Happy new ear: Neuerwerbungen (2018)

  • rec. 11/2002


    Felix Mendelssohn, op. 65 Nr. 1 - 6, Reg Elson an einer Viscount Prestige 80, *hide* ; nun ja, war halt günstig und ich war neugierig - wird sicher auf lange Sicht meine einzige Aufnahme von Orgelwerken auf einer Digitalorgel aus Serienproduktion bleiben, ich schwöre, *yes* .

  • Die sehr ausführlichen Teaser klingen aber suggestiv vielversprechend. *yes*

    Ich bin mir da nicht so sicher. Ich kannte die Aufnahme bis heute gar nicht. Auch das angebene Instrument (Orgel Woodsetts House, Woodsetts) ließ mich eher ratlos zurück. Nachdem ich dann Track 8 aufgerufen habe, stellte sich sofort der Eindruck ein, dass da irgendetwas nicht in Ordnung ist, :-| . Nähere Recherchen führten dann zum Booklet der Aufnahme. Und siehe da, der Interpret verwendet keine PO, sondern eine DO. Nun gut, mal hören wie das Ergebnis der Bemühungen von Herrn Elson klingt, wenn es aus den hiesigen Lautsprechern ertönt.

  • Ich finde den Klang geil

    Ich überhaupt nicht; aber ich bin ja auch nicht maßstäblich, denn ich mag ja sogar Pfeifenmaterial, das wie eine Ansammlung von rostigen Nägeln, die man durcheinanderwirbelt, klingt oder gar Trakturgeräusche oder Geräusche, die durch ungleichmäßige Windzufuhr verursacht werden. Alles Häßliche und Dreckige ist mir total sympathisch und trifft genau meinen Nerv. Heute Morgen war ich schon soweit die Bestellung wieder zu stornieren, allerdings befand sich diese bereits in der Versandbearbeitung. Also habe ich darauf verzichtet und erwarte nun eine Aufnahme von der ich mit hoher Wahrscheinlichkeit annehme, dass sie mir nicht gefallen wird. Man hört einfach, jedenfalls anhand der Tracks, diesen gekünstelten, bisweilen schon fast überdeutlich, DO-Klang.


  • J. S. Bach / Französische Suiten & Französische Ouvertüre / Joao Carlos Martins (mein persönlich favorisierter *omi* -Bachinterpret neben Glenn H. Gould).


    Lizenzauflage für Tomato Records, urspr. Concord/Labor, 2 CDs, rec. 1984 at Pomona College, Claremont, California, USA, Gesamtspielzeit: knapp 105 Minuten, gebraucht: EHZ sehr gut, EUR 2,96 + EUR 1,00 Versandkostenpauschale.


    Da das Gesamtpaket nicht mehr erhältlich ist, kaufe ich mir die Aufnahmen nach und nach einzeln zusammen (bislang: WTC 1 & 2, Partiten, einige KK, Ital. Konzert & Nebenwerke).

  • Eben erfolgreich für den 11. Mai vorbestellt:




    Ludwig van Beethoven (1770-1827)


    Sinfonie Nr. 8 F-Dur op. 93
    Clavierkommafünfkonzert D-Dur op. 61a


    Amadé Sawallisch, Mords-Hammer-Flügel
    Orchester Wr. Akademie
    Martin Haselböck


    Auch materiell zu haben:



    Die Cover sind an Hässlichkeit echt kaum zu überbieten ... aber: auf den Inhalt kommt es ja an ...


    Freue mich irgendwie auf beides: op. 61a bekommt nach Schoonderwoerd endlich opi-Nachwuchs und von der 8ten schwirrt mir weit Tagen das Fanfarenthema durchs Hirn ...

    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790

  • Diese Box war fällig:



    An sich bin ich kein Freund von solchen Zusammenstellungen. Hier allerdings spielt Christopher Herrick, dessen bei Hyperion erschienene Bach-Orgel-Aufnahmen ich außerordentlich schätze (z.B. Triosonaten). Die 4-CD-Box war zudem für ein Trinkgeld erhältlich (insgesamt EUR 2,83). Der Erhaltungszustand der Scheiben wird mit sehr gut angegeben. Angesichts der Entstehungsdaten hege ich allerdings einen Bronzingverdacht, der sich, so hoffe ich, als unbegründet erweisen wird. Meine Erfahrungen mit John Scotts Mendelssohn sind noch in unguter Erinnerung.

  • Angesichts der Entstehungsdaten hege ich allerdings einen Bronzingverdacht, der sich, so hoffe ich, als unbegründet erweisen wird.

    Ich entziffere (P) 1998 auf dieser Ausgabe - da sollte Bronzing kein Thema mehr sein. Die Angaben der Originalveröffentlichungen sind sicherlich besorgniserregend, aber hier liegen neue Pressungen vor.


  • Johann Sebatian Bach


    Die Kunst der Fuge BWV 1080 [Auszug: Nr. 1, 7, 6, 5, 13, 4, 12, 10, 17]
    für Saxophon/Klarinette, Gitarre, Fagott, Cello & Kontrabass


    Austrian Art Gang


    Klaus Dickbauer, Saxohone, Klarinetten
    Daniel Oman, Gitarre
    Wolfgang Heiler, Fagott
    Thomas Wall, Violoncello
    Wolfram Derschmidt, Bass


    Booklet mit einem Vorwort von Gunar Letzbor


    Irgendwie nicht mehr weltbewegend.



    lg vom eifelplatz, Chris.


  • German Cantatas with Solo Violin



    NAHUEL DI PIERRO (1, 2, 4, 7, 9) bass
    ANDREA HILL (3, 6, 8) mezzo-soprano
    JORGE NAVARRO COLORADO (5) tenor
    CHRISTOPHER PURVES (9) bass


    ENSEMBLE DIDEROT on period instruments:


    JOHANNES PRAMSOHLER solo violin and director
    Violin: P. G. Rogeri, Brescia 1713
    Violino piccolo: R. G. Hargrave (after Amati), Bremen 2000


    Roldán Bernabé (2, 7, 8) 
    viola I (T. Muthesius (after Stainer), Potsdam 2010)


    Joël Oechslin (2, 7, 8) 
    viola II (Anonymous, Paris 18th century)


    Isabel Juárez (7, 8) 
    viola III (T. Muthesius (after Stainer), Potsdam 1994)


    Gulrim Choi (1–4, 6–8)
    cello (J. Klépal, after Guarneri “Filius Andrea”, Paris 2013)


    François Leyrit (1–4, 6–8)
    double bass (Anonymous, Germany 18th century)


    Philippe Grisvard
    organ (E. Fouss, Périgueux)


    Inhalt:
    Biber: Leatatus sum; Nisi Dominus
    Johann Christoph Bach: Wie bist du denn, o Gott; Ach dass ich Wassers g’nug hätte
    Pachelbel: Ach Herr, wie ist meiner Feinde recht viel
    Bruhns: Mein Hertz ist bereit
    Eberlin: Ich will in aller Not



    Recording: 20 – 26 March 2017, Refectory, Abbaye Royale de Fontevraud
    Booklet



    Keine unbekannten Stücke - aber unglaublich gut gespielt. Inzwischen hole ich mir unbesehen, ungehört, alle Aufnahmen mit Pramsohler die auch nur irgendwie zu meinem Beuteschma passen, ich war noch nie enttäuscht.



    lg vom eifelplatz, Chris.