Werktreue - was ist das?

    • Offizieller Beitrag


    Anlass für diesen Thread ist oben gezeigtes Buch, das ich zugegebener Weise nicht kenne; aber wenn ich den Untertitel lese, bin ich damit auch schon durch:


    Auf die Finger geschaut
    Von der Werktreue großer Pianisten


    "Von Arrau bis Zimmerman" - okay: Arrau bringt mich gedanklich irgendwie gleich zu Anda, der beispielsweise im Finale vom Mozarts c-moll-Konzert KV 491 T. 105ff. (in denen Mozart nur die Starttöne notiert, aber auf die weitere Ausführung verzichtet; davon ausgehend, daß der Clavierist so weitermacht wie zuvor komponiert...) einfach nichts spielt. NoGo.


    Zur Werktreue gehört für mich - ich weiß, daß es nervt - ganz sicher auch die Wahl eines historischen Instrumentes. Aber - davon abgesehen oder gerne auch weitergesponnen - was gehört für Euch zu einer werkgetreuen Interpretation (nicht nur bei Clavierwerken) ?


    8-)

    Alles sollte sein wie es war - und nicht wie wir es uns wünschen!

    (HIPpokrates)

  • Und wenn das Werk bzw. der Zeitstil es verlangt, den Vorgegebenen mit Eigenem zu ergänzen (würzen bis überladen)? *hä*


    LG
    Tamás
    *castor*

    Alle Wege führen zum Bach,
    .................................... wo der kleine Biber lebt!