Unkomponierte Meisterwerke - was von den Großen hätte geschaffen werden können ...

  • Am Bekanntesten ist sicher Bachs gewaltiges und umfangreiches Werk, das vor allem keine Oper umfasst. Man darf davon ausgehen, dass er in anderen Anstellungsverhältnissen etwa bei Hofe mit schwerpunktmäßig anderen Aufgaben sich auch dieser Gattung mit Fleiß und Genium gewidmet haben würde, zumal zahlreiche seiner Werke an das Genre grenzen. Schade also, dass es keine Oper gibt! Sicher könnt ihr diesen Faden fortspinnen ...


    Johann Sebastian Bach: Oper

    „Als ich es zuweilen unternommen habe, die ruhelose Geschäftigkeit der Menschen zu betrachten, wie auch die Gefahren und Strapazen, denen sie sich [...] aussetzen, woraus so viele Streitigkeiten, Leidenschaften, kühne und oft unheilvolle Unternehmungen usw. erwachsen, habe ich häufig gesagt, daß das ganze Unglück der Menschen aus einem einzigen Umstand herrühre, nämlich, daß sie nicht ruhig in einem Zimmer bleiben können.“ (Blaise Pascal: Gedanken, I, )

  • Ich weiß nicht, ob man differenzieren müsste zwischen nicht geschafft auf Grund der Umstände oder nicht gewollt auf Grund eigener musikalischer Anschauungen und Prinzipien! Es geht NICHT um Unmöglichkeiten per se; als gesucht humorige Paradoxa nach dem Schema, dass ein Komponist etwas schüfe, was seinem gesamten Werk und Charakter total widerspräche. Ich halte ein Violinkonzert von Bruckner oder Mahler für absolut möglich; nicht aber eine hochkomplexe straussartige Oper von Satie.

    „Als ich es zuweilen unternommen habe, die ruhelose Geschäftigkeit der Menschen zu betrachten, wie auch die Gefahren und Strapazen, denen sie sich [...] aussetzen, woraus so viele Streitigkeiten, Leidenschaften, kühne und oft unheilvolle Unternehmungen usw. erwachsen, habe ich häufig gesagt, daß das ganze Unglück der Menschen aus einem einzigen Umstand herrühre, nämlich, daß sie nicht ruhig in einem Zimmer bleiben können.“ (Blaise Pascal: Gedanken, I, )

  • 9 richtige Sinfonien von Richard Wagner

    „Als ich es zuweilen unternommen habe, die ruhelose Geschäftigkeit der Menschen zu betrachten, wie auch die Gefahren und Strapazen, denen sie sich [...] aussetzen, woraus so viele Streitigkeiten, Leidenschaften, kühne und oft unheilvolle Unternehmungen usw. erwachsen, habe ich häufig gesagt, daß das ganze Unglück der Menschen aus einem einzigen Umstand herrühre, nämlich, daß sie nicht ruhig in einem Zimmer bleiben können.“ (Blaise Pascal: Gedanken, I, )

  • Concerti Grossi von Heinrich Schütz/ natürlich seine Oper

    „Als ich es zuweilen unternommen habe, die ruhelose Geschäftigkeit der Menschen zu betrachten, wie auch die Gefahren und Strapazen, denen sie sich [...] aussetzen, woraus so viele Streitigkeiten, Leidenschaften, kühne und oft unheilvolle Unternehmungen usw. erwachsen, habe ich häufig gesagt, daß das ganze Unglück der Menschen aus einem einzigen Umstand herrühre, nämlich, daß sie nicht ruhig in einem Zimmer bleiben können.“ (Blaise Pascal: Gedanken, I, )

  • Violinsonaten von Satie

    „Als ich es zuweilen unternommen habe, die ruhelose Geschäftigkeit der Menschen zu betrachten, wie auch die Gefahren und Strapazen, denen sie sich [...] aussetzen, woraus so viele Streitigkeiten, Leidenschaften, kühne und oft unheilvolle Unternehmungen usw. erwachsen, habe ich häufig gesagt, daß das ganze Unglück der Menschen aus einem einzigen Umstand herrühre, nämlich, daß sie nicht ruhig in einem Zimmer bleiben können.“ (Blaise Pascal: Gedanken, I, )

  • (mehr) Kammermusik von Chopin (wie das Klaviertrio)

    „Als ich es zuweilen unternommen habe, die ruhelose Geschäftigkeit der Menschen zu betrachten, wie auch die Gefahren und Strapazen, denen sie sich [...] aussetzen, woraus so viele Streitigkeiten, Leidenschaften, kühne und oft unheilvolle Unternehmungen usw. erwachsen, habe ich häufig gesagt, daß das ganze Unglück der Menschen aus einem einzigen Umstand herrühre, nämlich, daß sie nicht ruhig in einem Zimmer bleiben können.“ (Blaise Pascal: Gedanken, I, )

  • Vivaldi: Die zwölf Monate

    „Als ich es zuweilen unternommen habe, die ruhelose Geschäftigkeit der Menschen zu betrachten, wie auch die Gefahren und Strapazen, denen sie sich [...] aussetzen, woraus so viele Streitigkeiten, Leidenschaften, kühne und oft unheilvolle Unternehmungen usw. erwachsen, habe ich häufig gesagt, daß das ganze Unglück der Menschen aus einem einzigen Umstand herrühre, nämlich, daß sie nicht ruhig in einem Zimmer bleiben können.“ (Blaise Pascal: Gedanken, I, )

  • Sinfonische Dichtungen von Verdi

    „Als ich es zuweilen unternommen habe, die ruhelose Geschäftigkeit der Menschen zu betrachten, wie auch die Gefahren und Strapazen, denen sie sich [...] aussetzen, woraus so viele Streitigkeiten, Leidenschaften, kühne und oft unheilvolle Unternehmungen usw. erwachsen, habe ich häufig gesagt, daß das ganze Unglück der Menschen aus einem einzigen Umstand herrühre, nämlich, daß sie nicht ruhig in einem Zimmer bleiben können.“ (Blaise Pascal: Gedanken, I, )

  • Clavierkonzerte von Schubert
    Trompeten-, Cello-Konzerte von Mozart, ein spätes Fagott- und Violinkonzert im Stile der späten Clavierkonzerte
    Streichquintette von Haydn
    Violinkonzerte von Arriaga (immerhin war er Virtuose seiner Fakultät!)


    *bau*

    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790


    Plaudite, amici, comedia finita est. Finis coronat virus. (Covid)

  • Clavierkonzerte von Schubert

    Unbedingt!!! Warum nur hat er nicht ...

    „Als ich es zuweilen unternommen habe, die ruhelose Geschäftigkeit der Menschen zu betrachten, wie auch die Gefahren und Strapazen, denen sie sich [...] aussetzen, woraus so viele Streitigkeiten, Leidenschaften, kühne und oft unheilvolle Unternehmungen usw. erwachsen, habe ich häufig gesagt, daß das ganze Unglück der Menschen aus einem einzigen Umstand herrühre, nämlich, daß sie nicht ruhig in einem Zimmer bleiben können.“ (Blaise Pascal: Gedanken, I, )

  • Unbedingt!!! Warum nur hat er nicht ...


    Naja, mit etwas Goodwill...


    Liszt hat dem blöden Umstand ja abgeholfen.


    *hmmm*

    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790


    Plaudite, amici, comedia finita est. Finis coronat virus. (Covid)

  • Madrigale von Tomás Luis de Victoria.


    Ein Violinkonzert von Biber.


    Instrumentalwerke und Orgelkonzerte von Gottlieb Muffat. Und eine Messe. Und ein Requiem. Und eine Oper. Und ein Oratorium. Und.


    Ansonsten:


    Ein Salve Regina von J.S. Bach. :P*lol*


    LG
    Tamás
    *castor*

  • Ein Requiem von Verdi ... *hide*

    „Als ich es zuweilen unternommen habe, die ruhelose Geschäftigkeit der Menschen zu betrachten, wie auch die Gefahren und Strapazen, denen sie sich [...] aussetzen, woraus so viele Streitigkeiten, Leidenschaften, kühne und oft unheilvolle Unternehmungen usw. erwachsen, habe ich häufig gesagt, daß das ganze Unglück der Menschen aus einem einzigen Umstand herrühre, nämlich, daß sie nicht ruhig in einem Zimmer bleiben können.“ (Blaise Pascal: Gedanken, I, )

  • Ein Cellokonzert von Mozart


    Wie das hätte klingen können:



    Hier wurde aus dem Flötenkonzert KV 314 ein Cellokonzert gebastelt.


    Sinnvoller Weise hätte man KV 191 nehmen sollen...


    *birne*


    Und schon sind wir bei umkomponierten Meisterwerken :D

    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790


    Plaudite, amici, comedia finita est. Finis coronat virus. (Covid)

  • Zu Schubert möchte ich noch bemerken, dass es neben der von Liszt orchestrierten Wanderer-Fantasie auch noch eine Orchestrierung seiner f-moll Fantasie D 940 durch Kabalevsky gibt.
    1961 für den Pianisten Emil Gilels gemacht zeichnet sich diese Orchestrierung durch ihren hoch differenzierten Orchesterpart aus und kommt einem Klavierkonzert sehr, sehr nahe und auf jeden Fall näher, als die orchestrierte Wanderfantasie von Liszt.
    Wie klingt sie? Schon wie Schubert, auch wenn sich Kabalewsky nicht unbedingt den späten Schubert sondern eher Beethoven zum Vorbild genommen hat.


    Siegfried

  • Och, da gibt es eine recht gelungene Komplettiertung.


    Wobei ich das natürlich besser gekonnt hätte und die verwendeten Instrumente... aber lassen wir das. Es muß ja auch in Zukunft etwas zu tun geben.

    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790


    Plaudite, amici, comedia finita est. Finis coronat virus. (Covid)