Jetzt im Ohr (2018)

  • Guten Tag


    Jetzt im Ohr, Corelli mit Pauken und Trompeten:


     


    Arcangelo Corelli

    " Concerti grossi op.6 Nr.1-5,7"

    Das Freiburger Barockorchester spielt die ersten sechs der insgesamt zwölf Concerti Corellis edel und wohlklingend. Die Streicher wurden durch Oboen und Fagotten als auch durch Trompeten und Posaunen verstärkt. Das Continuo von Orgel und Cembalo durch Harfe und Laute erweitert.



    Gruß :wink:


    aus der Kurpfalz


    Bernhard

  • Franns-Wilfried Horst Freiherr von Promnitzau spielt:


  • Hier noch einmal FWHFvP, allerdings nur ausschnitthaft und im Repeatmodus, mit seiner Lesart von Bachs Aria da capo aus dem bekannten Zyklus - das Verrecken der Orgel hört sich einfach allerliebst an.

  • Felix Mendelssohn / op. 65 Nr. 2 mit Bernhard Leonardy an der Orgel der Benediktinerabtei Neresheim, Johann Nepomuk Holzhey-Späth-Kuhn (Rekonstruktion in den ursprünglichen Zustand von 1797), III/48:


    rec. 14. bis 16.04.2002


    Verführerisch schöne Grundstimmen + erlesener Plenumklang + phantastische Aufnahmetechnik (ifo eben) + ein über jeden Zweifel erhabener Interpret - was will man mehr, :jubel::jubel::jubel:.

  • „Als ich es zuweilen unternommen habe, die ruhelose Geschäftigkeit der Menschen zu betrachten, wie auch die Gefahren und Strapazen, denen sie sich [...] aussetzen, woraus so viele Streitigkeiten, Leidenschaften, kühne und oft unheilvolle Unternehmungen usw. erwachsen, habe ich häufig gesagt, daß das ganze Unglück der Menschen aus einem einzigen Umstand herrühre, nämlich, daß sie nicht ruhig in einem Zimmer bleiben können.“ (Blaise Pascal: Gedanken, I, )

  • Noch 'ne Zweite, diesmal mit Kay Johannsen:


    rec. 05/2001


    Felix Mendelssohn, op. 65 Nr. 2 & 4 / Kay Johannsen / St. Adalbero, III/52, Würzburg


    Und ja, gerne schließe ich mich Erika Musterfrau an, wenn sie meint:


    Zitat

    Ich mag Mendelssohns Musik gerne hören , weil sie so schön klingen tut.

    Auf mich bezogen heißt das - als Konzentrat einer zeitlich nicht unerheblichen Mendelssohnliebhaberei darf man das schon einmal in dieser Weise formulieren; danke Erika für diese schönen und offenbar aufrichtigen Worte.

  • Erneut Felix Mendelssohn / op. 65-2 / diesmal mit Bernhard Buttmann - St. Sebald, Nürnberg (Willi Peter/1975/III/71):


    leider ohne Bild - auch im St. Sebald-Shop erhältlich (wie ich gerade sehe, hat man die Einspielungen mit Hans-Martin Rauch - ehemaliger St. Sebald-Organist, bevor er bedauerlicherweise auf Abwege geraten ist, aus dem Angebot entfernt).


    Sehr hübsch, allerdings etwas zurückhaltend, unüberraschend - habe ich so oder ähnlich bereits mehrfach gehört.

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    Johann Sebastian Bach

    Messe h-moll BWV 232


    Angela Maria Blasi

    Delores Ziegler

    Jadwiga Rappé

    Kurt Equiluz

    Robert Holl

    Arnold Schoenberg Chor

    Concentus Musicus Wien

    Nikolaus Harnoncourt

    April 1986

    „Als ich es zuweilen unternommen habe, die ruhelose Geschäftigkeit der Menschen zu betrachten, wie auch die Gefahren und Strapazen, denen sie sich [...] aussetzen, woraus so viele Streitigkeiten, Leidenschaften, kühne und oft unheilvolle Unternehmungen usw. erwachsen, habe ich häufig gesagt, daß das ganze Unglück der Menschen aus einem einzigen Umstand herrühre, nämlich, daß sie nicht ruhig in einem Zimmer bleiben können.“ (Blaise Pascal: Gedanken, I, )


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    Hieraus:

    CD 6


    Gustav Mahler

    5. Sinfonie


    New Yorker Philharmoniker

    Bruno Walter

    10. Februar 1947

    „Als ich es zuweilen unternommen habe, die ruhelose Geschäftigkeit der Menschen zu betrachten, wie auch die Gefahren und Strapazen, denen sie sich [...] aussetzen, woraus so viele Streitigkeiten, Leidenschaften, kühne und oft unheilvolle Unternehmungen usw. erwachsen, habe ich häufig gesagt, daß das ganze Unglück der Menschen aus einem einzigen Umstand herrühre, nämlich, daß sie nicht ruhig in einem Zimmer bleiben können.“ (Blaise Pascal: Gedanken, I, )

  • Diese



  • Mr. de Sainte Colombe: Retrouvé & Change

    Hille Perl


    <3<3<3

    Ja eben, <3<3<3, jedenfalls wenn es um Hille Perl geht (ich liebe diese Frau).


    Die Anregung greife ich gerne auf und lege Telemanns Doppelkonzert für Gambe, Blockflöte & Orchester auf.


    Hille Perl und Han Tol, die aufs Schönste intensiv dialogisch miteinander musizieren, werden begleitet vom Freiburger Barockorchester. Da hört man Verliebthait aber auch Streit oder Konkurrenz (nicht im Sinne von Kräfte messen), natürlich nur spielerisch, wobei man vielleicht auch bedenken sollte, dass beide Soloinstrumente nicht unbedingt zu den "Machoinstrumenten" gehören, sondern sich eher durch eine ausgeprägte "Individualitat" oder auch "Scheuheit" auszeichnen, wie Hille Perl einmal in einem Interview meinte.



  • Ich gebe Euch ja so recht. Frisch noch die Erinnerung an ein Konzert am 1. Weihnachtsfeiertag, ein wunderbar klein-feierlicher Abend in der Kölner Philharmonie mit dem Freiburger BarockConsort, von Scarlatti die Sinfonias Nr. 8 G-Dur und 7 g-moll, Flötensonate Nr 24 g-Moll und zwei Cantatas - da steht Hille Perl natürlich nicht im Vordergrund, aber auch im Ensemble ist sie ganz wunderbar im BC-Zusammenspiel mit James Munro und Lee Santana. Und Dorothee Mields setzte dem etwas ganz Zauberhaftes auf. Und bei allen bricht immer wieder diese Verschmitztheit durch, erstklassiger Genuss zum Fest!

    Es gibt viele, die nicht reden, wenn sie verstummen sollten, und andere, die nicht fragen, wenn sie geantwortet haben.
    Johann Georg August Galletti (1750-1828)

  • Ich persönlich finde, sie wird überschätzt. 8-) Ihr dagegen könntet längst einen Thread installiert haben hier: Instrumentalsolisten :wink::);)


    P.S. Jetzt im Ohr (2014)8)

    „Als ich es zuweilen unternommen habe, die ruhelose Geschäftigkeit der Menschen zu betrachten, wie auch die Gefahren und Strapazen, denen sie sich [...] aussetzen, woraus so viele Streitigkeiten, Leidenschaften, kühne und oft unheilvolle Unternehmungen usw. erwachsen, habe ich häufig gesagt, daß das ganze Unglück der Menschen aus einem einzigen Umstand herrühre, nämlich, daß sie nicht ruhig in einem Zimmer bleiben können.“ (Blaise Pascal: Gedanken, I, )