Jetzt auf den Augen - Dokumentationen (2019 - in æternum)

  • Blackbox Syrien: Der schmutzige Krieg


    Für alle, die nicht nur labern wollen; sondern lernen und verstehen; hat ARTE mal wieder ein großes Stück Wahrheit in eine Doku gepackt. Die wenigsten von uns, auch ich nicht, haben hinreichend Ahnung von den internationalen Verwicklungen seit dem 2. Weltkrieg und schon gar nicht den Vorgängen im nahen Osten und im arabischen Raum. Dass auch unsere bundesdeutschen Qualitätsmedien hier seit fast zehn Jahren die eigentlichen Probleme ausblenden, will ich gar nicht mal als Vorsatz einstufen. Aber bemühen könnte man sich wenigstens, die Syrien-Frage als eine komplexe Gemengenlage, die nur multikausal verstanden werden kann, zu analysieren; die unter anderem dartut, dass wir in der Migrationsfrage so falsch liegen, dass man es kaum noch zu fassen vermag.

  • Lieber dieses seit 1963 auf dem neuesten Stand der Forschung befindliche Buch lesen, allein schon wegen des grandiosen Stichwortverzeichnisses:




    *sante*

    Es gibt viele, die nicht reden, wenn sie verstummen sollten, und andere, die nicht fragen, wenn sie geantwortet haben.
    Johann Georg August Galletti (1750-1828)

  • Manchmal mag ich ja die männlichen Österreicherinnen:



    :jubel::jubel::jubel:


    Ich möchte dann künftig von Fremden und Ämtern auch nicht mehr geSIEzt, sondern geERzt werden, z.B. „Sehr geehrter Herr Blees, anbei erhält Er Seine Unterlagen ...“ ...

  • Im Englischen habe ich auch schon oft das Personalpronomen "they" für unspezifisches Geschlecht gehört.

    Lucius Travinius Potellus
    Those who would give up essential Liberty, to purchase a little temporary Safety, deserve neither Liberty nor Safety. (B.Franklin)

  • Manchmal mag ich ja die männlichen Österreicherinnen:

    Das sei ihm (d.h. Dir) unbenommen.


    Das Thema ist für mich inzwischen allenfalls nur noch dann relevant, wenn irgendwelche Querschüsse von Seiten der Frauenbeauftragten kommen, was regelmäßig mit ungeplanter Mehrarbeit verbunden ist, was ich nicht sehr schätze.

  • Aber hier wurde es historisch fundiert erklärt; im Übrigen hieße es 'Ihm' und nicht 'ihm' - kleiner, aber feiner Unterschied. Der Typ beweist Kenntnis und Humor (nicht für jedermannfrauIn verständlich) ... der Typ ist genial; das Thema ist - da gebe ich Dir Recht - abgelutscht.


    Wobei ich noch nicht ganz sicher bin: „Die Schweiz ist eine gute Gastgeberin“ wäre zumindest nach meinem (grammatikalischen; nicht: realen!) Verständnis durchaus okay; da mag ich nicht päpstlicher sein als die Päpstin.

  • Die Dokureihe Grenzflüsse kann man nur empfehlen:


    Die Oder - Von der Quelle bis zur Mündung

    Die Kupa - Der Fluss mit den zwei Namen

    Der Pruth - von den Karpaten bis zur Donau

    Der Tana - Naturparadies am Polarkreis

    Der Doubs - Ein Fluss fließt (fast) im Kreis

    Habe sehr viel gelernt über mir noch unbekannte Naturräume.

  • Friedrich Engels: Der Unterschätzte

    Friedrich EngelsDer Unterschätzte


    Zitat

    Friedrich Engels bildet mit Karl Marx eines der berühmtesten Duos der Weltgeschichte. Im Gegensatz zu Marx scheint Engels jedoch heute in Vergessenheit zu geraten. Zu Unrecht. Zu seinem 200. Geburtstag am 28. November 2020 verfolgt die Dokumentation seinen turbulenten Lebensweg.
    Sich selbst bezeichnete er mal als „zweite Violine“ hinter Marx. Dabei war er es, der die intellektuelle Grundarbeit zum Manifest der Kommunistischen Partei machte. Engels führte Marx an das Leid der Arbeiter im frühen 19. Jahrhundert heran. Und ohne ihn wäre „Das Kapital“ vermutlich nie veröffentlicht worden.
    Aus dem religiös geprägten Wuppertal beginnt für Friedrich Engels 1839 eine Reise durch die Zentren Mittel- und Westeuropas: Berlin, Köln, Brüssel, Manchester, London, Paris. Als Sohn einer Textilfabrikantenfamilie erlebt er hautnah die Ausbeutung der Männer, Frauen und Kinder, die unter katastrophalen Arbeits- und Lebensbedingungen für den Wohlstand der Unternehmer sorgen. Getrieben vom Wunsch, die Menschen aus ihrer fürchterlichen Lage zu befreien, trifft er in Paris auf Karl Marx. Eine unvergleichliche Freundschaft entsteht. Gemeinsam entwickeln sie eine „Befreiungstheorie“, die im 20. Jahrhundert von Staatssozialisten in ein Unterdrückungssystem verkehrt wurde.
    Bewegende Archivbilder, Doku-Aufnahmen und Graphic Novels führen zurück in die Zeit Friedrich Engels‘, der die kommunistische Bewegung prägte wie kein anderer. Friedrich Engels: der Unterschätzte.


    Karl Marx und Friedrich Engels waren die ersten großen geistigen Anreger meines Lebens, noch lange vor Schopenhauer, Nietzsche, Spengler, Theweleit, Drewermann, Sloterdijk und Sieferle. Als ich mit 11 oder 12 jahren an diese Klassiker der DDR geriet, verliebte ich mich schnell in den harschen überheblichen Gestus dieser Geistesheroen, zog aber bald den Kulturhistoriker dem Ökonomen vor. Bücher wie Die Lage der arbeitenden Klasse in England; Der deutsche Bauernkrieg; Herrn Eugen Dührings Umwälzung der Wissenschaft; Der Ursprung der Familie, des Privateigenthums und des Staats und vor allem Ludwig Feuerbach und der Ausgang der klassischen deutschen Philosophie haben mich stark geprägt bis heute.

  • Herrje, jetzt hatte ich mich an die Existenz von Schwarzen Löchern gewöhnt, diese sogar liebgewonnen und dann ... ja dann soll es auch noch Weiße Löcher geben:



    :wacko:


    Was denn nun, vielleicht könnt ihr euch einmal entscheiden, liebe Astrophysiker.

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