Jetzt im Ohr (2019)


  • Jean Sibelius
    3. Sinfonie in C-Dur, op. 52 (komponiert 1904–1907; Granville Bantock gewidmet)
    6. Sinfonie in d-moll, op. 104 (komponiert 1918–1923)
    7. Sinfonie in C-Dur, op. 105 (begonnen 1914, vollendet 2. März 1924)


    Boston Symphony Orchestra

    Colin Davis
    1977/1975 (Symphoby Hall, Boston, M.A)


    Wohl hieraus: Sinfonien: Gesamteinspielungen - Discographie. Obwohl vorne nur 3 und 7 draufsteht, ist die 6. auch drin.


  • Gustav Mahler


    Sinfonie Nr. 7


    RSO Frankfurt

    Eliahu Inbal


    Inbal liefert eine äußerst detaillierte Interpretation ab, die eine besondere Betonung auf die schrägen, herben und härteren Stellen legt ohne dabei zu überdrehen. Das tut besonders dem Finalsatz gut, der hier wirklich ironisch gebrochen daherkommt.


    :jubel:

    Siegfried


  • Hermann Nitsch


    Sinfonie IX

    "Die Ägyptische"


    European Philharmonic Orchestra

    Peter Jan Marthé


    Schuster bleib bei deinem Leisten, Nitsch bleib bei deinem Orgien-Mysterien-Theater.

    Dieses Ding ist mit seinen 100 Minuten zu lang, viel zu lang und zu inhaltsleer. :thumbdown:


    Siegfried

  • Da sollte ich doch schnellstmöglich mal seine Harmoniumwerke ausgraben. Die Bemerkung "Schuster bleib bei deinem Leisten" lässt mich etwas zwiespältig zurück, denn diese Orgien-Mysterien-Theater-Produktionen sind wohl ohne Musik nicht zu denken, da bin ich ganz auf der Seite von Hermann Nitsch:


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    Diskografie

  • Hallo Max,


    Bei den Orgien-Mysterien-Theater-Produktionen findet ja szenisch auch etwas statt, bei dieser Sinfonie dagegen nicht.

    Würde man sie um 2/3 kürzen, wäre von ihrem Inhalt nichts genommen.

    Beispiel der erste Satz: überschrieben mit "Gewaltige Explosion" sucht man selbige in seinen 25 Minuten Dauer vergeblich, viel mehr handelt es sich dabei um eine riesengroße Klangmasse, die ohne nennenswerte Ereignisse einfach so dahinfließt. Wenn man diesen Satz positiv benennen will, dann könnte man großorchestrale Minimalmusik dazu sagen.


    Siegfried:wacko:

  • Glaube ich Dir gern - hier eine Präsentation des Werkes u.a. mit Nitsch und Marthé:


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    Ob da jetzt der Weisheit letzter Schluß vermittelt worden ist, vermag ich nicht zu sagen, da ich das Werk nicht kenne. Marthé scheint allerdings sehr begeistert zu sein, auch Vergleiche zu Bruckner scheinen ihm gerechtfertigt zu sein. Mein Interesse ist geweckt, Herzlichen Dank daher für Dein Ur-Posting, lieber Siegfried.

  • Heute Mittag:



    Anton Bruckner

    Symphonie Nr. 8

    Wiener Philharmoniker

    D: Carlo Maria Giulini



    Nun gerade:



    Anton Bruckner

    Symphonie Nr. 5

    Gewandhausorchester Leipzig

    D: Franz Konwitschny


    Mir ist heute nach Wucht und Größe...*wind*


  • Marc-Antoine Charpentier

    Weihnachtsmotetten Vol.1


    A minuit fut fait un reveil; A la venue de Noel; Ou s'en vont ces gais bergers; Joseph est bien marie; In nativitatem Domini canticum; Or nous dites Marie; Vous qui desirez sans fin; O Createur; Canticum in nativitatem; Laissez paistre vos betes; Une jeune pucelle; Les bourgeois de Chatres; Chanson aus In nativitatem Domini canticum; In nativitatem D(omini) N(ostri) J(esu) C(hristi)


    Aradia Baroque Ensemble

    Kevin Mallon
    1999


  • Dmitry Scostakowitsch


    Sinfonie Nr. 9, op. 70


    St.Petersburg State Academic Symphony Orchestra


    Alexander Titov


    Eine der flottesten und frechsten Einspielungen dieser Sinfonie, wobei die tragischen und bitteren Stellen nicht überspielt werden.


    Und die beiden Bühnenarrangemants in ihrem zu Musik gewordenen Zuckerbäckerstil sind auch ganz nett. Mehr noch, so richtige kleine Sahneschnittchen sind das!


    :jubel::jubel::jubel:

    Siegfried

  • Bachs MO on period instruments - Nachb. (= *opi*), Camerata Kilkenny - Wilbert Hazelzet (Traversflöte), Maya Homburger (Violine), Marja Gaynor (Violine/Viola), Sarah McMahon (Cello), Malcolm Proud (Cembalo - Ruckers - 1624, Ogg-Sammlung).


    Der Klang der Traversflöte (Alain Weemaels - 1994 - nach Carl August Grenser), der mich momentan besonders anmacht, gepustet von Wilbert Hazelzet ... allein schon deshalb lohnt sich das Anhören dieser Aufnahme, die auch sonst atemberaubend schön ist.


    26. & 27.04.2010


    So muss Bach ...


  • Anton Bruckner

    Symphonie Nr. 4

    Junge Österreichische Philharmonie

    D: Peter Jan Marthé



    Anton Bruckner

    Symphonie Nr. 7

    Gewandhausorchester Leipzig

    D: Franz Konwitschny


    Marthé bläht die 4. ganz schön auf - das ist eher ein Zelebrieren als ein Interpretieren. - Konwitschny dagegen recht klassisch geformt ohne Mätzchen.

  • Marthé bläht die 4. ganz schön auf - das ist eher ein Zelebrieren als ein Interpretieren.

    Und das, wo er doch sein Leben Anton Bruckner gewidment hat, ihn sozusagen verinnerlicht hat (vgl. das nachfolgende Video nach ezwa 1:10 Min.):

    Glaube ich Dir gern - hier eine Präsentation des Werkes u.a. mit Nitsch und Marthé:


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    Ob da jetzt der Weisheit letzter Schluß vermittelt worden ist, vermag ich nicht zu sagen, da ich das Werk nicht kenne. Marthé scheint allerdings sehr begeistert zu sein, auch Vergleiche zu Bruckner scheinen ihm gerechtfertigt zu sein. Mein Interesse ist geweckt, Herzlichen Dank daher für Dein Ur-Posting, lieber Siegfried.

    Möglicherweise dann doch etwas zuviel der guten Absicht, wenn man Deine Wertung denn bestätigen wollte (ich sehe mich dazu allerdings außerstande, da ich die Aufnahme nicht kenne).

  • CD 9 und 10


    Johann Sebastian Bach


    Partita Für Cembalo Nr. 1 B-Dur Bwv 825 (Aus Clavierübung I)

    Partita Für Cembalo Nr. 2 c-moll Bwv 826 (Aus Clavierübung I)

    Französische Ouvertüre h-moll Bwv 831 (Partita Aus Clavierübung Ii)

    Italienisches Konzert F-Dur Bwv 971 (Aus Clavierübung Ii)

    Capriccio B-Dur Bwv 992 (Über Die Abreise Seines Geliebten Bruders)
    Toccata D-Dur Bwv 912


    Rosalyn Tureck (Klavier)
    Dezember 1956


    Letzte Nacht ...

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