TV-Serien / Sitcoms

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    Was ich allerdings nicht verstehe: wenn dies der jüngste Papst mit roundabout 40 sein soll (was ja der Schauspieler aufgrund seines Geburtsjahrgangs hergibt), warum stylen sie ihn dann wie einen 52jährigen?


    :beatnik:

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    Gegen Ende hat die Serie m. E. deutlich geschwächelt.


    & nunc video:



    Plastisch. Ich finde ja die Dialoge stark der Mitte des 20. JHs verpflichtet (Enterprrise war da nicht schlechter), aber gut ... das wirkt für 2005 irgendwie etwas fremd, unbeholfen und gestelzt. „Marc Anton" geht GAR nicht; Marcus Antonius hieß der ... aber der blutjunge spätere Kaiser Augustus ist natürlich schon ne heiße Nummer ... ansonsten bisher (Folge 1 und 2): insgesamt zu hetero(gen). Dieses dämliche Rumgeficke - das geht ganz klar besser ;)

  • Mockbuster sind zeitnahe Plagiate von sog. Blockbusterfilmen. Billig produziert hängen sie gleichsam als Trittbrettfahrer an die großen Hollywoodproduktionen an.
    Eine berüchtigte Mockbusterschmiede ist The Asylum, bekannt durch solche exquisiten Filme wie die Sharknado-Reihe, Titanic 2, Krieg der Welten 2 und 3, Attac from the Atlantic Rim, Nazi Sky, Abraham Lincoln vs. Zombies etc. etc. Da nun gewisse Machwerke aus diesem Haus eine Art Kultstatus erlangt haben, ist man dort auf die grandiose Idee gekommen, eine ganze Fernsehserie zu plagiieren, nämlich The Walking Dead. Das Ergebnis heißt Z Nation und hat sämtliche Befürchtungen nicht erfüllt, sondern ist mit Abstand die beste Produktion, die The Asylum jemals gemacht hat.



    Abwechslungsreich, schräg, bizarr, schwarzhumorig und von der ersten bis zur letzten Folge wunderbar B Movie-mäßig und zwar im besten Sinne.


    Siegfried

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    Plastisch. Ich finde ja die Dialoge stark der Mitte des 20. JHs verpflichtet (Enterprrise war da nicht schlechter), aber gut ... das wirkt für 2005 irgendwie etwas fremd, unbeholfen und gestelzt. „Marc Anton" geht GAR nicht; Marcus Antonius hieß der ... aber der blutjunge spätere Kaiser Augustus ist natürlich schon ne heiße Nummer ... ansonsten bisher (Folge 1 und 2): insgesamt zu hetero(gen). Dieses dämliche Rumgeficke - das geht ganz klar besser


    Unabhängig vom "Rumgeficke": was das Lebensgefühl der Zeit und das Stadtbild und die Personae betrifft, ist das die beste Serie über das antike Rom, von der ich je gehört habe. Genau das Gegenteil von beispielsweise "Spartacus".
    Marc Anton ist eine Sache der Übersetzung, das hat sich mittlerweile so eingebürgert.
    Wenn man das ganze noch eine Spur akkurater und ohne Rumgeficke möchte, bleibt nur Literatur: zum Beispiel die Cicero-Trilogie von Robert Harris (Imperium, Titan, Dictator).

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    was das Lebensgefühl der Zeit und das Stadtbild und die Personae betrifft, ist das die beste Serie über das antike Rom, von der ich je gehört habe.


    Das habe ich ja auch nicht kritisiert ;)


    Marc Anton ist eine Sache der Übersetzung, das hat sich mittlerweile so eingebürgert.


    Dies ist aber inkonsequent. Andere Namen werden nicht eingedeutscht. Alle oder keiner; am besten letzteres, sonst sticht Marc Anton stets als Fremdkörper heraus; zumindest in meinen Ohren.


    Mich stören nachwievor am ehesten die teilweise peinlich klingenden Dialoge. Vielleicht liegt's an der Synchronisation?


    *hä*

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    Mich stören nachwievor am ehesten die teilweise peinlich klingenden Dialoge. Vielleicht liegt's an der Synchronisation?


    Keine Ahnung, wie das lateinische Original klingt. *tschak*

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    Mr. Blakeney


    ... doch noch nicht ganz trocken hinter den Ohren; in Folge 1 sah der etwas reifer aus ... und inzwischen ist er (2017) beinahe schon zu alt :D

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    was das Lebensgefühl der Zeit und das Stadtbild und die Personae betrifft, ist das die beste Serie über das antike Rom, von der ich je gehört habe.


    Allmählich finde ich Gefallen an der Serie, but ...


    ?( Fehlt da nicht ein wichtiges Zitat in Folge 12 *hä* (statt dessen in S2F1 „tu quoque, mater?" *lol* - Außerdem war Cleopatra nicht im Triumphzug zu sehen ... ja, nichtmal anwesend *hmmm*

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    ... doch noch nicht ganz trocken hinter den Ohren; in Folge 1 sah der etwas reifer aus ... und inzwischen ist er (2017) beinahe schon zu alt :D


    Simon Woods gayfällt mir deutlich besser.


    Ahja:


    Zitat

    Simon Woods ist mit dem Modedesigner Christopher Bailey verheiratet; die beiden ziehen eine Tochter groß.


    Komisch, das sehe ich sofort ...
    *yepp*


    Cicero wurde von Pullo ermordet? Seit wann das denn ...?

  • Cicero wurde von Pullo ermordet? Seit wann das denn ...?


    Vielleicht, seitdem die Macher der Serie festgestellt haben, dass die Szene filmisch so am besten funktioniert? ;(


    Hier noch einmal konkret:


    Zitat

    In der HBO-Serie „Rome“ wird Ciceros Tod bebildert (sechste Folge der zweiten, insgesamt schwächeren Staffel). Von manchen Albernheiten abgesehen haben die Macher gut daran getan, die Überlieferung weitgehend zu ignorieren. In „Rome“ wird die Szene in der Manier eines Gangsterfilms erzählt, mit einer der beiden Hauptpersonen der Serie als Killer. Titus Pullo, der schlichte und durchaus sympathische ehemalige Zenturio in Caesars Heer (vgl. den Zenturionenwettstreit Bellum Gallicum 5,44) macht mit seiner Familie ein Picknick und entschuldigt sich; er habe noch etwas in der Nähe zu erledigen. Dann reitet er zu Ciceros Landhaus und findet den alten Mann (zu nervig und sehnig: David Bamber) im Garten. Dieser weiß, zu welchem Zweck der Besucher gekommen ist. Das Ende ist unabweisbar, man macht Konversation, es fällt kein böses Wort. Ein Bestechungsversuch scheitert („Du bist zu prominent, das könnte ich in Rom schlecht erklären, mußt du verstehen.“). Cicero versteht und kündigt dem Killer an, dessen Name werde mit dem seinigen unsterblich werden. Ach, nur der Name? Pullo bemerkt die reifen Pfirsiche an einem Baum und bittet Cicero, sich einige davon pflücken zu können, für die Familie. Cicero ist einen Moment lang überrascht. Dann hat er sich gesammelt, Pullo zieht sein Schwert. Er solle sich hinknieen, dann sei es leichter. Cicero gehorcht. Pullo setzt das Schwert an, wie es von Gladiatoren am Unterlegenen geübt wurde: von oben zwischen Hals und Schlüsselbein. Ein kurzer Stoß, das Blut spritzt, Cicero fällt. Pullo kehrt zur Familie zurück, gleichmütig wie immer. Man freut sich über die Pfirsiche. In einer etwas späteren Szene sieht man kurz, wie er nächtens die Hände Ciceros an eine Tür (des Senatsgebäudes?) annagelt.


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    Die Pfirsiche sind nicht ganz unwichtig; Pullo bekommt zuvor den dringenden Befehl, nicht zu plündern.
    Also fragt er brav, ob er Pfirsiche pflücken darf... damit war es keine Plünderung.


    Ich habe neulich die Cicero-Trilogie von Robert Harris.
    Da wird der Tod etwas anders geschildert, aber letztlich war wohl keiner dabei, der detailliert darüber geschrieben hätte.
    Die Trilogie ist fiktiv Ciceros Sekretär Tiro in die Feder gelegt.


    Hat mir sehr gut gefallen.

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    Vielleicht, seitdem die Macher der Serie festgestellt haben, dass die Szene filmisch so am besten funktioniert?


    Scheint so. Ich meinte ja nur:


    was das Lebensgefühl der Zeit und das Stadtbild und die Personae betrifft, ist das die beste Serie über das antike Rom, von der ich je gehört habe.


    Da hätte ich etwas anderes erwartet. Aber gut, ich bin verfallen. Sei's drum ... solange ich's noch bemerke ...

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    .. och nee, komm: Caesarion wurde getötet ... ich mag kein lieto fine.


    Und so tappt er Hand in Hand mit seinem „Papa" von dannen ...
    *omg*


    Aber Octavianus war schon insgesamt (ab Darstellerwechsel) ne geile Nummer ... ich glaube, so wäre ich auch Kaiser, nur etwas anders.

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    ... und läuft auch, abgesehen vor der leicht artfremden Titelmusik (die m. E. nicht auf ein besitmmtes Zielpublium gerichtet, sondern schlichtweg Mist ist), recht kurzweilig an. Musik spielt überhaupt bislang (Folge 3) keine bemerkenswerte Rolle. Ich bin gespannt, ob und wann Signore Lulli auftritt ...