Ein Gedankenspiel

    • Offizieller Beitrag

    Der Komponist Georg Friedrich Haas (ein Unverschämtheit sind für mich bereits die Vornamen, aber gut), der jüngst zu seinem deutlichen Hang zum Sado-Masochismus bekannt gab, in einem Interview:


    Zitat


    Haas: Wenn Musiker sich einer komplexen und schwierigen Partitur unterwerfen, um an unmöglichen Stellen unmögliche Tonhöhen zu spielen, ist das submissiv. Dieses kollektive Sich-Unterwerfen erreicht etwas Spirituelles bei den Menschen, die zuhören. Wenn Bernstein die Wiener Philharmoniker dirigierte, war das eine Master-Slave-Beziehung. Und da entstand etwas Wunderbares.


    kuriert.at: Hat die Beziehung zwischen Dirigent und Orchester auch etwas Politisches – etwa bei Dirigenten, die stolz darauf waren, Diktatoren zu sein?


    Haas: Karajan, Furtwängler und Thielemann sind nicht die Leute, die mich interessieren.


    Huiuiuiui...

  • Apropos Haassche Gedankenspiele - an dieser Stelle findet man seine Sichtweise auf Schuberts Erlkönigvertonung. Es geht um sexuelle Gewalt/Unterwerfung, Masturbationen, Orgasmen, Wi--sgriffe mit der rechten Hand, Höhepunkte und dergleichen - eben nur ein Gedankenspiel. Was kommt wohl als nächstes?