Jetzt auf den Augen - Dokumentationen (2019 - in æternum)

  • Da gibt's ja nun etliche Geheimnislöservideos ... eines ominöser und interessanter als das andere. Alle (angeblich) wissenschaftlich fundiert und begründet. Das stört mich keineswegs, ich finde es spannend ... aber viel Neues ist in den vergangenen 20 Jahren nicht dabei herumgekommen. Was mich allein stört ist, daß ich es nicht überprüfen kann ... also: viele Glaubensrichtungen, denen ich nicht vertrauen kann und werde. Ich bezweifle hingegen kaum, daß die Dinger älter sind als bislang in den Schulbüchern gelehrt wurde und auch nicht, daß sie womöglich einem anderen Zweck dienten (also keine Grabstätten waren).


    Immer wieder besorgniserregend spannend ... und ich falle auf fast jedes Video herein.


    :beatnik:8)

    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790


    Plaudite, amici, comedia finita est. Finis coronat virus. (Covid)

  • Ich lach' mich heute noch tot über irgendeinen Pyramidenschnulzenspielfilm, der so um meine Geburt herum (oder gar wesentlich früher) entstanden sein muss, bei dem die Arbeiter im innern der Pyramide diverse Kappen kappten, damit das Grabmahl inkl. des Grabgemahls und der lebenden Verwandtschaft im daraus sich ergießenden Sand erstickte ...


    *beiss**frog**plem*


    JD wird den Titel nennen ... *jesus?* (Tiger von Eschnapur / Indisches Grabmahl)?


    Was ein Scheiß (aber nein, das ist nicht abwertend gemeint: Scheiße ist wertvoller Dünger!); denn: damit und - wenig später - mit 'Was ist was? Die Pyramiden' ging es los ...

    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790


    Plaudite, amici, comedia finita est. Finis coronat virus. (Covid)

  • Ja, könnte sein, da ab der 3tten Minute:



    Nur: Wo zum Geier war der ganze Sand gespeichert?

    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790


    Plaudite, amici, comedia finita est. Finis coronat virus. (Covid)

  • ... und hinsichtlich zweier Aspekte sehr inspirierend.

    Falls es jemand gesehen hat oder interessiert:


    Ich würde z.T. noch etwas weiter gehen wollen:


    Frage 1 war (sinngemäß): 'Kann man einen (anderen) Menschen zu 100% kennen?' - Was für eine bescheuerte Frage! (?) - Natürlich nicht. Aber es ist keine sinnlose Frage. Aus (mindestens) zwei (hier arg komprimierten) Gründen:


    1tens: weil die betreffende Person sich selbst nicht zu 100% kennt/kennen kann

    2tens: weil es durchaus schubladisierbare Konstanten gibt, die ziemlich genaue Voraussagen bzgl. der Verhaltensweisen des anderen erlauben, die aber eben nicht immer so konsequent eintreten (und ziemlich genau dann nicht, wenn man sie gerade benötigen würde (falls man gerade analytisch oder manipulativ - mit oder ohne Vorteilsnahme - vorgehen möchte)).


    Ich erlebe das auch an mir, daß ich zuweilen eine 180°-Wende mache - bewusst oder unbewusst, egal (2). Punktuell oder generell für immer. Das ist nicht vorhersehbar (1).


    Frage 2 (möglicher Weise vor Frage 1 gestellt) betraf die Entscheidungsmöglichkeit: (auch sinngemäß) 'Habe ich die Möglichkeit, zwischen den Möglichkeiten zu entscheiden?' - wohin werde ich gehen?


    Das hängt natürlich von der Grundeinstellung ab; wie 'frei' bin ich, fühle ich mich? Kann ich nur links und rechts wählen oder gibt es noch etwas anderes? Bei vielen eher ersteres, da ist der Weg vorprogrammiert (durch die Konstanten; vgl. Frage 1) und dennoch gibt es unzählige andere Wege ... die sind natürlich anstrengend, mühsam, müssen erst entdeckt, realisiert und verinnerlicht oder gar als solche (an-)erkannt werden. Folgt man seinem 'Schema', ist der Lauf des Lebens simpel vorprogrammiert. Bricht man ein (selbstauferlegtes, angelerntes) Tabu, sind alle Türen offen. Das zu realisieren, ist enorm schwer, oder? Und selbst, wenn man es realisiert hat, ist die Umsetzung noch etwas anderes.


    Beide Fragen sind - sicher unbeabsichtigt - so eng miteinander verwoben, verschränkt.


    Mir hat sich gestern Nacht stundenlang das Hirn gedreht - mindestens bis 5:30 - und um 7:00 war Aufstehen angesagt. Der Typ, den ich als Autor bislang nicht kannte, hat mir so vieles in den Mund (in die Gedanken) gelegt, ohne es wirklich ausgesprochen und konkretisiert zu haben. Seine Andeutungen, Anreize, die so harmlos und selbstverständlich daher gesagt klangen, haben mich aufgewühlt.


    Allein die Existenz ist noch keine Berechtigung zu sein; was, wenn die Sinnlosigkeit erst der Sinn ist?


    Und: muß überhaupt irgendetwas irgendeinen Sinn ergeben, nur weil es für 'uns' sonst sinnlos wäre?


    Beati pauperes spiritu quoniam iprosum est regnum cælorum.

    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790


    Plaudite, amici, comedia finita est. Finis coronat virus. (Covid)

  • Pour Maques:



    *wirds*

    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790


    Plaudite, amici, comedia finita est. Finis coronat virus. (Covid)

  • Uuuuund ... sehr beethovenlastig:



    Gibt's ne Liste der musikalischen Untermalungen mit Interpreten? Vieles, sehr gutes, ist Beethoven, aber nicht gar alles ... vieles klingt nach historischen Aufnahmen oder auch nach Aufnahmen auf historischem Geflügel ... aber das könnte durchaus täuschen. Ich finde es faszinierend (auch: logisch und nachvollziehbar), daß Heisenberg seine Ideen eher aus der Kunst schöpfte ...


    Ich LIEBE diese Doku ... <3 - ganz mein Universum.

    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790


    Plaudite, amici, comedia finita est. Finis coronat virus. (Covid)

  • Das härteste Rennen Europas Mit dem Schlittenhund durch Norwegen


    Xenius: SchlittenhundeRobust, schnell und anpassungsfähig


    GEO ReportageHuskys, am Start!


    Ich liebe ja Hunde und vielleicht wird mein nächster ein nordischer, weil ich besser radfahren als laufen kann mit meinen Knochen; aber das wäre mir dann doch zu viel; mit zwei Dutzend Hunden und diesen extremen Anstrengungen.

    "Je edler das Ding und je allmächtiger, desto fürchterlicher und teuflischer ist der Mißbrauch. Brand und Ueberschwemmung, die schädlichen Wirkungen von Feuer und Wasser, sind nichts gegen das Unheil, das die Vernunft stiften wird – wohl zu merken, die Vernunft ohne Gefühl, wie sie nach den Merkmahlen dieser Zeit uns bevorsteht …“ Georg Forster aus Paris an seine Frau am 16. April 1793

  • Und 30km Rad am Tag reichen sicher auch ...

    "Je edler das Ding und je allmächtiger, desto fürchterlicher und teuflischer ist der Mißbrauch. Brand und Ueberschwemmung, die schädlichen Wirkungen von Feuer und Wasser, sind nichts gegen das Unheil, das die Vernunft stiften wird – wohl zu merken, die Vernunft ohne Gefühl, wie sie nach den Merkmahlen dieser Zeit uns bevorsteht …“ Georg Forster aus Paris an seine Frau am 16. April 1793

  • Das ist ja geil, wo hast du das denn ausgegraben?

    "Je edler das Ding und je allmächtiger, desto fürchterlicher und teuflischer ist der Mißbrauch. Brand und Ueberschwemmung, die schädlichen Wirkungen von Feuer und Wasser, sind nichts gegen das Unheil, das die Vernunft stiften wird – wohl zu merken, die Vernunft ohne Gefühl, wie sie nach den Merkmahlen dieser Zeit uns bevorsteht …“ Georg Forster aus Paris an seine Frau am 16. April 1793

  • Kultur Die Zauberin von Oz Ein Porträt der Schriftstellerin Marjana Gaponenko. Eigentlich aus der Ukraine stammend, schreibt die Autorin ausschließlich auf Deutsch.


    Zitat
    Eine Biographie wie aus dem Märchen: Mit 16 entscheidet sich die junge Ukrainerin Marjana Gaponenko, aufgewachsen in der Schwarzmeer-Metropole Odessa, Dichterin zu werden - deutschsprachige Dichterin. Die poesiebegeisterte Gymnasiastin nimmt Privatstunden, um die Sprache Goethes und Hölderlins zu lernen, mit 18 veröffentlicht sie ihren ersten Gedichtband, mit 20 übersiedelt sie nach Deutschland, und mit 29 bringt sie ihren ersten Roman heraus: "Annuschka Blume". Heute, nach der Publikation von vier Romanen und mehreren Lyrikbänden, zählt die 37-Jährige zu den bekanntesten Schriftstellerinnen deutscher Sprache. Gaponenkos Markenzeichen: tragikomische Geschichten zwischen Pathos und liebevoller Humoristik, in denen sich exzentrische, originelle, verschrobene und oft auch etwas verlorene Protagonisten mit den Grundproblemen des menschlichen Daseins herumschlagen müssen, mit Liebe, Verlust, Begehren und - mit den Herausforderungen der Vergänglichkeit. Marjana Gaponenko sieht sich in der Tradition der russischen und der deutschen Romantik: Nikolai Gogol, Alexander Puschkin und E.T.A. Hoffmann, das sind ihre literarischen Leitsterne. "Ich bin der Romantik mit Leib und Seele verschrieben", behauptet Autorin von sich, "allerdings will ich die romantischen Traditionen in die Gegenwart überführen." Auch das Lebensbuch Marjana Gaponenkos hat deutlich romantische Aspekte: „Als Kind habe ich die sowjetische Ausgabe des ,Zauberers von Oz’ immer und immer wieder gelesen“, erinnert sich die Schriftstellerin. „Ich habe mich mit niemandem so sehr identifiziert wie mit dem kleinen Mädchen, das zusammen mit seinem Hündchen Totoschka phantastische Abenteuer im Zauberland erleben darf. Ich wollte sein wie dieses Mädchen.“ „Die Zauberin von Oz“: Das 45-minütige Filmporträt zeichnet Marjana Gaponenkos Biographie zwischen Odessa, Wien und dem Stift Klosterneuburg nach. Ein knappes Jahr lang hat die Autorin eine kahle Klause im Klosterneuburger Stift bewohnt, hier hat sie für ihren Roman "Der Dorfgescheite" recherchiert, hier sind bedeutende Teile der von der Kritik gefeierten Tragik-Groteske entstanden. Der Film begleitet die Schriftstellerin aber auch auf einer ausgedehnten Lesereise durch Österreichs Bibliotheken - zwischen St. Pölten und Zams in Tirol. Was sich auf diese Weise herauskristallisiert: das Porträt einer Schriftstellerin zwischen Romantik und Moderne, zwischen Schwarzem Meer und Klosterneuburg, zwischen Ost und West - das Porträt einer europäischen Autorin. Eine Dokumentation von Günter Kaindlstorfer

    Auch:


    „Ich habe einen Sprung in der Tasse.“ Marjana Gaponenko im Gespräch mit Günter Kaindlstorfer


    "Je edler das Ding und je allmächtiger, desto fürchterlicher und teuflischer ist der Mißbrauch. Brand und Ueberschwemmung, die schädlichen Wirkungen von Feuer und Wasser, sind nichts gegen das Unheil, das die Vernunft stiften wird – wohl zu merken, die Vernunft ohne Gefühl, wie sie nach den Merkmahlen dieser Zeit uns bevorsteht …“ Georg Forster aus Paris an seine Frau am 16. April 1793