01 - Sinfonie Nr. 9 d-moll op. 125: Einspielungen (omi)

  • Der 15. liegt ja quasi in der Spanne ... :)


    Muss mal schauen, wo die Klemperer-Diskografie ist.

    "Wir Asketen hingegen kaufen nie mehr Musik als man bei Tag und Nacht-Beschallung in 50 Jahren hören könnte und nie mehr Bücher als man bei einer mittleren Lebenserwartung von 287 Jahren lesen wird..." (Oolong)



  • Muss mal schauen, wo die Klemperer-Diskografie ist.

    Otto Klemperer: Diskografie


    Also Old Klemp hat die Neunte neunmal aufgenommen:

    1. Aufnahme


    Gre Brouwenstijn

    Annie Hermes

    Ernst Haefliger

    Hans Wilbrink


    Concertgebouw Orchestra

    Otto Klemperer

    17. Mai 1956

    2. Aufnahme

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    Auch hier:


    Christa Ludwig

    Hans Hotter

    Waldemar Kmentt

    Aase Nordmo Lövberg


    Philharmonia Chorus

    Philharmonia Orchestra

    New Philharmonia Orchestra

    Otto Klemperer
    30. Oktober 1957 (Warner; EMI u.a.)

    3. Aufnahme



    Aase Nordmo-Lovberg

    Christa Ludwig

    Waldemar Kmentt

    Hans Hotter


    Philharmonia Orchestra

    Otto Klemperer

    15. November 1957 (Testament)

    4. Aufnahme


    Maria Stader

    Grace Hoffman

    Waldemar Kmentt

    Hans Hotter


    Kölner Rundfunk-Sinfonie-Orchester

    Otto Klemperer

    6. januar 1958

    5. Aufnahme


    Wilma Lipp

    Ursula Boese

    Fritz Wunderlich

    Franz Crass


    Philharmonia Orchestra

    Otto Klemperer

    7. Juni 1960


    6. Aufnahme


    Agnes Giebel

    Christa Ludwig

    Richard Lewis

    Walter Berry


    Philharmonia Orchestra

    Otto Klemperer

    27. November 1961

    7. Aufnahme

    Auf den Labeln archiphon und Memories, finde ich aber nicht.


    AGNES GIEBEL

    AAFJE HEYNIS

    ERNST HAEFLIGER

    HERMANN SCHEY


    CONCERTGEBOUWORKEST &

    TOONKUNSTKOOR

    COLLEGIUM MUSICUM

    AMSTELODAMENSE

    Otto Klemperer

    9. Juli 1964

    8. Aufnahme (bislang nicht auf CD veröffentlicht)

    Das dortige Datum 8. November 1964 ist falsch.


    AGNES GIEBEL

    MARGA HÖFFGEN

    ERNST HAEFLIGER

    GUSTAV NEIDLINGER


    NEW PHILHARMONIA

    ORCHESTRA & CHORUS

    Otto Klemperer

    27. Oktober 1964


    9. Aufnahme (bislang nicht auf CD veröffentlicht)

    30. Juni 1970

    "Wir Asketen hingegen kaufen nie mehr Musik als man bei Tag und Nacht-Beschallung in 50 Jahren hören könnte und nie mehr Bücher als man bei einer mittleren Lebenserwartung von 287 Jahren lesen wird..." (Oolong)

  • Ich hieraus:

    CD 5



    01 - Die Sinfonien: Gesamteinspielungen (Diskographie)

    Ludwig van Beethoven

    9. Sinfonie d-Moll op. 125 mit Schlusschor über Friedrich Schillers Gedicht Ode An die Freude (1815–1824)


    Alison Hargan

    Ute Walther

    Eberhard Büchner

    Kolos Kovats


    Rundfunkchor Berlin

    Rundfunkchor Leipzig

    Dresdner Philharmonie

    Herbert Kegel

    1982/1983

    Fettes Brot, das mundet/

    das opi-Herz verwundet/

    das omi-Herz schlägt hart/

    den Ahnungslosen zart

    "Wir Asketen hingegen kaufen nie mehr Musik als man bei Tag und Nacht-Beschallung in 50 Jahren hören könnte und nie mehr Bücher als man bei einer mittleren Lebenserwartung von 287 Jahren lesen wird..." (Oolong)


  • Krassimira Stoyanova

    Lioba Braun

    Michael Schade

    Michael Volle


    Chor des Bayerischen Rundfunks

    Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks

    Mariss Jansons

    2007


    Zitat

    Mit dieser Einspielung gelingt Mariss Jansons und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks ein Meisterwerk zurückhaltender Intensität mit selten so gehörten Details und Nuancen. Der symphonische Prozess ist perfekt ausbalanciert und steigert sich bis zu einem atemberaubenden, komplexen Schlusssatz, auch dank der makellosen Solisten Krassimira Stoyanova, Lioba Braun, Michael Schade und Michael Volle und dem prächtigen Chor des BR. Jansons' Interpretation ist sorgfältig und intellektuell -- im besten Sinne "modern" (im Gegensatz zu anderen zeitgenössischen Dirigenten, die die Neunte mit unverständlich hoher Geschwindigkeit und im Klangbild unpräzise durchdirigieren).

    Der Vatikan, in dem die Liveaufnahme 2007 zu Ehren des Papstes stattfand, kann dem akustischen Vergleich mit idealen Konzerthäusern eigentlich nicht standhalten. Dennoch fällt das vorliegende Ergebnis unter anderem dank einer feinfühligen Tontechnik außergewöhnlich präzise, detailliert und voluminös aus.

    Mit dieser Einspielung liegt meines Erachtens eine neue Referenz der Neunten vor, die jeglichen "Pomp" und überflüssige Ausschmückungen ablehnt und stattdessen eine bisher selten gehörte, überraschende Klarheit und instrumentale Ausdifferenzierung dieses Werks bietet. Insbesondere das chorale Finale vermeidet die Interpretationsfalle einer oberflächlichen "Orgie des Jubelns", sondern ist hier ein elektrisierender, dramaturgisch ideal nuancierter Höhepunkt, der Gänsehaut erzeugen kann.

    Jansons' Version würde ich in einer Liste der "Non-Plus-Ultra-Neunten" neben der sagenhaften Einspielung von Ferenc Fricsay und dem 1962er Dirigat von Karajan ganz oben einsortieren.



    auch hier: 01 - Die Sinfonien: Gesamteinspielungen (Diskographie)


    Christiane Karg

    Mihoko Fujimura

    Michael Schade

    Michael Volle


    Chor des Bayerischen Rundfunks

    Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks

    Mariss Jansons

    2012ältere


    Zitat

    »Man hört, dass ein großes Sinfonieorchester am Werk ist. Was den klanglichen Auftritt des formidablen Klangkörpers kennzeichnet, ist Substanz, die schiere Fülle des Wohllauts, die von Jansons nicht dem rhetorischen Prinzip geopfert wird.« (Fono Forum, Februar 2016)


    Jansons hat die Neunte in letzter Zeit zweimal aufgenommen. das FF zur jüngeren mit dem schönsten subversivem Antitext seit langem; die ältere mit niedlicher Amazon-Rezension.

    "Wir Asketen hingegen kaufen nie mehr Musik als man bei Tag und Nacht-Beschallung in 50 Jahren hören könnte und nie mehr Bücher als man bei einer mittleren Lebenserwartung von 287 Jahren lesen wird..." (Oolong)

  • [sicher auch einzeln]


    CD 2


    Ludwig van Beethoven

    9. Sinfonie d-Moll op. 125 mit Schlusschor über Friedrich Schillers Gedicht Ode An die Freude (1815–1824)


    Agnes Davis

    Ruth Cathcart

    Robert Betts

    Eugene Loewenthal


    Philadelphia Orchestra

    Leopold Stokowski

    30. April 1934


    Eine brutal spannende Interpretation ohne endzeitlich zu furtwänglern und das alles in einer für 1943 beinahe überragenden Tonqualität. :jubel:

    "Wir Asketen hingegen kaufen nie mehr Musik als man bei Tag und Nacht-Beschallung in 50 Jahren hören könnte und nie mehr Bücher als man bei einer mittleren Lebenserwartung von 287 Jahren lesen wird..." (Oolong)

  • [Augaben in vinyl bei Amazon]


    Ludwig van Beethoven

    9. Sinfonie d-Moll op. 125 mit Schlusschor über Friedrich Schillers Gedicht Ode An die Freude (1815–1824)


    Helen Watts

    Heather Harper

    Alexander Young

    Donald McIntyre


    London Symphony Chorus

    London Symphony Orchestra

    Leopold Stokowski

    1970 (erschienen, aufgenommen sicher früher)


    Von Stokowski gibt es noch diese spätere Aufnahme, die mir nicht bekannt ist.

    "Wir Asketen hingegen kaufen nie mehr Musik als man bei Tag und Nacht-Beschallung in 50 Jahren hören könnte und nie mehr Bücher als man bei einer mittleren Lebenserwartung von 287 Jahren lesen wird..." (Oolong)