China und anderes ...

  • Das VISUM wurde erteilt und zugestellt, Arbeitserlaubnis erteilt, Flüge sind gebucht, Termine bei den hiesigen Ämtern sind ebenfalls gebucht.


    :umfall::umfall::umfall:

    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790


    Plaudite, amici, comedia finita est. Finis coronat virus. (Covid)

  • „Geld verdienen“ versimplifiziert sich derzeit darin, bereits verdientes Geld einzutreiben; 2/3 meiner Forderungen (leider nicht betrags-, aber fallmäßig) wurden bereits erfolgreich eingetrieben. Für den letzten Fall reichen meine verfügbaren Beweismittel (da WhatsApp die Chats leider nicht speichert und ich auch kein Backup habe) leider nicht aus, um einen Meineid der gegnerischen Seite zu provozieren. Schade. But i'm still on y way ...

    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790


    Plaudite, amici, comedia finita est. Finis coronat virus. (Covid)

  • Wie gehst Du mit solchen Forderungen um? Schließlich hast Du ja eine Leistung erbracht, die nicht vergütet worden ist.

    Kämpfen bis zum bitteren Ende, bis aufs Blut, kein Pardon. Künftig: nur gegen Vorschuss den hl. Arsch bewegen ... tut mir zwar leid für die Ehrlichen, aber die „anderen“ geben leider den Ton an, mit dem musiziert wird. Mit dem Musizieren an sich habe ich ja kein Problem ... eigentlich ... nur mit komischen Instrumenten.

    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790


    Plaudite, amici, comedia finita est. Finis coronat virus. (Covid)

  • Auf dem (aus derzeitiger Sicht) Höhepunkt meines Lebens (bestes „Alter“; bester Partner) quält mich doch noch immer die EINE Frage: was soll ich (künftig) arbeiten?


    Nachdem ich meine Haupteinnahmequelle im August letzten Jahres aufgegeben habe: zwar habe ich entsprechende Rücklagen, um entspannt für ein paar Jahre das Leben genießen zu können (aber eben nicht endlos), und doch: ich möchte diese Steuerscheiße sukzessive abstoßen (wie ich dies auch bereits vorangetrieben habe). Das Problem: das ist genau, was ich kann und (ohne großen Aufhebens) „gelernt“ habe. Es muß eine Alternative geben, halbtags ca. 1.500 € netto zu erwirtschaften; das reicht mir (uns) vollends ... woher nehmen, wenn nicht stehlen? Ich habe keine großen Ansprüche ...


    Ich mag keine Verantwortung mehr für Gelder fremder Personen übernehmen (und für deren Lebensglück). Ich möchte entspannt schlafen und morgens gut gelaunt und froher Dinge und Erwartungen erwachen können ...


    Gibt's irgendwo eine Vakanz in einem opi-Orchester als künstlerischer Leiter oder ein (musikalisches) Forschungsprojekt, an dem ich mitwirken könnte? Bestenfalls im Umkreis oder Bonn (dahin würde ich zurück-moven). Andernfalls versuche ich mein Unglück in China als Deutschlehrer mit 4-5 k netto p.m. bei freier Kost und Logie ...


    Derzeit betreiben wir, also mein Mann und ich, einen individuellen Luxusartikel-Service für stinkreiche Chinesen; d.h. wir besorgen originale Luxusartikel in D und/oder Europa und versenden sie nach China; das ist aber eben auch sehr stressig ...

    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790


    Plaudite, amici, comedia finita est. Finis coronat virus. (Covid)

  • Genau DARUM geht es: erzähl mir (bitte) was Neues ...

    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790


    Plaudite, amici, comedia finita est. Finis coronat virus. (Covid)

  • Während unserer täglichen Spaziergänge, die im Rahmen des Erlaubten stattfinden (so ganz sicher bin ich mir da noch nicht, da zumindest ich stets einen neben mir gehen habe ... da wären wir dann also zu dritt oder gar zu viert); neuerdings liegen mehr Einweghandschuhe auf den Gehwegen als Hundekot. Nunja, das ist eine deutliche Verbesserung. Auch, daß das Scheißgebimmel am Sonntag entfallen ist und daß die Lebensmittelläden sonntags geöffnet haben (dürfen). Wir sind auf dem richtigen Weg.


    Um Gelder von China nach D zu transferieren, besuchen wir häufiger die Spaßkasse ... um zu Tatsch-Screenen und meine geheime Geheimzahl einzutippen verwende ich selbstredend auch Latex-Einweghandschuhe, die aber natürlich - gemäß den Äußerungen meines total vermummten Gatten (ich kann inzwischen nur hoffen, daß er sich nicht vertreten lässt) - nicht so sicher sind; d.h. nach Vollzug werde ich zunächst komplett mit Desinfektionsmittel eingesprüht (das lässt wiederum hoffen, daß keine Vertretung am Werk ist) und muß natürlich auch die Hände desinfizieren. *röchel* Hat er das Zeug mal vergessen - was wirklich die absolute Ausnahme ist - und aus Versehen Metall berührt, muß der Ausflug ad hoc abgebrochen werden: zurück nach Hause, 20 Minuten Händewaschen und -desinfizieren ... und dann kann es weitergehen; bzw. von vorne losgehen. Würde mich eigentlich auf die Palme bringen, aber ich seh's gelassen: wir haben ja Zeit. Auf einmal; haben wir (fast) alle Zeit - man kann gar nicht soviel Zeit verbraten, wie nachkommt ...


    In den Supermärkten: Lokuspapier alle, Nudeln alle, Aufbackbrötchen alle. AUFBACKBRÖTCHEN ALLE? Hallo? Geht's noch ... die brauchen wir ständig! Bei Nudeln muß man halt schauen, was da noch rumliegt und niemand will ... ich habe schon die ein oder andere bislang unbekannte Marke für uns entdeckt und war durchaus positiv überrascht. Alles hat seine Vorteile. Aber normalerweise kaufen wir sowas ja eh nur im Asia-Markt; denn Nudeln kommen ursprünglich aus China ... dieser italienische Dreck kann da nicht mithalten (okay, das sehe ich persönlich etwas anders ... aber ich mag auch die opi-Nudeln aus China); jedenfalls tragen da (also in den AsiaStores) alle Mitarbeiterinnen und -außen Masken - da fallen wir auch nicht so dumm auf; blöd nur, daß ich kaum was erkennen kann, da mein heißer Odem ständig an den Brillengläsern beschlägt; die Verständigung durch die Maske lässt auch Wünsche offen und führt des öfteren zu Miss- oder Unverständnis. Außerdem kann man damit schlecht Rauchen. Egal. Ist safe.


    "Kuck mal Mama!" - "Ja, die Herren tragen Atemschutzmasken. Gegen den Corona-Virus." - "DAS Virus. Blöde Mama." - und wenn schon nicht das Virus, dann die Virus; wie die Blödheit. Okay, Vater Duden hat sich dem allgemeinen Gebrauch inzwischen angepasst, aber ich bekomme dennoch ständig Ohren- und Augenkrebs. Duden - so meine Beobachtung - passt sich immer mehr den Dummen/dem Usus an, statt klare Regeln aufzustellen, die einzuhalten sind. Ist also dann eher eine nutzlose Wörteransammlung ... die alle möglichen Schreibweissen und Artikel anbietet ...


    *omg*


    Wäre ich nicht mit einem Chinesen verheiratet, würde ich das vermutlich alles ganz anders wahrnehmen; aber jetzt bin ich sehr dankbar dafür. Wir würden gerne stante pede nach China abhauen, allein schon weil die Infektionsquote dort irgendwie anders ist: 80k Infizierte von 1,4 Millarden (entspricht 0,006% der Bevölkerung in CN) gegen aktuell > 30k Infizierte gegen 80 Mio. (entspricht 0,0375% der Bevölkerung in D) - also hierzulande das 62,5fache ... Hmtja ... wer hatte da wohl die besseren Maßnahmen (ganz unabhängig davon, daß ich das Virus für nicht so gefährlich einstufe, aber das ist ganz persönlich mein Problem und sollte niemand zu ernst nehmen). Die bösen, bösen Chinesen werden jetzt um Hilfe angebettelt ... wenn es doch das geile Wort NÖ ich China gäbe ... in D gemäß coronavirus.jetzt (sehr fleißige Coronisten) täglich zu beobachten: ca. 3.000 bis 4.000 Neuinfektionen (recte: Neufeststellungen von Infektionen); das ist nach meinem Gefühl nicht exponentiell, sondern eher darauf zurückzuführen, daß die Messkapazitäten ihre Grenzen erreicht haben (?). Aber ... Wurscht ... Tofu ...


    Nur kurz zum Thema "Abstand halten": die geistige Distanz ist manchmal größer ... das sollte reichen.


    Analog der uralten CD-Werbung: an meinen Arsch lasse ich nur Wasser und Klopapier; das gebietet allein die Produkbezeichnung: Klopapier <---> Küchenrolle; finde den Unterschied... Scheiß Virus! Alles scheiße .. closet ... oder closed.


    Tausche: eine 3M FFP2-Maske gegen 100 Rollen Klopapier; erwarte Qualitätskongruenz, also: originalverpackt, unbenutzt.


    Eine Alternative - wer hat - ist immer noch Mozarsch:



    Denn sie wissen nicht, was sie singen (?). Applaus!

    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790


    Plaudite, amici, comedia finita est. Finis coronat virus. (Covid)

  • Wann wir wieder nach China dürfen, steht noch in den Viren. Derzeit dürfte mein Gemahl, da Vollblutchinese, unter großen Auflagen (triftige Gründe, 14 Tage Quarantäne) hin; geht aber nicht, da z.Zt. Online-Schule und am 02.07. B2-Deutsch-Prüfung ist - und auch danach ist es eher schwierig. Die Prüfung war für den 20.03. anberaumt, da kam aber Corona dazwischen - dafür vom BAMF subventionierte zusätzliche 200 UE online als Prüfungsvorbereitung (auch nicht unbedingt verkehrt).


    Vielleicht später ... Ich als Cauc-Asian (cauc = nicht/kein?) habe da kaum eine Chance, zumal die Verheiratung ja dort nicht gilt, meine familiären Interessen also nicht gewertet werden (vielleicht wäre das mal eine Klage vor dem internationalen Gerichtshof wert? Dann dürften aber auch die 17 Gattinen unserer arabischen Freunde in D anerkannt und subventioniert werden ... wogegen ich persönlich keine Bedenken habe).


    Schaun'mermal --- Oktober/November wäre durchaus auch eine Option (sofern die Flugpreise von derzeit 2k€ p.P. einfach auf die ursprünglichen 500-600 € p.P. go an back wieder angepasst sind): Herbst- und Winterkleidung kaufen. Hier gibt's ja definitiv nur noch Restposten und auch vor der Krise war hier qualitativ und modetechnisch nicht wirklich etwas Berauschendes zu ergattern. Aktuell denkt Karstadt Karlsruhe wieder einmal darüber nach, in die Insolvenz zu gehen ... vielleicht sollte ich den Bau übernehmen und chinesische Qualitätsprodukte anbieten (die normalerweise nur in China selbst zu haben sind; was hier verkloppt wird, ist Exportmüll - und das ganz zu Recht).

    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790


    Plaudite, amici, comedia finita est. Finis coronat virus. (Covid)