Vertonungen von Hölderlin

  • Friedrich Hölderlin ist für mich der größte Lyriker deutscher Zunge und ich habe bislang einige Scheu gegenüber der Vertonung seiner Gedichte gezeigt, weil ich solche nicht für machbar hielt und meine Ikone nicht verletzt sehen wollte durch unwürdige kompositorische Annäherungen. Inzwischen besitze ich mehrere wunderbare Einspielungen, halte aber an meinen prinzipiellen Einwänden fest:


    P.S. Auch das ein uralter Thread, den ich einst bei T installierte. Aber auch der, wie ich finde; mit Potenzial.

    "Je edler das Ding und je allmächtiger, desto fürchterlicher und teuflischer ist der Mißbrauch. Brand und Ueberschwemmung, die schädlichen Wirkungen von Feuer und Wasser, sind nichts gegen das Unheil, das die Vernunft stiften wird – wohl zu merken, die Vernunft ohne Gefühl, wie sie nach den Merkmahlen dieser Zeit uns bevorsteht …“ Georg Forster aus Paris an seine Frau am 16. April 1793

  • Mitsuko Shirai, Hartmut Höll (Klavier), 1993

    "Je edler das Ding und je allmächtiger, desto fürchterlicher und teuflischer ist der Mißbrauch. Brand und Ueberschwemmung, die schädlichen Wirkungen von Feuer und Wasser, sind nichts gegen das Unheil, das die Vernunft stiften wird – wohl zu merken, die Vernunft ohne Gefühl, wie sie nach den Merkmahlen dieser Zeit uns bevorsteht …“ Georg Forster aus Paris an seine Frau am 16. April 1793


  • Ein wunderbarer Einstieg in die Welt der Hölderlin-Vertonungen.

    "Je edler das Ding und je allmächtiger, desto fürchterlicher und teuflischer ist der Mißbrauch. Brand und Ueberschwemmung, die schädlichen Wirkungen von Feuer und Wasser, sind nichts gegen das Unheil, das die Vernunft stiften wird – wohl zu merken, die Vernunft ohne Gefühl, wie sie nach den Merkmahlen dieser Zeit uns bevorsteht …“ Georg Forster aus Paris an seine Frau am 16. April 1793

  • Friedrich Hölderlin Abbitte


    Vor drei Jahren habe ich diesen Thread installiert und kam nicht weiter. Das muss aufhören, dieses ständige Beginnen ohne Fortgang.

    "Je edler das Ding und je allmächtiger, desto fürchterlicher und teuflischer ist der Mißbrauch. Brand und Ueberschwemmung, die schädlichen Wirkungen von Feuer und Wasser, sind nichts gegen das Unheil, das die Vernunft stiften wird – wohl zu merken, die Vernunft ohne Gefühl, wie sie nach den Merkmahlen dieser Zeit uns bevorsteht …“ Georg Forster aus Paris an seine Frau am 16. April 1793

  • Dietrich Fischer-Dieskau, Aribert Reimann, 1984


    Sonnenuntergang
    Ehemals und jetzt
    Des Morgens
    Fragment
    Abendphantasie
    An die Parzen

    "Je edler das Ding und je allmächtiger, desto fürchterlicher und teuflischer ist der Mißbrauch. Brand und Ueberschwemmung, die schädlichen Wirkungen von Feuer und Wasser, sind nichts gegen das Unheil, das die Vernunft stiften wird – wohl zu merken, die Vernunft ohne Gefühl, wie sie nach den Merkmahlen dieser Zeit uns bevorsteht …“ Georg Forster aus Paris an seine Frau am 16. April 1793


  • Ein wunderbarer Einstieg in die Welt der Hölderlin-Vertonungen.

    Ganz besonders gefällt mir Regers op. 124 An die Hoffnung in der Orchesterversion. Allerdings kenne ich die von Dir gezeigte Aufnahme nicht (hier: Scherchen/Bence/NWD Phil., 1960). Wie macht sich denn Karita Mattila, die wohl eher über einen veritablen Sopran verfügt? Eigentlich entgegen meiner Auffassung von diesem Werk, bei dem ich eher weibliche abgedunkelte Altstimmen erwarte, wie eben auch Reger, der ja bekanntlich eine Vorliebe für diese Stimmlage hatte.