op. 05 - Pelleas und Melisande (1902/03)

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    Ein Musterbeispiel für die Möglichkeiten und Grenzen virtueller Kommunikation ist der entsprechende Thread bei C. Zu Beginn in sechs enorm fleißigen Beiträgen unseres hier inzwischen ausgeschiedenen Freundes im Grunde alles, was man aus den Quellen, der Literatur und dem Netz zuammentragen kann; dazu ein genauso fleißiger Vergleich der wichtigsten bekannten Aufnahmen. Nun stoßen andere User hinzu und es entspinnt sich ein reger Meinungsaustausch auf höherem Niveau. Da verlässt der Threaderöffner in Posting 9 die reine Sachebene und wird, ob nun zu Unrecht oder nicht, auch unterschwellig persönlich. Der Faden versandet ...


    Für mich gewinnt Pelleas und Melisande immer mehr an Bedeutung, ich höre das Stück natürlich in der Wagnernachfolge und auch straussianisch ...

    "Je edler das Ding und je allmächtiger, desto fürchterlicher und teuflischer ist der Mißbrauch. Brand und Ueberschwemmung, die schädlichen Wirkungen von Feuer und Wasser, sind nichts gegen das Unheil, das die Vernunft stiften wird – wohl zu merken, die Vernunft ohne Gefühl, wie sie nach den Merkmahlen dieser Zeit uns bevorsteht …“ Georg Forster aus Paris an seine Frau am 16. April 1793