Allgemeines

  • Meine Bitte um Aufnahme eines Ordners Klavierwerke resultiert weniger daraus, dass ich die einschlägigen Werke Schtschedrins besonders gut kennen würde oder eine ausgeprägte Beziehung dazu hätte. Bislang kenne ich lediglich Bruchstückhaftes von einigen Samplern mit russischer Klaviermusik. Trotzdestonichts ist mein Interesse vor einiger Zeit nachhaltig geweckt worden durch den nachfolgenden Aufsatz mit dem Arbeitstitel


    Rodion Schtschedrins Klavierzyklen – Polystilistik in der Polyphonie?


    Wenn ich dort dann lese,


    Zitat

    Die bisherigen Forschungsaktivitäten haben gelehrt, dass Bach und seine Zeit wohl den entscheidenden Einfluss auf den nachweislichen Bachverehrer Rodion Schtschedrin ausgeübt haben. Die Bandbreite an barockisierenden Elementen, die mit dem höchst originellen und ,modernen’ klanglichen Profil des zeitgenössischen Künstlers ein ums andere Mal eigenwillige Synthesen eingehen, ist immens: Ton- und Zahlensymbolik, Zitat, Typen und Stilmodelle, Affektgehalt, musikalisch-rhetorische Figuren.


    stehe ich sofort stramm und fühle mich an meine Schostkowitsch-Hindemith-Entdeckungsphasen erinnert. Mit anderen Worten, demnächst werde ich dem Klavierwerk Schtschedrins einen Gutteil meiner Aufmerksamkeit widmen. Danke daher für die Erinnerung, Yorick.

  • Wie ich aus der Diskografie ersehe, gibt es auch 24 Präludien & Fugen, womit ja an eine Tradition angeknüpft wird.

    "Je edler das Ding und je allmächtiger, desto fürchterlicher und teuflischer ist der Mißbrauch. Brand und Ueberschwemmung, die schädlichen Wirkungen von Feuer und Wasser, sind nichts gegen das Unheil, das die Vernunft stiften wird – wohl zu merken, die Vernunft ohne Gefühl, wie sie nach den Merkmahlen dieser Zeit uns bevorsteht …“ Georg Forster aus Paris an seine Frau am 16. April 1793