Jetzt im Ohr (2019)



  • Niccolo Jommelli: La Passione di Gésu Cristo (1749)

    Anke Herrmann

    Debora Beronesi

    Jeffrey Francis

    Maurizio Picconi

    Berliner Barock Akademie

    Ensemble Vocale Sigismondo d'India

    Ensemble Vocal Eufonia

    Alessandro de Marchi1996


    Mein musikalisch-luftiger Einstieg in die Ostertage gestern Nacht, mit ganz herrlichen Momenten, für mich besonders in den Arien des zweiten Teils. Vor allem auch eine faszinierende Perspektive des Librettos zwischen freundschaftlicher Ungewissheit und Glaubenszuversicht (der Text ist im Booklet leider nur mittelprächtig ins Englische übersetzt).

    Es gibt viele, die nicht reden, wenn sie verstummen sollten, und andere, die nicht fragen, wenn sie geantwortet haben.
    Johann Georg August Galletti (1750-1828)

  • Wollte ich mir eine CÜ III aus Aufnahmen der Vergangenheit zusammenstricken, dürfte Francis Jacob die Duette beisteuern, vielleicht auch sein 552 / 1 - man höre und staune, selbst die Hörbeispiele vermitteln einen guten Eindruck von der bemerkenswerten künstlerischen Potenz des Interpreten:




    Paris, Église Saint-Louis-en-l'Isle (4e arrondissement), Aubertin-III/51 - vgl. auch St. Wenzel - Z. Hildebrandt/Naumburg

  • Habe ich gestern auf meine Wunschliste gesetzt - kannst Du ein paar Worte dazu sagen? Also zur CD, nicht zu meinem Umgang mit der Wunschliste.


    *sante*

    Es gibt viele, die nicht reden, wenn sie verstummen sollten, und andere, die nicht fragen, wenn sie geantwortet haben.
    Johann Georg August Galletti (1750-1828)

  • Habe ich gestern auf meine Wunschliste gesetzt - kannst Du ein paar Worte dazu sagen? Also zur CD, nicht zu meinem Umgang mit der Wunschliste.


    *sante*

    Bei dieser Einspielung handelt es sich um eine GA der Holmboe-Quartette, die sieben CDs umfasst, welche in dieser Box erschienen sind. Jede CD ist dabei in einer Papphülle, die mit einem eigenen Motiv bedruckt ist, dass sich auch auf der jeweiligen CD befindet.

    Mit dieser sorgfältigen und liebevollen Gestaltung, wollte man wohl dem hohen Niveau dieser Werke bezüglich Komposition, Interpretation und Aufnahmetechnik gerecht werden.


    Die Musik selbst bleibt grundsätzlich tonal, reizt dabei die Tonalität aber voll aus und geht auch an ihre Grenzen. Vom Schwierigkeitsgrad her kann man sie mit Schostakowitsch oder Weinberg - besonders mit dem - vergleichen.


    Siegfried

  • Piotr Slopecki darf hier Bachs Fugenkunst auf modernem Geflügel zum Besten geben - auf dem Cover steht "fortepian / piano" - Grund genug für mich, etwas voreilig, anzunehmen, es handele sich um eine *opi*-Aufnahme; Pustekuchen - war wohl nix (heute als Sonderangebot für EUR 1,99 im Ausverkauf erstanden). Nett ist die Aufnahme trotzdem - sehr kraftvoll und energisch, ausdrucksklar, tendenziell ziemlich geschwind unterwegs, sobald ein Finger frei ist, wird erst einmal getrillert.


    Ein Cover ist nicht verfügbar.