Jetzt im Ohr (2016)

  • Desto_nichts_trotz, hoffe ich natürlich, dass Dir die Scheiben mit dem Kollegen Molardi gefallen.

    Es klingt zumindest interessant; irgendwie sehr direkt, als ob die Mikros näher stünden.

    .. .daß das Volk

    Das Vertrauen der Regierung verscherzt habe

    Und es nur durch verdoppelte Arbeit

    zurückerobern könne. Wäre es da

    Nicht doch einfacher, die Regierung

    Löste das Volk auf und

    Wählte ein anderes?

  • CD 47


    BWV 2: Ach Gott, vom Himmel sieh darein
    BWV 4: Christ lag in Todes Banden
    BWV 6:
    Bleib bei uns, denn es will Abend werden
    BWV 8:
    Liebster Gott, wenn werd ich sterben?

    .. .daß das Volk

    Das Vertrauen der Regierung verscherzt habe

    Und es nur durch verdoppelte Arbeit

    zurückerobern könne. Wäre es da

    Nicht doch einfacher, die Regierung

    Löste das Volk auf und

    Wählte ein anderes?

  • Es klingt zumindest interessant; irgendwie sehr direkt, als ob die Mikros näher stünden.


    Das gehörte dort zur Aufnahmeästhetik.


    Zitat

    Anders als bei vielen anderen Orgel-Einspielungen, die ich in den letzten Jahren gehört habe, hat man sich hier für einen ’nahen‘ Klang entschieden. Auf den wahrhaft ‚kathedralischen Nachhall‘, der mir viele Orgel-Aufnahmen der letzten Jahre verleidet hat, wurde hier offenbar bewusst verzichtet. Der Klang der majestätischen Trost-Orgel hat Raum, wirkt nicht zu trocken, verliert sich aber auch nicht in der Architektur der Kirche, sondern bleibt nah beim Hörer.

    http://de.brilliantclassics.co…ete-organ-music-volume-i/


  • Katia Ricciarelli / Anna Bolena
    Doris Stoffel / Giovanna Seymour
    Nicolai Ghiuselev / Enrico VIII
    Pietro Ballo / Lord Riccardo
    Leonardo Monreale / Lord Rocheford
    Sara Mingardo / Smeton
    Umberto Scalavino / Sir Harvey


    Dramatik PUR !
    Technisch nicht ganz so umwerfend, aber das ist hier Nebensache!


    LG palestrina

    „ Die einzige Instanz, die ich für mich gelten lasse, ist das Urteil meiner Ohren. "
    Oolong

  • Guten Tag,


    passend zum Regenwetter hier:




    Georg Friedrich Händel


    " Wassermusik "


    Farbig und lebendig von der Akademie für Alte Musik Berlin gespielt.



    Gruß :wink:


    aus der Kurpfalz


    Bernhard

  • Zuzana Růžičková auf einem neuzeitlichen Neupertklimperkasten, Modell Bach (Kalle Richter lässt grüßen), mit Bachs Inventionen und Sinfonien.



    Der Klang ist allerdings etwas grenzwertig - insbesondere scheint es mir, dass hier die Vorurteile derjenigen, die dem Cembalo einen Nähmaschinensound unterstellen, hier Bestätigung finden könnten - schade.

  • Zuzana Růžičková auf einem neuzeitlichen Neupertklimperkasten, Modell Bach (Kalle Richter lässt grüßen), mit Bachs Inventionen und Sinfonien.



    Der Klang ist allerdings etwas grenzwertig - insbesondere scheint es mir, dass hier die Vorurteile derjenigen, die dem Cembalo einen Nähmaschinensound unterstellen, hier Bestätigung finden könnten - schade.


    Ich bleibe bei vorstehender Box aus der Teldec-2000-Reihe und ziehe mir die Präludien und Fugen 1 bis 12 mit Glenn - nein, natürlich nicht Gould - Wilson (was für ein Kontrast zu Růžičková) rein. Forsche Tempi, wie ich sie selten bei diesem Zyklus gehört habe, tragen zur Nachhaltigkeit (das meine ich übrigens überwiegend positiv) der Aufnahme bei.

  • Diabelli auch einmal anders mit Uri Caine und dem Concerto Köln:



    Für den gesamten Zyklus reicht die Konzentrationsfähigkeit nicht mehr aus - daher nunmehr noch Variation Nr. 32 im Wiederholungsmodus (etwa 4 bis 8 Durchläufe) mit dem vorzüglichen Concerto Köln (auch diese Aufnahme dürfte ohne allzu große Schwierigkeiten meinen höchtstpersönlichen Favoritenbereich erklimmen).

  • Der Klang ist allerdings etwas grenzwertig - insbesondere scheint es mir, dass hier die Vorurteile derjenigen, die dem Cembalo einen Nähmaschinensound unterstellen, hier Bestätigung finden könnten - schade.

    Ich habe mal nachgesehen: die Aufnahmen stammen aus den 1970er Jahren. Wie sah es zu dem Zeitpunkt mit den Nachbauten aus? War das noch nicht so wie später, wo man Originale nachbaute?



    jd :wink:

  • Ich habe mal nachgesehen: die Aufnahmen stammen aus den 1970er Jahren. Wie sah es zu dem Zeitpunkt mit den Nachbauten aus? War das noch nicht so wie später, wo man Originale nachbaute?



    jd :wink:


    1975? Ich denke da z.B. an Martin Skowroneck und seine Zusammenarbeit mit Gustav Leonhardt - m.E. dürfte es seinerzeit wenigstens ansatzweise verbreitet gewesen sein, dass die Möglichkeit des Nachbaus historischer Cembali möglich gewesen sein dürfte.


    Zitat

    Was aber ist das Besondere am Klang? Das hat Boogaards Meister Martin Skowroneck schon vor Jahrzehnten so erklärt: "Das alte Cembalo klingt lauter und voller, dabei weicher und dunkler, doch mit großer Klarheit. Neben den stark ausgeprägten harmonischen Obertönen ist wesentlich mehr Grundton vorhanden. Der Ton ist intensiver, aber kaum aggressiv." Bob van Asperen bringt es auf die Formel, ein gutes Cembalo habe eine "milde Schärfe".


    Das Zitat ist leider nicht mehr recherchierbar - erschienen ist es in der SZ.

  • An Leonhardt/Skowroneck hatte ich auch gedacht - aber irgendwie scheinen sie damals die Einzigen gewesen zu sein, die konsequent diesen Weg verfolgten. Jedenfalls wüßte ich nicht von anderen aus der Zeit.


    1953 mußte Leonhardt das GV und die KdF auf Neupert spielen.



    jd :wink:

  • 1953 mußte Leonhardt das GV und die KdF auf Neupert spielen.

    Leider kenne ich diese "Neupert"-Aufnahmen, die Du ja in diesem Forum bereits propagiert hast, nicht. Vielleicht sollte ich das bei Gelegenheit einmal nachholen. Ich muss allerdings auch hinzufügen, dass Neupert für mich bislang immer im Zusammenhang mit Richter und Pischner "bedeutsam" (man beachte die die An- und Abführungsstriche) war.