Lembit Peterson
    Priit Veebel


    Wahrscheinlich alles estnische oder baltische Komponisten.

    "Je edler das Ding und je allmächtiger, desto fürchterlicher und teuflischer ist der Mißbrauch. Brand und Ueberschwemmung, die schädlichen Wirkungen von Feuer und Wasser, sind nichts gegen das Unheil, das die Vernunft stiften wird – wohl zu merken, die Vernunft ohne Gefühl, wie sie nach den Merkmahlen dieser Zeit uns bevorsteht …“ Georg Forster aus Paris an seine Frau am 16. April 1793


  • Euphoria

    BRD, 2017


    Bachs Cellodingens ... sind Filmschaffende bloß einfallslos oder einfach in Sachen Klassik zu ungebildet?

    "Je edler das Ding und je allmächtiger, desto fürchterlicher und teuflischer ist der Mißbrauch. Brand und Ueberschwemmung, die schädlichen Wirkungen von Feuer und Wasser, sind nichts gegen das Unheil, das die Vernunft stiften wird – wohl zu merken, die Vernunft ohne Gefühl, wie sie nach den Merkmahlen dieser Zeit uns bevorsteht …“ Georg Forster aus Paris an seine Frau am 16. April 1793


  • Nothing Personal

    Irland/Niederlande/Holland, 2009


    Schuberts Winterreise ...

    "Je edler das Ding und je allmächtiger, desto fürchterlicher und teuflischer ist der Mißbrauch. Brand und Ueberschwemmung, die schädlichen Wirkungen von Feuer und Wasser, sind nichts gegen das Unheil, das die Vernunft stiften wird – wohl zu merken, die Vernunft ohne Gefühl, wie sie nach den Merkmahlen dieser Zeit uns bevorsteht …“ Georg Forster aus Paris an seine Frau am 16. April 1793


  • Tschick

    BRD 2016


    Wieder zweimal mit Schülern geschaut und ich musste wieder so lachen, als die Ballade pour Adeline von Richard Clayderman aus dem Kassettendeck des Lada Niva tönt und beide Jungs angetan sind. Später leiert die MC und verheddert sich, was Tschick zum Statement "Clayderman ist tot" veranlasst ... *lol*

    "Je edler das Ding und je allmächtiger, desto fürchterlicher und teuflischer ist der Mißbrauch. Brand und Ueberschwemmung, die schädlichen Wirkungen von Feuer und Wasser, sind nichts gegen das Unheil, das die Vernunft stiften wird – wohl zu merken, die Vernunft ohne Gefühl, wie sie nach den Merkmahlen dieser Zeit uns bevorsteht …“ Georg Forster aus Paris an seine Frau am 16. April 1793


  • Der schmale Grat

    USA, 1998


    Guckst du

    Zitat
    Original-Filmmusik vs. Klassik. Es gibt in dem gesamten Soundtrack nicht viele Schwachstellen. Die Stücke sind durchweg hervorragend konzipiert und komponiert. Der Score ist sehr streicherlastig, was die Emotionen und die Verzweiflung des Krieges eindrucksvoll widerzuspiegeln vermag. Ergänzt werden weite Teile durch Holzbläser, die sanfte Melodien spielen. Überhaupt ist der Soundtrack für einen Antikriegsfilm sehr sanft gestaltet, was Malicks Stil sehr gut trifft. Die Actionszenen ließ der Regisseur in der Regel nicht vertonen. Den Rest dafür umso mehr. Typisch für Malick ist, dass er sehr gern zu den Kompositionen, die direkt für seine Filme entstehen, noch klassische Musik einfließen lässt. In diesem Fall findet sich beispielsweise ein Ausschnitt aus dem Faure-Requiem in der Anfangsszene. Im Großen und Ganzen hatte Zimmer aber Glück, dass so große Teile seines Werkes in den Film einflossen. Bei seinen folgenden Filmen The new world (Musik: James Horner) und The tree of life (Musik: Alexandre Desplat) war Malick nicht so zimperlich, die Original-Kompositionen durch klassische Musik zu ersetzen. So wiederholen sich in The new world immer wieder ein Stück aus Wagners "Rheingold" und das Adagio aus Mozarts Klavierkonzert Nr. 23. Desplat traf es noch härter, denn von seinem wunderbaren Score ist in The tree of life so gut wie nichts mehr übrig geblieben. Dort machen seine Stücke unter anderem Platz für Smetanas "Die Moldau" aus dem Zyklus "Mein Vaterland".

    "Je edler das Ding und je allmächtiger, desto fürchterlicher und teuflischer ist der Mißbrauch. Brand und Ueberschwemmung, die schädlichen Wirkungen von Feuer und Wasser, sind nichts gegen das Unheil, das die Vernunft stiften wird – wohl zu merken, die Vernunft ohne Gefühl, wie sie nach den Merkmahlen dieser Zeit uns bevorsteht …“ Georg Forster aus Paris an seine Frau am 16. April 1793

  • Wild Bill 02: Piano Man


    Mozarts Klaviersonate Nr. 11 A-Dur KV 331 (300i) ...

    "Je edler das Ding und je allmächtiger, desto fürchterlicher und teuflischer ist der Mißbrauch. Brand und Ueberschwemmung, die schädlichen Wirkungen von Feuer und Wasser, sind nichts gegen das Unheil, das die Vernunft stiften wird – wohl zu merken, die Vernunft ohne Gefühl, wie sie nach den Merkmahlen dieser Zeit uns bevorsteht …“ Georg Forster aus Paris an seine Frau am 16. April 1793