Kritische Ausgaben - gut (?) und teuer (!)

  • Von hier: 11 - Geistliche Chor-Music op.11 (1648) SWV 369-397



    Oh die sind super günstig!


    [sarkasmodus aus]


    Ich finde es übrigens lächerlich, wie teuer diese kritischen Ausgaben in DL verkauft werden. Das kann doch kein Normalo sich leisten! Sogar die steinalte Spitta-Ausgabe wird bei Breitkopf für solche Preise verkauft. Und es gibt kaum günstigere Studienausgaben.


    LG
    Tamás
    *castor*

  • Ich finde es übrigens lächerlich, wie teuer diese kritischen Ausgaben in DL verkauft werden.


    Ja, das ist ein Trauerspiel. Daher habe ich auch nur Bärenreiter.

    „Als ich es zuweilen unternommen habe, die ruhelose Geschäftigkeit der Menschen zu betrachten, wie auch die Gefahren und Strapazen, denen sie sich [...] aussetzen, woraus so viele Streitigkeiten, Leidenschaften, kühne und oft unheilvolle Unternehmungen usw. erwachsen, habe ich häufig gesagt, daß das ganze Unglück der Menschen aus einem einzigen Umstand herrühre, nämlich, daß sie nicht ruhig in einem Zimmer bleiben können.“ (Blaise Pascal: Gedanken, I, )

  • Aber 200 euros für den Nachdruck einer fast 100 Jahre alten Ausgabe eines 400 Jahre alten Werkes - da zahlt man doch keine Rechte mehr! Das ist nur Raub. Die Spitta-Ausgabe müsste längst allgemeingut sein ...

  • Das wäre ein eigener Thread. *yes*

    „Als ich es zuweilen unternommen habe, die ruhelose Geschäftigkeit der Menschen zu betrachten, wie auch die Gefahren und Strapazen, denen sie sich [...] aussetzen, woraus so viele Streitigkeiten, Leidenschaften, kühne und oft unheilvolle Unternehmungen usw. erwachsen, habe ich häufig gesagt, daß das ganze Unglück der Menschen aus einem einzigen Umstand herrühre, nämlich, daß sie nicht ruhig in einem Zimmer bleiben können.“ (Blaise Pascal: Gedanken, I, )

  • Ich verstehe eigentlich auch nicht, wieso Carus sich nicht für eine günstigere Studienausgabe-Reihe entschied, wie sie das jetzt mit der Bachschen Sakralmusik gemacht haben. Teure GAs Schüztscher Musik gibt's ja schon zwei.


    LG
    Tamás
    *castor*

  • War aber immer so - für spezielle Bücher, die fürs Studium benötigt wurden, waren auch ganze Vermögen fällig. Immerhin konnte man sie früher gebraucht wieder gut verkaufen.


    Ich kenne das eigentlich auch nicht anders. Gerade die historisch-kritischen Ausgaben von Dichtern oder Philosophen sind meist unbezahlbar. Nur ein Beispiel:



    Und diese Schelling-Ausgabe hat 40 Bände!!!

    „Als ich es zuweilen unternommen habe, die ruhelose Geschäftigkeit der Menschen zu betrachten, wie auch die Gefahren und Strapazen, denen sie sich [...] aussetzen, woraus so viele Streitigkeiten, Leidenschaften, kühne und oft unheilvolle Unternehmungen usw. erwachsen, habe ich häufig gesagt, daß das ganze Unglück der Menschen aus einem einzigen Umstand herrühre, nämlich, daß sie nicht ruhig in einem Zimmer bleiben können.“ (Blaise Pascal: Gedanken, I, )

  • Aber 200 euros für den Nachdruck einer fast 100 Jahre alten Ausgabe eines 400 Jahre alten Werkes - da zahlt man doch keine Rechte mehr! Das ist nur Raub. Die Spitta-Ausgabe müsste längst allgemeingut sein ...

    Und doch ist dieses Phänomen auch bei solchen älteren Editionen zu finden. Auch wenn du in andere Bereiche gehst (sagen wir mal: Archäologie), dann wirst du für wissenschaftliche Literatur locker in höhere 2stellige oder niedrige 3stellige Euro-Summen pro Buch kommen. Taschenbücher, die du zwingend für ein Seminar lesen mußt, kosten dich das Stück 15-30 €. [Vor allem: die Professoren haben sie selber geschrieben... *shutup* ]


    Und manche dieser Bücher sind vor 1960 entstanden.

  • Auch wenn du in andere Bereiche gehst (sagen wir mal: Archäologie), dann wirst du für wissenschaftliche Literatur locker in höhere 2stellige oder niedrige 3stellige Euro-Summen pro Buch kommen.


    Eben, siehe Beitrag drüber zu Schelling. *yes*

    „Als ich es zuweilen unternommen habe, die ruhelose Geschäftigkeit der Menschen zu betrachten, wie auch die Gefahren und Strapazen, denen sie sich [...] aussetzen, woraus so viele Streitigkeiten, Leidenschaften, kühne und oft unheilvolle Unternehmungen usw. erwachsen, habe ich häufig gesagt, daß das ganze Unglück der Menschen aus einem einzigen Umstand herrühre, nämlich, daß sie nicht ruhig in einem Zimmer bleiben können.“ (Blaise Pascal: Gedanken, I, )

  • „Als ich es zuweilen unternommen habe, die ruhelose Geschäftigkeit der Menschen zu betrachten, wie auch die Gefahren und Strapazen, denen sie sich [...] aussetzen, woraus so viele Streitigkeiten, Leidenschaften, kühne und oft unheilvolle Unternehmungen usw. erwachsen, habe ich häufig gesagt, daß das ganze Unglück der Menschen aus einem einzigen Umstand herrühre, nämlich, daß sie nicht ruhig in einem Zimmer bleiben können.“ (Blaise Pascal: Gedanken, I, )