01 - Sinfonie Nr. 9 d-moll op. 125: Einspielungen (omi)

  • Chicago Symphony Orchestra & Chorus, Georg Solti, 1987


    Von allen Neunten der letzten Tage hat mich am Meisten diese von Hermann übersendete beeindruckt und zwar zuerst durch eine absolut beeindruckende Klangqualität, die sich am Besten auf einer herkömmlichen Stereoanlage genießen lässt. Diese Klarheit und Transparenz und vor allem die Präsenz der Schlagwerke, unglaublich für 1987, ist das der typische Decca-Sound? Dazu eine kraftvolle und dennoch lyrische Interpretation, die sogar im letzten Satz überzeugen kann, da weder Solisten (zumindest Sotin und Norman) noch Chor ganz abfallen. Starke Scheibe!

    Jessye Norman
    Reinhild Runkel
    Robert Schunk
    Hans Sotin
    Chicago Symphony Orchestra
    Chicago Symphony Chorus
    Georg Solti



  • (P) 1974 EMI Electrola 1C 145-02 761/2 QS (2 LPs, 3 Seiten) [67:59]
    rec. 31. Mai - 04. Juni 1973 (Bürgerbräu, München) Quadro
    (16:23 - 11:16 - 16:06 - 23:57)


    Urszula Koszut (s)
    Brigitte Fassbaender (a)
    Nicolai Gedda (t)
    Donald McIntyre (b)
    Philharmonischer Chor München
    Münchner Motetten-Chor
    Münchner Philharmoniker
    D: Rudolf Kempe


    Das ist eine von EMIs Quadroaufnahmen in den 1970er Jahren, die damals das neue Quadro-System unterstützen sollten; bis heute existieren nur jene LP-Erstpressungen, und ob die alle noch die weiteren Kanäle wiedergeben können, steht in den Sternen. Auf CD erschien nur die Stereo-Variante; bis heute gibt es keine SACD bzw. BD mit der Quadro-Version.


    Sehr räumlich kommt die Aufnahme aus den Boxen, mit breitem Stereo-Panorama und sehr guter Staffelung der einzelnen Instrumentengruppen. Das Orchester ist vorzüglich eingefangen mit mittlerem Hallanteil, der jedoch keine klanglichen Trübungen der Details verursacht. Der Chor und das Solistenquartett sind perfekt in die Klangbühne eingepaßt. Die Dynamik ist ordentlich, der Frequenzraum recht groß.


    Die Solisten sind natürlich solche alter Schule, mit viel Vibrato und klarer Diktion. McIntyre und Gedda absolvieren ihre Solos sehr gut, die Damen können ihren Partien eine routinierte Leistung abgewinnen. Der Chor mag in den Höhen etwas spitz klingen (zuviele Sopranistinnen), bleibt aber stets verständlich. Die Münchner Philharmoniker spielen grundsätzlich sehr sauber und mit Esprit.


    Was Kempe hier dirigiert, ist feinste Kapellmeisterqualität mit ordentlicher Strukturierung der einzelnen Stimmen. Das Tempo ist mittel, Extreme tauchen nirgends auf. Insgesamt ein solider Beethoven. Mehr kann ich dazu nicht sagen, denn irgendwie bleibt mir Kempe etwas fremd, distanziert: der I. Satz beginnt eher zurückhaltend, was beim ersten Tutti doch Einiges an Wirkung kostet. Im Scherzo ist die tänzerische Art sehr überzeugend, doch der III. Satz dümpelt gleichmäßig dahin und wirkt wie ein langer, ruhiger Fluß. Der Finalsatz bleibt zu Beginn auch so indifferent; mit den Gesangspartien kommt dann etwas mehr Leben in die Bude, so daß der Satz zu einem überzeugenden Ende gelangt. Kurz: handwerklich klasse, aber in der Wirkung zu glattgebügelt.


    Mensch, Rudi - das klingt aber arg brav. Reicht noch zu: Gut... :)



    jd :wink:


  • (P) 1952 Decca LXT 2725/6 (2 LPs) [66:06]
    rec. 01.-05. Juni 1952 (Grosser Saal des Musikverein, Wien) mono
    (15:53 - 10:19 - 15:56 - 23:45)


    Hilde Gueden (s)
    Sieglinde Wagner (a)
    Anton Dermota (t)
    Ludwig Weber (b)
    Singverein der Gesellschaft der Musikfreunde
    Wiener Philharmoniker
    D: Erich Kleiber


    Die einzige Studio-Aufnahme, die Erich Kleiber je von der 9. gemacht hat (es gibt noch zwei Live-Mitschnitte), entstand sicherlich unter günstigsten Umständen: eine starke Solistenriege, ein solider Chor, ein exzellentes Orchester und eine damals bestmögliche Klangqualität brachten Kleibers Intentionen würdig zum Ausdruck. Und diese sind: klares, nuancenreiches Orchesterspiel; eine elegante Dramaturgie, die alle Aspekte der einzelnen Klangfarben zusammenführt; ein leicht variables Tempo mit Mut zum Zug, wenn es nötig erscheint. Eine ausgeglichene Interpretation, die jedoch nichts Banales oder Dürftiges an sich hat, sondern jenen Zug von Mondänität, die exzellente Künstler fast beiläufig servieren können.


    Ludwig Weber mit seinem tiefen Baß eröffnet die Riege der Solisten mit klarer Diktion und angenehmem Vibrato; Anton Dermota brilliert mit kräftiger Klangfarbe; Sieglinde Wagner wirkt zwar etwas kräftig, aber keineswegs unpassend; und Hilde Gueden strahlt über alle Maßen mit einer herrlich freien Höhe. - Der Chor ist schon sehr groß besetzt, aber seine Deklamation ist gut zu verfolgen. Die Wiener spielen mit virtuoser Abgeklärtheit und ausgesprochen klangsinnlich. Das muß denen mal einer nachmachen... :love:


    Klanglich ist das eine erstaunlich dynamische und getreue Aufnahme, die die Größe der Wiener und die Wucht ihres Zusammenspiels dennoch mit detailierter Transparenz paart; ordentlicher Baß, sehr gute Mitten, feine Höhen und eine gute Räumlichkeit, die in der Tiefe fein gestaffelt ist. Die Abstimmung von Solisten, Chor und Orchester zueinander sind in einem geglücktem Verhältnis. Für damalige Verhältnisse eine geradezu grandiose Qualität, heute immerhin noch als sehr gut zu bezeichnen, was ich einer Mono-Aufnahme selten zugestehe.


    Fazit: Erich, mein Lieber - das ist eine echte Granate... :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:



    jd :wink:

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    Wien 1953: Seefried, Anday, Dermota, Schöffler - Furtwängler, WP (Alle anderen Besetzungen sind ja auch den Covern zu sehen.)


    Beethoven 9 ist mit Furtwängler, auch wenn keine Studioaufnahme vorliegt, ziemlich gut dokumentiert, immerhin über den Zeitraum von 1937 bis 1954. Natürlich sind die Aufnahmen von höchst unterschiedlicher Qualität und v.a. Intensität. Furtwängler selber war in seinen Interpretationen immer sehr stark von äußeren Einflüssen anhängig. Das fing an bei der besonderen Akustik eines Konzertsaals an und reichte bis zu politischer Einflussnahme.


    So wirken die Londoner - und Stockholmer - Aufnahmen für mich sogar noch recht entspannt. Dagegen explodiert er geradezu in Berlin 1942, v.a. in der 'berüchtigten' Aufnahme, die zur Feier von Hitlers Geburtstag am 19.04. entstand. Diese ist von einer schier brennenden Intensität, wie ich es bei keiner anderen jemals erlebt habe. Exemplarisch steht für mich dabei das Scherzo, in dem man Klänge vernimmt, die manchmal an explodierende Bomben erinnern. Das ist natürlich kein 'klassischer' Beethoven mehr, aber als Zeitdokument, als ein Beleg, was alles in dieser Musik schlummert und als ein persönlicher Aufschrei höchst interessant und wichtig.


    1951 zur Eröffnung der Bayreuther Festspiele erreicht er zwangsläufig nicht mehr diese Dichte und Spannung, aber trotzdem ist es eine kraftvolle Aufnahme, wohl weil Bayreuth solch eine Bedeutung für ihn hatte.
    Das erreicht er erst wieder in seiner letzten Auseinandersetzung mit Beethoven 9 in Luzern im Jahr seines Todes. Die drei Wiener - Aufnahmen fallen dagegen ein wenig ab.


    Trotzdem sind alle, wie unterschiedlich sie auch sein mögen (und Furtwängler war nie gleich) faszinierende und sehr persönliche, subjektive Auseinandersetzungen mit dem Werk. Genauigkeit im Schlag und im Rhythmus war nie das, was er wollte. Hier entsteht alles aus dem Moment heraus. Es fließt und geht ineinander über. Die harten Kontraste, das Gegeneinander wurde bei ihm immer abgemildert. Es entsteht, es wächst, es entwickelt sich aus einer organischen Bewegung heraus. Für ihn und das wird hier immer deutlich, war der Blick hinter die Noten das Entscheidende. Die 'Seele der Musik' wie Strauss es in einem anderen Zusammenhang nannte, zu finden, empfand er als seine Lebensaufgabe. Das macht alles sehr, sehr subjektiv und angreifbar. Aber das macht für mich auch jede Interpretation zu etwas ganz Besonderem und geradezu Existenziellem.


  • Künstler: Bomi Lee, Agnieszka Rehlis, Adam Krzeszowiec, Tareq Nazmi,
    Polish Chamber Choir, Polish Chamber Philharmonic Orchestra Sopot, Wojciech Rajski
    Label: Tacet, DDD,2015


    Rezension:
    »Aufnahmetechnisch ist diese Produktion vom Allerfeinsten: Eingefangen mit historischen Röhrenmikrofonen, besticht der Klang durch Natürlichkeit, Transparenz, Sinnlichkeit und Wärme. Auch musikalisch überzeugt das Ergebnis: Den polnischen Musikern glückt die Balance zwischen klassischer und zupackender Lesart.« (Audio, Januar 2016)



    *yepp* LT

  • Furtwängler, Wilhelm (1886-1954)


    Die Neunte hat er wohl dreizehn Mal aufgenommen, so oft wie die Fünfte und zweimal häufiger als die Dritte. Richtig berühmt, ja legendär und geradezu zum Mythos wurde aber nur sein "Jahrtausendkonzert"; sehr zu Unrecht übrigens, denn seine Einspielungen aus den 50ern können sich durchaus hören lassen.


    Das ist jene vom 19. April 1942 (nicht zu verwechseln mit jener vom 22.-24. März 1942), vom Vorabend des Führergeburtstags, ausgestrahlt über den Rundfunk (und das Fernsehen?) in alle Welt. Es gibt wohl nicht so viele Ausgaben, ich habe diese und kenne eigentlich auch nur die. Die März-Einspielung muss in dutzenden Ausgaben erhältlich sein.




    Ludwig van Beethoven

    9. Sinfonie d-Moll op. 125
      

    Erna Berger

    Gertrude Pitzinger

    Helge Rosvaenge

    Rudolf Watzke


    Bruno Kittel Choir

    Berliner Philharmoniker

    Wilhelm Furtwängler

    19. April 1942




    Ich vermute, dass Furtwänglers berühmte 42er Kriegsaufnahme deshalb so erfolgreich und beliebt ist; weil sie das nach Thielemanns Diktum inhärente hysterische Element derart auf die Spitze treibt, dass der wahnsinnige Ernst und ernste Wahnsinn des letzten Satzes überschnappt und umschlägt in seine eigene Parodie. Überhaupt scheinen mir alle vier Sätze an Hypertrophie des dramatischen Ausdrucks zu leiden! So etwas hat man nach Fu eben nie wieder gehört, weil diese Deutung der Neunten doch reichlich übetrieben war. Das ist keine Interpretation, sondern eine Vergewaltigung! Dirigent und Orchester spielen um ihr Leben, Sänger und Chor schreien um das ihre. Das Ganze hat etwas Dionysisches, Selbstzerstörerisches! Politik und Krieg hin oder her - hier fand ein Äußerstes an Kunst statt.

  • Die Neunte hat er wohl dreizehn Mal aufgenommen, so oft wie die Fünfte und zweimal häufiger als die Dritte.

    Diskographie


    Davon leichter zugänglich innerhalb von Boxen:


    Ludwig van Beethoven: Symphonien Nr.3-7,9
     
    CD 4: 22./24. März 1942

    Wilhelm Furtwängler - Das Vermächtnis


    CD 12: 29. Juli 1951


    Wilhelm Furtwängler - Die Wiener Konzerte 1944-1954
     
    CD 6: 7. Januar 1951
    CD 9: 3. Februar 1952
    CD 14: 31. Mai 1953


    Wilhelm Furtwängler - Salzburger Festspiele 1949-1954
     
    CD 5: 31. August 1951


    Ansonsten sei auf die Einzeleditionen von Tahra, Orfeo oder aus Fernost verwiesen. Ich persönlich kenne acht Einspielungen der Neunten durch Furtwängler und keine von denen lässt einen völlig kalt; sie mögen ekstatisch bewundert werden oder Widerspruch hervorrufen, eines sind sie nie, langweilig oder beliebig. Im Grunde unterscheiden sie sich vor allem graduell im Hinblick auf ihre existentialistische Ausrichtung, wobei man deutlich einen konturierten Weg vom entfesselten Wahnsinn der Kriegsjahre zum immer ausgeglicheneren, humanen Musizieren in den 50ern bis hin zum Tode beschreiben kann.


  • Vorab: Der Klang ist wirklich nicht gut stellenweise; aber ich habe mich mittlerweile an vieles gewöhnt bei Furtwängler und überhaupt historischen Aufnahmen; dennoch fehlen mir die Bässe hier doch sehr; das Fundament braucht diese Sinfonie einfach mit ihren auch hysterischen Elementen. Kraft und Fülle wie der unermüdliche Amazon-Rezensent und Furtwängler-Fan "Klassikfreund" höre ich daher weniger, sondern eine Aufnahme, die die richtige Stimmung und Einstellung braucht, um sie zu genießen und ihren wahren Wert schätzen zu lernen. Denn das geht interpretatorisch doch in eine Richtung, die ich als abwartend und evolutionär bezeichnen würde und die sich wirklich erst ganz zum Schluss im vierten und letzten Satz, dann aber dramatisch und dramaturgisch imposant, Luft macht, wenn Chor und Solisten samt Orchester explodieren und dem Festspielhaus klar artikulierten Wahnsinn in die ja meist dicke Luft meißeln. Von den 13 Aufnahmen aber sicher vor allem des Klangbildes wegen eine der entbehrlicheren.

  • Wilhelm Furtwängler - Das Vermächtnis

    CD 12: 29. Juni 1951

    Ich muß das Datum korrigieren - in der Vermächtnis-Box ist es falsch wiedergegeben worden: 29. Juli 1951, siehe auch hier.


    In der Furtwängler-Diskographie steht:

    Zitat

    7) 29th Jul. 1951, Festspielhaus, Bayreuth(the first opening performance of Bayreuth Festival after WWII)


    jd :wink:

  • Ich zähle hiernach:Diskographie

    1. Aufnahme:

    1. Mai 1937


    2. Aufnahme
    CD 4: 22./24. März 1942
     


    3. Aufnahme
    Berliner Philharmoniker, Wilhelm Furtwängler, 19. April 1942



    4. Aufnahme:
     
    8. Dezember 1943


    5. Aufnahme: unveröffentlicht


    6. Aufnahme
    CD 6: 7. Januar 1951

     


    7. Aufnahme
    CD 12: 29. Juli 1951


    8. Aufnahme
    CD 5: 31. August 1951
     


    9. Aufnahme
    CD 9: 3. Februar 1952



    10. Aufnahme

    30. Mai 1953


    11. Aufnahme
    CD 14: 31. Mai 1953
     


    12. Aufnahme
    Gre Brouwenstijn, Ira Malaniuk, Wolfgang Windgassen, Ludwig Weber, Chor & Orchester der Bayreuther Festspiele, Wilhelm Furtwängler, 9. August 1954


    13. Aufnahme

    E. Schwarzkopf, E. Cavelti, E. Haefliger, O. Edelmann, Philharmonie Orchestra, Festwochenchor, Wilhelm Furtwängler, 22. August 1954

  • Mal sehen:


    Zitat
    • 1st May 1937, Queens Hall, London: Berliner Philharmoniker, Philharmonic Choir, Erna Berger (S), Gertrud Pitzinger (A), Walther Ludwig (T), Rudolf Watzke (B)
    • 22~24th Mar. 1942, Philharmonie, Berlin: Berliner Philharmoniker, Bruno Kittel Choir, Tilla Briem (S), Elisabeth Höngen (A), Peter Anders (T), Rudolf Watzke (B)
    • 19th Apr. 1942, Philharmonie, Berlin: Berliner Philharmoniker, Bruno Kittel Choir, Erna Berger (S), Gertrude Pitzinger (A), Helge Rosvaenge (T), Rudolf Watzke (B)
    • 8th Dec. 1943, Stockholm: Stockholm Konsertförenings Orkester, Musikalista Sällskapets Kor, Hjördis Schymberg (S), Lisa Tunell (A), Gösta Bäckelin (T), Sigurd Björling (B)
    • 28th May 1949, La Scala, Milano: Coro e Orchestra del Teatro alla Scala, Cecil (S), Giulietta Simionato (MS), Prandelli (T), Cesare Siepi (B) [unreleased]
    • 7th Jan. 1951, Wien: Wiener Philharmoniker, Wiener Singakademie, Irmgard Seefried (S), Rosette Anday (A), Julius Patzak (T), Otto Edelmann (B)
    • 29th Jul. 1951, Festspielhaus, Bayreuth (the first opening performance of Bayreuth Festival after WWII): Chor und Orchester der Bayreuther Festspiele, Elisabeth Schwarzkopf (S), Elisabeth Höngen (A), Hans Hopf (T), Otto Edelmann (B)
    • 31st Aug. 1951, Festspielhaus, Salzburg: Wiener Philharmoniker, Wiener Singakademie, Irmgard Seefried (S), Sieglinde Wagner (A), Anton Dermota (T), Josef Greindl (B)
    • 3rd Feb. 1952, Großer Saal, Musikverein, Wien (Archive from Sendergruppe Rotweissrot): Wiener Philharmoniker, Wiener Singakademie, Hilde Güden (S), Rosette Anday (A), Julius Patzak (T), Alfred Poell (B)
    • 30th May 1953, Musikvereinssaal, Wien: Wiener Philharmoniker, Wiener Singakademie, Irmgard Seefried (S), Rosette Anday (A), Anton Dermota (T), Paul Schöffler (B)
    • 31st May 1953, Musikvereinssaal, Wien: Wiener Philharmoniker, Wiener Singakademie, Irmgard Seefried (S), Rosette Anday (A), Anton Dermota (T), Paul Schöffler (B)
    • 9th Aug. 1954, Festspielhaus, Bayreuth: Chor und Orchester der Bayreuther Festspiele, Gré Brouwenstijn (S), Ira Malaniuk (A), Wolfgang Windgassen (T), Ludwig Weber (B)
    • 22nd Aug. 1954, Lucerne (at Lucerne Festival; his last performance of this work): Philharmonia Orchestra, Lucerne Festival Choir, Elisabeth Schwarzkopf (S), Elsa Cavelti (A), Ernst Haefliger (T), Otto Edelmann (B)

    Tja, und ich habe:


    7. 29th Jul. 1951, Festspielhaus, Bayreuth


    In der Furtwängler-GA - noch nicht gehört.



    jd :wink:

  • Tja, und ich habe:


    7. 29th Jul. 1951, Festspielhaus, Bayreuth


    In der Furtwängler-GA - noch nicht gehört.

    Die ist gut; aber wie leider oft in dieser Box gibt es bestimmt drei oder vier sowohl klanglich als auch interpretatorisch bessere Aufnahmen. Aber sie zeigt natürlich auch, was Furtwänglers lebenlänglicher Umgang mit der Neunten so faszinierend macht. Überhaupt müsste man diesem Fall einen eigenen Thread widmen.


  • Leontyne Price
    Maureen Forrester
    David Poleri
    Giorgio Tozzi
    1.14:08, 2.10:25, 3.14:15, 4.23:45/ 62:33


    Daran kann ich mich nicht satt hören, eine der feurigsten, beglückensden und schönsten Aufnahmen der 9ten, Munch mit seinen Bostonern zelebriert hier einen Beethoven, da geht sowas von der Punk die Post ab, und der 3. Satz ist von einer solchen Schönheit, dass mir die Augen immer feucht werden :umfall::umfall::umfall: (da kann mir der ganze Furtwängler gestohlen bleiben *hide* -bitte jetzt keine Prügel es ist doch nur meine Meinung- ) dazu kommt noch diese fantastische Aufnahmequalität, das ist Beethoven Glück pur.


    LG palestrina

    „ Die einzige Instanz, die ich für mich gelten lasse, ist das Urteil meiner Ohren. "
    Oolong