01 - Violinkonzerte: Einspielungen (opi)

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    Ryo Terakado, Violine
    La Petite Bande

    Sigiswald Kuijken

    Integrale Einspielung der 5 authentischen Concerti ohne die drei Rondi. Beinhaltet dafür aber auch die Concertone für 2 Violinen C-Dur KV 190 sowie die Sinfonia Concertante Es-Dur KV 364.

    Violinkonzerte KV 211 und KV 216.

    Midori Seiler, Violine
    Anima Eterna

    Jos van Immerseel

  • In meiner Sammlung befindet sich noch eine weitere sehr feine Einspielung:

    Simon Standage (Violine) The Academy of the Ancient Music - Hogwood

    Eine ganz wunderbar gelungene Aufnahme, die mich bisher am meisten überzeugen konnte - wie auch die übrigen Mozartaufnahmen unter der Leitung Hogwoods.

    Auch ganz nett, aber kaum eine Alternative zu Hogwood (zumal hier nicht alle Concertos zu hören sind, sondern nur No.3 und 5, dafür aber die Sinfonia Concertante KV364:

  • Ich kann diese Einspielung ohne Vorbehalt empfehlen:

    The English Concert
    Andrew Manze

    Violinkonzerte Nr. 3-5

    LG
    Tamás
    :wink:

    Alle Wege führen zum Bach,
    .................................... wo der kleine Biber lebt!

  • Meine mittlerweile Lieblingsaufnahme ist von Tognetti/Australian Chamber Orchestra - voll Esprit und klanglich hervorragend:


    technisch bin ich mir nicht sicher, aber irgendwo zwichen opi und omi *juck*
    :love:

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    aber irgendwo zwichen opi und omi


    Von deren Homepage:

    Zitat

    The outstanding Australian musician Richard Tognetti was appointed as Artistic Director and Lead Violin in 1989. Under his inspiring leadership, the ACO has performed as a flexible and versatile ‘ensemble of soloists’, on modern and period instruments, as a small chamber group, a small symphony orchestra, and as an electro-acoustic collective.

    :wink:

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    Ich glaube, über Youtube bin ich auf das Ensemble „Les Dissonances“ gestossen. Deren Beethoven-Sinfonien für ein Orchester und einen verschwundenen Dirigenten haben mich beeindruckt.

    Wolfgang Amadé Mozart (1756-1791)
    Violinkonzerte Nr.1-5

    David Grimal, Violine
    Les Dissonances

    Der Schuber beinhaltet 2 CDs und eine DVD. Bei jpc sind sowohl aktustische wie visuelle Teaser zu erhalten, wobei die Videoteaser-Audiospur teilweise Herrn Pavarotti oder andere Kuriositäten präsentiert...

    *juck*

    Aber bei Video #15 sind die korrekten Vorschläge zu hören :love:

  • Leider nie fortgesetzt!

    Viktoria Mullova spielt mit dem Orchestra of the Age of Enlightment unter eigener Leitung die Violinkonzerte KV 216, 218 und 207.

    Von Interpretation und Aufnahmetechnik her mit das Beste, was ich bis dato an Mozarts Violinkonzerten gehört habe.
    Schade, dass es Frau Mullova bei diesen drei Konzerten belassen hat! ;(

    Siegfried

  • Monica Hugget und das Orchestra of the Age of Enlightment

    Aufnahmetechnisch deutlich hinter o.g. Philipps-Aufnahme bleibend liefert Monica Hugget eine völlig anders geartete Interpretation der Violinkonzerte von Mozart ab, die ich am ehesten als derb rustikal bezeichnen würde.

    Siegfried

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    Isabelle Faust, Il Giardino Armonico, Giovanni Antonini, HMF 2016

    Habe bisher nur in den ersten Satz des ersten hinein und den letzten Satz des letzten durchgehört.
    Bisher bin ich begeistert. Ich hoffe, dass ich bald die Zeit finde, komplett durchzuhören.

    Ich durfte Isabelle Faust mit einem Mozart-Konzert live in Düsseldorf mit Sir Roger Norrington hören, von daher war ich voll von den besten Erwartungen, die bisher beim ersten Hören, nicht zuletzt aufgrund des grandiosen Orchesters, noch übertroffen wurden.

    Beim Finale von KV 219 habe ich auf Hinweis unseres Gastgebers die Partitur zur Hand genommen und auf die Vorschläge geachtet, vor allem beim "alla turca".

    Fazit: hier wird nicht nachgefideltt, was dutzende Muttergenerationen vorgegeigt haben, sondern hier macht die Künstlerin sich ihre Gedanken.
    Das Resultat wird Ulli nicht immer gefallen, aber ich persönlich habe noch kein besseres Finale gehört (kenne allerdings Les Dissonances nicht).
    Ab Takt 181ff. werden die Vorschläge in beiden Varianten gespielt: erster Durchgang lang, zweiter Durchgang so, wie sie Ulli gefallen. Kein Zufallsprodukt, wenn auch vermutlich nicht Ullis Sache... meine schon. Bin begeistert.

    Bei Isabelle Faust paaren sich eine grandiose musikalische Intelligenz, künstlerischer Instinkt und eine makellose Technik und machen sie für mich zu einer der besten Geigenden (m/w), die ich jemals hören durfte.
    Ich freue mich noch auf viele Produktionen und hoffe noch auf einige Live-Erlebnisse.

    Frau Faust: bleiben Sie gesund!

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    Täuscht mein Eindruck nach einmaligem Hören, dass Grimal unorthodoxer, experimentierfreudiger; spannender ist; auch wenn die Faust den volleren Ton hat?

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    Frank Peter Zimmermann, Bayerische Kammerphilharmonie, Radoslaw Szulc, 2013

    Frank Peter Zimmermann, Antoine Tamestit, Bayerische Kammerphilharmonie, Radoslaw Szulc, 2015

    Hoch gehandelt in den entsprechenden Medien, aber ich weiß nicht mal, ob opi oder omi und bin es auch ein wenig leid, zu suchen wie ein Blöder ...

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    Apropos Frank Peter Zimmermann, dieser ist natürlich immer eine Bank.

    Aber Bach ist halt nicht Mozart. Ich habe jetzt über Spotify intensiv Grimal, Faust, Carmignola und FP Zimmermann im Vergleich gehört und einen wirklichen Neuansatz sehe ich nur bei ersterem - alle anderen haben ihre Meriten, von Fall zu Fall Stärken und Schwächen, klingen aber stellenweise immer wieder nach Kremer in meiner omi-Ausgabe.

    "Wenn man sich nur das Urteilen abgewöhnen könnte, dieses dilettantische Verfälschen der Dinge! Wir wollen immer verstanden werden und sind selber unerbittlich verständnislos." (Verdi bei Franz Werfel)


  • Christoph Koncz (auf Mozarts originaler Violine), Les Musiciens du Louvre

    Label: Sony, DDD, 2019

    »Neben Frank Peter Zimmermanns seligmachend-stimmiger und Henning Kraggeruds hochvirtuoser Einspielung ist das wohl eine der gelungensten Interptetationen der letzten Jahre.« (crescendo)


    »Schon wegen des Instruments empfiehlt sich diese Aufnahme der Geniestreiche des 17- bis 19-jährigen Mozart: Christoph Koncz spielt tatsächlich die unermesslich wertvolle Geige, mit der Mozart vermutlich zu Salzburger Zeiten auftrat. Mit Barockbogen und Darmsaiten, begleitet von den historisch wohlinformierten Musiciens de Louvre, entlockt der hauptberufliche Wiener Philharmoniker Koncz einen vor allem in hohen Registern schönen, warm strahlenden Klang, den man angesichts der Geschichte des Instruments gar nicht vorbehaltlos hören kann.« (Audio, Februar 2021)


    :wink: LT


  • Thomas Zehetmair, Ruth Killius, Orchestra of the Age of Enlightenment, Frans Brüggen

    Label: Glossa, DDD, 2007

    Die Zeit 01/09: "Zügig, klar, schnörkellos schön. Mozart, der Unsentimentale, überragend musiziert von Thomas Zehetmair und dem Orchestra of the Eighteenth Century. Ein Glücksfall."



    :wink: LT