Rund um die Literatur

  • Heute mal heimgefahren und zwei Stunden in meiner Bibliothek gesessen. Geweint. Dann aber auch sehr gerne wieder zu meiner Frau zurück. Mir fehlen 20 Quadratmeter in Apolda ...

    Dachboden, Kellergewölbe ausbauen, Schwimmbecken zubetonieren, Sauna umfunktionieren, Gartenhäuschen errichten, Wintergarten anbauen ...

    Dachboden gibt es keinen; Sauna ist zu klein; Gartenhäuschen voll; Wintergarten auch schon - aber die Schwimmhalle habe ich schon lange im Auge. Aber solange die Schwiemu lebt, nicht daran zu denken; und auch für meine Knochen könnte das einmal die einzige Möglichkeit sein, mich zu bewegen.

    „Als ich es zuweilen unternommen habe, die ruhelose Geschäftigkeit der Menschen zu betrachten, wie auch die Gefahren und Strapazen, denen sie sich [...] aussetzen, woraus so viele Streitigkeiten, Leidenschaften, kühne und oft unheilvolle Unternehmungen usw. erwachsen, habe ich häufig gesagt, daß das ganze Unglück der Menschen aus einem einzigen Umstand herrühre, nämlich, daß sie nicht ruhig in einem Zimmer bleiben können.“ (Blaise Pascal: Gedanken, I, )

  • Mäßigung, das ist meine eiserne Regel. Neun oder zehn Whiskys sind eine vernünftige Erfrischung, alles andere artet in Trinkerei aus.


    schottische Weisheit

    *lol*:jubel::love:


    Ich freilich trinke keinen, nur Wodka - aber das lässt sich sicher extrapolieren ... :)

    „Als ich es zuweilen unternommen habe, die ruhelose Geschäftigkeit der Menschen zu betrachten, wie auch die Gefahren und Strapazen, denen sie sich [...] aussetzen, woraus so viele Streitigkeiten, Leidenschaften, kühne und oft unheilvolle Unternehmungen usw. erwachsen, habe ich häufig gesagt, daß das ganze Unglück der Menschen aus einem einzigen Umstand herrühre, nämlich, daß sie nicht ruhig in einem Zimmer bleiben können.“ (Blaise Pascal: Gedanken, I, )

  • Bis auf einiges, was ich nah haben will, weil ich seine bloße Anwesenheit genieße oder es mich aktuell beschäftigt, befindet sich meine in Studienjahren aufgebaute Bibliothek in garstigen Kartons des Kellerverschlags (und dem Einbauschrank im Flur). Sie wich der Filmsammlung, die nun teils der sog. klassischen Musik wich und in Doppelreihen steht. Es ist furchtbar, aber meine kleine Wohnung wird von Jahr zu Jahr kleiner, die Wände wandern inwärts und ich habe mit all dem herrlichen und kulturelle Geborgenheit bietenden Material zu jonglieren, weil völliger Verzicht keine Option ist. Meine Bücher - und manch anderes noch - sind Heimat und Laborwerkstatt. "Platz ist in der kleinsten Hütte" gehört deshalb zu meinen Lieblingssätzen, muss. Ich verstehe Euch nur zu gut


    *sante*

    Es gibt viele, die nicht reden, wenn sie verstummen sollten, und andere, die nicht fragen, wenn sie geantwortet haben.
    Johann Georg August Galletti (1750-1828)

  • ... erinnert mich gerade an Kafkas „kleine Fabel“ ...


    ?(

    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790


    Plaudite, amici, comedia finita est. Finis coronat virus. (Covid)

  • "Platz ist in der kleinsten Hütte" gehört deshalb zu meinen Lieblingssätzen, muss. Ich verstehe Euch nur zu gut


    Ich hatte 250 Quadratmeter zur Verfügung und es reichte auch nicht ... Raum gebiert Zeugs, das ihn zumüllt ...

    „Als ich es zuweilen unternommen habe, die ruhelose Geschäftigkeit der Menschen zu betrachten, wie auch die Gefahren und Strapazen, denen sie sich [...] aussetzen, woraus so viele Streitigkeiten, Leidenschaften, kühne und oft unheilvolle Unternehmungen usw. erwachsen, habe ich häufig gesagt, daß das ganze Unglück der Menschen aus einem einzigen Umstand herrühre, nämlich, daß sie nicht ruhig in einem Zimmer bleiben können.“ (Blaise Pascal: Gedanken, I, )

  • ... erinnert mich gerade an Kafkas „kleine Fabel“ ...


    ?(

    Eine von sieben Parabeln, die meine 10er gerade deuten müssen ...

    „Als ich es zuweilen unternommen habe, die ruhelose Geschäftigkeit der Menschen zu betrachten, wie auch die Gefahren und Strapazen, denen sie sich [...] aussetzen, woraus so viele Streitigkeiten, Leidenschaften, kühne und oft unheilvolle Unternehmungen usw. erwachsen, habe ich häufig gesagt, daß das ganze Unglück der Menschen aus einem einzigen Umstand herrühre, nämlich, daß sie nicht ruhig in einem Zimmer bleiben können.“ (Blaise Pascal: Gedanken, I, )

  • Vielleicht bekomme ich ja mal Gelegenheit Dich zum Wasser des Lebens zu bekehren?

    Meine Tastings machen dem Uisge Beatha mehr Jünger, als es der gute Bonifatius in Thüringen für Rom geschafft hat!*hide*


    Um auf Dein Wohl anstossen zu können*sante*, gibts jetzt zwei stattliche Drams vom feinen Glenfarclas 15y ( Sherry, Rosinen,Eiche, Datteln....alles was der weihnachtliche Gaumen sucht)

    Man muss schon etwas wissen, um verbergen zu können, dass man nichts weiß.


    Marie von Ebner- Eschenbach