Yoricks Nachtgedanken bei Tage: Diskussionsthread

  • Ich kann aber die Menschen schon auch verstehen: Nur, was man selbst erlebt hat, kann man wirklich nachvollziehen. Das ist schon bei physischen Sachen schwer, um wie viel mehr erst bei psychischen. Dennoch wünsche ich mir oft mehr Empathie, ich glaube aber, dass das nicht möglich ist mit Blick auf das Überleben der Gattung.

    "Je edler das Ding und je allmächtiger, desto fürchterlicher und teuflischer ist der Mißbrauch. Brand und Ueberschwemmung, die schädlichen Wirkungen von Feuer und Wasser, sind nichts gegen das Unheil, das die Vernunft stiften wird – wohl zu merken, die Vernunft ohne Gefühl, wie sie nach den Merkmahlen dieser Zeit uns bevorsteht …“ Georg Forster aus Paris an seine Frau am 16. April 1793

  • Dennoch ist es möglich, sich als Nichtbetroffener einigermaßen ein Bild davon zu machen; der Rest ist das, was man früher mal als Anstand bezeichnet hatte. Das Fehlen davon ist es vor allem, was Viele am Thema "Psychische Krankheiten" scheitern läßt.

  • Ich kenne nur unterhopft. *yes*


    Aber was hat das alles mit dem Wahlrecht zu tun?

    "Je edler das Ding und je allmächtiger, desto fürchterlicher und teuflischer ist der Mißbrauch. Brand und Ueberschwemmung, die schädlichen Wirkungen von Feuer und Wasser, sind nichts gegen das Unheil, das die Vernunft stiften wird – wohl zu merken, die Vernunft ohne Gefühl, wie sie nach den Merkmahlen dieser Zeit uns bevorsteht …“ Georg Forster aus Paris an seine Frau am 16. April 1793

  • Gott, pist du pöse!!! 8-)

    "Je edler das Ding und je allmächtiger, desto fürchterlicher und teuflischer ist der Mißbrauch. Brand und Ueberschwemmung, die schädlichen Wirkungen von Feuer und Wasser, sind nichts gegen das Unheil, das die Vernunft stiften wird – wohl zu merken, die Vernunft ohne Gefühl, wie sie nach den Merkmahlen dieser Zeit uns bevorsteht …“ Georg Forster aus Paris an seine Frau am 16. April 1793

  • *lol**lol**lol*

    "Je edler das Ding und je allmächtiger, desto fürchterlicher und teuflischer ist der Mißbrauch. Brand und Ueberschwemmung, die schädlichen Wirkungen von Feuer und Wasser, sind nichts gegen das Unheil, das die Vernunft stiften wird – wohl zu merken, die Vernunft ohne Gefühl, wie sie nach den Merkmahlen dieser Zeit uns bevorsteht …“ Georg Forster aus Paris an seine Frau am 16. April 1793

  • Aus einem frühen Romanfragment:


    Zitat


    Er sah ihn an: "Glauben sie an ein Leben vor dem Tod?"

    Der Mann schwieg.

    Du hast falsch zitiert; richtig heißt es:


    Er sah den Sterbenden an: "Glauben Sie an an [ein] Leben vor dem Tod?"

    Dieser antwortete: "Adieu Spargel, Austern, Lerchen und Witz! Was, meinen Sie, soll daraus werden? Ich bin zu allem bereit. Hier kann ich doch nicht bleiben." (Gottlieb Wilhelm Rabener)



    Herbert Nette (Hrsg.) "Hier kann ich doch nicht bleiben" - Eine Sammlung letzter Worte


  • Hab ich nicht ... :wink:

    "Je edler das Ding und je allmächtiger, desto fürchterlicher und teuflischer ist der Mißbrauch. Brand und Ueberschwemmung, die schädlichen Wirkungen von Feuer und Wasser, sind nichts gegen das Unheil, das die Vernunft stiften wird – wohl zu merken, die Vernunft ohne Gefühl, wie sie nach den Merkmahlen dieser Zeit uns bevorsteht …“ Georg Forster aus Paris an seine Frau am 16. April 1793

  • Was ich nicht verstehe, sind die vielen Feldhasen- und kaninchen heuer.

    Was ich nicht verstehe, ist die missbräuchliche Verwendung des Ergänzungsbindestrichs. Müsste es nicht „Feldhasen und -kaninchen“ heißen?


    :/

    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790


    Plaudite, amici, comedia finita est. Finis coronat virus. (Covid)

  • ich bin zu lange daheim ... *omg*

    "Je edler das Ding und je allmächtiger, desto fürchterlicher und teuflischer ist der Mißbrauch. Brand und Ueberschwemmung, die schädlichen Wirkungen von Feuer und Wasser, sind nichts gegen das Unheil, das die Vernunft stiften wird – wohl zu merken, die Vernunft ohne Gefühl, wie sie nach den Merkmahlen dieser Zeit uns bevorsteht …“ Georg Forster aus Paris an seine Frau am 16. April 1793

  • Faszinierend ist und das muss man erst einmal begreifen als Mann; dass bei Frauen der Unterschied zwischen dem, was sie sagen und zu wünschen vorgeben; und dem, was sie tatsächlich wollen, oft kaum größer sein könnte. [...]

    Das ist dein Ernst, oder? Denn ich bin gelinde gesagt etwas erschrocken darüber, auf was für Gedanken du kommst. Ich halte deine beiden Thesen am Ende für das Schlimmste, was du schreiben kannst: du kannst doch nicht einfach voraussetzen, daß Frauen generell zuwenig denken oder zuwenig Auslastung haben. Sie reagieren genau wie wir Männer auf ihre Umwelt, genauso klug oder ungeduldig - je nachdem.


    Das Hauptproblem zwischen Männer und Frauen ist die Interkommunikation - die ist permanent vorhanden und hat immer ein Senden und Empfangen. Und wenn da Mißverhältnisse zutagetreten, dann liegt das zumeist daran, daß die eine Seite etwas voraussetzt, was die andere nicht weiß.


    Klare Worte helfen ungemein - am Besten nicht laut gebrüllt...:wink:

  • Faszinierend ist und das muss man erst einmal begreifen als Mann; dass bei Frauen der Unterschied zwischen dem, was sie sagen und zu wünschen vorgeben; und dem, was sie tatsächlich wollen, oft kaum größer sein könnte. [...]

    Das ist dein Ernst, oder?


    Es dauert, aber langsam weißt du, wie ich ticke ... *yepp*:jubel::love:


    P.S. Ähm ...

    "Je edler das Ding und je allmächtiger, desto fürchterlicher und teuflischer ist der Mißbrauch. Brand und Ueberschwemmung, die schädlichen Wirkungen von Feuer und Wasser, sind nichts gegen das Unheil, das die Vernunft stiften wird – wohl zu merken, die Vernunft ohne Gefühl, wie sie nach den Merkmahlen dieser Zeit uns bevorsteht …“ Georg Forster aus Paris an seine Frau am 16. April 1793