Spielzeit 2019/2020 - wo geht's hin ... oder eben nicht?

  • Do
    13. Feb 2020
    20:00 Uhr
    Großer Saal

    Fokus: Mieczysław Weinberg zum 100. Geburtstag
    Gewandhausorchester, Daniele Gatti Dirigent

    Gidon Kremer Violine

    Mieczysław Weinberg — Konzert für Violine und Orchester g-Moll op. 67

    Pause

    Dmitri Schostakowitsch — 5. Sinfonie d-Moll op. 47

    „Als ich es zuweilen unternommen habe, die ruhelose Geschäftigkeit der Menschen zu betrachten, wie auch die Gefahren und Strapazen, denen sie sich [...] aussetzen, woraus so viele Streitigkeiten, Leidenschaften, kühne und oft unheilvolle Unternehmungen usw. erwachsen, habe ich häufig gesagt, daß das ganze Unglück der Menschen aus einem einzigen Umstand herrühre, nämlich, daß sie nicht ruhig in einem Zimmer bleiben können.“ (Blaise Pascal: Gedanken, I, )

  • Guten Abend


    Am 01.01.2020 nach Landau/Pfalz zum


    HAPPY NEW YEAR - NEUJAHRSKONZERT


    Zitat


    Werke von Bach, Buxtehude, den "Beatles" u. a.

    an der Rieger-Orgel: Anna Linß

    am 02.01.2020 ins Rokoko-Theater Schwetzingen zum


    Festlichen Neujahrskonzert "Amore"


    mit den Heidelberger Sinfoniker und dem Altus Franz Vitzthum.



    am 05.01.2020 nach Kirchheim/Weinstraße zu


    Christoph Graupner "Kantaten mit obligatem Fagott"


    Zitat

    Es spielt das Kirchheimer BachConsort (Konzertmeister: Shunske Sato).

    Mit Miriam Feuersinger (S), Franz Vitzthum
    (A), Georg Poplutz (T) und Dominik Wörner (B)
    wird ein
    wunderbares Solistenquartett die Gesangs-Soli übernehmen.
    Die Gesamtleitung liegt bei dem belgischen Dirigenten und
    renommierten Graupner-Forscher Florian Heyerick.


    am 16.01.2020 ins Rokokotheater Schwetzingen zu:


    "Die getreue Alceste" Oper in drei Akten von Georg Caspar Schürmann


    Zitat

    300 Jahre nach ihrer Uraufführung, »Die getreue Alceste« endlich wieder auf einer Opernbühne zu neuem Leben erweckt werden: die international gefeierte Lautenistin Christina Pluhar hat das Werk auf der Basis der Edition Ira Hochmans für die Schwetzinger Aufführung musikalisch neu arrangiert und übernimmt die musikalische Leitung der diesjährigen Barockproduktion des Festivals Winter in Schwetzingen.



    am 18.01.2020 ins Rokokotheater Schwetzingen zu:


    " Die Hoffnung kann dich glücklich machen "


    Zitat

    Erstmalig gastiert das renommierte Alte-Musik-Ensemble barockwerk hamburg unter seiner Dirigentin Ira Hochman und gemeinsam mit der international gefragten Sopranistin Hanna Zumsande im Schlosstheater Schwetzingen.

    [...]

    Neben Arien, Ballettmusiken und Instrumentalsätzen aus Opern von Georg Caspar Schürmann, Reinhard Keiser und Carl Heinrich Graun gilt es – pünktlich zum Jahreswechsel – mit Schürmanns Neujahrskantate »Nimm das Opfer unsrer Herzen« musikalische Perlen aus deutschen Landen zu entdecken.





    Gruß :wink:


    aus der Kurpfalz


    Bernhard

  • Nachdem ich über Weihnachten wieder op. 35 von Пётр Ильи́ч Чайко́вский durch Patricia Kopatchinskaja und Currentzis verfallen bin und prompt einige ihrer CDs nachholte, stolperte ich gestern darüber, dass sie doch glatt am 11. Januar im Klaus-von-Bismarck-Saal des WDR hier in Köln sein wird, mit dem WDR Sinfonieorchester/Michael Wendeberg. Zack, hin.


    Im Zentrum steht die Uraufführung des neuen Werks Vont-tér für Violine und Orchester von Márton Illés, drumherum Phaos (2006) von Beat Furrer und Stele per Diotima (1966) von Bruno Maderna. Moderner Abend also, dessen Musik sie sich sicherlich ("hoffentlich" mag ich ja gar nicht schreiben) unverfroren ein- und ausverleiben wird. Da freue ich mich jetzt und plötzlich sehr drauf.


    https://www1.wdr.de/orchester-…e/musik-der-zeit-398.html


    Wenn Ihr mitmachen wollt: live im WDR 3 von 20:04 - 22:00 Uhr (oder nach der Sendung für 30 Tage im WDR 3 Konzertplayer)


    *sante*

    Es gibt viele, die nicht reden, wenn sie verstummen sollten, und andere, die nicht fragen, wenn sie geantwortet haben.
    Johann Georg August Galletti (1750-1828)

  • Das wird ja immer besser: noch ein Partitur Hinweis.


    Die 5 Crotales liegen auf dem unbedeckten Fell einer (oder zwei) kleinen Trommel(n) (oder auf einer kleinen Pauke) und werden auf dem "Nippel" geschlagen.


    Kopatchinskaja dazu: "Crotales will be beaten on their nipples with hard rubber mallets. Any complaints or litigation will have to be brought forward against the composer and the percussionists. The violin soloist has nothing to do with it...".
    ("Crotales werden mit harten Gummischlägeln auf ihre Nippel geschlagen. Jedwede Beschwerde oder Streitsache muss gegenüber dem Komponisten und den Perkussionisten vorgebracht werden. Die Solistin hat damit nichts zu tun...")


    :D


    Jedenfalls weiß sie, mich zunehmend neugierig zu machen.


    *sante*

    Es gibt viele, die nicht reden, wenn sie verstummen sollten, und andere, die nicht fragen, wenn sie geantwortet haben.
    Johann Georg August Galletti (1750-1828)

  • Joah, schau mal auf ihrer Homepage ... wenn es das noch gibt: sie antwortet auf noch so dämliche Fragen (Rezensionen) ... ich dachte, ich hätte das hier im Forum mal verlinkt ... (?)

    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790


    Plaudite, amici, comedia finita est. Finis coronat virus. (Covid)

  • „Als ich es zuweilen unternommen habe, die ruhelose Geschäftigkeit der Menschen zu betrachten, wie auch die Gefahren und Strapazen, denen sie sich [...] aussetzen, woraus so viele Streitigkeiten, Leidenschaften, kühne und oft unheilvolle Unternehmungen usw. erwachsen, habe ich häufig gesagt, daß das ganze Unglück der Menschen aus einem einzigen Umstand herrühre, nämlich, daß sie nicht ruhig in einem Zimmer bleiben können.“ (Blaise Pascal: Gedanken, I, )

  • Jenaer Philharmonie: Freitagskonzert № 3


    Joseph Haydn:

    Sinfonie Nr. 100 G-Dur Hob. I:100 „Militärsinfonie“


    Anton Bruckner:

    Sinfonie Nr. 9 d-moll WAB 109


    Jenaer Philharmonie

    Mario Venzago, Leitung

    „Als ich es zuweilen unternommen habe, die ruhelose Geschäftigkeit der Menschen zu betrachten, wie auch die Gefahren und Strapazen, denen sie sich [...] aussetzen, woraus so viele Streitigkeiten, Leidenschaften, kühne und oft unheilvolle Unternehmungen usw. erwachsen, habe ich häufig gesagt, daß das ganze Unglück der Menschen aus einem einzigen Umstand herrühre, nämlich, daß sie nicht ruhig in einem Zimmer bleiben können.“ (Blaise Pascal: Gedanken, I, )

  • https://www.koelner-philharmon…senet-rameau-ravel/122546


    Morgen Abend in die Kölner Philharmonie zu einem Ensemble, das live zu hören ich mich sehr freue:


    Les Siècles

    François-Xavier Roth


    Auf dem Programm stehen Auszüge aus


    Jean-Baptiste Lully

    Suite aus "Le Bourgois Gentilhomme" LWV 43 (1670)


    Jean-Philippe Rameau

    Les Indes galantes (1736)


    Léo Delibes

    Coppélia ou La Fille aux yeux d'émail (1870)


    Jules Massenet

    Le Cid (1883–85)


    sowie


    Claude Debussy

    Prélude à l'après-midi d'un faune L 86 (1891–94)


    Maurice Ravel

    La Valse (1919–20)


    Dazu eine Stunde vor Beginn eine Konzerteinführung.


    *sante*

    Es gibt viele, die nicht reden, wenn sie verstummen sollten, und andere, die nicht fragen, wenn sie geantwortet haben.
    Johann Georg August Galletti (1750-1828)

  • Heute Abend wieder in die Philharmonie:


    Nicolas Altstaedt - Violoncello

    B'Rock Orchestra

    René Jacobs


    Franz Schubert
    Sinfonie Nr. 5 B-Dur D 485 (1816)

    Joseph Haydn
    Konzert für Violoncello und Orchester C-Dur Hob. VIIb:1 (1761–65?)

    Franz Schubert
    Sinfonie Nr. 7 h-moll D 759 (1822)
    https://www.koelner-philharmon…obs-haydn-schubert/122618


    *sante*

    Es gibt viele, die nicht reden, wenn sie verstummen sollten, und andere, die nicht fragen, wenn sie geantwortet haben.
    Johann Georg August Galletti (1750-1828)

  • Fiel Fairgnügen; ich hätte den Haydn an den Schluß gesetzt ... wollte nicht so deprimiert nach Hause gehen.


    *hmmm**ägy*

    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790


    Plaudite, amici, comedia finita est. Finis coronat virus. (Covid)

  • Danke - bin zwar etwas angeschlagen, weshalb ich erst kurz vorher schrieb, dass ich gehe - aber geht.


    Nach Haydn ist Pause - Gelegenheit, frohen Mutes zu gehen. Ich werde aber bleiben, freue ich mich doch mehr auf die beiden Schuberts.


    *sante*

    Es gibt viele, die nicht reden, wenn sie verstummen sollten, und andere, die nicht fragen, wenn sie geantwortet haben.
    Johann Georg August Galletti (1750-1828)

  • „Als ich es zuweilen unternommen habe, die ruhelose Geschäftigkeit der Menschen zu betrachten, wie auch die Gefahren und Strapazen, denen sie sich [...] aussetzen, woraus so viele Streitigkeiten, Leidenschaften, kühne und oft unheilvolle Unternehmungen usw. erwachsen, habe ich häufig gesagt, daß das ganze Unglück der Menschen aus einem einzigen Umstand herrühre, nämlich, daß sie nicht ruhig in einem Zimmer bleiben können.“ (Blaise Pascal: Gedanken, I, )

  • Klavierkonzert in der Kirche? Für mich ein NoGo ... zumal omi.


    Ich wäre ja ausnahmsweise zu Annas op. 58 gegangen (trotz omi und obertrotzdessen sie auch Spezialistin für opi ist), aber sie ist nun mal leider schwer erkrankt (echte Grippe) und hat ein anderes Girl engagiert ... sorry ... dann eben nicht - trotz dreier Freikarten.


    Also eher: wo geht's NICHT hin?


    Ist zwar schade, macht aber andererseits auch nichts, da ich sowieso wieder nur gepanikt hätte, alles zu verhusten ... 8| - sowieso stinkt es mir derzeit mehr und mehr, auszugehen; schickmachen, stylen, guten Benimm erinnern, brav seyn, ruhig sein, ... ich bin es inzwischen gewohnt, beim Musikhören herumzulaufen und pinkeln zu gehen wie ich es mag; zu trinken, zu essen, zu fluchen und zu husten oder gar zu rauchen (letzteres natürlich an der sog. frischen Luft 8-) ) ... eine Veranstaltung, die dies zuließ, wäre mal was ...


    *opi*


    Auf mich wirken Live-Konzerte inzwischen steriler als Dosenmusik.

    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790


    Plaudite, amici, comedia finita est. Finis coronat virus. (Covid)

  • Guten Abend


    Am So. 02. Febr. ins beschauliche Weinstädtchen Kirchheim/Pfalz zu:


    " Mr. Handel’s Dinner "


    mit Maurice Steger ( Blockflöten ) und Sebastian Wienand ( Cembalo ).



    am So. 09. Febr. nach Ludwigshafen/Pfalz zu:


    " Antonio Caldara zum 350. Geburtstag "


    Missa Laetare | Crucifixus a 16 | Kyrie a 8 | Stabat Mater


    Mit der Evangelischen Jugendkantorei der Pfalz und der Cappella Sagittariana Dresden


    am 16. Febr. nach Bad Dürkheim/Pfalz zum:


    " Kantatenkonzert XXL"


    J.S.Bach:


    "Ich habe genug" BWV82

    "Der Friede sei mit dir" BWV 158

    "Geist und Seele wird verwirret" BWV 35

    Cembalokonzert E-Dur BWV 1053


    Margot Oitzinger - Alt

    Peter Kooij - Bass

    Ein Barockensemble

    Johannes Fiedler - Cembalo und Orgel



    Gruß :wink:


    aus der Kurpfalz


    Bernhard

  • Klavierkonzert in der Kirche? Für mich ein NoGo ... zumal omi.


    Hase, hier geht es doch nicht um Musik, sondern um ein kleinstädtisches Ereignis ... :wink:

    Auf mich wirken Live-Konzerte inzwischen steriler als Dosenmusik.


    Meine Rede: Live is live: Konzert, Oper, Kammermusik, Liederabend - Von der Einmaligkeit des Erlebens vor Ort

    „Als ich es zuweilen unternommen habe, die ruhelose Geschäftigkeit der Menschen zu betrachten, wie auch die Gefahren und Strapazen, denen sie sich [...] aussetzen, woraus so viele Streitigkeiten, Leidenschaften, kühne und oft unheilvolle Unternehmungen usw. erwachsen, habe ich häufig gesagt, daß das ganze Unglück der Menschen aus einem einzigen Umstand herrühre, nämlich, daß sie nicht ruhig in einem Zimmer bleiben können.“ (Blaise Pascal: Gedanken, I, )

  • Einiges am Konzertbetrieb ist mir auch zu viel. Das oberflächliche Bildungsgehabe, die hohle Überehrfurcht, das enge Korsett von Regeln für Publikum und Musizierende. Ich habe auch genug Konzerte erlebt, bei denen das weit weniger betont war und weder das Hervorbringen hervorragender Musik wie auch konzentriertes Hören verhinderte. Aber ich habe auch kein Problem, mich auf den Deal einzulassen, wenn ich bestimmte Musiker oder Aufführungen hören will - er ist mir ja vorher klar. Die Kölner Philharmonie z.B. ist zwar den konventionellen Gepflogenheiten verpflichtet, aber mit dem Fahrrad eine Viertelstunde von mir entfernt, ich gehe halt vorher Pinkeln und muss keine besondere Abendgarderobe anziehen. Das ist mir machbar, ganz nach Lust und Laune und nicht allzu häufig. Am meisten stört mich noch tuberkulöses Publikum, das jedem Abend einen Touch des Absurden hinzuzufügen weiß.


    Bei Jacobs war hinten oben eine Gruppe Schülerinnen und Schüler, so um die zwanzig Stück und so um die 13 Jahre alt. Die waren beim Einlass schon recht laut - oder eben aufgeregt, jedenfalls offensichtlich in einer relativ ungewohnten Situation. Da war es mir kaum überraschend, dass sie nach Schubert Nr. 5, I Allegro freudig applaudierten. Natürlich gefolgt von noch lauterem Zischen in Dutzenden. Und von Lächeln im Orchester. Nach II Andante con moto waren es noch zwei oder drei von ihnen und die hatten es dann auch begriffen, der Rest des Publikumsverhaltens war das Übliche. Das hat mich nun in diesem Fall überhaupt nicht gestört, weil ich mich gefreut habe, dass sie mal den Weg in den Konzertsaal finden und den Altersdurchschnitt der Anwesenden von 65 Richtung 64 senkten. Da finde ich diejenigen unangenehmer, die sofort nach Verklingen des letzten Hörbaren der Bühne den Rücken kehren, um das Wettrennen zur Garderobe zu gewinnen.


    Ansonsten zu diesem Abend: sonderlich begeistert haben mich B'Rock und Jacobs nicht. Die Nr. 5 war harmloser Auftakt. Interessant wurde es dann mit Haydn VIIb:1. Altstaedt spielte ruppig-exaltiert, manchmal dachte ich "schludrig", was mir eigentlich gefallen müsste, aber vor dem Hintergrund des sehr ernsthaft und reinlich musizierenden Orchesters (hip und im Instrumentarium völlig gemischt, einige Kontrabässe mit Bünden, manch barocker Bogen, manch moderner) im ersten Satz auf mich nicht stimmig wirkte. Mag sein, dass sich alle, auch ich, erst noch einfinden mussten, denn der zweite Satz (Adagio) wurde dann ganz traumhaft bei gleicher Intonation und beim dritten (Allegro molto) hat es mich nur schwer auf dem Sitz gehalten - das war fulminant. Wie beabsichtigt das alles war, wurde bei der Zugabe klar (ich weiß nicht, was es war, jedenfalls ein lyrisches Stück mit sechs Streichern, vielleicht auch aus der Wiener Klassik, vielleicht kurz danach), die Altstaedt ganz zart singend spielte. Das war trotz vorhergegangener Irritation meinerseits ein starker Eindruck großer Gestaltungskontrolle auf dem Instrument. Schubert Nr. 7 war dann zwar nicht der Höhepunkt des Konzerts (ja, Uli, der Haydn wäre am Ende besser platziert gewesen), aber auch kein Rausschmeißer, was angesichts des Reichtums dieses Werks auch nur bei völligem Verhunzen möglich wäre. Der Rausschmeißer war der 3. Satz aus Schuberts Dritter.


    Und noch ein paar Worte zu Les Siècles: liebe Leute, wenn Ihr Gelegenheit habt, geht zu Les Siècles. Ein sehr gut gelauntes Orchester, das leidenschaftlich weiß, was es tut. Das Programm war tanzlastig durch die Zeiten und das Konzert regelrecht mitreißend. Bei den barocken Stücken, die Roth mit dem Taktstock dirigierte (mit Gumminoppe, damit der Fuß gesund bleibt), war ich drauf und dran, mitzutanzen. Beim abschließenden "La Valse", gespenstisch mit einem Anflug der vorüberwehenden Wilden Jagd, war ich dann endgültig irgendwo anders. Ganz große Klasse.


    Als nächstes:


    09.02.2020, Philharmonie Köln


    Mozart in München


    Julian Prégardien - Tenor

    Isabella Bison - Violine


    Hofkapelle München

    Rüdiger Lotter


    W. A. Mozart

    • Sinfonie D-Dur KV 196 und 121 (207a)
    • "Dentro il mio petto io sento". Arie des Podesta aus: La finta giardiniera KV 196
    • "Che belta, che leggadria". Auftrittsarie des Belfiore aus: La finta giardiniera KV 196
    • Sinfonie D-Dur KV 181 (162b)
    • "Hier soll ich Dich denn sehen". Arie des Belmonte aus: Die Entführung aus dem Serail KV 384
    • "Ich baue ganz auf Deine Stärke". Arie des Belmonte aus: Die Entführung aus dem Serail KV 384


    Christian Cannabich

    • Sinfonie F-Dur Wolf -64


    W. A. Mozart

    • "Misero! O sogno" – "Aura, che intorno spiri" KV 431 (425b) Rezitativ und Arie für Tenor und Orchester


    Lisa Streich

    • HÄNDEKÜSSEN (2019) für Barockorchester, Kompositionsauftrag der Kölner Philharmonie (KölnMusik) für das »non bthvn projekt« 2020, Uraufführung


    W. A. Mozart

    • "Non più. Tutto ascoltai" – "Non temer, amato bene" KV 490 Szene mit Rondo für Sopran/Tenor und Orchester (mit Solo-Violine)




    *sante*

    Es gibt viele, die nicht reden, wenn sie verstummen sollten, und andere, die nicht fragen, wenn sie geantwortet haben.
    Johann Georg August Galletti (1750-1828)

  • Wir haben Karten für April: Leider ist Mariss Jansons viel zu früh von uns gegangen; deshalb übernimmt Sir Eliot Gardiner das BR Orchester und den Chor und bietet Beethovens Missa Solemnis dar. Das hören und schauen wir uns an.

    Lucius Travinius Potellus
    Those who would give up essential Liberty, to purchase a little temporary Safety, deserve neither Liberty nor Safety. (B.Franklin)

  • „Als ich es zuweilen unternommen habe, die ruhelose Geschäftigkeit der Menschen zu betrachten, wie auch die Gefahren und Strapazen, denen sie sich [...] aussetzen, woraus so viele Streitigkeiten, Leidenschaften, kühne und oft unheilvolle Unternehmungen usw. erwachsen, habe ich häufig gesagt, daß das ganze Unglück der Menschen aus einem einzigen Umstand herrühre, nämlich, daß sie nicht ruhig in einem Zimmer bleiben können.“ (Blaise Pascal: Gedanken, I, )

  • Auch bei mir steht Johannes an:


    Philharmonie Köln, 15.03.2020

    Johann Sebastian Bach: Johannespassion BWV 245 (1724)


    Hana Blažíková - Sopran

    Damien Guillon - Alt

    James Gilchrist - Tenor (Evangelist)

    Zachary Wilder - Tenor

    Christian Immler - Bass


    Bach Collegium Japan
    Masaaki Suzuki


    *hüpf*


    Die angegebene Jahreszahl unterschlägt allerdings, dass Suzuki die Fassung von 1749 mitbringt.


    *sante*

    Es gibt viele, die nicht reden, wenn sie verstummen sollten, und andere, die nicht fragen, wenn sie geantwortet haben.
    Johann Georg August Galletti (1750-1828)