02 - Literatur

  • Albert Schweitzer: Johann Sebastian Bach

    "Je edler das Ding und je allmächtiger, desto fürchterlicher und teuflischer ist der Mißbrauch. Brand und Ueberschwemmung, die schädlichen Wirkungen von Feuer und Wasser, sind nichts gegen das Unheil, das die Vernunft stiften wird – wohl zu merken, die Vernunft ohne Gefühl, wie sie nach den Merkmahlen dieser Zeit uns bevorsteht …“ Georg Forster aus Paris an seine Frau am 16. April 1793


  • Las ich zuletzt; nicht ganz so geschwätzig wie andere Bücher von ihm; aber ich würde es nicht als Einstieg empfehlen.

    "Je edler das Ding und je allmächtiger, desto fürchterlicher und teuflischer ist der Mißbrauch. Brand und Ueberschwemmung, die schädlichen Wirkungen von Feuer und Wasser, sind nichts gegen das Unheil, das die Vernunft stiften wird – wohl zu merken, die Vernunft ohne Gefühl, wie sie nach den Merkmahlen dieser Zeit uns bevorsteht …“ Georg Forster aus Paris an seine Frau am 16. April 1793


  • "Je edler das Ding und je allmächtiger, desto fürchterlicher und teuflischer ist der Mißbrauch. Brand und Ueberschwemmung, die schädlichen Wirkungen von Feuer und Wasser, sind nichts gegen das Unheil, das die Vernunft stiften wird – wohl zu merken, die Vernunft ohne Gefühl, wie sie nach den Merkmahlen dieser Zeit uns bevorsteht …“ Georg Forster aus Paris an seine Frau am 16. April 1793

  • "Je edler das Ding und je allmächtiger, desto fürchterlicher und teuflischer ist der Mißbrauch. Brand und Ueberschwemmung, die schädlichen Wirkungen von Feuer und Wasser, sind nichts gegen das Unheil, das die Vernunft stiften wird – wohl zu merken, die Vernunft ohne Gefühl, wie sie nach den Merkmahlen dieser Zeit uns bevorsteht …“ Georg Forster aus Paris an seine Frau am 16. April 1793

  • Keine J.S. Bach Biographie, aber eine hochinteressante Darstellung
    der Interpretationsgeschichte:



    Martin Elste - Meilensteine der Bachinterpretation 1750-2000
    Eine Werkgeschichte im Wandel


    Bärenreiter Verlag, Stuttgart - Kassel 2000
    ISBN 9783476017147, gebunden, 480 Seiten


    Pressestimmen zum Buch:
    "Eine fesselnde Fallstudie der Aufführungspraxis für Musiker und
    interessierte Musikhörer am Beispiel der wichtigsten Werke Bachs." (Das
    Musikinstrument)
    "Text und Ton, zahlreiche Abbildungen, tabellarische
    Übersichten sowie Werk- und Personenübersichten machen das Buch über
    die fesselnde aktuelle Lektüre hinaus zu einem Standardwerk der
    Bach-Literatur und zu einem attraktiven Nachschlagewerk."
    (Philharmonische Blätter)

  • Ich halte Bücher wie den Elste für gefährlich. *yes*

    "Je edler das Ding und je allmächtiger, desto fürchterlicher und teuflischer ist der Mißbrauch. Brand und Ueberschwemmung, die schädlichen Wirkungen von Feuer und Wasser, sind nichts gegen das Unheil, das die Vernunft stiften wird – wohl zu merken, die Vernunft ohne Gefühl, wie sie nach den Merkmahlen dieser Zeit uns bevorsteht …“ Georg Forster aus Paris an seine Frau am 16. April 1793

  • Passt zwar nicht so ganz in diesen Thread, da nicht biographisch motiviert. Der Autor dieser Seite, Joachim Winkler, ermöglicht hier einen Download seiner Texte zu den freien, d.h. nicht choralgebundenen, Orgelwerken Bachs als PDF (241 Seiten, 6,17 MB).


    Hier der Link.

  • Ich halte Bücher wie den Elste für gefährlich. *yes*


    Dazu später mehr, in einem anderen Thread.

    "Je edler das Ding und je allmächtiger, desto fürchterlicher und teuflischer ist der Mißbrauch. Brand und Ueberschwemmung, die schädlichen Wirkungen von Feuer und Wasser, sind nichts gegen das Unheil, das die Vernunft stiften wird – wohl zu merken, die Vernunft ohne Gefühl, wie sie nach den Merkmahlen dieser Zeit uns bevorsteht …“ Georg Forster aus Paris an seine Frau am 16. April 1793


  • Mittlerweile schaue ich kaum mehr rein, seit Mauerblümchen, der schließlich das Meiste hier abschrieb, bei C dankenswerter Weise jede Kantate mit einem Thread bedachte.

    "Je edler das Ding und je allmächtiger, desto fürchterlicher und teuflischer ist der Mißbrauch. Brand und Ueberschwemmung, die schädlichen Wirkungen von Feuer und Wasser, sind nichts gegen das Unheil, das die Vernunft stiften wird – wohl zu merken, die Vernunft ohne Gefühl, wie sie nach den Merkmahlen dieser Zeit uns bevorsteht …“ Georg Forster aus Paris an seine Frau am 16. April 1793


  • Jüngst zur Familie.

    "Je edler das Ding und je allmächtiger, desto fürchterlicher und teuflischer ist der Mißbrauch. Brand und Ueberschwemmung, die schädlichen Wirkungen von Feuer und Wasser, sind nichts gegen das Unheil, das die Vernunft stiften wird – wohl zu merken, die Vernunft ohne Gefühl, wie sie nach den Merkmahlen dieser Zeit uns bevorsteht …“ Georg Forster aus Paris an seine Frau am 16. April 1793


  • Die las ich letztes Jahr.

    "Je edler das Ding und je allmächtiger, desto fürchterlicher und teuflischer ist der Mißbrauch. Brand und Ueberschwemmung, die schädlichen Wirkungen von Feuer und Wasser, sind nichts gegen das Unheil, das die Vernunft stiften wird – wohl zu merken, die Vernunft ohne Gefühl, wie sie nach den Merkmahlen dieser Zeit uns bevorsteht …“ Georg Forster aus Paris an seine Frau am 16. April 1793


  • Vielleicht bin ich zu blöd, aber mir gibt das Buch nichts.

    "Je edler das Ding und je allmächtiger, desto fürchterlicher und teuflischer ist der Mißbrauch. Brand und Ueberschwemmung, die schädlichen Wirkungen von Feuer und Wasser, sind nichts gegen das Unheil, das die Vernunft stiften wird – wohl zu merken, die Vernunft ohne Gefühl, wie sie nach den Merkmahlen dieser Zeit uns bevorsteht …“ Georg Forster aus Paris an seine Frau am 16. April 1793


  • Las ich vor tausend Jahren mit Gewinn. Heute sagt es mir nur noch wenig.

    "Je edler das Ding und je allmächtiger, desto fürchterlicher und teuflischer ist der Mißbrauch. Brand und Ueberschwemmung, die schädlichen Wirkungen von Feuer und Wasser, sind nichts gegen das Unheil, das die Vernunft stiften wird – wohl zu merken, die Vernunft ohne Gefühl, wie sie nach den Merkmahlen dieser Zeit uns bevorsteht …“ Georg Forster aus Paris an seine Frau am 16. April 1793


  • Unter 150 Seiten? Unmöglich ...

    "Je edler das Ding und je allmächtiger, desto fürchterlicher und teuflischer ist der Mißbrauch. Brand und Ueberschwemmung, die schädlichen Wirkungen von Feuer und Wasser, sind nichts gegen das Unheil, das die Vernunft stiften wird – wohl zu merken, die Vernunft ohne Gefühl, wie sie nach den Merkmahlen dieser Zeit uns bevorsteht …“ Georg Forster aus Paris an seine Frau am 16. April 1793


  • Für Freunde der Bachinterpreation, der Bach-Diskographie und der Aufführungsgeschichte natürlich ein Muss ...

    "Je edler das Ding und je allmächtiger, desto fürchterlicher und teuflischer ist der Mißbrauch. Brand und Ueberschwemmung, die schädlichen Wirkungen von Feuer und Wasser, sind nichts gegen das Unheil, das die Vernunft stiften wird – wohl zu merken, die Vernunft ohne Gefühl, wie sie nach den Merkmahlen dieser Zeit uns bevorsteht …“ Georg Forster aus Paris an seine Frau am 16. April 1793


  • Verschiedene Ausgaben vom Faksimile über Taschenbuch bis Ebook.

    "Je edler das Ding und je allmächtiger, desto fürchterlicher und teuflischer ist der Mißbrauch. Brand und Ueberschwemmung, die schädlichen Wirkungen von Feuer und Wasser, sind nichts gegen das Unheil, das die Vernunft stiften wird – wohl zu merken, die Vernunft ohne Gefühl, wie sie nach den Merkmahlen dieser Zeit uns bevorsteht …“ Georg Forster aus Paris an seine Frau am 16. April 1793


  • Meine Erstbegegnung in den frühen 80ern.

    "Je edler das Ding und je allmächtiger, desto fürchterlicher und teuflischer ist der Mißbrauch. Brand und Ueberschwemmung, die schädlichen Wirkungen von Feuer und Wasser, sind nichts gegen das Unheil, das die Vernunft stiften wird – wohl zu merken, die Vernunft ohne Gefühl, wie sie nach den Merkmahlen dieser Zeit uns bevorsteht …“ Georg Forster aus Paris an seine Frau am 16. April 1793


  • Wer könnte berufener sein? Trotzdem bedauere ich, dass er, wie er im Vorwort einräumt, auch über Monteverdi oder Schütz und noch andere hätte schreiben können. Aber Bach war und ist eben der Dreh- und Angelpunkt seines Lebens.

    "Je edler das Ding und je allmächtiger, desto fürchterlicher und teuflischer ist der Mißbrauch. Brand und Ueberschwemmung, die schädlichen Wirkungen von Feuer und Wasser, sind nichts gegen das Unheil, das die Vernunft stiften wird – wohl zu merken, die Vernunft ohne Gefühl, wie sie nach den Merkmahlen dieser Zeit uns bevorsteht …“ Georg Forster aus Paris an seine Frau am 16. April 1793

  • Heute Morgen habe ich das Buch hier abgeschlossen:



    Christoph Wolff
    Johann Sebastian Bach (2000)

    aktualisierte Neuauflage, Oktober 2005 (656 Seiten)


    Wolff geht auf das Leben Bachs ein, vollzieht seine Stationen, Stellungen und seine Entwicklung als Komponist und Musiker - eine tiefergehende Analyse seines Werks beschränkt er auf wenige Fallbeispiele und bewertet ansonsten die bedeutendsten Werke kurz, aber umfassend.


    Tatsächlich ist mein Bild von Bach kein anderes geworden - vielmehr wurde es vertieft, da ich grundsätzlich schon begriffen hatte, was Bach so einzigartig macht. Wolff erläutert Bachs Bedeutung durch seine systematische Behandlung des Kontrapunktes als Basis für musikalisches Schaffen. Diese Konsequenz und komplette Durchdringung ist tatsächlich beispiellos in der Musikgeschichte, da Bach sie als Arbeitsmethode für alle seine Werke voraussetzte. Deswegen sind solche Werke wie Die Kunst der Fuge so außergewöhnlich, weil sie das musikalische Material in jeder Hinsicht durcharbeitet, mit jeder Methode an ihre Grenzen dessen bringt, was man damit machen kann. Interessant ist dabei der Gedanke, daß die "Schönheit" dieser Musik durch ihre natürliche Ordnung (Stichwort: Sphärenmusik) von alleine kommt.


    Die Kritik an Bach von manchen Hörern, wenn sie von "verkopft" sprechen, ist natürlich das Erkennen genau dieses Prinzips in seinen Kompositionen - und die Ablehnung dessen. Staubtrocken mag es wohl sein, aber das wäre Mathematik dann auch... *hä* Daß Bach eben nicht wie z.B. Händel klingen kann, liegt auf der Hand - für ihn war die Musik eine angewandte Wissenschaft, die alles abverlangte. Seine Bedeutung kann man nicht hoch genug ansetzen - schon 1784 wurde der Begriff "Originalgenie" auf ihn angewendet, eine Vorausnahme für den Geniebegriff, den man ihn später verlieh.


    Für mich zeigt sich Bachs Kunst nun klarer umrissen - besonders der Claviermusik, die ich erst in den letzten Monaten wirklich einordnen konnte. Die Vokalmusik ist nicht weniger fordernd gewesen, die ich aber durch die großen Vokalwerke früher einverleibt habe. Insgesamt erweist sich Bach tatsächlich als ein Genie, der Grenzen auslotete und konsequent jedes Details beachtete.


    Doch heißt das nicht, ich bin nun von seiner alleinigen Vorherrschaft total überzeugt. Was ich früher schrieb, bleibt bestehen: es gibt andere, die waren ebenso fähig wie er, vielleicht nicht so konsequent und streng, aber dennoch profund. Telemann, Händel, Buxtehude - oder früher: Monteverdi, di Lasso, Schütz, Frescobaldi.


    Vielen Dank an Yorick für das Buch... :wink: