Jetzt im Ohr (2016)

  • Hallo Oolong, die Aufnahme habe ich noch in dieser Ausgabe. ..


    aber meine liebste ist nicht opi, nämlich die mit Marriner ...höre ich gerade ...

    Das Cover meiner CD Ausgabe
    1978 Neville Marriner; Chorus & Academy of St. Martin-in-the-Fields, Southend Boy's Chor
    Angel: Emma Kirkby
    Hamor: Paul Esswood
    Iphis: Margaret Marshall
    Jephta: Anthony Rolfe-Johnson
    Storge: Alfreda Hodgson
    Zebul: Christopher Keyte


    und das hat zwei triftige Gründe, Margaret Marshall als Iphis und Paul Esswood (mein Counter Gott) als Hamor, man höre nur das Duett „ These labours past, how happy we! " :love: die beiden Stimmen passen hervorragend zusammen.
    Und es gibt noch einen tollen Anhang, das Chandos Anthem no.2, gesungen von Philip Langride. :thumbsup:


    LG palestrina

    „ Die einzige Instanz, die ich für mich gelten lasse, ist das Urteil meiner Ohren. "
    Oolong

  • Lieber Palestrina,
    Hab vielen Dank für Deinen Tipp!Er ist um so willkommener, da ,,Jephta" in meinem Händel-Bestand unerklärlicherweise nicht in austeichender Auswahl vertreten ist - 2 Aufnahmen, geht ja gar nicht! *hä**hmmm*
    Also wandert Sir Neville auf die Liste!
    Sei herzlich gegrüsst *danke*

    Man muss schon etwas wissen, um verbergen zu können, dass man nichts weiß.


    Marie von Ebner- Eschenbach

  • Friedrich Gulda, Wiener Philharmoniker, Claudio Abbado, 1974/75
    CD 1


    Eben im Auto; früher habe ich diese Aufnahme geliebt, aber sie berührt mich nicht mehr.

    "Je edler das Ding und je allmächtiger, desto fürchterlicher und teuflischer ist der Mißbrauch. Brand und Ueberschwemmung, die schädlichen Wirkungen von Feuer und Wasser, sind nichts gegen das Unheil, das die Vernunft stiften wird – wohl zu merken, die Vernunft ohne Gefühl, wie sie nach den Merkmahlen dieser Zeit uns bevorsteht …“ Georg Forster aus Paris an seine Frau am 16. April 1793

  • Katharina Kegler & Hilko Dumno (Klaviere), Camerata Vocale Freiburg, Winfried Toll, 2003

    Liebeslieder-Walzer op.52
    +3 Gesänge op. 42; 3 Lieder aus op. 62; Quartette op. 92; 2 Quartette aus op. 112; 2 Quartette aus op. 31; Gesänge op. 104

    Das berührt mich sehr ...

    "Je edler das Ding und je allmächtiger, desto fürchterlicher und teuflischer ist der Mißbrauch. Brand und Ueberschwemmung, die schädlichen Wirkungen von Feuer und Wasser, sind nichts gegen das Unheil, das die Vernunft stiften wird – wohl zu merken, die Vernunft ohne Gefühl, wie sie nach den Merkmahlen dieser Zeit uns bevorsteht …“ Georg Forster aus Paris an seine Frau am 16. April 1793

  • Swjatoslaw Richter, Klavier, 1965
    CD 3

    "Je edler das Ding und je allmächtiger, desto fürchterlicher und teuflischer ist der Mißbrauch. Brand und Ueberschwemmung, die schädlichen Wirkungen von Feuer und Wasser, sind nichts gegen das Unheil, das die Vernunft stiften wird – wohl zu merken, die Vernunft ohne Gefühl, wie sie nach den Merkmahlen dieser Zeit uns bevorsteht …“ Georg Forster aus Paris an seine Frau am 16. April 1793

  • Gardiner (Philips, 1988)

    "Je edler das Ding und je allmächtiger, desto fürchterlicher und teuflischer ist der Mißbrauch. Brand und Ueberschwemmung, die schädlichen Wirkungen von Feuer und Wasser, sind nichts gegen das Unheil, das die Vernunft stiften wird – wohl zu merken, die Vernunft ohne Gefühl, wie sie nach den Merkmahlen dieser Zeit uns bevorsteht …“ Georg Forster aus Paris an seine Frau am 16. April 1793

  • 8-) :)

    "Je edler das Ding und je allmächtiger, desto fürchterlicher und teuflischer ist der Mißbrauch. Brand und Ueberschwemmung, die schädlichen Wirkungen von Feuer und Wasser, sind nichts gegen das Unheil, das die Vernunft stiften wird – wohl zu merken, die Vernunft ohne Gefühl, wie sie nach den Merkmahlen dieser Zeit uns bevorsteht …“ Georg Forster aus Paris an seine Frau am 16. April 1793

  • Michael Endres (Klavier), 2008

    "Je edler das Ding und je allmächtiger, desto fürchterlicher und teuflischer ist der Mißbrauch. Brand und Ueberschwemmung, die schädlichen Wirkungen von Feuer und Wasser, sind nichts gegen das Unheil, das die Vernunft stiften wird – wohl zu merken, die Vernunft ohne Gefühl, wie sie nach den Merkmahlen dieser Zeit uns bevorsteht …“ Georg Forster aus Paris an seine Frau am 16. April 1793

  • CD 67


    BWV 82: Ich habe genug
    BWV 83: Erfreute Zeit im neuen Bunde
    BWV 84: Ich bin vergnügt mit meinem Glücke
    BWV 85: Ich bin ein guter Hirt

    "Je edler das Ding und je allmächtiger, desto fürchterlicher und teuflischer ist der Mißbrauch. Brand und Ueberschwemmung, die schädlichen Wirkungen von Feuer und Wasser, sind nichts gegen das Unheil, das die Vernunft stiften wird – wohl zu merken, die Vernunft ohne Gefühl, wie sie nach den Merkmahlen dieser Zeit uns bevorsteht …“ Georg Forster aus Paris an seine Frau am 16. April 1793

  • Jürgen Meier & Friederike Haug (Klavier), Jens Wollenschläger (Orgel), Martina Schrott (Harfe), Chamber Choir of Europe, Amadeus-Chor, Nicol Matt, 2003
    CD 1


    Track 1-18: Liebeslieder-Walzer op. 52
    Track 19-33: Neues Liebelieder op. 65
    Track 34-36: 3 Quartette op. 31(1864)
    Track 37-39: 3 Quartette op. 64 (1874)

    "Je edler das Ding und je allmächtiger, desto fürchterlicher und teuflischer ist der Mißbrauch. Brand und Ueberschwemmung, die schädlichen Wirkungen von Feuer und Wasser, sind nichts gegen das Unheil, das die Vernunft stiften wird – wohl zu merken, die Vernunft ohne Gefühl, wie sie nach den Merkmahlen dieser Zeit uns bevorsteht …“ Georg Forster aus Paris an seine Frau am 16. April 1793

  • Rudolf Buchbinder, Wiener Symphoniker, Rudolf Buchbinder, 1997/1998
    CD 7


    Ich weiß, dass das wunderschön gespielt ist; aber ich persönlich kann Mozart auf dem modernen Klavier nicht mehr hören. Ulli meint ja, transparenter Orchesterklang, feinsinniges Klavierspiel und Buchbinder wäre der eigentliche Mozartinterpret und ich kann ihm da nur Recht geben, denn was omi möglich ist, leistet der Mann. Was aber auch an der sinfonischen Anlage von KV 488 liegt, hier können selbst die Wiener punkten.

    "Je edler das Ding und je allmächtiger, desto fürchterlicher und teuflischer ist der Mißbrauch. Brand und Ueberschwemmung, die schädlichen Wirkungen von Feuer und Wasser, sind nichts gegen das Unheil, das die Vernunft stiften wird – wohl zu merken, die Vernunft ohne Gefühl, wie sie nach den Merkmahlen dieser Zeit uns bevorsteht …“ Georg Forster aus Paris an seine Frau am 16. April 1793

  • Viviana Sofronitsky (Hammerklavier), Musica Antiqua Collegium Varsoviense, Tadeusz Karolak (mit Linda Nicholson & Mario Aschauer), 2005/06
    CD 7


    Das gefällt mir außerordentlich gut vom Orchester her, das Hammerklavier aber ist mir persönlich zu leise. Wenn ich es so laut stelle, dass ich zufrieden bin, falle ich beim Orchestereinsatz vom Stuhl. Das hat nichts mit meinen Ohren zu tun, sondern mit der Klangbalance der Aufnahme. Das Soloinstrument lauter oder das Orchester leiser und ich habe meinen Mozart gefunden. Ist Schoonderwoerd da besser justiert?

    "Je edler das Ding und je allmächtiger, desto fürchterlicher und teuflischer ist der Mißbrauch. Brand und Ueberschwemmung, die schädlichen Wirkungen von Feuer und Wasser, sind nichts gegen das Unheil, das die Vernunft stiften wird – wohl zu merken, die Vernunft ohne Gefühl, wie sie nach den Merkmahlen dieser Zeit uns bevorsteht …“ Georg Forster aus Paris an seine Frau am 16. April 1793

  • Guten Tag


    Eben erhalten, gleich aufgelegt:



    Wolfgang Amadeus Mozart


    " Klavierkonzerte Nr.9,11 & 12 "


    Mit Arthur Schoonderwoerd ( fortepiano ) und dem Ensemble Cristofori.



    Gruß :wink:


    aus der Kurpfalz


    Bernhard

  • Cornelia Kallisch, EuropaChorAkademie, SWR Sinfonieorchester, Michael Gielen, 1997 (live)


    Und auch noch eine Mahler-Revolution heute - eine schleifende Spannung ohnegleichen, knisternde Atmosphäre im 1. Satz ...

    "Je edler das Ding und je allmächtiger, desto fürchterlicher und teuflischer ist der Mißbrauch. Brand und Ueberschwemmung, die schädlichen Wirkungen von Feuer und Wasser, sind nichts gegen das Unheil, das die Vernunft stiften wird – wohl zu merken, die Vernunft ohne Gefühl, wie sie nach den Merkmahlen dieser Zeit uns bevorsteht …“ Georg Forster aus Paris an seine Frau am 16. April 1793

  • Annerose Schmidt, Dresdner Philharmonie, Kurt Masur, 1974
    CD 8


    Der Klang des Instruments ist gar nicht so übel wie in meiner Erinnerung, insgesamt dramatischer, kerniger als Buchbinder; bekommt dem Konzert aber gar nicht so schlecht, diese Dominanz des Flügels. Wobei das aber sicher weiter weg ist von Mozart.

    "Je edler das Ding und je allmächtiger, desto fürchterlicher und teuflischer ist der Mißbrauch. Brand und Ueberschwemmung, die schädlichen Wirkungen von Feuer und Wasser, sind nichts gegen das Unheil, das die Vernunft stiften wird – wohl zu merken, die Vernunft ohne Gefühl, wie sie nach den Merkmahlen dieser Zeit uns bevorsteht …“ Georg Forster aus Paris an seine Frau am 16. April 1793

  • Mitsuko Uchida, English Chamber Orchestra, Jeffrey Tate, 1985-90
    CD 6


    Dass das Kammerorchester wesentlich transparenter spielte als die Dresdner oder Wiener, kann man eigentlich nicht behaupten. Überragend dagegen die Anschlagskultur und Farbigkeit wie Lebendigkeit des Klavierparts. Da obwaltet eine Leichtigkeit und unaufgeregte Selbstverständlichkeit, die sich auf einem Hammerklavier auch gut ausnähme, wenn die Solistin nicht derart aus den verschiedensten Klangnuancen schöpfen würde.

    "Je edler das Ding und je allmächtiger, desto fürchterlicher und teuflischer ist der Mißbrauch. Brand und Ueberschwemmung, die schädlichen Wirkungen von Feuer und Wasser, sind nichts gegen das Unheil, das die Vernunft stiften wird – wohl zu merken, die Vernunft ohne Gefühl, wie sie nach den Merkmahlen dieser Zeit uns bevorsteht …“ Georg Forster aus Paris an seine Frau am 16. April 1793

  • Mitsuko Uchida, Cleveland Orchestra, Mitsuko Uchida, 2008


    Schon vom Orchester her noch zärtlicher, lyrischer als das englische Kammerorchester; aber doch auch voller und saftiger. Der Klavierpart changiert zwischen enorm zurückgenommen und funkelnder Präsenz, gleichsam oszillierend ständig aus konventioneller Gelassenheit reißend, was wohl als nächstes kommen möge. Diese Agogik und schillernde Subjektivität muss man schon gelten lassen wollen, ich wünsche mir durchaus ein Hammerklavier für Uchida und damit auch eine Betonung der rhythmischen Finessen gegenüber diesem wundersamen Spiel mit Klangschattierungen.

    "Je edler das Ding und je allmächtiger, desto fürchterlicher und teuflischer ist der Mißbrauch. Brand und Ueberschwemmung, die schädlichen Wirkungen von Feuer und Wasser, sind nichts gegen das Unheil, das die Vernunft stiften wird – wohl zu merken, die Vernunft ohne Gefühl, wie sie nach den Merkmahlen dieser Zeit uns bevorsteht …“ Georg Forster aus Paris an seine Frau am 16. April 1793


  • Letzte Nacht hatte ich im Thread über den >Wechsel-Neubeginn 2017 < über meinen derzeitigen "Ohrwurm" geschrieben: 2. Satz Larghetto des Krönungskonzertes KV 537
    Das Cover der wunderbar spielenden Sofronitzky ("Opi") konnte ich weder bei JPC noch bei Amazon finden. Ihr Spiel gefällt mir von Tag zu Tag besser.
    Hier die von mir als idealen >Gegenpart< (Alternative) empfundene Aufnahme von Wilhelm Backhaus ("Omi")


    Auch wenn ich mich >der Nomenclatur< dieses Forums (allmählich) versucht habe anzupassen... so will ich doch ehrlicherweise sagen wie unwichtig diese Kategorisierung für mich persönlich ist.
    Ich mag diese Interpretationen wegen ihrer mich begeisternden Art und Weise.
    Dass ich sie stets zusammen (hintereinander) höre, ist keine Marotte von mir, sondern ich genieße so die Vielschichtigkeit dieses wunderbaren Larghettos.


    Arnulfus