Jetzt auf den Augen - Filme (2018)

  • Ach ja, läuft bei uns auch im alternativen Kino. Ich wollte vorher aber noch "Der Vorname" schauen.

    1. Das Beste, was der Mensch je erfunden hat, war Gott.

    2. Traurigkeit macht dich zum Gefangenen Gottes.

    3. Das Ende der Liebe ist verbunden mit dem Ende des Glaubens an die Seele.

    4. Wenn jemand Bach etwas schuldet, dann Gott.

    5. Jesus übt Rache an uns, weil er nicht auf einer Couch gestorben ist.

    6. Sterben ist eine Kunst wie jede andere.


  • 4 Könige

    BRD 2015


    1. Das Beste, was der Mensch je erfunden hat, war Gott.

    2. Traurigkeit macht dich zum Gefangenen Gottes.

    3. Das Ende der Liebe ist verbunden mit dem Ende des Glaubens an die Seele.

    4. Wenn jemand Bach etwas schuldet, dann Gott.

    5. Jesus übt Rache an uns, weil er nicht auf einer Couch gestorben ist.

    6. Sterben ist eine Kunst wie jede andere.


  • Asylum - Irrgarten des Schreckens

    GB 1972


    Vom Titel her mir ewig bekannt, aber heute endlich mal gesehen - er lief im TV nachts um 3:00 Uhr. Bisher waren Episodenfilme immer so eine Sache, doch seit ich Die Todeskarten des Dr. Schreck gesehen habe, hat sich das deutlich relativiert. Und so stürzte ich unvermittelt in ein Vergnügen, welches ich gar nicht erwartet hatte. Hier geht es um einen jungen Psychiater, der in einer Anstalt vier Patienten in Augenschein nimmt, um zu ermitteln, wer der ursprüngliche Anstaltsleiter ist; dieser hat nämlich die "Seiten" gewechselt und ist nun selber Patient. Der junge Doktor hört sich vier makabre Geschichten an und muß dann entscheiden, wer nun der Leiter ist. Wie zu erwarten, ist das Ergebnis für uns Zuschauer überraschend und für ihn fatal. Und tatsächlich schafft es dieser Film, die Spannung bis zuletzt aufrechtzuerhalten und mit einer etwas gemeinen Pointe zu enden, die so typisch britischer Humor ist.


    Eine echte Perle... :jubel::jubel::jubel::jubel:


  • Gold

    Deutschland 1934


    Wieder so ein Fall: vom Titel her mir lange bekannt, doch erst jetzt zum ersten Mal gesehen. Ein deutscher SF-Film um das Thema des Goldherstellens aus Blei, der alte Menschheitstraum. Hans Albers spielt einen Wissenschaftler, der sich mit sinistren Kräften auseinandersetzen muß, die die Goldherstellung zugunsten ihrer eigenen Vorteile sabotieren. Es kommt Vieles zusammen - Begierde, Rache, Bedenken, Zweifel, Entschluß, Tat. Technisch hervorragend umgesetzt, wirkt der Film durch Albers' Art auch etwas hemdsärmelig; aber dazu kommt eine seltsam entschwebte Stimmung, die die Brisanz des Themas etwas unterminiert: zuviel Vertrauen wird vorausgeschickt, zu deutlich ist das Fatale am Gelingen, als daß sich so wenig Widerstand zwischen den Charakteren bilden könnte. Was bleibt, ist ein interessantes Beispiel für die technische Utopie früherer Generationen, gesehen aus einer speziellen Situation heraus.


    Es liegt eine restaurierte Qualität vor: das Bild hat viele Artefakte aufzuweisen, ist aber dennoch beständig und stabil. Es liegt stellenweise noch jener Zauber der Stummfilmzeit in den Bildern, der sich erst gegen Ende der Dekade in den Dialogen verlieren wird.


    Fein... *yepp*

  • Kürzlich habe ich mir diesen Film angetan:



    Nette Story, aaaaber eine total hysterische Doris Day, die einfach nur nervt, so dass man sich wünscht, der perfide Mordplan wäre tatsächlich zu Gunsten ihres Filmgatten final realisiert worden *hide*. Ähnlich geht es mir übrigens bei der Zweitfassung von "Der Mann,der zuviel wußte" - aber da ist glücklicherweise ihr Filmpartner Jimmy Stewart zur Stelle, der ihr, bevor es richtig zur Sache gehen konnte, die notwendigen Beruhigungsmittel verabreicht.