01 - Clavierkonzert KV 466 d-moll: Einspielungen (opi)

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    Arthur Schoonderwoerd (Hammerklavier),Ensemble Cristofori, Arthur Schoonderwoerd, 2011

    Kurze Besprechung folgt.

    "Wenn man sich nur das Urteilen abgewöhnen könnte, dieses dilettantische Verfälschen der Dinge! Wir wollen immer verstanden werden und sind selber unerbittlich verständnislos." (Verdi bei Franz Werfel)

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    CD 7

    Auch hier fasziniert mich das Orchester wieder, auch wenn dessen Klang dumpfer scheint als bei KV 488 (bin aber auch verschnupft). Das Problem bleibt hier die geringere Dominanz des Instruments UND, zumindest bei KV 466, die Interpretation der Solistin, die sich seltsam unbeteiligt treiben lässt und wenig dräut. Manchmal prescht sie vor, als wolle sie fertig werden; manchmal hinkt sie hinterher. Das kann aber ästhetischer Vorsatz sein und will wieder und wieder gehört sein.

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    Beim d-moll - da sitzt mir im Schlußteil des Finalsatzes stets ein fieses Teufelchen auf der Schulter und macht ständig die Ätsch-Figur "Nä-nä-nä-nä-Nääää-nä":

    184-466finale

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    :baeh01: - Der Ätscheffekt wird durch die quäkenden Oboen noch verschärft, aber die Stelle 5 Takte vor Schluß macht es dann wieder gut, indem Bässe, Blech und Pauken bereits auf "D" fertig sind, alle anderen noch auf der Domoinante herumreiten (in der CD-Aufnahme ist dies noch schärfer herausgearbeitet).

    Irgendwann werde ich noch glauben, daß Mozart den Spaß ernst meinte.