NAXOS - weder billig noch veraltet

  • Bei mir wird der cpo-Konsum allmählich durch den Naxos-Konsum überschritten. cpo gräbt sicher ins immer Abseitigere und wenn man von den einigermaßen Bekannten etwas mehr kennenlernen will, kommt Naxos gelegen - ich habe das z.B. bei Malipiero und Casella so erlebt, aber wenn ich jetzt bei jpc nachsehe, finde ich auch cpo-Aufnahmen zu diesen beiden führenden italienischen Klassikern der Moderne.

  • Guten Tag


    Das Label habe ich auch etliche Aufnahmen mit dem von mir geschätzen Cembalisten Glen Wilson:







    Weiterhin gefallen mir diese Monteverdieinspielungen:



    mit dem Ensemble Concerto Delle Dame di Ferrara.



    Gruß :wink:


    aus der Kurpfalz


    Bernhard

    «Es ist wurscht, ob das jemand versteht, aber es muss gesagt werden» (Samuel Beckett)

    • Offizieller Beitrag

    Der NAXOS-Vater Klaus Heymann hat jüngst sein 80tes Lebensjahr vollendet; im kommenden Jahr jährt sich zum 30ten Male die Gründung seines Labels. Daß jemand so „kurz vor tot“ noch so einen Schritt in die zufällig (?) richtige Richtung wagt, ist ebenso erstaunlich wie der Umstand, daß es bei T bis dato keine Anmerkung dazu gibt (wo er doch angeblich dort okkultes Mitglied ist).


    Respekt!
    :jubel:

    • Offizieller Beitrag

    Echt? Gibt es dafür Anhaltspunkte, evtl. auch einen Nick?


    Ich meine mich aus meiner T-Zeit auch an so etwas zu erinnern.
    Aber inzwischen ignoriere ich T (und auch CAP). Das eine ist mir zu totalitär und einseitig, das andere zu unzivilisiert...

  • Der NAXOS-Vater Klaus Heymann hat jüngst sein 80tes Lebensjahr vollendet;

    Stimmt, vor vier Tagen. Dann: Herzlichen Glückwunsch... *hüpf*


    Aber inzwischen ignoriere ich T (und auch CAP). Das eine ist mir zu totalitär und einseitig, das andere zu unzivilisiert...

    Wie, du bezeichnest CAP als totalitär und einseitig?



    jd :D

  • Zugegeben eher unbekanntes Repertoire - allerdings vielleicht gerade deshalb darf NAXOS meines besonderen Dankes versichert sein, dass dort diese Veröffentlichungen des kanadischen Komponisten, Chordirigenten, Organisten und Musikpädagogen erschienen sind:




    Z.B. sein 1916 erschienenes Werk Introduction, Passacaglia and Fugue, Op. 149 ist aus meiner Sicht ein besonders starkes orgelsymphonisches Opus (ausgestattet mit ausgeprägten Steigerungen) - ein spätromantische Klangereignis, hinsichtlich Textur und Komplexität an Reger erinnernd und in Bach wurzelnd - wirklich grandios. Wer sich einen, youtubebedingten klanglich eher eingeschränkten, ersten Eindruck verschaffen möchte, kann den Interpreten der NAXOS-Aufnahme, Patrick Wedd, an der Casavant Orgel der Saint-Jean-Baptiste-Kirche in Montréal hier nacherleben, ein offensichtlich mit sehr klangschönen Hochdrucktuben ausgestattetes Instrument, was der Tonsprache dieses Werkes sehr entgegenkommt.:


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  • Die Reihe American Classics, in der auf hohem bis höchstem Niveau gezeigt wird, was die USA an "klassischer" Musik zu bieten haben.
    Auch wenn da immer wieder sehr konventionelles, hausbackenes und z. T. altmodisches Zeugs dabei ist, findet man genau so oft höchst interessante Sachen, wie z.B. die Quartette von Carter, die Sinfonien und Konzerte von Rochberg, die Orchesterwerke von Daugherty und, und, und.


    Siegfried