Letzter musikalischer Wunsch?

  • Derlei testamentarische Spielethreads gab es ja zu jeder Zeit in allen Foren... warum nicht auch hier? Gerade habe ich beschlossen, was an meinem Grab gespielt wird - kein Mozart, kein Beethoven, kein Kraus, kein Haydn und auch sonst eigentlich nix; nur das:



    Und zwar genau so: ohne Streichervibrato und wehe, es singt eine Frau (Frauen dürfen gerne die Geigen bedienen...) - dann komm ich sofort wieder raus!


    Ich hör's zur Zeit jeden Abend als Schlaflied; man weiß ja nie...

    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790


    Plaudite, amici, comedia finita est. Finis coronat virus. (Covid)

  • Ich erweitere die Wunschliste um folgendes Werk:



    Anton Bruckner (1824-1896)


    Locus iste WAB 23


    Musica Saeculorum
    Philipp von Steinaecker


    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790


    Plaudite, amici, comedia finita est. Finis coronat virus. (Covid)

  • Wahnsinn. Darf man hier reinschreiben oder ist das ein exklusiver Ulli-Thread. Dann bitte einfach wieder löschen. Wahnsinn was die vier Leutchen für einen Klang erzeugen. Ich habe bei Bruckner bisher immer nur die Sinfonien wahrgenommen. Scheint ein großer Fehler gewesen zu sein. Sehen alle vier ziemlich mitgenommen aus. Passt irgendwie zur Stimmung. Was hat der dritte von links für ein Gestell auf dem Rücken?

  • Darf man hier reinschreiben


    Natürlich; ob die Wünsche allerdings berücksichtigt werden? Da sollte vielleicht ein Hinweis mit Link im Testament vorgesehen werden...


    Der Thread war eigentlich so gedacht, daß jeder, der mag, hier seine Wünsche offenbaren kann :)

    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790


    Plaudite, amici, comedia finita est. Finis coronat virus. (Covid)

  • Also irgendwie... muß man zigmal sterben... die Entscheidung wird von Mal zu Mal schwieriger:


    Auf jeden Fall DAS (VincI zu Ehren) zum Schluß von DEM (das (linke) Ohrpiercing habe ich seit gestern (Vitamin G(ay) ist gut: 20 Termine mussten warten :D), das Shirt ist bereits in Auftrag gegeben - wozu gibt es H&M, S. Oliver etc., wenn es noch lebende Schneider gibt?) :



    ...die bebenden Lippen bei ca. 4:56 und die Fresse ab 5:06 - Grund genug zum Sterben; 10 Sekunden Leben reichen...


    :umfall:

    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790


    Plaudite, amici, comedia finita est. Finis coronat virus. (Covid)


  • 4 - Tod ist Freude

    6 - Sagenwelt

    "Je edler das Ding und je allmächtiger, desto fürchterlicher und teuflischer ist der Mißbrauch. Brand und Ueberschwemmung, die schädlichen Wirkungen von Feuer und Wasser, sind nichts gegen das Unheil, das die Vernunft stiften wird – wohl zu merken, die Vernunft ohne Gefühl, wie sie nach den Merkmahlen dieser Zeit uns bevorsteht …“ Georg Forster aus Paris an seine Frau am 16. April 1793

  • Heute in zwei Dutzend unterschiedlichen Aufnahmen gehört: "Wir wandelten durch Feuergluthen" ... hatten wir nicht einen Thread, wo wir solche Ohrwürmer vorstellten? An Händel erinnere ich mich ...

    "Je edler das Ding und je allmächtiger, desto fürchterlicher und teuflischer ist der Mißbrauch. Brand und Ueberschwemmung, die schädlichen Wirkungen von Feuer und Wasser, sind nichts gegen das Unheil, das die Vernunft stiften wird – wohl zu merken, die Vernunft ohne Gefühl, wie sie nach den Merkmahlen dieser Zeit uns bevorsteht …“ Georg Forster aus Paris an seine Frau am 16. April 1793

  • Früher wollte ich entweder Schützens Exequien, Bruckners Neunte oder Bachs GBV (Gould) für das Ende; heute meine ich, auf Anton verzichten zu können und ergänze stattdessen Straussens Beim Schlafengehen und das Finale der Schubertschen Winterreise.

    "Je edler das Ding und je allmächtiger, desto fürchterlicher und teuflischer ist der Mißbrauch. Brand und Ueberschwemmung, die schädlichen Wirkungen von Feuer und Wasser, sind nichts gegen das Unheil, das die Vernunft stiften wird – wohl zu merken, die Vernunft ohne Gefühl, wie sie nach den Merkmahlen dieser Zeit uns bevorsteht …“ Georg Forster aus Paris an seine Frau am 16. April 1793

  • Dann wäre 4'33 ganz gut geeignet ...

    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790


    Plaudite, amici, comedia finita est. Finis coronat virus. (Covid)