Kammermusik mit Fagott: Einspielungen (omi)

  • Das Fagott als Soloinstrument kam in den Quartett- und Quintettbesetzungen erst spät zu Ehren: Carl Stamitz oder Franz Danzi begannen damit, welche zu komponieren, andere wie Anton Reicha und Franz Krommer veränderten für ihre Werke Details an der Besetzung. Auch die Franzosen entdeckten das Fagott für sich.



    Doch diesen Komponisten kennt kaum einer:



    (P) 2002 MDG 603 1133-2 [60:48]
    rec. 22.-24. Oktober 2001 (Evangelische Kirche Honrath)


    Johann Evangelist Brandl
    Quintett für Fagott, Violine, 2 Violas & Violoncello
    - in B-Dur op. 14 (1798)
    - in B-Dur op. 52 Nr. 1 (1824)
    - in f-moll op. 52 Nr. 2 (1824)


    Calamus-Ensemble:
    Rainer Schottstädt (Fagott)
    Torsten Janicke (Violine)
    Mile Kosi & Urara Seo (Viola)
    Johannes Nauber (Violoncello)


    Ganz offensichtlich hat Brandl das Fagott sehr gemocht: das sind sehr aparte Quintette mit einer ansprechenden melodischen Qualität, mit heiterem Gemüt (op. 14) oder auch einer ernsten Seite (op. 52). Das Andante op. 14/3 zitiert übrigens Papagenos Ein Mädchen oder Weibchen aus der Zauberflöte. - Das Ensemble spielt sehr gut, die Klangqualität ist hervorragend. Fein... *yepp*


    Es ist übrigens die einzige Aufnahme dieser Quintette. Es gibt noch eine weitere CD mit anderen Quintetten Brandls:



    Die kenne ich jedoch nicht.