Fragen über Fragen ...

  • Du hast Sex mit einem Mann? :) Geht ja gar nicht ... :wink:


    Und natürlich hast du Recht! *yes*

    Solange es "seiner" ist, ist doch dem Eheversprechen genüge getan… *flirt*


    Aber Spaß beiseite: mein Opa selig hat mich mal furchtbar angeschnauzt, weil ich ins Wohnzimmer in Braunschweig bin, wo er mit seiner Revox-Anlage aus den 50ern (damals das beste, was es für Geld gab, was ich nicht wusste) seiner heiligen Musikstunde huldigte.

    Das habe ich erst Jahre später verstanden. Ich glaube, er hätte es mir besser erklärt, statt zu schnauzen, aber ein Pädagoge war er halt nie.

    War übrigens Professor… aber über das Verhältnis von Forschung und Leere, äh, Lehre bei unseren Hochschuldozenten habe ich auch so meine Erfahrungen gemacht.

    Das gehört aber woanders hin.

    Lucius Travinius Potellus
    Those who would give up essential Liberty, to purchase a little temporary Safety, deserve neither Liberty nor Safety. (B.Franklin)

  • Der Lockdown hatte schon sehr gute Seiten: keine Zeit und Gute-Laune fressenden Staus. An die „schöne neue Welt“ hatte ich mich eigentlich schon gewöhnt; doch weit gefehlt: die „alte Welt“ ist leider wieder da. Nichts dazu gelernt. Die gefressene Zeit ist unwiderruflich verloren. Das ärgert mich jedesmal sehr. Es ist meine Lebenszeit; diese ist, wie vermutlich die Zeit eines jeden anderen, begrenzt. Im Prinzip ist das Mord auf Raten, mindestens jedoch Diebstahl.


    Eigentlich müsste am Stauende jemand stehen, um jedem Gebeutelten 100 € pro angefangene halbe Staustunde in die Hand zu drücken; das würde das Übel zumindest ein wenig ausgleichen und das sinnlose Warten würde sich plötzlich lohnen; ginge sicher auch per Stau-App „Plötzlich reich!“: kontakt- und bargeldlos.

    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790


    Plaudite, amici, comedia finita est. Finis coronat virus. (Covid)

  • Ich war gestern mit Nachwirkung zum Heute ziemlich mies drauf; sehen zu müssen, wie die Gastronomie - insbesondere Bars - unter der Krise leiden. Okay, es gibt jetzt die sogenannte Stabilisierungshilfe Gastronomie in Baden-Württemberg. Aber da sind auch nicht alle gleich: natürlich - ich kann das logisch nachvollziehen - werden hier Unterschiede gemacht zwischen Betrieben, die aktuell wegen erfolgreicher Vorjahre Rücklagen bilden konnten und daher in keine akute finanzielle Notsituation geraten (sind) und - eben den anderen. Dennoch: Kindergeld bekommt auch der steinreichste Steuerbürger unabhängig von dessen Einkommen; einzige Voraussetzung: Kind(er)haben.


    Warum wird, ganz abgesehen von den zwar vereinfachten doch noch immer spürbaren bürokratischen Hürden, nicht einfach pauschal für jeden Betrieb die Stabilisierungshilfe gezahlt? Nein, jetzt muß auch noch ein Steuerberater die Angaben des finanziellen Engpasses bestätigen, zuvor natürlich prüfen, eine Honorarnote schreiben (weil er das nicht umsonst macht), und dann bis quasi ans Lebensende dafür haften. Toll!


    Weniger wäre hier einfach mehr; im wahrsten Wortsinne: weniger pro Betrieb, dafür pauschal für alle - ohne Prüfung. Eine Größenklassifizierung, gemessen an Umsatz resp. Sitzplätzen und Mitarbeitern (in Vollzeitäquivaltente umgerechnet) sollte - wie es das auch tut - eine Rolle spielen. Aber mehr auch nicht.


    Und da gibt es dann einige, die ganz klar sagen: Nö, das ist mir zu viel Aufwand, ich lasse den Laden lieber zu, das kostet mich nur die Miete und sonst nichts. Kein Stress, kein erhöhter Aufwand für Beratung, Bestätigung, Desinfektionsschutz, mehr Personal trotz weniger Gästen ... die anderen: machen es sich zum 'Hobby', die Zahlen schlecht zu rechnen, um das Maximum herauszuholen. Und jammern dann immer noch auf höchstem Niveau.


    Ich finde das, ehrlich gesagt, alles ziemlich beschissen.


    ?(*neee*:rolleyes:

    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790


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  • Ich finde, es wird jetzt langsam echt spannend; von wegen 'Ende der Welt' etc. - ich hab so im Gefühl, daß ich die Wiederkunft des Messias noch erleben werde ... wenn auch ggfs. in Stücke gerissen. Eine spannende Doku über Jesus im Islam/Koran fand ich des neulichs bei Prime. Fand ich sehr interessant: über die möglicher Weise gar nicht stattgefunden habende Kreuzigung Jesu - vielleicht Simon oder Judas? Das inspiriert mich jedenfalls sehr ... nichtsdestotrazom respektiere ich die drei Manifeste der christlichen Religion: gekreuzigt, gestorben und wiederauferstanden. Es ging mitunter auch um das Mr-Rieu-se Barnabas-Evangelium, das - wie auch immer - eine kongeniale Zusammenfassung von Christentum, Islam und Judentum ist (imo). Ein guter, leider weitestgehend entlarvter, Versuch ... Ich denke darüber nach, eine Barnabas-Passion im Stile Händels zu verfassen ... (und dann als Sensationsfund zu vermarkten).


    Ich wäre jedenfalls auf's äußerste gayspannt, wie sich die Wiederkehr darstellt ...


    *wirds*


    Dann erübrigt sich vielleicht auch mein aktuelles Interesse an Paralleluniversen ... wenn es dafür Beweise gäbe, wären diese ein Indiz für die Möglichkeit von Zeitreisen (was sonst könnte derlei Paralleluniversen auslösen?). Die Theorie, daß jede Handlungsmöglichkeit zu einem neuen Paralleluniverum führt, finde ich etwas extrem (ich möchte es nicht ganz von der Hand weisen, doch; wie erklärt man dann, daß sich das Individuum stets nur an eine - gelebte - Linie erinnert (mit Ausnahmen, versteht sich)). Also ich zumindest kann mich an keinen einzigen möglichen Scheidepunkt erinnern ...


    Egal. I'm confused ...


    :wacko:

    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790


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  • Paralleluniversen


    daneben aufs Geratewohl noch Folgendes, u.a.:


    Schwarze Löcher, am liebsten die supermassiven ...

    Zeitreisen

    Sind wir allein?

    Vom Größten zum Kleinsten

    Beginn des Seins

    Distanzen im Kosmos

    Urknall - was war davor?

    Endlichkeit des Universums oder auch nicht

    Dunkle Materie

    Expansion des Universums, wenn ja, wohin?

    Suche nach Exoplaneten

    Gibt es etwas hinter dem Universum?

  • Paralleluniversen ... scheint's ja tatsächlich zu geben; soviele Leute, wie sich aktuell da rumtreiben ... :wacko:

    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790


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  • Gibt es etwas hinter dem Universum?

    Wenn es endlich ist, sonst nicht.

    Dunkle Materie

    Das Thema ist glaub ich durch ...

    Sind wir allein?

    Wenn der Herr der Herrlichkeit mit lautem Getöse und dem Hallelujah aus Händels Messiah (opi, versteht sich) kommt, dann nicht.

    Expansion des Universums, wenn ja, wohin?

    Wo Platz ist; wo keiner ist, entsteht welcher ...

    Zeitreisen

    ... erfordern imo Paralleluniversen.


    Viel interessanter fände ich allahdings: Warum? 'Zufall' gibt es ja angeblich nicht, also muß es einen Grund geben.

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  • Das Gegendere geht mir im Moment auch gerade auf die Eier. Zumal es außerdem GenDER und nicht GenDIE oder GenDIVERS heißt ...


    Mozarts Frau war zu Lebzeiten die Mozartin. Wo ist jetzt das Problem? Die Frau des Müllers war die Müllerin, jene des Meiers die Meierin usw. - für ein Neutrum oder eine/n Unentschlossene/n hängt man/frau/divers eben ein -chen an.


    :beatnik:*beiss*


    Leider geil

    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790


    Plaudite, amici, comedia finita est. Finis coronat virus. (Covid)

  • Wenn ich auch hin und wieder die eine oder andere Biene oder Wespe töte - Notwehr: ich bin höchstallergisch und panisch ... doch möchte ich höchstwahrscheinlich künftig mit Tieren arbeiten; da gibt es zwar Nervende, aber keine Idioten; definitiv ist mit dem Steuerdreck am 31.12.2021 Schluß. Dieses sinnlose Verbrennen von begrenzter Hirnmasse geht mir auf den Sack, aber sowas VON!


    Vielleicht eine Art von Midlifecrisis - ich hab's damals schon capirt ...

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    Plaudite, amici, comedia finita est. Finis coronat virus. (Covid)

  • ... doch möchte ich höchstwahrscheinlich künftig mit Tieren arbeiten


    Mein Traum schon lange, am Liebsten bei ihr:

    "Je edler das Ding und je allmächtiger, desto fürchterlicher und teuflischer ist der Mißbrauch. Brand und Ueberschwemmung, die schädlichen Wirkungen von Feuer und Wasser, sind nichts gegen das Unheil, das die Vernunft stiften wird – wohl zu merken, die Vernunft ohne Gefühl, wie sie nach den Merkmahlen dieser Zeit uns bevorsteht …“ Georg Forster aus Paris an seine Frau am 16. April 1793

  • Seit Montag dieser Woche wird hier täglich 'Thunderstorm' prognostiziert; daß das nie eintrifft, ist in Carlsruhe normal. Heute hat es tatsächlich einmal kurz gedonnert, was mich veranlasste (sicher ist sicher), noch mal eben schnell Fluppen kaufen zu gehen (aktuell: Winston new blend - nettes, leicht süßliches Tabakaroma). Völlig verschwitzt, um nicht zu schreiben: klitschnass, kam ich von meinem 35-Meter-Ausflug retour und wurde seitens des in der komplett abgedunktelten Wohnung wartenden Ehemannes gefragt: "Regnet's?" - 'Nee, ich schwitze!" - "Bist Du blind oder taub?"


    Tatsächlich hörte es sich gerade so an, als ob da jemand 38 Seekontainer mit Nägeln auskippt - und tatsächlich: es machte exakt in jener Sekunde runter als ich gerade sicher im Hausflur war ...


    Rausgehen kann man natürlich dennoch nicht; also im Prinzip keine postitive Veränderung. Naja doch: die Gardinen, durchzugbedingt kurzweilig außerhalb der Wohnung, sind jetzt frisch gewaschen.


    Der angedrohte 'Thunderstorm' hat sich allerdings als Quickie herausgestellt ... das war dann auch das passende Stichwort ...


    *salut*:saint:

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  • ... was uns dann folglich hungrig stimmte; da man ja nun wieder rausgehen und atmen konnte (wir aber nachwievor zu faul zum Latschen waren), nahmen wir kurzentschlossen direkt im Biergarten des inzwischen alteingesessenen (immerhin seit mehr als 10 Jahren konstant beste Qualität) Lokal Platz. Die Bedienung war, sagen wir mal vorsichtig: unfreundlich. Nachdem der Blick in die Getränkekarte ob der Preise den Durst bereits versiegen liess (0,4er Saft zu 6 €), gab es also Weinschorle und Cola der Marke Sinalco. Ich mag es ja grundsätzlich, wenn keine Coca Cola im Angebot ist, sondern eher selteneres wie Pepsi (schmeckt eh besser), Fritz, Afri oder eben das Sinalcorevival. Die sture Bedienung sah sich nicht in der Lage, wie wir es seit Jahren gewohnt waren, das Essen für meine andere Hälfte laktosefrei und mit Tagliatelle anstelle der Penne zu ordern. Nur das, was auf der Karte steht. Also: Programmänderung. Schweinerückensteak in Limonensauce mit Gemüse. Klang lecker. Ich orderte den mir eigentlich bekannten italienischen Salat. Der würde mir mengenmässig für drei Tage reichen. Gefühlte Stunden später, nachdem immerhin dreimal gefragt wurde, ob wir noch etwas trinken möchten, kam dann das Essen. Den Salat schob ich gleich rüber, weil ich dachte, das sei der Beilagensalat zum Steak ... weit gefehlt - das war die neue Portion: etwa ein Drittel der gewohnten, dafür aber statt 8,50 € nunmehr stolze 10,90 €. Die zwei mikroskopischen Ministeaks mit einem Klecks Gemüsebrei und dieser undefinierbaren gelben Brühe: 16,90 €. Zusammen (mit den beiden Getränken): 37,90 €! In Anbetracht unseres noch vorhandenen Hungers verließen wir nach Kartenzahlung ohne Tip das Lokal stante pede und latschten dann doch zum bewährten Chinesen: Hühnchen mit Gemüse und Nudeln für unschlagbare 6,-- € - damit das Geburtstagskind auch noch satt wird. Mir war der Appetit längst vergangen.


    Ich fasse es echt nicht. Der Laden kann sich das vermutlich noch eine Weile leisten, weil die Lage extrem günstig, ruhig und romantisch ist. Uns werden die jedenfalls nicht mehr wiedersehen: wir sitzen dann lieber direkt am Krautkopfbrunnen mit eigenen Getränken und entweder Selbstgekochtem oder etwas von den hier im Umkreis ansässigen Chinarestaurants (zwei davon kochen echt zu 95% original!) Mitgebrachtem.


    Wenn das Fazit sein soll: Die Steuersenkung führt zu kleineren Portionen und gleichzeitig höheren Preisen - dann bitte ganz schnell wieder 19%. <X

    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790


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  • Ich mag es ja grundsätzlich, wenn keine Coca Cola im Angebot ist, sondern eher selteneres wie Pepsi (schmeckt eh besser)

    ihr seid eben Wessis! Was zählt, ist ...


    vitacola.jpg


    :wink::wink::wink:

    "Je edler das Ding und je allmächtiger, desto fürchterlicher und teuflischer ist der Mißbrauch. Brand und Ueberschwemmung, die schädlichen Wirkungen von Feuer und Wasser, sind nichts gegen das Unheil, das die Vernunft stiften wird – wohl zu merken, die Vernunft ohne Gefühl, wie sie nach den Merkmahlen dieser Zeit uns bevorsteht …“ Georg Forster aus Paris an seine Frau am 16. April 1793

  • Vielleicht sollte ich tatsächlich einmal den geschmacklichen Vorlieben unserer Brüder und Schwestern aus dem Osten unserer gemeinsamen Republik nachgehen, wenn es bei Wikipedia heißt:


    "Die Cola unterscheidet sich auch heute noch deutlich von anderen Colasorten, da Vita Cola Zitronensäure und natürliche Zitrusöle enthält, die sich von künstlichen Zitronenaromen unterscheiden. Die herbe Geschmacksrichtung der Vita Cola blieb auch nach der Wende in Ostdeutschland beliebt."


    Hört sich ja wirklich interessant an. Mal schauen, ob es das in unserem örtlichen Supermarkt gibt.

  • Wobei die Vita- Cola, aus meiner Sicht, nicht ,,herber" schmeckt, sondern zitroniger und ( das ist als Vorteil gemeint) etwas ,,dünner" ,klebt also trotz durchaus auch ordentlicher Süße nicht so sirupartig im Mund.

    Wobei ich dem Oststar aus Schmalkalden noch ein Tick mehr eine Thüringer Regionalmarke aus dem Eichsfeld vorziehe:

    https://brauerei-neunspringe.de/alkoholfrei/cola/


    Ganz ähnlich und doch eine interessante Nuance anders!

    Man muss schon etwas wissen, um verbergen zu können, dass man nichts weiß.


    Marie von Ebner- Eschenbach

  • Ich trank seinerzeit noch Stern-Cola aus Stadtroda. *yes*

    "Je edler das Ding und je allmächtiger, desto fürchterlicher und teuflischer ist der Mißbrauch. Brand und Ueberschwemmung, die schädlichen Wirkungen von Feuer und Wasser, sind nichts gegen das Unheil, das die Vernunft stiften wird – wohl zu merken, die Vernunft ohne Gefühl, wie sie nach den Merkmahlen dieser Zeit uns bevorsteht …“ Georg Forster aus Paris an seine Frau am 16. April 1793

  • In die Nesseln gesprungen ...


    Eher unfreiwillig; beim Grillen gestern Abend. Bis bislang ungeprüfte Frage war ja, ob chinesischer Hirseschnaps mit 56 Vol-% brennt. Sollte er ja eigentlich; aber nach mehreren Versuchen war nichts zu sehen. Die Kollegin meinte: „Fass aber das Glas erstmal nicht an, das könnte trotzdem noch heiß sein." Ich beherzte dies eine Weile, aber nach ca. 10 Minuten mußte ich dann doch einen weiteren Schluck nehmen, wobei dann völlig überraschend das Glas explodiert ist, die offenbar doch mit unsichtbarer Flamme brennende Brühe die Tischdecke, mein Knie und einen Teil der Hose erfasste, weshalb ich total erschrocken auf und in die Nesseln sprang. Brennesseln waren ja eh so ein Kindheitstrauma ... weshalb es mir Jahrzehnte gelang, die Wiederholung dieser Erfahrung zu vermeiden ...


    Aber: was mich brennend interessiert hat, ist jetzt geklärt.


    *beiss**deibel*

    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790


    Plaudite, amici, comedia finita est. Finis coronat virus. (Covid)