Jetzt auf den Augen und Ohren - Konzertfilme und Bühnenwerke (2019)


  • Ludwig van Beethoven: "FIDELIO" (Leipzig, 15.03. 1977)
    (Kegel - Casapietra, Reinhardt-Kiss; Schreier, Stryczek, Vogel, Gebhardt, Wlaschiha, Menzel, Stier)
    Dirigent: Herbert Kegel
    Don Fernando: Ekkehard Wlaschiha
    Don Pizarro: Karl-Heinz Stryczek
    Florestan: Peter Schreier
    Leonore: Celestina Casapietra
    Rocco: Siegfried Vogel
    Marzelline: Ursula Reinhardt-Kiss
    Jaquino: Horst Gebhardt
    1. Gefangener: Peter Menzel
    2. Gefangener: Gothart Stier
    (Achtung: Knapp 2 Minuten Pause zwischen der Übertragung der beiden Akte, also nach dem 1. Akt bzw. vor dem 2. Akt, ab 1:12:20)


    Preisfrage: Wer hat das hochgeladen?

    "Ich bin also wahrscheinlich ein wertekonservativer Liberaler mit roten Socken und grüner Latzhose." (guter Freund) :)

  • Das liegt einfach daran, dass der Thread schon auf der übernächsten Seite war; weil nicht oben angepinnt. Ist aber kein Problem, habe beide zusammengeführt.

    "Ich bin also wahrscheinlich ein wertekonservativer Liberaler mit roten Socken und grüner Latzhose." (guter Freund) :)

  • So muss Bach ...



    Gaechinger Cantorey

    Hans-Christoph Rademann


    Gerlinde Sämann, Sopran

    Isabel Jantschek, Sopran

    Benno Schachtner, Alt

    Benedikt Kristjánsson, Tenor (Evangelist)

    Paul Schweinester, Tenor

    Krešimir Stražanac, Bass (Jesus)

    Peter Harvey, Bass


    Students from schools in the Stuttgart region

    Ensemble VivaTanz!


    Friederike Rademann, idea, choreography and artistic direction


    Accentus


    Musik und Ausdruckstanz präsentieren sich in einem, jedenfalls für mein Empfinden, außerordentlich beeindruckenden Dialog. Die Jungs und Mädels aus Stuttgart und Umgebung (teilweise auch aus Minden - Ratsgymnasium) geben ihr Bestes, um diesem Großwerk der barocken Musikliteratur eine zusätzliche Dimension zu verleihen, sozusagen fleischgewordene Musik, nein, besser Emotion. Teilweise war ich, das muss an dieser Stelle auch einmal gesagt werden, zu Tränen gerührt, *yes* .


  • A Tribute to Hans Knappertsbusch


    Ludwig van Beethoven

    Leonore Ouvertüre Nr. 3

    Klavierkonzert Nr. 4


    Wilhelm Backhaus

    Wiener Philharmoniker

    Hans Knappertsbusch

    1962


    Es gibt nur wenige berührendere Bild- und Tonaufnahmen als diese hier ...


    P.S. Hatte mir für den Wintergarten noch einen kleinen Bildschirm gegönnt heute bei Saturn.

    "Ich bin also wahrscheinlich ein wertekonservativer Liberaler mit roten Socken und grüner Latzhose." (guter Freund) :)

  • Mozart: Thamos, König in Ägypten


    Zitat

    Das 2012 von Laurence Equilbey gegründete Insula Orchestra spielt auf historischen Instrumenten und experimentiert mit neuen Konzertformaten. Im Sommer 2018 stellt die französische Dirigentin mit ihrem Ensemble im Pariser Kulturzentrum La Seine Musicale ein wenig bekanntes Werk Mozarts vor: die Bühnenmusik zu "Thamos, König in Ägypten".
    Im Jahr 1773 bat der Autor Tobias Philipp Freiherr von Gebler seinen Freimaurergefährten Wolfgang Amadeus Mozart, eine Bühnenmusik zu seinem Heldendrama „Thamos, König in Ägypten“ zu komponieren. Für das Schauspiel, das die im 18. Jahrhundert beliebte Ägypten-Thematik aufgriff, erdachte der Wunderknabe zwei Chöre und fünf Zwischenaktmusiken. Sechs Jahre später überarbeitete er seine Komposition und fügte einen Schlusschor hinzu. Im Sommer 2018 brachte nun die französische Dirigentin Laurence Equilbey das wenig bekannte Stück gemeinsam mit dem 2012 gegründeten Insula Orchestra sowie dem Kammerchor accentus in einer neu inszenierten Fassung im Pariser Kulturzentrum La Seine Musicale auf die Bühne. Um dem modernen Publikum das Werk zugänglich zu machen und gleichermaßen eine Einheit mit Mozarts Musik zu wahren, beauftragte Equilbey den Szenografen und Bühnenregisseur Yannis Kokkos mit der visuellen Gestaltung des Bühnenstücks. Gemeinsam mit ausgewählten jungen Künstlern schuf dieser eine reizvolle Mischung aus Video, Grafik und Live-Animation – eine Art Zeichentrickfilm, der vor den Augen der Zuschauer entsteht und die Dramaturgie des Originalstücks unterstreicht, ohne die Ausdruckskraft von Mozarts Bühnenmusik zu schmälern.
    „Thamos, König in Ägypten“ findet in den bewegten Zeichnungen zu seiner ursprünglichen Dimension zurück und erweist sich als lebendige Illustration von Themen aus der ägyptischen Mythologie. Ein Oberpriester trägt dazu bei, dass das Recht letztlich triumphiert: Der rechtschaffene Prinz wird am Ende mit seiner Liebsten vereint und besteigt den Thron.

    "Ich bin also wahrscheinlich ein wertekonservativer Liberaler mit roten Socken und grüner Latzhose." (guter Freund) :)

  • Gestern Abend


    Am 01.03.2019 veröffentlicht Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 4 G-Dur für Sopran und Orchester | Live-Konzert, Liederhalle Stuttgart, 22.2.2019
    00:00:03 - I. Bedächtig. Nicht eilen
    00:18:23 - II. In gemächlicher Bewegung ohne Hast
    00:28:35 - III. Ruhevoll
    00:50:32 - IV. Sehr behaglich

    Christina Gansch, Sopran
    SWR Symphonieorchester
    Dirigent: Teodor Currentzis

    SWR Classic - Klangvielfalt erleben!


    Eine Interpretation, die bei mir (großes) Wohlgefallen auslöste.


  • Jean-Philippe Rameau: Jean-Philippe Rameau. Aus der Staatsoper unter den Linden arte


    Zitat

    Zum ersten Mal stellt die Berliner Staatsoper ein Werk von Jean-Philippe Rameau auf die Bühne - und macht daraus ein spektakuläres Theaterereignis in hochrangiger Idealbesetzung. Das aufsehenerregende Licht- und Bühnendesign des dänisch-isländischen Künstlers Ólafur Elíasson macht Sänger, Tänzer und Chor zu "Instrumenten des Lichts": erlesene Barockklänge im Laser-Light-Design.


    Mit der ganzen Palette barocker Klänge, prachtvollen Tanz- und Chorszenen, mit Göttererscheinungen, spektakulären Naturgewalten und Ungeheuern entführt die Geschichte der beiden Liebenden Hippolyte und Aricie die Zuschauer ins Reich des Wunderbaren. Im Alter von bereits 50 Jahren präsentierte Jean-Philippe Rameau diese seine erste Oper an der Pariser Académie Royale de Musique - und er revolutionierte damit die Musik seiner Epoche. "Diese Oper enthält genügend Musik, um daraus zehn zu schaffen", urteilte ein Zeitgenosse. Mit neuartiger Harmonik, raffinierter Rhythmik und farbreichen Orchestersätzen schockierte Rameau zwar so manchen Zeitgenossen, vor allem die Anhänger seines der Tradition verhafteten Kollegen Lully, aber der Erfolg des großen Musikdramatikers war nicht aufzuhalten. Rameau wurde schließlich sogar von Ludwig XV. in den Adelsstand erhoben, zum Kabinettskomponisten ernannt und erhielt eine Pension von 2.000 Livres.

    An der Berliner Staatsoper hat sich ein wahres "Dreamteam" zusammengefunden, um Rameaus barocke Zauberwelt auf die Bühne zu bringen. Sir Simon Rattle dirigiert ein exzellentes Sängerensemble - und erstmals die Alte-Musik-Spezialisten des Freiburger Barockorchesters. Regisseurin Aletta Collins, die unter anderem schon am Royal Opera House Covent Garden und bei den Salzburger Festspielen inszenierte, setzt als Choreographin auch auf die emotionalen Effekte großer Tanzszenen. Ólafur Elíasson schließlich transportiert die überbordende Theatralität der Barockoper mit aufwändiger Technik und der Hilfe von Farbe, Licht, Spiegelungen und Bewegung ins 21. Jahrhundert.

    Mediathek

    "Ich bin also wahrscheinlich ein wertekonservativer Liberaler mit roten Socken und grüner Latzhose." (guter Freund) :)

  • Es wird wirklich Zeit, dass man diesen genialen Film aufbereitet auf den Markt bringt; das Bild ist grottig und auch der Ton vertrüge den Segen der modernen Technik. So viele gute deutsche Musikverfilmungen gibt es nicht.

    "Ich bin also wahrscheinlich ein wertekonservativer Liberaler mit roten Socken und grüner Latzhose." (guter Freund) :)

  • Jonas Kaufmann singt Don Carlos


    "Ich bin also wahrscheinlich ein wertekonservativer Liberaler mit roten Socken und grüner Latzhose." (guter Freund) :)


  • Johann Sebastian Bach

    Johannes-Passion BWV 245

    (Mitschnitt aus der Kathedrale in Graz 1985)


    Tenor: [Evangelist]: Kurt Equiluz

    Bass [Jesus]: Robert Holl

    Boy Soprano: Helmut Wittek

    Boy Altos: Panito Iconomou, Christian Immler

    Tenor: Thomas Moser

    Bass: Anton Scharinger


    Tölzer Knabenchor

    Concentus Musicus Wien

    Nikolaus Harnoncourt

    26.-30. Juni 1985

    "Ich bin also wahrscheinlich ein wertekonservativer Liberaler mit roten Socken und grüner Latzhose." (guter Freund) :)

  • Italienischer Barockabend auf Schloss Versailles


    Zitat

    Claudio Monteverdi komponierte 1607 zum Auftakt des Karnevals von Mantua seine erste Oper, die allererste Oper der Geschichte. "Stravaganza d’amore" ist eine musikalische Zeitreise in diese Epoche. Im Spiegelsaal von Schloss Versailles präsentieren Raphaël Pichon und das Ensemble Pygmalion Werke von Monteverdi und heute fast vergessenen Zeitgenossen wie Malvezzi und Da Gagliano.
    Italien ist im 16. Jahrhundert ein wahres musikalisches Versuchslabor – Dichter und Komponisten begeben sich gemeinsam auf die Suche nach den Geheimnissen von Raum und Klang. Rivalisierende Fürstenhöfe überbieten einander mit rauschenden Festen und geben damit Komponisten eine einmalige Gelegenheit, ihre musikalischen Innovationen zu Gehör zu bringen.
    Beste Voraussetzung also für die Geburtsstunde eines neuen Genres: der Oper. In „Stravaganza d’amore“ entführen sieben Solisten in Begleitung eines Chors und des Ensembles Pygmalion die Zuschauer im Spiegelsaal des Schlosses von Versailles auf eine Zeitreise zurück zur Geburtsstunde der Oper.
    Claudio Monteverdis 1607 entstandenes Pionierwerk „L'Orfeo“ hat bis heute weder für Musiker noch Musikliebhaber an Faszination eingebüßt. Werke von Monteverdi, Caccini, Malvezzi, Da Gagliano und anderen bilden ein abwechslungsreiches Programm im Schloss von Versailles. Wie das höfische Leben des 16. Jahrhunderts sich in Florenz und Mantua gestaltete, die Frage nach den Entstehungshintergründen neuer Musikformen werden in „Stravaganza d’amore“ in Form eines opulenten musikalischen Gemäldes nachgezeichnet.
    Das Konzert wurde am 11. Februar 2019 für ARTE aufgezeichnet.


    • Regie :
      • François-René Martin
    • Mit :
      • Lea Desandre (Sopran)
      • Eva Zaïcik (Sopran)
      • Lucile Richardot (Alt)
      • Emiliano Gonzalez Toro (Tenor)
      • Zachary Wilder (Tenor)
      • Nicolas Brooymans (Bass)
      • Perrine Devillers (Sopran)
      • Davy Cornillot (Tenor)
    • Komponist/-in :
      • Claudio Monteverdi
      • Cristoforo Malvezzi
      • Marco da Gagliano
      • Giulio Caccini
    • Dirigent/-in :
      • Raphaël Pichon
    • Orchester :
      • Ensemble Pygmalion
    • Land :
      • Frankreich
    • Jahr :
      • 2019
    • Herkunft :
      • ARTE F

    "Ich bin also wahrscheinlich ein wertekonservativer Liberaler mit roten Socken und grüner Latzhose." (guter Freund) :)


  • Eine Produktion der Salzburger Festspiele 2013, Regie: Peter Stein


    Giuseppe Verdi

    Don Carlos


    Jonas Kaufmann

    Anja Harteros

    Matti Salminen

    Thomas Hampson

    Ekaterina Semenchuk


    Wiener Philharmoniker

    Antonio Pappano
    2013


    48 Jahre und fast vier Monate musste ich werden, bis der Knoten platzte; fast 40 Jahre Klassikhören hat es gebraucht und nun ist es ausgerechnet der Don Carlos ...

    "Ich bin also wahrscheinlich ein wertekonservativer Liberaler mit roten Socken und grüner Latzhose." (guter Freund) :)