Werke für Lautenclavier

  • Neu erschienen:



    Johannes Sebastian Bach (1685-1750)
    Das Wohltemperierte Clavier I & II


    John Paul (Lautenklavier), 2012-2014

    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790

  • Johannes Sebastian Bach (1685-1750)
    Das Wohltemperierte Clavier I & II


    John Paul (Lautenklavier), 2012-2014


    Diese Aufnahme mittels Lautencembalo könnte interessant sein, jedenfalls vor dem Hintergrund meiner Kenntnis der darmbesaiteten samtigen Aufnahmen Hills bei Hänssler.


    Gemeint ist diese Aufnahme:



    Präludium BWV 999; Präludium & Fantasie BWV 921/1121;
    Präludium, Fuge & Allegro BWV 998; Suiten BWV 823 & 996;
    Fantasien & Fughetten BWV 907 & 908; Partita BWV 907

  • Ich habe diese:



    mit Peter Waldner am Touchscreen ... klingt nach Tyrannosaurus-Rex-Guitarre :D


    Präludium für Laute oder Cembalo BWV 998;
    Präludium, Fuge, Sarabande & Gigue fürs Clavier BWV 997;
    Lautenstücke BWV 995; Suite BWV 1006a


    +Bonus-DVD:"Bachs Lautenclavier" - Ein Film von Bernhard Trebruch mit Peter Waldner & Martin Pühringer

    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790

  • Ich kann noch diese nennen:



    (P) 1988 Intercord Saphir INT 830.850 [72:13]
    rec. September 1987


    Christiane Jaccottet
    [Theorbenflügel: Rudolf Richter (Ludwigsburg-Eglosheim 1986)]


    • Suite in E-Dur BWV 1006a
    • Suite in e-moll BWV 996
    • Suite in g-moll BWV 995
    • Präludium, Fuge & Allegro in Es-Dur BWV 998
    • Musette in D-Dur BWV Anh. 126


    Da muß man schon genau hinhören, um zu kapieren, daß dies keine Laute ist.



    jd :wink:

  • Ich kann noch diese CD ins Rennen schicken, die mir auch sehr gut gefällt!



    J. S. Bach - Aufs Lautenwerck"
    Suite BWV1006a
    Fugue BWV1000
    Suite BWV997
    Prélude, Fugue & Allegro BWV998
    Suite BWV996 "Aufs Lautenwerck"

    Kim Heindel, Lautenklavier
    Dorian Records, 1995


  • Neben der vorerwähnten Veröffentlichung (erschienen bei Centaur) widmet sich John Paul seit einigen Jahren der Einspielung der Suitenwerke (Partiten, Französische & Englische Suiten, Französische Ouvertüre) des Thomaskantors auf einem Nachbau von Anden Houben bei Lyrichord.


    Erschienen sind bislang fünf Vol.:


     
     


    Ich kenne bislang keine dieser Aufnahmen. Interessant könnte, jedenfalls aus meiner Sicht (die Hörbeispiele klingen recht vielversprechend), diese Produktion sein:



    Es handelt sich um eine Bearbeitung der Triosonaten Bachs für zwei Lautenwercke (Interpreten: John Paul & Shawn Leopard).


    Einzelheiten zu den Lyrichordveröffenlichungen (einschließlich Booklets im PDF-Format) findet man auf der Seite des Labels:


    klick


    Reviews zu Vol. 1 & 4

  • Diese, mir unbekannte Aufnahme, habe ich noch gefunden:


    Vinyl,rec. 1981


    BWV 996, 997, 690a, 690b, 691


    Mit Gergely Sárközy war hier offenbar ein Multitalent tätig, denn


    Zitat

    His main instruments are the harpsichord, organ, cello, viola da gamba, rebec, various types of lute, koboz, classical and flamenco guitar, psaltery, bagpipe, gemshorn, Jew's harp, xylophone and other percussion instruments,

    wie es bei bach-cantatas heißt. Sárközy bespielt ein Lautencembalo, ein Cembalo und eine Laute.

  • Was es nicht alles gibt - nunmehr begegnet mir auch eine Aufnahme von Gwendolyn Toth (was für ein Name) mit Bachs GBV (erstmalig, vermutlich gibt es keine weitere Aufnahme dieses Zyklus' mittels Lautenwerck):



    Mit eher unwesentlichen EInschränkungen ist der Rezensent von musicweb-international, Don Satz, im Ergebnis durchaus recht angetan von dieser Aufnahme (leider ist diese Doppel-CD nur zu einem recht hohen Preis zu haben, ;( ).


    Zitat

    Although Gwendolyn Toth’s performances are not sufficiently well-rounded to recommend it as one’s sole recording of the Goldberg Variations, her radiant interpretations represent an excellent supplement to existing versions in the music library. Toth’s readings are for sheer enjoyment, and the unique sounds of the lautenwerk add to the pleasures. I wouldn’t place the recording in the ‘must have’ category, but it isn’t very far behind. Do beware of the Aria da capo; one listen and you won’t play it again.

    Die Aufnahme wurde in 06/2000 (recorded at St. James Chapel, Cathedral of St. John the Divine, New York City, NY, USA) produziert und umfasst zwei CDs bei einer Gesamtspieldauer von 83 Minuten (natürlich einschließlich aller Wiederholungen).


    BTW, Jan Hanford bei JSBach.org schreibt von einer Offenbarung, hallelujah, *hüpf*.
    Lauschen kann man bei YT:


  • Gwendolyn Toth (was für ein Name)


    Gwenhwyfar ist kaum zu toppen.

    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790