1787 - Don Giovanni: Einspielungen (opi)

  • Eine starke Besprechung, lieber Lullist; die mir dartut; warum das Ganze tatsächlich objektiv nicht zum DG passt und trotzdem ausgerechnet mir gefällt, der ich das rabenschwarze Tragische liebe.

    "Je edler das Ding und je allmächtiger, desto fürchterlicher und teuflischer ist der Mißbrauch. Brand und Ueberschwemmung, die schädlichen Wirkungen von Feuer und Wasser, sind nichts gegen das Unheil, das die Vernunft stiften wird – wohl zu merken, die Vernunft ohne Gefühl, wie sie nach den Merkmahlen dieser Zeit uns bevorsteht …“ Georg Forster aus Paris an seine Frau am 16. April 1793

  • Dass Currentzis eine Vorliebe für Mozart hat, braucht man nicht besonders hervorheben ...


    Dass Currentzis einen zweiten DG aufgenommen hat, lässt erkennen, wie tief er sich in die Materie hinein gekniet hat. Seine Unzufriedenheit über DG I hätte ich gern dokumentiert gesehen durch eine Veröffentlichung, die begreifbar macht, welchen Entwicklungsprozess die Produktion genommen hat.


    Die Kritiken von Ulli und vom Lullisten kann ich im Großen und Ganzen nicht nachvollziehen. Ich habe die Currentzis-Aufnahme zunächst mit der Einspielung Jacobs parallel gehört. Wenn die Ouvertüre bei beiden noch recht schnittig herüber kommt, macht die Nummer 2 gleich deutlich, wie flott-spritzig das bei Currentzis klingt, im Gegensatz zum recht behäbigen Musizieren unter Jacobs. Da mag man eigentlich nicht mehr weiter hören wollen ... Allerdings werden bei beiden Aufnahmen die Rezitative sehr gut ausgestaltet und nicht einfach so herunter gerattert.


    Bei den gesanglichen Leistungen gilt es wie bei anderen Aufnahmen auch das eine oder andere zu verschmerzen.


    Currentzis´ Aufnahme möchte ich neben seinen anderen Mozart-Opern-Einspielungen ebenfalls als epochal bezeichnen. Er lässt expressiv musizieren: ohne aufgetragene Patina, leicht beschwingt, scharf-sezierend, gleich unter die Haut gehend, mit einem barsch-zurückgenommenen Orchesterklang, dass dem dramma giocoso sehr gut zu Gesicht steht. Sound-techisch abgegrenzt und keine gleich klingende Kopie zu Cosi und Figaro.



    Ich bin begeistert !



    :wink: LT



    Rezensionen:


    http://www.kulturradio.de/reze…-Mozart-Don-Giovanni.html


    https://www.ndr.de/ndrkultur/r…vanni,dongiovanni136.html


    https://radioklassik.at/don-giovanni-3/

  • mit einem barsch-zurückgenommenen Orchesterklang, dass dem dramma giocoso sehr gut zu Gesicht steht.


    Das tut es, nur leider nicht beim Don Giovanni. „Giocoso“ ist da mal gar nichts, von einzelnen aus dem Zusammenhang gerissenen Nummern mal abgesehen, die aber im Ganzen dann eher aufgesetzt und künstlich klingen. Das schwarze Cover bestätigt Currentzis' Intention: lebendig ist da nichts; als totlangweilig würde ich es auch nicht bezeichnen wollen, aber so in die Richtung sterbenslangweilig geht das schon - es gab nicht einem Moment beim beiläufigen hören, bei dem sich mir die Ohren aufgestellt hätten ...
    *int*


    im Gegensatz zum recht behäbigen Musizieren unter Jacobs.


    Jacobs schätze ich als Mozartinterpreten überaus wenig. Bei Don Giovanni mag er zum Teil Recht haben, zumindest bei den ersten beiden Anna-Arien, die ja im bewusst barocken Style behalten sind (allerdings von Mozart sehr überspitzt dargestellt); ansonsten macht Jacobs aus jeder Oper eine Barockoper, was mir nicht gefällt.


    Die Freiheiten des Continuospiels (Hammerklavier) hat er sich bei Jacobs abgeschaut, wie schon beim Figaro


    Mit dem Continuospiel hat Currentzis selbst sehr wenig am Hut; beim Figaro und auch bei der Cosí zeichnet Emelyanychev dafür verantwortlich; und da gelingt es ihm weitaus besser als bei Jacobs (wer auch immer dort spielt). Beim schwarzen Don geht das leider weitestgehend unter, weil Emelyanychev hier nicht durchgehend begleitet; die entsprechenden Stellen, an denen er tätig wird, sind aber sofort herauszuhören.


    Zwar fehlt das schmierige Pathos der traditionellen Aufnahmen, aber sie folgt diesem Interpretationsansatz der Vergangenheit viel zu extrem.


    Das meinte ich in etwa mit:


    Hier reiht sich Currentzis in die Studioproduktionen der 1960er und -70er Jahre sicher gut ein.


    Liest sich extrem überzeugend:


    Liebestraum schrieb:

    Ich bin begeistert !


    *salut*

    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790


    Plaudite, amici, comedia finita est. Finis coronat virus. (Covid)


  • Ja, ich weiß wie man „großartig“ schreibt. Wo ist der Inhalt?


    https://www.ndr.de/ndrkultur/rezensionen…iovanni136.html


    daraus: und man stelle sich vor, die Techniker hatten bereits die komplette Oper im Kasten, als der exzentrische Dirigent anschließend beschied: Nein, alles auf Null, und wir fangen noch einmal von vorne an.


    Da habe ich andere Informationen, vgl. w.o.


    https://radioklassik.at/don-giovanni-3/


    daraus: In der Sängerbesetzung findet sich erfreulicherweise die junge österreichische Sopranistin Christina Gansch als Zerlina.


    Auch für mich ein sehr erfreulicher Punkt; der erfreulichste sogar. Mehr ist aber aus dieser „Rezension“ nicht zu entnehmen. Seit wann ist DG ein Antiheld?


    Summa summarum: die „Fachpresse" schäumt mal wieder über ... aber Schaum ist eben zu 99% Luft ...


    *wait*

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  • Dirigent Teodor Currentzis Wir Terroristen haben wenigstens Mumm


    Palestrina hat mich darauf hinbgewiesen; ich finde manche Bemerkung nicht ganz unnötig.

    "Je edler das Ding und je allmächtiger, desto fürchterlicher und teuflischer ist der Mißbrauch. Brand und Ueberschwemmung, die schädlichen Wirkungen von Feuer und Wasser, sind nichts gegen das Unheil, das die Vernunft stiften wird – wohl zu merken, die Vernunft ohne Gefühl, wie sie nach den Merkmahlen dieser Zeit uns bevorsteht …“ Georg Forster aus Paris an seine Frau am 16. April 1793

  • Ulli und der Lullist hatten ja schon vorgewarnt, trotzdem wollte ich mir einen eigenen Eindruck verschaffen.
    Nach dem ersten Akten fand ich die Musik erschlagen und fühlte mich selbst ebenso; ich fürchte, mit Currentzis Interpretation werde ich nicht warm *motz**motz**motz*


    Reichlich frustriert habe ich dann die Kuijken-Aufnahme geordert, auf die ich jetzt sehr gespannt bin.


    :wink:

  • Na, endlich traut sich mal einer:


    Dirigent Teodor Currentzis Wir Terroristen haben wenigstens Mumm


    Palestrina hat mich darauf hinbgewiesen; ich finde manche Bemerkung nicht ganz unnötig.


    Die beste Renzension, die mir bislang untergekommen ist. Zumindest bei den Negativa finde ich hier vollste Unterstützung; über die Stimmen lässt sich geschmacklich streiten.


    Zitat

    Ödnis und Langeweile lauern hinter seiner unersättlichen Gier nach dem noch geileren Kick. Von solcher Leere erzählt auch diese neue Aufnahme.


    ...

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  • 1787 - Don Giovanni: Einspielungen (opi)


    Das Seltsame ist nur, dass mir einige der Bemerkungen eher zu Figaro oder Cosi eingefallen wären denn zu DG. Bei mir ist alles genau anerschtrum, wie es bei uns heeßt ... 8-)


    Aber sobald ich die originalen Tonträger habe, gehe ich in medias res; da muss Haydns Schöpfung warten. *yes*

    "Je edler das Ding und je allmächtiger, desto fürchterlicher und teuflischer ist der Mißbrauch. Brand und Ueberschwemmung, die schädlichen Wirkungen von Feuer und Wasser, sind nichts gegen das Unheil, das die Vernunft stiften wird – wohl zu merken, die Vernunft ohne Gefühl, wie sie nach den Merkmahlen dieser Zeit uns bevorsteht …“ Georg Forster aus Paris an seine Frau am 16. April 1793


  • Håkan Hagegård (Baritone)
    Kristinn Sigmundsson (Bass)
    Bryn Terfel (Baritone),
    Barbara Bonney (Soprano)
    Nico Van der Meel (Tenor)
    Della Jones (Mezzo Soprano),
    Gilles Cachemaille (Baritone)
    Arleen Augér (Soprano)


    Drottningholm Court Theatre Orchestra
    Drottningholm Court Theatre Chorus
    Arnold Östman


    Nehmt es mir nicht übel, inzwischen zweimal gehört; aber ich finde die Interpretation irgendwie fad und blutleer, beinahe lahm. Im Vergleich mit den vielen anderen Don Giovannis der letzten Tage muss ich das für mich so festellen; aber das heißt ja noch nichts; im Gegenteil.

    "Je edler das Ding und je allmächtiger, desto fürchterlicher und teuflischer ist der Mißbrauch. Brand und Ueberschwemmung, die schädlichen Wirkungen von Feuer und Wasser, sind nichts gegen das Unheil, das die Vernunft stiften wird – wohl zu merken, die Vernunft ohne Gefühl, wie sie nach den Merkmahlen dieser Zeit uns bevorsteht …“ Georg Forster aus Paris an seine Frau am 16. April 1793

  • Warjaklar, Don Giovanni-hören will gelernt sein :D - Östman war von Anfang an auf meiner Linie. Blutleer ist da mal gar nichts - im Gegenteil ist seine Sendung sogar extrem (real-) lebending: nichts wirkt aufgesetzt, gekünstelt, alles frei Schnauze, als würden die Interpreten das gerade Gesungene direkt in jenem Moment erfinden, man ist als Hörer quasi live bei der Komposition dabei. Das „Mille torbidi pensieri“ hat rhythmisch für mich bislang keine Aufnahme vergleichbar hinbekommen (die Stelle ab Sekunde 39/40 resp. 1:21ff.): für jede Einspielung bislang das k.o.-Kriterium.


    Es tut mir ja wirklich sehr leid (und das ist mehr Selbstmitleid als alles andere), aber ich hatte mehr befürchtet als erwartet, daß Currentzis nach seinen gebotenen Steilvorlagen (Figaro und insbesondere der Cosí) Östman blind wegkickt - ist ihm nicht gelungen.

    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790


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  • By the way habe ich noch eine weitere Aufnahme aus demselben Theater in Drottningholm:


    Carl Johan Loa Falkman (DG), Havard Stensvold (C),
    Marika Schönberg (DA), Magnus Staveland (DO),
    Miriam Treichl (DE), Lars Arvidson (L),
    Susanna Stern (Z), Havard Stensvold (M)


    Orchestra and Chorus
    of the Drottningholm Court Theatre
    Mark Tatlow


    Mitschnitt vom 14.08.2010


    Der ist mir aber gerade nicht präsent und wird deshalb jetzt nachgehört ... Tatlow ist ohnehin einer der weniger bekannten Großen. Hätte ich noch eine Chance in meinem verwahrlosten Musikleben, würde ich gerne in Östmans und Tatlows Fußstapfen treten - aber nur unter der Bedingung, auch die Adelcrantzsche Dienstwohnung im Theatergebäude bewohnen zu dürfen; das muß schon historisch korrekt sein; alles.


    Ah, DAS war das Problem (mal wieder): DA und DE sind auch hier kaum zu ertragen. Ich glaube, ich kann erst in Frieden sterben, wenn das DA/DE-Problem mal gelöst wurde; das ist genausoein Problem wie beim „te decet“ im Requiem. Im nächsten Jahr mache ich ein DA, DE und Requiemsopran-Casting (DADERC). Dafür sind DG und L recht überzeugend und das Rhythmusexperiment (vide Beitrag darüber) ist knapp bestanden - wäre da nicht das Gejaule der DA.


    Im Schnelldurchgang, d.h. die „Donne“ übersprungen (außer bei den Ensembles, wo sie stören - man sollte Frauen auf der Bühne wieder verbieten): zunächst empfand ich Leporello zu vulgär und proletarisch, aber im Verlauf der Geschichte wurde er mir sympathischer; als sich die Sache dann zuspitzt (Friedhofsszene ff.), wird diese bislang unveröffentlichte (?) Einspielung doch recht brisant: Giovannis Abgang kommt ziemlich überraschend und mit allen Knalleffekten daher - da es live ist, nicht ganz synchron, aber das passt dennoch irgendwie. Das Publikum klatsche wie wild nach dem Prager Schluß in den Wiener hinein :P - den braucht wirklich niemand: dabei kann man sich eigentlich schon unterhalten, mit Spumante anstossen und Canapées mampfen ... das Wr. Finale ist die Bildzeitung der Oper.

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  • Warjaklar, Don Giovanni-hören will gelernt sein :D

    Na ja, ich mühe mich redlich. :)

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  • Östman war von Anfang an auf meiner Linie. Blutleer ist da mal gar nichts - im Gegenteil ist seine Sendung sogar extrem (real-) lebending: nichts wirkt aufgesetzt, gekünstelt, alles frei Schnauze, als würden die Interpreten das gerade Gesungene direkt in jenem Moment erfinden, man ist als Hörer quasi live bei der Komposition dabei. Das „Mille torbidi pensieri“ hat rhythmisch für mich bislang keine Aufnahme vergleichbar hinbekommen (die Stelle ab Sekunde 39/40 resp. 1:21ff.): für jede Einspielung bislang das k.o.-Kriterium.

    Ich habe letzte Nacht noch einmal quergehört, bin ein wenig gesprungen; auch immer wieder vergleichend, nicht mit Currentzis, der noch nicht da ist; sondern mit älteren Aufnahmen. Da ich nicht schwindeln mag, kann ich mich einfach nur wiederholen und ich hoffe nun, es liegt nicht an der Aufnahme- und Wiedergabetechnik, denn ich muss die CD arg aufdrehen, wesentlich mehr als bei meinen anderen CDs. An omi-opi kann es jedenfalls nicht liegen; denn ich schätze Jacobs, zweifle dagegen bei Kuijken.

    "Je edler das Ding und je allmächtiger, desto fürchterlicher und teuflischer ist der Mißbrauch. Brand und Ueberschwemmung, die schädlichen Wirkungen von Feuer und Wasser, sind nichts gegen das Unheil, das die Vernunft stiften wird – wohl zu merken, die Vernunft ohne Gefühl, wie sie nach den Merkmahlen dieser Zeit uns bevorsteht …“ Georg Forster aus Paris an seine Frau am 16. April 1793

  • Bedrängt mich bitte nicht; ich bin gerade dabei, mich beim DG neu zu sortieren. :) Ich höre jetzt anders Oper und vor allem Mozart als noch vor Jahren. Mir gefallen omi- und opi-Aufnahmen gleichermaßen; innerhalb dieser aber sind mir eben einige lieber als andere, etwa hier im Thread gebe ich Jacobs und Currentzis den Vorzug gegenüber Östman oder Kuijken. Das wird schon seine Gründe haben. 8-)

    "Je edler das Ding und je allmächtiger, desto fürchterlicher und teuflischer ist der Mißbrauch. Brand und Ueberschwemmung, die schädlichen Wirkungen von Feuer und Wasser, sind nichts gegen das Unheil, das die Vernunft stiften wird – wohl zu merken, die Vernunft ohne Gefühl, wie sie nach den Merkmahlen dieser Zeit uns bevorsteht …“ Georg Forster aus Paris an seine Frau am 16. April 1793

  • Ich habe da ein Problem: ich komme nur äußerst selten dazu, Opern zu hören.
    Ich glaube, den Don Giovanni habe ich vielleicht dreimal in meinem Leben gehört, vielleicht viermal (eine m.E. ziemlich missratene Aufführung in Köln mit einem rotzenden und schniefenden Zuschauer neben mir in den 90ern mal nicht gerechnet).
    Und dazwischen liegen bei mir gefühlt Äonen.
    Ich besitze Einspielungen von Mackerras und Gardiner — und hatte jetzt die Gelegenheit, Currentzis zu hören.
    Einen direkten Vergleich konnte ich nicht anstellen.


    Und — was soll ich sagen: wenn man nichts erwartet, weil man die Oper kaum kennt.... naja.. gefällt der Currentzis. *hide*
    Ich finde ihn energetisch, fetzig, spannend...
    Tut mir leid...

    Lucius Travinius Potellus
    Those who would give up essential Liberty, to purchase a little temporary Safety, deserve neither Liberty nor Safety. (B.Franklin)