Jetzt im Ohr (2017)

  • Diese:



    Toccata - BWV 913, Französische Ouvertüre - BWV 831, Chromatische Fantasie & Fuge - BWV 903


    Gudula Kremers bespielt einen vermutlich belederten Hammerflügelnachbau von J. C. Neupert nach J. J. Koenicke, Wien 1790.


    Auf der Web-Seite des Record Labels wird verkündet:


    Zitat

    Die Interpretation Bachscher Clavierwerke erfährt durch das temperamentvolle Spiel von Gudula Kremers am Hammerflügel erstaunliche neue Aspekte und Klangdimensionen, die begreifen lassen, wie sehr etwa die Chromatische Fantasie bereits von der Ideenwelt des Sturm und Drang durchweht ist. Immerhin lernte J. S. Bach verschiedene Instrumente dieser Gattung noch kennen und beeinflußte durch seine Anmerkungen und Wünsche die Instrumentenbauer der damaligen Zeit.

    Das Ergebnis hört sich in meinen Ohren eher nach Beethoven als nach Bach an. Der typische silbrig-helle cembaloähnliche Klang früher Hammerklaviere, die Bach möglicherweise zu Lebzeiten noch kennengelernt hat, kommt hier überhaupt nicht zur Geltung.

  • Mir scheint, diese Aufnahme von Red Byrd hat es Dir angetan. Zu einer anderen Aufnahme des Ensembles habe ich in einem früheren Forenleben etwas geschrieben (s. den nächsten Beitrag, # 5.200) das ich evt. in einen passenden Thread kopieren kann.


    lg vom eifelplatz, Chris.


    Das, liebe Chris, verwechselst du sicher mit unserem Lullisten, ich hörte die CD zum ersten Mal. *yes*

    "Die zwei Hauptprobleme der gegenwärtigen Welt: demographische Expansion und genetische Degeneration sind unlösbar. Die liberalen Prinzipien verhindern die Lösung des ersten, die egalitären die des zweiten." Nicolás Gómez Dávila (1913-1994)

  • Norma Procter, The Ambrosian Singers, Wandsworth School Boys' Choir, London Symphony Orchestra, Jascha Horenstein, 27.- 29. Juli 1970

    Ich hieraus:
    CD 3 und 4


    01 - Sinfonien: Gesamteinspielungen - Diskographie

    "Die zwei Hauptprobleme der gegenwärtigen Welt: demographische Expansion und genetische Degeneration sind unlösbar. Die liberalen Prinzipien verhindern die Lösung des ersten, die egalitären die des zweiten." Nicolás Gómez Dávila (1913-1994)

  • Zitat

    Das, liebe Chris, verwechselst du sicher mit unserem Lullisten, ich hörte die CD zum ersten Mal. *yes*

    Dann entschuldige bitte, ich erinnerte mich, die Cover mit der Red Byrd-CD in der letzten Zeit mehrfach gesehen zu haben und bei Dir heute Morgen, da habe ich es fälschlicherweise Dir zugeordnet. *shame*



    lg vom eifelplatz, Chris.

  • Dann entschuldige bitte, ich erinnerte mich, die Cover mit der Red Byrd-CD in der letzten Zeit mehrfach gesehen zu haben und bei Dir heute Morgen, da habe ich es fälschlicherweise Dir zugeordnet. *shame*



    lg vom eifelplatz, Chris.


    Das macht nichts. Du bist verantwortlich für:
    Advent und Weihnachten mal besinnlich und mal kraftvoll -- Musikalische Empfehlungen via CD, DVD bzw. Blu-ray
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    Die drei Scheiben habe ich gehört, bis der Arzt kam. :love:

    "Die zwei Hauptprobleme der gegenwärtigen Welt: demographische Expansion und genetische Degeneration sind unlösbar. Die liberalen Prinzipien verhindern die Lösung des ersten, die egalitären die des zweiten." Nicolás Gómez Dávila (1913-1994)

  • Mir scheint, diese Aufnahme von Red Byrd hat es Dir angetan.

    Ist ja auch eine großartige Aufnahme... *yorick*

    Zu einer anderen Aufnahme des Ensembles habe ich in einem früheren Forenleben etwas geschrieben (s. den nächsten Beitrag, # 5.200) das ich evt. in einen passenden Thread kopieren kann.

    Ich bitte darum - exzellente Besprechung... :jubel:

  • Das Ergebnis hört sich in meinen Ohren eher nach Beethoven als nach Bach an. Der typische silbrig-helle cembaloähnliche Klang früher Hammerklaviere, die Bach möglichweise zu Lebzeiten noch kennengelernt hat, kommt hier überhaupt nicht zur Geltung.

    Ich kann nachvollziehen, was du meinst - wobei ich es sogar begrüße, weil es eben den Klang der Wiener-Klassik-Epoche hat, weil die Leute es zumeist so hörten, als es gespielt wurde. Oder gab es noch um 1800 noch genug Cembalos in Gebrauch?


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    Wie auch immer:



    Johann Sebastian Bach
    Die Kunst der Fuge BWV 1080

    Davitt Moroney (Cembalo)

  • Ich kann nachvollziehen, was du meinst - wobei ich es sogar begrüße, weil es eben den Klang der Wiener-Klassik-Epoche hat, weil die Leute es zumeist so hörten, als es gespielt wurde. Oder gab es noch um 1800 noch genug Cembalos in Gebrauch?


    Nunja, die Cembali wurden ja nicht einfach weggeschmissen oder als Brennholz zweitverwertet ... allerdings: belederte HF gab es zu J. S. Bachs Zeiten sicher nicht.

    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790

  • allerdings: belederte HF gab es zu J. S. Bachs Zeiten sicher nicht.

    Ehrlich gesagt mache ich da keinen Unterschied mehr, weil hier ein Instrument erklingt, welches gut vierzig Jahre nach Bachs Tod gebaut wurde; prinzipiell ist das bereits so weit entfernt wie das Spiel auf einem modernen Steinway. Mich reizt halt die Frage, wie klingt das auf dem Hammerklavier, genau wie es andere reizt, es auf dem Steinway zu hören. Aber die "Authentizität" ist bei Steinway gar nicht und bei Hammerklavier nur noch (sehr) bedingt gegeben.



  • Improvisationen op. 18; Humoresken op. 20; Träume am Kamin op. 143; In der Nacht


    Neben Beethoven, Schumann und Schubert mittlerweile mein wichtigster Klaviermusikheros.

    "Die zwei Hauptprobleme der gegenwärtigen Welt: demographische Expansion und genetische Degeneration sind unlösbar. Die liberalen Prinzipien verhindern die Lösung des ersten, die egalitären die des zweiten." Nicolás Gómez Dávila (1913-1994)

  • Weser-Renaissance, Manfred Cordes, 2013
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    Nun ist des Satans Macht gefället
    Ach, ich elender Mensch
    Herr, wer wird wohnen in deiner Hütten
    Meine Augen rinnen mit Wasserbächen
    Der Herr hat befohlen seinen Engeln über dir
    Jesu, du hast weggenommen
    Weh denen, die auf Erden wohnen
    Nun dancket alle Gott, der große Dinge tut

    "Die zwei Hauptprobleme der gegenwärtigen Welt: demographische Expansion und genetische Degeneration sind unlösbar. Die liberalen Prinzipien verhindern die Lösung des ersten, die egalitären die des zweiten." Nicolás Gómez Dávila (1913-1994)

  • Weser-Renaissance, Manfred Cordes, 2012


    Cum complerentur dies Pentecostes; Schauet an den Liebesgeist; Laudate pueri; Laetatus sum; Laudate Dominum; In tribulatione invocavimus; Erbarm dich mein; Heut ist Gottes Himmelreich; Gott bauet selbst sein Himmelreich; Super flumina Babylonis; Dominus virtutum nobiscum; Ich bin ein guter Hirte

    "Die zwei Hauptprobleme der gegenwärtigen Welt: demographische Expansion und genetische Degeneration sind unlösbar. Die liberalen Prinzipien verhindern die Lösung des ersten, die egalitären die des zweiten." Nicolás Gómez Dávila (1913-1994)

  • Guten Tag


    Eine weitere Neuerwerbung jetzt im Ohr:



    Claudio Monteverdi


    " La Dolce Vita - Arien, Madrigale, Concerti "


    Eine abwechslungsreiche Auswahl von Auszügen aus Madrigalbüchern, Opern, geistlichen Konzerten und ein paar Instrumentalsätze mit der Sopranistin Dorothee Mields und der Lautten Compagney, mit schönen Solis von Violine und Zink. Etwas mehr Pep hätte ich aber in manchen Sätzen schon gewünscht.



    Gruß :wink:


    aus der Kurpfalz


    Bernhard